Beiträge von chilipaprika

    Das stimmt. Wie einfach man sich Wochen und Monate (bei Beamten) mal eben krankschreiben lassen kann, wurmt mich auch.


    Zitat von Dr. Cagliari

    Heftig, dass jedem direkt ein paar Beispiele einfallen.


    Tja. Wie wird immer so gesagt: Alimentationsprinzip. Das Beamtentum sieht eben vor, dass Leute nicht auf die Straße landen, wenn sie krank sind.
    und glaub mir: Ich hätte SEHR GERNE Krankengeld, um mich weniger unter Druck zu fühlen.
    (nein, ich bin nicht doof, ich "genieße" es auch, dass mein Geld weiterhin kommt.)


    Kein Mensch ist aus Spass wochen- oder monatelang krank.

    Ich konnte noch nie gut auswendig lernen. Vokabeln und Gedichte waren für mich immer eine Qual.

    Ich verstehe das, ich kann auch nicht so gut beschließen, was sich mein Gehirn merkt oder nicht.
    Aber ist es auch nicht eine Kompetenz, die man schulen soll? (ernsthafte Frage, weil ich auf die Schnelle gerade keine gute Begründung gebe, wann auswendig Lernen einen Vorteil hat. Also: schon, aber keine, wo ich weiß, dass "ihr" sofort was à la "kann man nachschlagen" entgegnet)

    Ich kann schon unterscheiden zwischen der Tatsache, dass ich fürs Abitur "alle" Städte und Flüsse Chinas, die geografische Verortung der Landwirtschaft und Industrie, usw. auswendig lernen musste (für Russland ähnlich) und es nicht unbedingt die logischste Kompetenz des Abiturienten ist und einige Geschichtsdaten auswendig können. (Oder gibt es in Geschichtsklausuren mittlerweile auch "Datensammlungen"?)
    Lege ich in der Englischklausur die Liste der irregular verbs aus?

    Damit das Gehirn das kann, muss man es ja trainieren..

    darf ich nach drei Tagen doch nachfragen, es ist nicht komplett weg von den letzten Beiträgen.
    Von welchen "Formeln" aus der Sek1 reden wir, die man nicht mehr auswendig lernen soll (weil Formelsammlung dabei). Flächenrechnungen? Volum? Pythagoras? Binomische Formeln?
    Ist es tatsächlich so?

    Ich verstehe immer mehr, warum die Schüler*innen kein Französisch/Latein mögen und auch nicht lernen können. Sie lernen nie irgendetwas auswendig, sondern "verstehen" es nur (bzw. glauben).

    (Mein Mann war letztens irritiert, weil mein 4jähriger Neffe, 2. Vorschuljahr, zum Muttertag ein Gedicht aufgesagt hat (mit Hilfe, wie man im Video meiner Schwester sieht). Dann haben wir uns über Gedichte auswendig lernen unterhalten, er kannte es gar nicht aus der Schulzeit, ich musste es bis zur 9. Klasse machen. Bis zur 5. Klasse quasi jede Woche, 6.-9- Klasse viel unregelmäßiger.
    Dass meine Deutschkinder keine Gedichte lernen, wusste ich logischerweise, aber ich dachte, in Mathe würden die Formeln erst in der Oberstufe zu kompliziert sein.

    Ich war diese Woche in der Schule ein Dokument abgeben (ich wohne vor Ort, es ist nur ein Spaziergang) und bin SuS begegnet. Neben einigen. die mich gefragt haben, ob sie mich wieder haben können, hat mir einer der schwierigsten 8. Klässler (der schon kein Schleimer ist, wenn man ihn unterrichtet), dass er eine 3 hat. Auf meine Frage, ob es an mir lag, dass ich zu streng sei, weil er bei mir 4 bis 5 stand, hat er mir erklärt, dass nein, er hätte bei mir abgefangen zu lernen, weil es bei mir so wichtig sei, dass alle lernen, und immer wieder geholfen wurde, knd es hätte ihn wieder auf Spur gebracht.

