darf sich jemand, der schon A15 hat, auf eine A15-Stelle bewerben?
Und ist es - in NRW - nicht so, dass es keine Sprungbeförderung mehr geben darf? Dann darf sich kein A13er auf eine A15-Stelle bewerben...
Beiträge von chilipaprika
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Das Problem sollte aber nicht nur das Studium sein (eyh, zum Glück zählte meine Note vom Altfranzösisch-Kurs nicht zum Examen (im Examen war ich doch besser drauf)!), aber: Wenn ich mich recht erinnere, meine Entscheidung für SoWi statt Geschichte (mit dem ich liebäugelte) wurde dadurch besiegelt, dass die deutschen SCHULlehrpläne doch verhältnismäßig sehr wenig nach 1789 behandeln...
Das muss man auch im Blick haben. Ich mag nicht jede Reihe, die ich unterrichte, es wäre aber blöd, 80% der Jahrgänge für sich auszuschließen. -
Jemand, der von Geschichte weg will, weil er/sie Alte Geschichte doof findet, hat nicht unbedingt die Affinität zu Latein. Das Fach hat ja auch einen landeskundlichen Anteil.
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Warum fühlst du dich angegriffen.. Wenn du / ihr nicht unter diesem "Wenn" drin seid, dann seid ihr nicht mitgemeint.
Sorry, es gibt aber wirklich genug Väter, die die Kleidergröße, die einzunehmenden Medikamente oder den Wochenplan (welche Aktivitäten) nicht kennen.
Und daneben gibt es AUCH ganz tolle Väter, die sich drei Stunden Pony angucken, obwohl sie Handball spielen möchten.
Ich glaube, wir können aber realistisch feststellen: auch 2024 ist die mentale Last eher bei den Frauen / Müttern und die Väter, die all das können, eher eine Minderheit bilden. "Obwohl" mein Umfeld fast ausnahmslos aus dem akademischen Bildungsbürgertum besteht, beobachte ich es wirklich...
und in Elterngesprächen durchaus anekdotisch (Gespräche mit Freund*innen / Kolleg*innen sind da tiefgehender und die männlichen Parts geben es durchaus zu "Ach, warum sollte ich wissen, ob Anton schon geimpft ist, meine Frau weiß das.."
PS: Disclaimer: Bei mir zuhause hat mein Mann die komplette mentale Last. Keine Ahnung, wie es wäre, wenn wir Kinder hätten. -
Und nur weil ein Mann z.B. noch nie ein Geburtstagsgeschenk etc besorgt hat und noch nie neue Klamotten ausgesucht hat, bedeutet das ja nicht, dass er nichts macht. Wenn er z.B. am Samstag 3 Stunden im Regen auf dem Fußballplatz steht, hat doch die Frau wunderbar Zeit, die Geschenke online zu bestellen, noch ein paar neue T-Shirts hinterher, das Essen zu kochen und sich dann auch noch auf dem Sofa auszuruhen.
Man kann sich ja die Arbeit so aufteilen, wie es für einen passt.
Klar kann man Sachen aufteilen, wie es für einen passt, aber wenn ein Vater nicht in der Lage wäre, Kleidung zu kaufen (hm... welche Größe hat mein Kind? Trägt er lieber Pullis oder Jacken?..) oder ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen (Die Mutter kann es besser...), dann ist es eine Verlagerung der mentalen Last. Die Mutter jongliert mit all diesen Gedanken im Kopf. Und klar sind drei Stunden im Regen auf dem Fußballplatz auch etwas, aber RICHTIG gegenrechnen kann man es erst, wenn der Papa selbst kein Fussballer ist und es auch nur mäßig findet.
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Mich irritiert tatsächlich die - auch an der eigenen Schule von einigen Kollegen - getragene Haltung, die "letzten Tage" vor Weihnachten, vor den Ferien usw. seien nicht mehr wichtig für Unterricht und man könne da ja eh nichts mehr machen.
