Versuch mal in NRW im Rechner zu gucken, ob es überhaupt Fächerkombis in der Sek1 gibt, die schlecht sind.
Denn ganz ehrlich: die Kombi von zwei Fächern, die in der Hälfte der Schulen (vermutlich konservativ gedacht) zusammen oder vom anderen Fachlehrer mitunterrichtet wird, ist vermutlich keine super.
Mit PoWi und EK würdest du garantiert auch immer Geschichte unterrichten.
Und vermutlich auch Deutsch in deiner Klasse.
Und selbstverständlich musst du alle Aufgaben einer Lehrkraft übernehmen, wenn du ein Fach zugewiesen bekommst (mal wird man nach Affinitäten gefragt, mal wird es einfach beschlossen.)
Ich hatte ein Vorstellungsgespräch an einer Sek1-Schule (womöglich nicht repräsentativ in der Tiefe, aber die Erfahrung deckt sich mit einigen Erfahrungen von ein paar Kolleg*innen (oder guck dir einfach hier im Forum an, was für Fächer im Profil stehen, wenn jemand Sek1 stehen an
)
Ich (mit drei Fächern kommend und eigentlich "nur" da, weil Französisch voll das Mangelfach war) wurde im Vorstellungsgespräch informiert, dass ich als Politik/Wirtschaft-Lehrerin selbstverständlich Geschichte und Erdkunde unterrichte und gefragt, was ich bereit wäre, in meiner Klasse zu unterrichten (also zusätzlich zu Deutsch, Gesellschaftslehre-Verbund und Französisch als Wahlpflichtfach). Englisch wurde mir angeboten (weil "sprachaffin", haha), und dann stand die Frage offen, ob Kunst ODER Musik.
Ich hatte kein großes Interesse an der Stelle (hauptsächlich: keine Sek2) und war nur zum Absichern meines Nicht-Interesse da, aber meine Zurückhaltung gefiel denen nicht.
(und mir gefiel es wiederum nicht, dass sie keinen Qualitätsanspruch am Unterricht haben, aber mittlerweile weiß ich, dass es auch sehr sehr oft so läuft.)
Beiträge von chilipaprika
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Ich bin nicht Maylin, finde aber die Organisation eines Hörverstehens in der Fremdsprache durchaus viel Aufwand:
- Dokument finden, eigentlich mindestens zwei, weil Backup für Nachschreibeklausur.- entsprechende Materialien, die dazu hinführen.
alles vom passenden Niveau aber auch nicht direkt zugänglich, dass die SuS beim Blättern den Text und die Audiospur gefunden hatten. Da wo ich in einem Text kürzen kann oder 2-3 Vokabel drunter schreiben kann, kann ich es nicht tun.
In der Spracherwerbsphase kann man es sich einfach machen: der Verlag hatte Vorschläge, in der Oberstufe ist es finde ich echt schwierig. Habe ich gerne gemacht (schon alleine, weil es heißt, ich habe einen Kurs..), auch weil es mir Spass macht, einen neuen Kurzfilm zu sichten oder Radiobeiträge zu hören, aber der Aufwand ist trotzdem fast nicht zu rechtfertigen, wenn ich es mit einem Klausurtext vergleiche (was auch nicht "einfach so" geht) -
Geheimhalten ist auch nicht in meinem Interesse, zumal ich grundsätzlich ja auch bleiben möchte.
Mich interessiert es eher vor dem
Hintergrund der Bewertung, denn es soll ja auch vorkommen, dass SL einen „nicht so gerne gehen lassen“ und eine externe Bewerbung nicht so gut auffassen.
und schneidet sich selbst ins Fleisch, weil dann unzufriedene Lehrkräfte im Lehrerzimmer sind.
und mit einer "schlechten Bewerbung" kämst du auch nicht auf die Beförderung an deiner Schule und es handelt sich um dieselbe Bewertungsgrundlage. für alle Stellen. -
Was genau ist hier der unterschied zwischen A13 gehobener Dienst (HR) und A13 höherer Dienst (Gym)?
Was genau sind die "Nachteile" des A13 gehobener Dienst ggü. des höheren Dienstes?
Vielen Dank

Das hat RosaLaune oben beantwortet.
A13 ist halt das Ende beim gehobenen Dienst, beim höheren Dienst der Anfang. -
ja, ich durfte Unordnung liegenlassen.
Oder nicht. Ich durfte nicht wirklich.
Aber das, was meine Eltern Ordnung nannten, war definitiv keine, wie ich später als Erwachsene feststellen durfte.
DAS war nicht geil.
und bei dir? -
Familie: Hund und Katze.