    Ich hab den Weg nach Hause in Tränen verbracht (bin gerade ziemlich emotional), ich halte mich bei weitem nicht für eine sehr gute Lehrerin und das erste Halbjahr war gesundheitlich sehr schwierig, ich hab mich in dieser Klasse seeeehr abgearbeitet, insbesondere an diesem Kind.

    Ich vermisse die Schule. Und freue mich, wenn icv wieder dahin darf und kann.

    Das würde ich so gerne.
    Das habe ich sogar schon mal mehrmals gemacht.
    Mittlerweile haben wir aber sowas von nie den selben Postboten. Weder Post, noch Pakete (wobei es eigentlich der selbe ist).
    Aber ich hatte die Idee aus dem Forum und mache es jetzt auch konsequenter: zumindest für die großen Paketen (Hundefutterlieferung) gibt es neben der Tür eine Sammlung an Münzen. Komme mir immer noch doof vor, und wer mich kennt (wer Franzosen kennt), kann es noch mehr schätzen. Trinkgelder sind WIRKLICH was Besonderes bei mir. "Weihnachtsgeld" war und wäre mir viel lieber, aber es erwischt nie den Richtigen.

    es wäre doch keine Aufsichtspflichtverletzung, wenn die Schule ein Konzept hat, dass mit Unterschrift der Eltern und rechtzeitigem Informieren Teilgruppen aus dem Unterricht befreit sind.
    So haben wir das bei unseren Lernzeiten geregelt. Wenn die Eltern zugestimmt haben und alle Stricke der Vertretungsbereitschaft reißen, werden Teilgruppen aufgelöst und einige SuS dürfen nach Hause.

    Aber wenn sowas an einer Schule praktiziert wird, will ich mal hoffen, dass es allseits bekannt ist und jedem möglich ist.
    Ich sage es mal so: Ich hätte auch nichts dagegen, nur einen Teil meiner Gruppe zum Üben der mündlichen Prüfungen zu haben und nächste Woche den anderen Teil.

    Jup.
    Nur davon auszugehen, dass die Kolleg*innen es formal abgeklärt haben, puh...
    Dann hatte ich bisher seltsame Kollegien, wo es immer den einen oder anderen Kollegen gab.
    Da erinnere ich alleine an die Diskussionen zu Klassenfahrten und SELBSTVERSTÄNDLICH haben das im Forum immer alles genau abgefragt und hätten NIIIIIE den Fehler der verurteilten Kollegin gemacht, trotzdem gab es diese Kollegin und trotzdem kann ich mehr als eine Handvoll KuK an meiner Schule spontan melden, die mich für verrückt halten, weil ich so ein Terz bei meiner letzten Fahrt gemacht haben.

    Wenn das abgesprochen ist passt das doch. Verstehe die Aufregung überhaupt nicht. Es muss doch nicht jede Lehrkraft über irgendwelche Besonderheiten informiert werden. Das interessiert mich auch gar nicht.

    Es wurde nachgefragt beim Schüler. Wenn man es nicht glaubt, dann fragt man die Lehrkraft. Wenn man dann immernoch, aus welchem Grund auch immer, ein Problem damit hat, geht man zum Bildungsgans- oder Stufenbeauftragten (wie auch immer das hier heißen mag). Danach reicht es aber auch mit der Eskalation.

    Warum zitierst du mich und sprichst von Eskalation?
    Eben: Bildungsgang- oder Stufenberater oder derjenige, der es wissen muss und über den einzelnen Lehrer ist. An einer Gesamtschule kenne ich die Funktionen nicht, am mittelgroßen Gym die Mittelstufenkoordination vll, weil es sich um WP handelt, oder Schulleitung. Nicht, weil es sich um eine Eskalation handelt, sondern um Rechtssicherheit zu haben.
    Man kann es auch geschickt klären mit "Wie wäre es, wenn Fachschaften Projekte haben, kann man dies und das...", ich schreibe keinen anonymen Brief, um meine KuK zu verpetzen.
    Und ja, mir ist es egal, dass einige KuK echt schlampig mit einigen Sachen umgehen, ich rege mich kurz alleine auf und lästere zu Hause, aber nicht, wenn es um Sicherheit geht. TROTZDEM renne ich nicht zum SL und eskaliere, habe ich nirgendwo gesagt, sondern würde mich formal irgendwo absichern und nicht denken, "ach, hat der 7t-Klässler mir erklärt"

    aber keiner hat gesagt "Renn zur SL, ohne vorher zu gucken, ob es eine formale Absprache gibt".
    DASS es eine Absprache gibt, wurde schon herausgefunden:
    Der Kollege stellt sie frei.

