Beiträge von chilipaprika

    Ich habe auch mitnichten gesagt, dass es KuK gebe, die nicht fähig seien. Vielleicht wollen einige aber ‚nur‘ unterrichten (und die Beförderung) und finden also die eine Zusatzaufgabe, die man macht, um zu zeigen, dass man beförderungswürdig ist, lästig.

    Und das mit der ‚Kröte‘ ist sogar ein Zitat (weil zwei ähnliche Bereiche zusammengelegt wurden).

    Ich habe die Erfahrung gemacht (zum Glück nicht von allen !!), dass man auch misstrauisch angeguckt werden kann, wenn man gerne andere Sachen (als den Unterricht) macht.

    Aber: ich erwarte von einer SL, dass sie genau solche individuellen Unterschiede versteht und Entwicklungsinteresse versteht und gar fördert.

    Edit: Sprache bereinigt. Ich sollte nicht am Handy tippen.

    Wieso hättest du "die Pferde scheu gemacht" und "die Gerüchteküche angekurbelt"? Dass man sich beruflich weiterentwickeln will, ist doch absolut legtim.

    "Wie stehe ich dann da" - so wie vorher, man geht damit professionell um.

    Ich beglückwünsche alle, die in die Richtung schreiben, zu ihrer tollen Schule.
    Es GIBT Kolleg*innen (und somit auch Kollegien), die "Weiterentwicklung" und "andere Interessen als Unterricht" komisch beobachten. In der Regel solche, die ihre "Nebenaufgabengebiete" als "Last" bzw. zu schluckende Kröte auf dem Weg zur/für die Beförderung.

    Jup, aber keine*r kann mir in NRW das Stimmrecht "nehmen" (in NDS hat man nur im jeweiligen Jahr das Stimmrecht).

    An meiner Schule gibt es keine entsprechende Regelung, aber ich gebe zu, als ich 3 Jahre am Stück ein Fach nicht hatte, habe ich NICHT darum gebeten, meinen Musikunterricht zu verschieben.
    Ich hatte noch nie alle Fächer in einem Schuljahr, meistens schaffe ich alle FK, dieses Jahr wird es zeitlich - wenn die November-Krankheitswelle mich nicht erfasst - klappen. Juhu! Wer träumt nicht davon, in jedem Fach Curricula anzupassen ;)

    Zum Thema:
    * unsere FKs werden leider genau da gelegt, wo der/die FK-Vorsitzende*r es will, und jedes Jahr rege ich mich über Termine um 13 oder 15 Uhr. "Die Eltern kommen eh nicht" (tja, um die Uhrzeit kein Wunder).
    * Elternsprechtag: 15-19 Uhr (bzw. 20uhr &co als Klassenlehrkraft und Lehrkraft der Fächergruppe I)
    * Elternabende: ab 18 Uhr oder 19 Uhr. In der Regel 19 Uhr.

    Man darf - bei allen rechtlichen Überlegungen - aber auch nicht vergessen, dass das Ref ein Abhängigkeitsverhältnis ist.
    Ich hatte im Ref einen Monat Nebentätigkeit (mir wurden die Sommerferien eines anderen Bundeslandes bezahlt, nach einem Jahresvertrag, ich hatte also keine Minute Arbeit.) Das war kein Problem (trotzdem sofort beim Erfahren des Studienseminars beantragt, also ca. 4 Wochen vor Start des Refs.
    Im Referendariat selbst wollte ich eine Arbeitsgemeinschaft kostenlos anbieten. Eine, die ich schon als Vertretungslehrkraft angeboten hatte und keinen Aufwand bedeutete. Ich musste 1) darlegen, dass der Aufwand super minimal war (eine Stunde (!) AG UND erklären, dass die Materialien schon existierten) und 2) unterschreiben, dass ich weiß, dass diese AG meinem Ausbildungsziel möglicherweise im Wege stehe.

    (Die AG kam im ersten Jahr nicht zustande, mangels Interesse, haha)

    Im zweiten Jahr war die Seminarleitung viel lockerer drauf, kannte mich und meine Fähigkeiten UND die AG (eine andere) war quasi Teil einer Zusatzqualifikation, die ich am Seminar erwerben wollte.

