Beiträge von chilipaprika

    Die Prävalenz bzgl. Lebensalter alleine dürfte bereits in irgend einer einer Statistik erfasst sein?

    Es ist eine BACHELORArbeit (no offense). Das ist eine Fingerübung und die Replikation einer Skala (bzw. hier des Maslach Burnout Inventory) auf EINE Personengruppe (Lehrkräfte, die in Foren aktiv sind) ist für einen Lehrämtler (also keinen Psychologen oder reinen Erziehungswissenschaftler) ist doch ausreichend, um eine Verknüpfung mit früheren Ergebnissen, Vergleich mit anderen Studien, in Zusammenhang vermutlich mit Daten anderer Studien zur Lehrergesundheit (davon gibt es gerade zuhauf) herzustellen.

    Im Ernst, es wäre schön, wenn Quereinsteigende grundsätzlich anerkennen würden, dass sie nicht von vorneherein dasselbe können wie Leute, die Lehramt studiert haben. Sie können etwas anderes. Das ist wertfrei und einfach Fakt. Gerne zu unterrichten heißt noch nicht, dass man es auch kann. Die didaktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten kann man sich problemlos aneignen, aber man muss es auch wollen und machen.

    Genauso.

    Und am Ende der Ausbildung SIND sie vollständige Lehrkräfte.
    Zu Beginn nicht.

    Zu Beginn fehlt ihnen MEHR als den grundständigen Lehramtsreferendar*innen, aber diesen fehlt auch einiges.

    Wie weit ist denn die Pendelzeit von der Schule zum Seminar? Wenn Schule und Seminar nahe beieinander liegen, spricht nicht unbedingt etwas gegen einen vorherigen Unterrichtseinsatz an Seminartagen. Es gibt ja auch Referendare, bei denen die fußläufig voneinander zu erreichen sind. Wenn die Entfernung (zu) groß ist, würde ich schon auf deine Abhängigkeit vom ÖPNV hinweisen und fordern, dass dein Unterrichtseinsatz an der Schule ausreichend Zeit zum Wechseln lässt. Dass du da etwas an deiner Schule erreichst, könnte ich mir eher vorstellen als eine Berücksichtigung beim Pendeln vom Wohnort ohne stichhaltige Gründe.

    und DAS geht manchmal einfach gar nicht.
    Ich hätte fürs Ref mit dem ÖPNV pendeln wollen (hasse Auto fahren), das hätte ich einfach nicht gekonnt, weil der zeitliche Abstand, den ich gebraucht hätte, verhindert hätte, dass ich in die Oberstufe eines Faches gehen kann. und zu begründen, dass ich dafür 3,5 Stunden für 60km brauche, wäre auch doof gewesen. (Zug nur stündlich, usw..)

    Guter Witz. Je nach Strecke bekommt man nicht mal einen Platz, geschweige einen, auf dem man in Ruhe arbeiten kann.


    Die Situation ist so nicht machbar. Du musst umziehen oder im nächsten Durchgang auf eine nähere Zuteilung warten. 5 Stunden täglich Bahn (wenn es klappt) ist doch völlig irre.

    deswegen der ganze Satz: direkter Zug, IN DEM MAN ARBEITEN KANN.
    Ich KONNTE die letzten vier Jahre immer morgens arbeiten. Würde ich in die "andere Richtung" pendeln, würde es nicht gehen, weil der Zug Richtung Ruhrgebiet egal zur welchen Uhrzeit fast voll ist.

    ich kann nur berichten: das Unternehmen meines Mannes hatte es kurz angedacht (also Verhandlung mit dem Betriebsrat), aber der Rattenschwanz ist wohl viel zu lang, da haben sie alles wieder eingetütet.
    Und doch, in vielen Ländern darfst du nicht mal eine Sekunde ohne Visum arbeiten. Wenn Susannea es tut, ist es ihr Risiko. Wenn es zugelassene Arbeitszeit ist, hat ein Arbeitgeber sehr große Probleme (es ist ein großer Arbeitsbereich meines Mannes, er entsendet die Leute ins Ausland, JEDE Tätigkeit muss vorab geklärt werden. Dann kann man es nicht so schnell mit Urlaub verbinden.)

