Ach, was vergessen:
Aus den Kunst-Projekten, Aktionen-Fotos oder speziellen Anfertigungen ein Kalender gestalten, das dann bei einigen Läden in der Stadt (zusätzlich zur Elternschaft) verkauft werden.
Vielleicht wollen genau diese Läden einen Beitrag zum Druck leisten (und ihr Logo irgendwo haben), und es generiert auch Gelder, selbst wenn die Druckkosten in den letzten Jahren gestiegen sind.
Beiträge von chilipaprika
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Eine Kollegin von mir berichtete vor Jahren, dass ihr Hund sie jeden Tag um halb 6 weckte, weil sie unter der Woche auch so früh aufstand.
Und ich, arrogante Hundemama, dachte, ach, das haben WIR mit unserem Hund gut hingekriegt, unser schläft einfach, bis WIR aufstehen (oder darüber hinaus). "Wichtig ist ja, dass der Hund trotz Aufstehen kein Frühstück sofort bekommt, dann hat er keinen Anreiz", sagte ich meiner Kollegin.
Hahaha.
Dann kam Hund Nummer 2. Er hat einen Wecker geschluckt und weckt mich immer zuverlässig um 10 vor 5, wenn der Wecker es nicht vorher getan hat. Unser Alltag hat sich leicht verschoben und zum Glück hat sich seine innere Uhr auch (sehr langsam) verschoben. Jetzt ist sie auf Viertel nach 5 / halb 6.
Frühstück bekommt er gegen 7.
dazwischen schläft er einfach im Bad und in der Küche weiter. Ich lasse es lieber mit meinen schlauen Ratschlägen
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Volksbank und Sparkasse sind gute Ansprechpartner, sie haben extra-Budgets dafür. Die Anträge sind oft formlos, es muss der Schülerschaft vor Ort zukommen (betone ich, weil ich schon Gelder für den Besuch von Austauschschüler*innen beantragt habe und deren Eintritte von meinem "Eigenanteil" bezahlt werden sollten, zum Beispiel).
Auch lokale Firmen helfen gerne, wo sie angefragt werden (keine Angst, deren Spende wird sicher durch das Finanzamt honoriert). Vielleicht haben sie zum Beispiel Azubis, die ein Projekt unterstützen können (Tische bauen, Zaun renovieren, usw.), aber auch "alte" Ausstattung spenden.Lokale Geschäfte können auch Kleinspenden machen, die für eine Lotterie benutzt werden, das generiert auch einiges an Geld, auch wenn die jeweiligen Kleingeschenke "nur" 10 Euro kosten. Und es zeigt die örtliche Verbundenheit bzw. stärkt die lokale Einbindung (was für danach auch hilfreich sein kann). Da wirklich breit denken: auch Filzstifte vom kleinen Laden, das Buch vom Buchladen oder ein kleiner Gutschein vom Keramikladen können was bringen.
Auch Geschäfte wie Edeka, Rewe, usw... spenden wirklich! Und: manchmal gibt es Aktionen, wo Vereine / Schulen / Schulaktionen ausgewählt werden und dann kann an der Kasse für ein Projekt (von den vielen) ein Punkt gegeben werden oder Kleingeld reingeworfen werden, usw..
Wichtig ist bzw. hilfreich: eine gute Öffentlichkeitsarbeit haben (sei es Homepage, Instagram, oder Presse) und dabei immer erwähnen: "Mit großzügiger Unterstützung von...". Die Kürbisse von unserer Halloween-Party (für die Unterstufe) waren ja von einem örtlichen Hof gespendet worden. Eine Erwähnung tut nicht weh und bringt Aufmerksamkeit für den Hofladen.. In kleinen Städten kommt auch der Förderer zum Foto vor dem Zaun, im Physikraum mit der neuen Laborausrüstung, usw..
Wir haben auch eine Wand mit schönen Plaketten unserer ganzen Siegel (Schule ohne Rassismus, blabla..) und an einer anderen Wandecke werden kleine Plaketten mit den Namen unserer Unterstützer gesammelt.