    Was ich damit sagen will: JEDER Fehler meinerseits wäre sicher darauf zurückgeführt worden, dass ich zu wenig Zeit für meine Ausbildung hatte. Es war ein kleines Seminar, die Seminarleiterin war allherrschend, in allen Noten beteiligt. Ich musste einiges schlucken, bis ich gelernt hatte, unterwürfig zu sein (Trotz Zuversicht, dass jede Schule meine Genialität einsehen würde und mir einen roten Teppich ausrollen würde (Sarkasmus für diejenigen, die ihn nicht erkennen), war mir meine Endnote doch wichtig.
    Man sollte also alle Zeichen gut lesen können und zwischen Recht haben und Recht durchsetzen auch unterscheiden.

    Es steht nicht in jeder Ausschreibung, dass die SL _im Vorfeld_ informiert werden muss und die meisten solchen Bewerbungen sind direkt einzureichen.
    Nichts desto trotz: Spätestens beim Bewerbungsgespräch "musst" du die Karten offen legen. Ich würde nach einer Terminverschiebung nur fragen, wenn ich gerade auf Klassenfahrt wäre oder meine Schwester heiratet oder so.
    Gegen "ich arbeite" spricht nichts, denn es ist der selbe "Arbeitsvertrag" und deine SL MUSS am Ende zustimmen.
    Es kommt also sicher nicht gut an, wenn du im Vorfeld der Stelle mitteilst, dass du davon ausgehst, dass deine SL dagegen ist und es also verstecken willst.

    Ein gewisses Restrisiko muss man im Leben immer eingehen, wenn man neue Chancen haben will ;)

    ... oder diesen unsäglichen Elektroroller.. (danach haben einige SuS auch auf der Fahrt gefragt. Aber: Nicht alle! Mehr als die Hälfte war von der Strecke nicht traumatisiert ;) )

    Mein Freund ist ja Amerikaner. Er wundert sich immer, dass es in Deutschland eben keinen Ort gibt, wo nicht innerhalb weniger Kilometer das nächste Haus kommt. Auch das Sauerland und die Eifel sind nicht sooo dünn besiedelt.

    aber unsere Jugendliche (und Kolleg*innen?) sind auch keine Amerikaner und sind also total verloren.
    Ohne Quatsch: Unser (NICHT von mir gebuchtes!) Hotel bei der letzten Klassenfahrt war vom Zentrum weit entfernt, 30 Minuten Strasßenbahn, dann 1,9km Fussweg. Das haben wir am ersten Abend gemacht. 30 Minuten Fussmarsch also (ja, richtig gelesen).
    Am nächsten Tag musste ich mit den KuK aushandeln, dass wir die 2 Kilometer zwischen zwei Aktivitäten ohne Busticket zurücklegen (knapp 2 Euro, mir nicht wert und durch den 20-30 Minuten-Spaziergang haben wir auch die Stadt gesehen). Viele SuS seien so an ihre Grenzen gekommen (zugegeben, einige waren von 2Km Spazieren offensichtlich "irritiert".
    Tja, dann laufen wir langsamer, aber das schaffen wir.

    Da wäre ein Selbstversorgerhaus 1,5km vom Supermarkt schon ein Dschungelerlebnis.

    OMG, wie lecker... beim gesalzenen Caramel wäre ich bei mir vorsichtig, alles andere hätte ich verschlungen! Selbst gebacken/gemacht?

    Hahaha...
    Nein, natürlich nicht. Alles selbst gekauft. Es ist DIE Mahlzeit alle paar Monate, wo ich mir Zucker und Weizenmehl erlaube und alles in Kauf nehme, was dazu gehören kann. (und es ging bisher gut *klopfklopf* trotzdem belasse ich es dabei.)

    Zwar weiß ich nicht, wieso deine Ehe erst anerkannt werden muss,

    Es ist ein Fall für das Meckerforum (aber mittlerweile nicht mehr) oder fürs Slapstick-Theater:

    Weil wir im Europa des 21. Jahrhunderts leben und Deutschland es nicht gebacken kriegt, dem französischen Standesamt meine mittlerweile 8 Jahre alte - in Deutschland geschlossene - Ehe zu melden, sich auch tatsächlich WEIGERT, das geforderte Dokumente, nach Frankreich zu schicken und Frankreich sich ebenfalls WEIGERT, dass ich das Dokument (das ich eh nicht besitze, aber besitzen könnte) selbst einreiche.
    Ich habe also aufgegeben und muss diesen Weg geben (und bin eben sehr "dankbar", DASS ich den Weg gefunden habe).
    Denn nach aktuellem Status könnte ich noch mal irgendwo in Frankreich oder auf der Welt heiraten, da meine Ehe nirgendwo auftaucht. (selbst in Deutschland bin ich unsicher: Falls ich mich mit meinem Mädchennamen ausweisen würde, weiß keine*r, dass ich verheiratet bin ...