Mich erinnert es ein bisschen an eine auch (leider) oft getragene Haltung in der Arbeitswelt.
In den Monaten vor meinem Wechsel / "Vertragsende" haben mehrere Personengruppen mir gegenüber gezeigt, dass sie nicht verstehen, warum ich 1) weiterhin arbeite und 2) meine Maßstäbe nicht ändere ("Kann Ihnen doch egal sein, Sie sind dann nicht mehr da" (Spruch eines Studis, warum er nicht ausgewählt wird), "Aber du schickst uns noch Studierende nächstes Jahr, oder?", Mail einer Schule vor der jährlichen Zuweisung, die Angst hatte, dass ich 6 Monate vorher aufhöre zu arbeiten, oder am besten zig Kolleg*innen, die mich ca. 80 Mal gefragt habe, bis wann ich arbeite und das Datum "31. Juli" für absurd hielten.)
Eine Kollegin, die jetzt Ende Oktober die Stelle wechselte, wurde in der Woche vor dem Ende von der Leitung gelobt, dass sie noch da sei und sich nicht krank gemeldet habe... (das Absurde: besagte Leitung hat auf die vollständige Einhaltung der Kündigungsfrist bestanden) -
Bildung geht anscheinend nicht durch den Magen.
Du meinst, meine SuS wären nicht besser, wenn wir öfters (oder: überhaupt) Crêpes backen würden? Das behaupten SIE ja

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Mir scheint (subjektiv) in dieser (!) Schule , Seiteneinsteiger sind bloße Lückenfüller ohne Wert.
Willkommen in der Schule.
-> Mir scheint (subjektiv) an sehr vielen Schulen / im Schulsystem, Lehrkräfte sind bloß austauschbare Platzhalter ohne besonderen Wert. -
Wo steht es von vollen Bezügen? Dienstunfähigkeit bedeutet ja nicht, dass man studierunfähig oder gar lebensunfähig sei.
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.... jetzt ist es raus ... ich bin nicht freiwillig ausgewandert, sondern abgeschoben worden...
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... hm ... irgendwie habe ich mein Geld im Studium auch verdient

Und dann war ich naiv und habe selbst einen Sprachkurs an der VHS belegt und mich so aufgeregt (man muss NICHT für Linguistik brennen, aber irgendwie hätte ich es nett gefunden, wenn die Kursteilnehmer mehr Interesse für die Buchinhalte gezeigt hätten und nicht nur fürs Bestellen von Baklava und Liebessprüche für den Einheimischen, mit dem sie - trotz keiner gemeinsamer Sprache - seit dem Urlaub in einer Fernbeziehung sind.
Da waren mir die Rentner*innen, die nach Frankreich wollen, lieber.
(Ich trinke keinen Alkohol und kann keinen Wein riechen
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na und?
Können sie in einem anderen Kurs machen.
Wenn ein Chemie-Kollege mit seinem Unterricht nicht fertig wird und die SuS wissensdurstig die Lösung des Experiments wissen wollen, dann müssen sie auf die nächste Chemie-Stunde, ich gebe doch nicht meine Französischstunde dafür her!
Also bitte.
WENN ich einen Film zeigen würde, dann weil ich es will, nicht weil die SuS auch noch den Film bringen und ich die erste Hälfte verpasst habe. -
ich meinte die, die "Burgund, französische Weinregion - mit Exkursion"- oder "Italienisch für den Urlaub"-Kurse (bitte bring mir keine Konjugation bei, ich will nur mit den Händen "mangiare mangiare" sagen)
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kommt man da mit einem SekI-Abschluss rein?
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In meinem Ja. Also nein! Keine Filme in meinem Unterricht. Erst Recht in Zeiten des Überkonsums dank Netflix, Prime, Disney+ etc.
nichts dazu zu ergänzen.