Ich habe jetzt keinen Link zur Hand, aber google mal nach "Fundraising Schule", da gibt es viele Infos im Netz, und manchmal sogar Seminare dazu. -
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(wie man an den mächtigen sieht, kommen dumme zwar auch mal an die macht, aber die elite bleibt mitnichten auf der strecke! um die muss man sich die wenigsten sorgen machen!)
ach, und noch trauriger: die fehlende Differenzierung (oder gar populistische Aussage?) zwischen Mächtigen und Schlauen, mit der Unterstellung, diejenigen, die eine Förderung/Forderung bekämen, dumme Reiche seien.
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Traurig, dass so wenige Lehrer*innen wissen, dass fehlende Förderung ‚nach oben‘ genauso viel Schaden einrichten kann, wie bei der ‚nach unten‘
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Mein Hund hat wohl Angst gehabt (wie so oft am Wochenende), dass ich meinen Wecker nicht gehört hätte und stubste also mein Gesicht mit seiner feuchten Nase.
Jetzt versuche ich, mich unter meiner Decke zu verstecken, aber ich höre ihn neben mir und spüre seine Pfote, ich bin ausgeliefert. Hilfe! Samstag!!! -
Bei meinen ersten Zweitkorrekturen war der erste Erstkorrektor A15.
Ich habe keine Sekunde daran gedacht, dass er Teil der SL oder Oberstufenkoordinator ist.
ABER: Ich habe gedacht: "Ach, so korrigiert er / man!" und mich daran orientiert und daraus gelernt. Schon damals bei einzelnen Schüler*innen gedacht "haha, da wollte er dem Schüler vielleicht die "Abweichungsprüfung" vermeiden oder ganz das Abi retten, aber es hätte auch bei einem A13er passieren können und das hat vielleicht meine Zweitkorrektur auch mal 1-2 Jahre später, wo ein Schüler haarscharf an die Nachprüfung glitt, weil er in der Fremdsprache mündlich einfach viel stärker war UND sich auch beim Abiturtext vergriffen hat. -
(und ich schließe erstmal den Thread nicht, weil es mich wirklich interessieren würde, falls sich jemand dazu äußern möchte)
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Kolleg*innen!!!
WARUM gibt jemand Lehrermaterial weiter, an jemanden, der offensichtlich keine Lehrkraft ist?! -
Warum sollst du denn bitte an einem schulfreien Tag Rückmeldungen zu Aufgaben geben?
Die Schüler*innen warten einfach bis zur nächsten Unterrichtsstunde.
(und der Satz "Die SuS haben mich jetzt nach Rückmeldung gefragt" verrät doch ein bisschen viel
Also: Mach deine Hausaufgaben selbst. ) -
Ich habe erst heute erfahren, dass die LBV-Beihilfe Hotline in Düsseldorf nicht für mich zuständig ist, weil ich in einer anderen BR arbeite und noch aktiv im Dienst bin.
Dann wollen wir mal hoffen, dass die (wiederholte!) telefonische Information, ich bräuchte eine Leistung nicht zu beantragen (anders als bei der PKV), auch in meiner BR stimmt, sonst wird es finanziell sehr weh tun
(und natürlich hat meine Sachbearbeiterin nur dienstags/mittwochs Sprechstunde). -
aber beim Eintritt am Gymnasium ist das Kind 11.
Was glaubst du denn, wie es sich bisher orientiert hat? Glaubst du denn, Mama hat immer Händchen gehalten? Menschen sind anpassungsfähig und dieses Kind braucht nur ein paar Einführungen und wird nach ein paar Wochen und Monaten durch die Schule flitzen.
Es geht schon seit Jahren zur Schule, in einen Sportverein, in regelmäßigen Blindentrainings, lernt ein Instrument, ist zu Kindergeburtstagen eingeladen worden, wo er nicht den Ort kannte, usw.. NATÜRLICH macht man keinen Wurf ins kalte Wasser, aber es erhält nicht jede Woche stundenlang statt Englischunterricht (wegen deiner Nachfrage an Maylin) "Orientierung"-Unterricht.