Ich: keins.
und das war mein größter Wunsch, ich würde es meinem virtuellen Kind gönnen, natürlich nicht aus einer Laune heraus und mit klaren Verantwortlichkeitsregeln, aber es ist im Prinzip, was mir gefehlt hat.
Ich habe eine Woche nach meinem Auszug (Studium, als kein Kind mehr) ein Meerschweinchen geholt, das mir viele Jahre begleitet hat, mit mir nach Deutschland zog und mir sooo viel gegeben hat. Auch wenn ich lieber einen Hund gehabt hätte, aber ..Hättest du gerne ein Haustier, das du aber jetzt nicht haben kannst?
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Gleitzeit erlaubt das "Gleiten" also nicht in völliger Freiheit, sondern nur innerhalb eines vereinbarten Zeitrahmens, üblicherweise Mo.-Fr. von 07:00-18:00 Uhr. Weiterhin sind verbindliche Termine wie Meetings einzuhalten. Was schlußendlich dann bei einer Vollzeittägkeit als noch Spielraum übrig bleibt, ist faktisch häufig auf die Entscheidung begrenzt, 30-60 Minuten früher oder später anzufangen und aufzuhören.
Ich habe nur anekdotische Evidenzen, aber doch ein paar Einblicke in Großbetriebe und Großbehörden und auch wenn es nicht alle erfasst, dann sind es trotzdem große Arbeitgeber*innen.
Ich darf arbeiten zwischen 6.30 und 20.00 (na gut, ICH kann arbeiten, wann ich will, weil nicht erfasst, aber es sind die Rahmenbedingungen), mein Mann (Privatwirtschaft) zwischen 6 und 21 Uhr.Bekannte in einem Ministerium (nicht NRW) haben ebenfalls 6-21 Uhr und 50% Home Office mit größtenteils freier Einteilung.
Klar, der Busfahrer kann nicht einfach so eine Linie auslassen.
Aber einige befreundete Sozialarbeiter*innen können auch einen Teil ihrer Termine frei legen und lassen mal eine große Lücke dazwischen für Privattermine. Viele haben eh nur bewusst eine Teilzeitstelle, um daneben Freizeit und/oder Selbstständigkeit zu haben.
Meine Zahnarztpraxis hat vor Kurzem zwei Zahnärzte mit der Ausschreibung eingesetzt, dass sie nur 2 Tage die Woche arbeiten müssen und sonst Vertretungen in den Schulferien machen, bei meinem Hausarzt arbeitet ein Arzt nur vormittags, im medizinischen Zentrum im Dorf daneben arbeiten die meisten Beteiligten nur 3-4 Tage die Woche (und keine Ahnung, was sie sonst machen)
Sooooo viele ständige Termine hat man ja nunmal nicht, irgendwann dazwischen muss man arbeiten. Ich lege meine (beweglichen) Sprechstunden auch gerne um 8 Uhr, um 16 oder 17 Uhr, bei Home Office-Tagen habe ich nicht selten eine 2-stündige Mittagspause. um 11, 12 oder um 14 Uhr.. Bei meinem Mann genauso.
Aus meiner anekdotischen Beobachtung, dass die Fahrendenmenge im 6 Uhr-Zug sich seit Februar gefühlt verdoppelt hat, entnehme ich, dass viele Menschen die hellen Tage zum frühen Anfangen nutzen (und bei der Arbeit selbst merke ich es eindeutig: wo ich bisher bis 9uhr zwei Stunden fast ganz alleine war (mindestens bis 8uhr/8uhr30 ganze Ruhe), sind seit 2-3 Wochen spätestens um 8 die Hälfte der Präsenzleute da.Die Arbeitswelt wandelt sich und muss sich anpassen. Und da wo die Produktion sich eben NICHT anpassen kann (will?), weil Schichtsystem, einige Berufe wie meinetwegen Polizei und Schule auch unflexibel sind, wird es doch irgendwann Veränderungen geben müssen.
Aber: dann müssen "wir" akzeptieren, dass wir keine Beamten mehr sind (ich nehme den Deal SOFORT, Andere schlucken dann die Unflexibilität, um Beamten zu sein
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Ich habe die Rechtslage geschildert. Natürlich ist auch eine Freistunde im Stundenplan als Bereitschaft anzurechnen, wenn man sie zur Bereitschaft deklariert.
