Beiträge von chilipaprika

    Ja, aber gegenüber US-amerikanischen Präsidenten hat ein deutscher Staatsbürger ein soziales Netz und eine Rente / Pension (haha. Als ob Trump ja arbeiten müsste :D )

    Ja, wäre durchaus in Ordnung, wenn besagter Bundeskanzler Platz für die jungen Arbeitskräfte machen würde, es hilft nicht der Arbeitslosigkeitsquote, wenn die Alten noch an ihren Plätzen kleben.

    Das hat nichts mit räumlichen Kapazitäten zu tun.

    Wenn eine Klasse die Höchstgrenze erreicht hat, kann sie kein zusätzliches Kind aufnehmen, weil man dann für EIN Kind vll eine neue Klasse aufmachen müsste, was in Lehrerstunden zuviel bedeutet und das System durcheinander bringt.

    Sie haben auch ihre eigenen Wiederholer.

    und bei uns (Gym) können die Kids eben gar nicht weg, weil Realschulen und Gesamtschulen voll sind, es gäbe also nur noch eine Hauptschule weit und breit (die übrigens einen sehr guten Ruf hat). Sie wiederholen also bei uns, rutschen dann wieder hoch und so weiter.
    Dieses "Durchrutschen" ist in NRW allerdings viel einfacher als in BaWü und Bayern, mir tun die Kids leid, weil ich weiß, dass sie heillos überfordert sind und mich nur wie Brot angucken, egal in welchem Fach. Aber eyh, den Hauptschul- oder Realschulabschluss kriegt man schließlich auch am Gym.

    zu den langen Gesichtern und schlechten Anmerkungen sage ich nichts aber aus der Sicht einer ausfallenden Kollegin: Ich bin womöglich auch nicht "professionell genug", aber die Mail mit Nachfrage eines Kurses, ob es mir gut geht und wann ich zurückkomme, fand ich sehr nett und NICHT gegen den Vertretungskollegen (also nicht "oh, sie sind gerade unglücklich"). Und das würde ich bei einem LK nach anderthalb Jahren Unterricht 5 Stunden die Woche wirklich als normal ansehen, dass da eine gewisse Bindung existiert.
    Nur so als Perspektivwechselangebot.

    Was allen gemeinsam war ist, dass sie [...] massiv unterschätzen, wie viel Lernaufwand dahintersteckt, um Französisch korrekt schreiben zu können. [zu unterrichten]

    Zitat durch mich angepasst.
    Ich kämpfe seit über 20 Jahren dagegen, aber: ich bin nicht Französischlehrerin, weil ich zufällig von Muttersprachler*innen aufgezogen wurde, sondern, weil ich Grammatik echt spannend fand, immer schon eine gute Rechtschreibung hatte und stets nachvollziehen konnte, warum es so ist (historisch, lexikalisch, grammatikalisch), französische Literatur grob okay fand, ein ziemlich vielseitig interessierter Mensch bin und deswegen landeskundtechnisch und historisch mithalten kann.
    Ein Sprachstudium mag nicht so anspruchsvoll wie ein NaWi-Studium sein (unterschreibe ich leider, erst recht, wenn ich sehe, wer "nachkommt".), aber meinen Abschluss habe ich nicht in der Überraschungstüte bekommen. (und passend zum Thema: Ich habe von der Schule ein Latinum und durfte Altfranzösisch lernen, sowie altfranzösische Literatur "untersuchen". (Und selbstverständlich auch Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch im Germanistikstudium, komischerweise waren alle Deutsch-Muttersprachler*innen da auch keine Genies)

    Das verstehe ich auch nicht ganz. Wenn Französisch die Erst- oder Zweitsprache ist, kann ich sie doch schon und muss sie nicht in der Schule lernen? Klar, dann wird es vielleicht irgendwo interessant, wenn man zu Camus oder Baudelaire kommt, aber davor langweilt man sich doch jahrelang während des Sprachaufbaus im Unterricht?

    Haha… du kannst kein Französisch, oder?