Echt ein anderes Feld, aber: Hast du schon ein 2jähriges Kind im Rollstuhl gesehen? Es flitzt dir davon, da solltest du nicht als Babysitter am Handy bleiben, nur weil du denkst, ups, wird sich nicht bewegen. Das Kind kriegt sehr schnell raus, wie es seine Fähigkeiten einsetzt.
Auch ein Kind ohne Arme braucht kein jahrelanges Vollzeit-Training, sondern wird einfach seine eigenen Strategien mit denen kombinieren, die man ihm mitgibt. -
Aber wenn das Kind sich eben dafür entscheidet, auf das Regelgymnasium zu gehen, statt ins Internat, dann ist es halt so. Da es nicht 24 Stunden am Tag sonst im Zimmer hockt, wird es die "Orientierung im öffentlichen Raum" auch hinkriegen. Vielleicht kommt das Kind erst in der 9. Klasse in die Regelschule. Es ist egal, es bleibt nicht die Aufgabe der Schule, ihm beizubringen, ein Glas einzuschütten oder aus seinem Teller das Essen rauszunehmen.
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CDL: Warum bist du der Meinung, dass Schule Orientierung im öffentlichen Raum nicht leisten können muss?
Ich fände es schon gut, wenn mein blindes Kind, hätte ich eines, in der Schule lernt, wie man mit einem Blindenhund umgeht oder wie das mit der Kreuzung in der Innenstadt funktioniert. Eben die Beispiele, die du nanntest. Und klar gibt es keinen Anspruch darauf, dass Schule alle Möglichkeiten umfassend und abschließend vermittelt. Es geht um exemplarisches Vermitteln für die Zielgruppe wichtiger Kompetenzen, die ein Teilbereich lebenslangen Lernens sind, was natürlich auch für Schüler mit Förderbedarf gilt. Ich hätte dann in der Schule gelernt, wie ich mich in der Stadt Freiburg orientiere und müsste dann auf Basis dieses Vorwissens (ggf. mit externer Unterstützung) lernen, wie ich mich in Reutlingen zurechtfinde.
das vermittelt (in einem kleinen (!) Teil der Stunden!) die Blindenschule, aber nicht die Regelschule.
Dafür gibt es auch Assistenzprogramme, Schulungen von Krankenkassen und Selbsthilfevereinen, usw.
Wenn ein Kind sich ein Bein bricht, ist die Schule nicht dafür zuständig, ihm das Laufen auf Krücken beizubringen, sondern die Klasse aus dem 2. Stock ins Erdgeschoss zu verlagern.
Du bist doch sonst immer dafür, dass die Schule für den Unterricht zuständig ist und die Eltern (oder Andere) weitere Kompetenzen beibringen und ergänzen?! -
Bei Regelschülern ist Orientierung im öffentlichen Raum kein explizites Lernziel. Es wird natürlich im Fachunterricht nicht an der Lebensrealität vorbei unterrichtet, Alltagsthemen wie die Bedeutung von Geld oder der öffentliche Behördenapparat vermittelt, aber du musst als Sonderpädagoge zugeben, dass dies anderen Parametern folgt als bei Kindern mit Förderschwerpunkt Sehen oder Hören, bei denen es darum geht, (wenn wir es mal wirklich auf die tauben und blinden Schüler beschränken. Ich weiß, dass es auch Schüler gibt, die diese Förderschwerpunkte haben, aber "nur" seheingeschränkt oder schwerhörig sind.), sich als blinder oder tauber Mensch in einer Gesellschaft, die schlichtweg darauf basiert, dass sie die Fähigkeit zu sehen und zu hören als Normalfall voraussetzt, überhaupt zurechtzufinden.
Das Kind IST ein Regelschüler.
Er macht dasselbe Abitur wie du und ich. Er wird Ingenieur oder Lehrer, Verwaltungsmitarbeiter oder Sportler.
Bei mir im Sportverein ist ein vollständig erblindeter Sportler, er musste die ersten Male im Schwimmbad die Wege gut lernen, er kriegt hier und da auch Unterstützung aber er bewegt sich zum Bad alleine, zu den Umkleiden, Dusche und Becken grundsätzlich alleine.