    Ich finde den Hinweis von Bolzbold, dass das Problem im Titel / in der Wortwahl steht.
    Ich persönlich gehe jetzt nicht davon aus, dass ich jemanden "melde", sondern, dass ich mich darum kümmere, herauszufinden, ob es formal abgesichert ist und wenn nicht, dafür sorgen, dass es es wird (oder eben NICHT gemacht wird).

    Wir hatten doch in einem anderen Thread genau das Thema: Ich bin nicht EINER Klasse zugewiesen, sondern soll auch den eskalierten Streit auf dem Schulhof trennen, wenn ich beim Ankommen sehe und nur dabei war, in der Schule reinzukommen.
    Wo ist hier der Unterschied?

    Mir geht es nicht ums Petzen und ich wüsste nicht wirklich, wie ich real handeln sollte, aber ich habe diese ganzen Skandale im Sozialbereich im Kopf, wo die größten Fehler sind: Jede*r hat nur auf sich nachgeguckt und keine*r hat etwas je gemeldet, weil man es nicht unter KuK so macht, aber Aufmerksamkeits- und Beurteilungsfehler führen dazu, dass Kinder dann doch jahrelang in einer missbräulichen Situation alleine gelassen wurden, weil jede*r nur auf SEINE Akte geguckt hat.
    Tja, das Kind kann sich auch was davon kaufen, dass Sozialarbeiterin A geschludert hab und B, C und D davon wussten, aber "nicht mein Problem" dachten.

    Nein, ich gehe nicht durch die Klassen durch.
    Aber ja, wenn ich in einer (meiner) Freistunde(n) Schüler*innen außerhalb des Schulgeländes sehe, dann gehe ich schon zum Lehrer, der dafür zuständig war, um nachzuhaken und ja, daran zu erinnern, dass man aufpassen muss, wenn man "Gruppenarbeiten" auf dem Schulgelände verstreut, dass man die SuS im Blick hat, diese nicht 3 Straßen weiter sind.
    Wenn es dem KoK in 90 Minuten nicht aufgefallen ist, ist es schade. Wenn es den SuS klar wird, dass man in dem Fach fast immer rumspazieren kann und es irgendwann ein Unfall passiert, wird es schwer mit der Argumentation "die Kids fühlten sich beaufsichtigt"

    Ja, nicht mein Problem an sich, einen Kollegen zu haben, der schlecht arbeitet, aber eyh, vielleicht liegt mir was an den Kindern und an unserem Berufsstand.

    Denn ganz ehrlich, das geht dich eher nichts an.

    Ich zitiere nur den Beitrag, weil es der letzte ist, aber exemplarisch für Alle.

    Wir reden über eine 7. Klasse.
    Ich bin ein bisschen schockiert. Ich bin doch nicht mit Scheuklappen nur für meine Klassen zuständig.
    Ein klarer Fall von irgendwann passiert einem Kind was auf dem Weg, und jede*r wusste Bescheid, dass es keine Aufsicht gab und keiner hat was gemacht.

    Ich finde den Weg, nachzufragen, ob man es selbst so machen kann, gut. Oder vielleicht in einer DB darüber sprechen, welche Lösungen gut wären. (zum Beispiel, welche Unterschriften von Eltern dafür notwendig wären).
    Ich will mal hoffen, dass ich Bescheid wüsste, wenn es an meiner Schule diese "Möglichkeit" gäbe. Dann würde ich sie gerne in Anspruch nehmen (gibt es nicht, wir vertreten alles bis zur letzten Minute des Tages).

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