    Zwischen zuhause sprechen und richtig sprechen bzw. noch mehr richtig schreiben existieren auf Französisch Welten (gesprochene und geschriebene Sprache -Unterschiede aber vor allem eine extrem komplexe Rechtschreibung)

    Nein, sie wählen die angebotene 3. Fremdsprache (habe ich oben geschrieben).

    Und es liegt NICHT an Französisch, Latein ist genauso betroffen.

    Und am soziokulturellen Hintergrund kann es nicht NUR liegen, denn das bischöfliche Gymnasium hat GENAU dieselben Probleme und DEREN 3. Fremdsprache (nicht dieselbe wie bei uns) hat genau den selben Boom.

    Du bist süss… ein Drittel meiner 8. Klasse (zweites Lernjahr) ist auf 4minus oder 5.

    In der Hinsicht sind wir vielleicht ein Extremfall aber nein, die Sprachen haben es in NRW bei der (ggf. strategischen) Fächerwahl schwer (2. FS schriftlich oder weitere NaWi mündlich…)

    Wir hatten schon das Thema und einen LK hat es das letzte Mal vor mehr als 15 Jahren (im letzten Jahrgang mit 1. Fremdsprache). Einen Grundkurs bis zum Abitur (kooperativ) hatten wir an der Schule im Abi 2018, mit 15 SuS (12 von uns) gehabt. Seitdem haben wir weit unter 10 Leuten und spätestens in der Qualiphase ist der Kurs in der Partnerschule (hat sich auf Grund von Stunden"mangel" bzw. andere Fächer sind viel häufiger bei uns, usw.)
    von ca. 60 SuS in der 10 sollte es schätzungsweise nur 5-6 geben, die weitermachen wollen.
    Schüler*innen mit 1 oder 2 haben wir vielleicht 10. Und sie sind in der Regel überall gut.

    Wir haben kein großes Profil, sondern halt keine Klientel aus dem Bildungsbürgertum.

    genauso.
    An meiner (NDS-) Refschule konnte man zum Beispiel kein Erdkunde wählen, in den NaWi gab es auch eine Einschränkung (ich glaube, kein Chemie oder nur GK) und die (3!) Sprachen waren überall zusammengelegt, wo es möglich war, um das Angebot zu sichern. Auch einige "Abdeckerkurse" waren mit GK zusammen.
    Da es jetzt von der Stundentafel erschwert wird, weiß ich nicht, wie sie das lösen, aber ich fand diese "Schwierigkeit" der Zusammenlegung eine richtig gute Idee.

    An meiner aktuellen Schule kriegen wir seit Jahren keinen Oberstufenkurs mehr zusammen. Und es ist ein Teufelskreis. WEIL die SuS wissen, dass der GK wenn überhaupt nur kooperativ mit der anderen Schule zustande kommt, lassen sich die Meisten in der Mittelstufe "zurückfallen" und wählen dann die mögliche 3. Fremdsprache in der Oberstufe. Also haben die wenigen, die die zweite Fremdsprache anwählen, am Ende keine Wahl, weil der Kurs nur miniklein wäre und also gekappt wird. Nur Latein hat in der EF wegen Latinum Bestandschutz.

    KEINE Schule kann sich zu kleine Kurse leisten. Jede Zusammenlegung rettet nicht nur das eigene Fach sondern das breite Angebot einer Schule. Ich würde ALLES dafür geben, das an meiner Schule machen zu dürfen.

    Ich gehe davon aus, dasss das Erweiterungsfach auch nach Abschluss des Studiums oder Refs frei bleibt (zumindest eine bestimmte Anzahl an Semestern).

    Aber ehrlich: bei der Fächerkombi sollte es dem TE auch wert sein, ein paar Semester Studiengebühren zu bezahlen.

    Mit ein bisschen Orga (Blick in die Studienprdnung in Leipzig), Studium in Dresden (einfach ‚nur‘ das machen, was man dann für eine Anerkennung in Leipzig braucht, und dort abschliessen.

    Trotz örtlicher Gebundenheit können ein pasr Semester ‚auswärts‘ über den Job später entscheiden (noch mal Wink zur Fächerkombi…)

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