(Und ja, es nervte mich, wenn ich hinter ihm auf der Bahn war, weil er seine Bahnwechsel mit Pause an der Wand macht. Wir haben jetzt eine Lösung gefunden, dass er seine eigene "Drittelbahn" an der Wand hat und wir auf der selben Bahn parallel schwimmen und ggf. überholen. Nicht so oft, weil er sehr gut ist. Läuft den Marathon in knapp über 3:30, ein Volkstriathlon in knapp 1:15 (500m Schwimmen, 20km Rad, 5km Lauf. Und die Rad- und Laufbegleiter ziehen ihn nicht...)
Man muss halt an Schrauben drehen, wir nicht Behinderten müssen Privilegien abgeben. Aber der junge Mann macht weitaus mehr als im Alltag die "Bedeutung des Behördenapparats" zu kennen. Förderschwepunkt GE ist nicht dasselbe wie Blind oder Taub. -
Maylin85 : Ich würde unterscheiden zwischen seheingeschränkten und wirklich blinden Schülern. Bei blinden Schülern geht es nicht nur um Vermittlung von Inhalten, sondern auch darum, zu lernen, sich möglichst selbstständig im öffentlichen Raum zu bewegen. Das kann ein Gymnasium gar nicht leisten oder könntest du mal eben 2 Stunden aus dem laufenden Unterricht ausgeplant werden, um dir einen blinden Schüler (m/w/d) zu schnappen und eine Tour durch die Stadt zu machen, um ihm oder ihr zu zeigen, wie man sich an stark befahrenen Straßen, auf der Suche nach öffentlichen Toiletten oder Behörden verhalten muss? Es geht bei dieser Schülerschaft ja nicht nur um Vermittlung von Fachinhalten im Klassenraum, mal plakativ formuliert.
Was für einen ableistischen Quark?!
und als Beruf kann er nur Klavierstimmer oder Masseur ergreifen, oder wie?
Das vollständig blinde Kind, das an einem Gymnasium beschult werden soll / möchte, war vorher an einer Grundschule und hat seine kognitiven Fähigkeiten gezeigt, und wenn es am örtlichen Gymnasium ohne große (personelle) Integrationshilfe beschult werden soll (statt zum Beispiel nach Marburg ins Internat zu gehen), dann lernt es in ein paar Tagen seine Wege und gut so (und NATÜRLICH muss darauf Rücksicht genommen werden, wie möglichst wenige Raumwechsel, Rücksicht bei Gedränge, usw..)Wow... "eine Tour durch die Stadt machen"... was hast du denn bitte für ein Bild?
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Provokation kann manchmal neue Sichtweisen ermöglichen, daher völlig legitimer Einwand.
Mein "Aber" an der Stelle würde in die Richtung gehen, dass die Brille vom Schüler (m/w/d) bereits mitgebracht und (durch die Schülereltern) selbstfinanziert wird. Dadurch könnten sie ja an dem exemplarisch angebrachten Arbeitsblatt in Schriftgröße 8, ohne dass auf deiner Seite ein Mehraufwand bestünde, oder lasse ich gerade eine Variable außer Acht?
Ich weiss leider nicht, ob Kinderbrillen doch nicht von der KK bezahlt werden. Also okay.
Aber ich habe es schon geschrieben: es ist die Anlage und die Mikrofone des Kindes. Beim sehbeeinträchtigten Kind ist es SEINE Anlage fürs Vergrößern der Tafel oder Fokussieren.Genauso wie es der Rollstuhl des Kindes ist.
(Bzw. Leihgabe der Krankenkasse)
Hilfsmittel gehören dem Kind, es geht um seine Teilhabe. Die Schule hat da keine finanzielle Beteiligung.
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Aussetzung der ADO für Beförderten, cool!
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Mich nerven ehrlich gesagt auch Brillenträger massiv. Kostet echt unnötig Geld.
Wäre es nicht einfacher, sie alle zusammen in eine Schule zu stecken, dann könnte ich endlich Arbeitsblätter in Schriftgröße 8 nutzen. Was für Einsparnisse.
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