    Also Freude: lieber in die Bretagne fahren als 4 Mal zur Botschaft nach Berlin oder Frankfurt.

    Ich habe heute meinen französischen Perso beantragt!! Wenn nichts mehr schief geht, habe ich zu Weihnachten endlich wieder ein "gültiges" französisches Dokument. Gut, erstmal nur zu meinem Mädchennamen, aber wir nähern uns Schritt für Schritt der französischen Anerkennung meiner Ehe.

    Und weil es nicht ausreichte:
    Es gab zum Abendessen auf dem Tisch:
    - ein Millefeuille

    - ein Millefeuille au caramel de beurre salé

    - eine Tartelette à la myrtille

    - ein Flan au rhum et aux raisins
    - ein dickes Macaron

    - eine Tartelette au citron

    - ein Paris Brest
    - ein Kouign amann

    Jeweils ein kleines Ministück davon sind jetzt in meinem Bauch (jeweils ein großes Stück im Bauch meines Mannes, wir haben aber noch ganz viele Reste), es war die monatliche Sünde, es hat sich gelohnt! Denke ich dran, wenn ich heute Nacht Bauchschmerzen haben sollte :D

    ICH würde mich schon jetzt beim Seminar melden. Ohne vorherige Genehmigung darfst du im November keinen Dienst antreten.
    Du hast doch irgendwo geschrieben, dass du schon jetzt in der Schule arbeitest. Du kannst mit Hinweis darauf, dass du bisher die Anforderungen beider Tätigkeiten im Einklang bringen konntest und du dir dessen bewusst bist, dass im Zweifel die Ausbildung Vorrang hat, du die Dienst möglichst in der unterrichtsfreien Zeit liegst, usw..

    einerseits ja, andererseits...
    Jedes Seminar hat unterschiedliche Bedingungen.

    Ein Seminar mit kleinem Einzugsgebiet und 80% der Schulen im ÖPNV-Stadtgebiet wird vielleicht weniger auf die Wünsche von Reffis eingehen, als ein Seminar (wie meins) mit 120 mal 60 km Fläche, das Seminar in der Mitte und inexistentem ÖPNV zwischen den Rändern. Ich wurde nach meinen Wünschen gefragt UND ob ich ein Auto besitze. Tat ich zu dem Zeitpunkt nicht, konnte aber an den Seminartagen ausleihen. Schrieb ich genauso.

    Ein Seminar in einer schlecht versorgten / "unattraktiven" Region tut gut daran, _begründete_ Wünsche zu berücksichtigen (mich regt es schon auf, wenn Studis mit D/E glauben "das Praxissemester war so toll, die Schule wird mich anfordern". Soooo toll kannst du nicht sein, dass eine SL dafür ihre Beziehungen spielen lassen sollte, D/E ist nirgendwo Bedarf (Ja, es gibt Ausnahmen). Aber an den meisten Seminaren wird es so sein, dass Schulen auch aufschreiben, welche Fächer besonders gerne gesehen werden (Fächer, die man langfristig ausschreiben würde, bedarfsdeckender Unterricht halt..) und welche Fächer unpassend sind (keine voll ausgebildete Lehrkräfte, nicht genug, Wunsch, da drin nicht auszubilden, usw..). Ob diese Wünsche Berücksichtigung finden, ist sicher je nach Begründung und Versorgungslage unterschiedlich, aber - meiner Meinung nach - zumindest argumentativ untermauert. Wenn eine Schule durch ein Praktikum / eine Initiativbewerbung WEIß "oh oh, in dem Durchgang ist jemand mit Mathe/Bautechnik und in dem Fach könnten wir den gebrauchen", ist es sicher legitim, das aufzuschreiben.
    Ich vertraue darauf, dass ein Seminar auch gut ist und weiß "alle Schulen brauchen einen Bautechniker und diese Schule hat schon 3 mal ihren Wunsch nach einem Mangelfach erfüllt bekommen, wir schauen, ob es nicht andere Interessent*innen gibt".

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