Wir machen irgendwann einen Ausflug ins französischsprachige Kino, es ist alles, was ich Filmisches im Unterricht mache. (also jenseits von Hörsehverstehen)
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Es geht trotzdem nicht, wie man es so verstehen könnte.
Weil dafür andere Voraussetzungen erfüllt sein müssen, die unabhängig von einem sind: Die Zuweisung zum Seminar UND in der richtigen Schulform (ja, Seminar für Gym und Seminar für Ges sind für GymGes-Reffis nicht austauschbar) UND dass das Seminar so spielt. Und es muss auch das richtige BL sein.
Wenn man so anfängt, könnte ich auch dem TE sagen "Was für einen Pech, manchmal geht es. Frag doch die Schule, ob du nicht am nächsten Tag hospitieren kannst, damit du innerhalb von 72 Stunden zusagst". oder "Frag die Schule, ob sie nicht mit der BRW eine super duper Ausnahme von der Bestätigungsfrist machen" (ich bin sicher, es hat es schon mal gegeben. Zum Beispiel, wenn es nur eine*n Kandidat*en gibt. -
es ist aber eine inoffizielle Regelung, die nicht landesweit funktioniert und eigentlich unfair ist.
und zwar beiderseits.
Die Schulen in Ballungszentren können sich direkt im Ref die Rosinen rauspicken.
Die Studis mit dem entsprechenden Habitus trauen sich einiges und bekommen noch eher, was sie gerne hätten und sie suchen sich selten die Schulen mit Sozialindex 8 im Ruhrgebiet.
Wäre schön, wenn sich alle an Regeln halten würden oder man die Regeln aufheben könnte, damit alle wissen, wie es ist. -
Ja, es ist (leider) so.
Drei Tage Bedenkzeit und zak ist die Tür zu und du bist im System, an der Schule gebunden und so.
Wobei du nach OBAS die Schule verlassen könntest und dich frei bewerben dürftest.
PS: die "regulären" Lehramtsabsolvent*innen können sich fürs Ref nicht mal für eine Schule bewerben
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Aus einer ähnlichen Erfahrung (und aus einer zweijährigen Weiterqualifizierung im Bereich, wo ich dann plötzlich Eigenerkenntnisse und Eigentherapie hatte) weiß ich: es kann gut gehen. Mensch habe ich mich in der Schule gelangweilt. Ich habe sooooo viele Bücher gelesen und ich wollte aber so sehr, dass die Lehrkräfte mich mögen, dass ich NIE gestört hätte.
Meine Schwester hat sich hier und da gelangweilt und hat einfach angefangen, Klassenclown zu sein. Nur: dann war sie eben Klassenclown und hat in Mathe, wo sie gar nicht so gut war, den Boden verloren und jahrelang darunter gelitten.
Also ja: man muss schauen, was für das jeweilige Kind gut ist, und nein, wir können es leider nicht leisten. Und es ist traurig. Ich wüsste gerne, was aus mir in einem Paralleluniversum passiert wäre (nichts, da es in Frankreich und zu meiner Zeit sowieso nicht, keine Drehtürmodelle oder so gab). In der Mittelstufe springen wäre doof gewesen, der BEGYS-Zweig aus RLP wäre für mich die Lösung gewesen (eine Klasse macht die Mittelstufe in 3 statt 4 Jahren, aber alle zusammen), wo gibt es denn sowas..
Ich werfe sehr viel meinen Eltern vor, auf der Ebene auch viel, aber ich möchte nicht vor einer solchen Entscheidung stehen (nur: ich hätte mich schon länger als 2 Minuten damit auseinandergesetzt).
*gelitten habe ich auch unter mangelnden Empathie, unter kognitiv schwachen Mitschüler*innen aber auch krass unter Lehrern (sie waren alle männlich), die mich dumm vor der Klasse vorgeführt haben, weil ich auf meinem Pausenhof oder in meinen Freistunden (!!) gelesen habe oder ob ich eine Streberin sei ("intello", ist nicht ganz dasselbe).
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