    Du hast vermutlich dabei nicht mal die Verspätungen und Streiks bzw. Baustellen berücksichtigt. Gibt es überhaupt so früh (also zu einem Start zur ersten Stunde) die ÖPNV-Verbindung? auch mit Puffer, dass du eigentlich kopieren willst? eine Frühaufsicht hast? usw..
    Dasselbe abends?
    Diese ständigen Wechseln verhindern ein durchgehendes Arbeiten, von der eigenen Kraft abgesehen.
    Das Ref ist ein Vollzeitjob. Mindestens.

    Ja, es GIBT Leute, die das schaffen, aber: willst du auch dein Ref schaffen? eine gute Note schaffen? Oder hast du Mathe/Physik Sek1 und kannst es dir leisten, dass dir einiges egal ist?

    Ist es WIRKLICH absolut undenkbar, ein Zimmer/ kleine Wohnung am Ort zu nehmen? Oder liegt es "nur" an deinem Freund? Du kannst ja eine Wohnung nehmen, dein Freund kommt ja für eine Nacht in der Woche zu dir, du vielleicht auch... Er ist im Studium ja durchaus flexibler, und du fährst am Wochenende zu ihm.

    Ich hatte in NDS eine 5-Tage-Schulwoche und an 2 Nachmittagen Seminar.
    Schon die Fahrt zum Seminar (eine Stunde Auto) empfand ich als Belastung für meinen Zeitplan.
    Ich hatte zur Schule eine lächerliche Autofahrt / Fussweg, ein bisschen mehr hätte ich natürlich geschafft. Ich bin NICHT "unbelastbar" gewesen, ich war die drei Jahre vor dem Ref gut 60 bis 90 Minuten pro Weg gefahren (morgens Mitfahrgelegenheit, nachmittags ÖPNV) auf einer 4-Tage-Woche in der Schule und habe noch parallel ein Erweiterungsfach studiert. Im Ref wäre ich - mit weit weniger Unterrichtsstunden - zusammengebrochen.
    (und ich kann es vergleichen, ich bin die letzten 4 Jahre jobbedingt wieder 100Minuten Hinweg zur Arbeit gependelt. 3-4 Tage die Woche. Ging)


    -> Wie erprobt bist du im Pendeln?

    -> Musst du umsteigen oder Direktzug, in welchem du komplett arbeiten kannst?

    Ich würde über ein Zimmer am Schulort nachdenken, schon alleine für 1-2 Nächte die Woche.
    Ich hatte übrigens ein Fachseminar bis 20 Uhr irgendwas... (und am nächsten Tag erste Stunde in der Schule.)

    ach ja, Nina ist kein Palindrom, ich habe es verwechselt. Ich dachte, alle Buchstaben seien in den 3 Vornamen.

    (Andere Generation: Mein Vater und sein 4 Geschwister (3m, 2w) und zwei Todgeburten sowie der Vater teilen sich trotz Zweit- und zum Teil Drittnamen auch sowas wie 6-7 Vornamen, in allen möglichen Kombinationen.

    Aber liest du nicht lange genug hier, um zu wissen, welche SuS bei Antimon in der Schule sind? Bzw.: in welcher Schule gibt es denn keine migrationsbedingt für unsere Ohren ungewöhnliche Vornamen? (Komische Formulierung. Nach 10 Jahren an meiner Schule sind sie nicht mehr ungewöhnlich, aber neue Vornamen lerne ich jedes Jahr)

    Ich hätte Mona und Lisa für Zwillingsschwestern im Angebot.

    Der Wille der Eltern soll respektiert werden, aber dass es Standesbeamten gibt, die gegen eine*n Kim oder Luca vorgehen, aber sowas durchlassen?

    Das französische Namensrecht ist an sich viel lockerer, aber tatsächlich hatte ich Ende der 90er einen Artikel gelesen, in dem abgelehnte Namen standen: Arrosoir (Gießkann), Clafoutis (Kirschkuchen). Was ist los mit Eltern?
    Ich kenne eine Familie mit drei Mädchen, die jeweils einen Blumennamen als Vornamen haben (Iris, Rose, Amaryllis) sowie eine Familie, die zwei Zwillinge mit Beeren genannt hat (Framboise, Myrtille)... Jeder einzelne Vorname an sich ist absolut in Ordnung, aber zusammen...

    Und umgekehrt finde ich, dass Geschwisternamen auch mitgedacht werden sollen. Also im Fall der TE: Wenn Kind 1 mit Igbo-Vornamen gerufen wird, dann sieht es vielleicht seltsam aus, wenn Kind 2 Günther heißt.
    Ach, was man alles bedenken muss ...

Werbung