... weil du der Meinung bis, dass um 8uhr morgens checken, ob ich zwischen 9 und 10 vertrete, oder "frei" habe und im Vorfeld keine VKaffee-Verabredung um 9uhr 05 nehmen konnte eine
Zitat
Einschränkung [...] ist, die [mich] "objektiv gesehen ganz erheblich beeinträchtigen", diese Zeit, in der [ich mich] bereit [halte], frei zu gestalten und [mir] [meinen] eigenen Interessen zu widmen.
Da möchte ich gerne das Urteil sehen.
Wir haben eben keine *erhebliche Beeinträchtigung*, wenn wir ab und zu eine Stunde früher anreisen oder ein paar Stunden in der Woche frei von Terminen frei halten müssen, die wir eh am Schulort verbringen würden (abgesehen von einem Spaziergang an der frischen Luft).
Ich kann ja nicht behaupten, dass ich meine komplette Arbeitszeit außerhalb der Frei- und Randstunden gelegt hätte. -
Man kann auch bei dem Spielchen aufpassen und pragmatisch sein.
Wenn ich SL wäre und mir ein gesammeltes Kollegium mit sowas käme (obwohl wir alle wissen, dass es nunmal keine Ressourcen dafür gibt), dann würde ich meine Möglichkeiten ausnutzen, um Stundenpläne mit Lücken zu gestalten.
Denn: eine Freistunde im Stundenplan als Bereitschaftsstunde zu deklarieren, wird wohl keine "erhebliche Beeinträchtigung" sein, zumal ich auch die Zeit nur vor Ort verbringen muss, wenn vorher keine Vertretung ansteht.
Ich wohne in einem unverschämt nahen Radius an meiner Schule (dürfte unter den kürzesten Wegen haben) und trotzdem würde ich für 45 Minuten nur nach Hause laufen, wenn ich etwas sehr Wichtiges vergessen habe oder mein Hund krank ist.
Dann nehme ich lieber in Kauf, dass ich alle paar Halbjahre eine Vertretungsbereitschaft auch vor der Schule habe, so dass ich ggf. "umsonst" zur 1. Stunde komme (einmal in 6 Jahren passiert, vielleicht?), als darauf zu pochen, dass alle VBs bezahlt werden, obwohl die anderen in Springstunden oder im Anschluss sind, und mein Leben nicht sooo stark beeinträchtigen. Es geht ja nicht um eine RICHTIGE Bereitschaft.
Mein Vater hatte in den 80ern Bereitschaften, da durfte er das komplette Wochenende das Haus nicht verlassen, ohne eine stundengenaue Erreichbarkeit gegeben war (kein Handy), und seine Bezahlung war "mit abgegolten". Und nein, keine elitäre Führungskraft, sondern irgendwas mit Elektrik-Handwerk bei der Bahn. -
wenn die Lücken also nicht selbstverschuldet ist, ist es vielleicht auch besonders erwähnenswert.
Auch im Sinne: um nächstes Jahr doppelte Nachhilfe zu vermeiden.. -
Welches Lehramt?
Ich gehe davon aus, dass JEDE Grundschule und fast jede Sek1-Schule Hurra schreit, wenn jemand anfragt. Bei Gym oder einer sehr engen Fächerkombi wird es schwierig, weil nicht jede Geschichtslehrkraft Physik unterrichten kann (anders gesagt: es geht ja nicht), aber jede Grundschullehrkraft kann ja "alles" und es lässt sich gut verschieben. In der Sek1 hat man auch oft affine Fächer und Verschiebemasse. -
Diesen Vorteil hätten dann ja alle Schüler. Wo ist das Problem?
nee nee

Den Vorteil haben nur die SuS, die ihre alten Arbeiten nicht verlegt haben
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Wer so clever ist, zielgerichtet zurückzublättern (wozu man seine Problembereiche ja erstmal selbst kennen und sich an entsprechend hilfreiche Aifgaben erinnern muss), dem gratuliere ich zu seiner Problemlösekompetenz und er solls halt machen. Finde daran nichts Verwerfliches.
Meine Erwartungshorizonte in der Oberstufe sind immer sehr ausführlich, die erste Klausur der Fremdsprache noch stärker.
Wer in der 2., 3. oder 4. Klausur IMMER NOCH "le texte s'agit de.." schreibt, obwohl in JEDEM Erwartungshorizont "Dans le texte, il s'agit de .. / le texte a pour sujet ... / le texte parle de ...", dem ist nicht zu helfen. In der Q1/1 lasse ich noch die Mappe (Neue Phase, vielleicht neuer Kurs), ab Q1/2 will ich zwar die Mappe weiterhin (damit ICH auch die Entwicklung überprüfe), aber umgedreht auf dem Tisch, die Klausur wird am Ende abgeheftet.
(Aber: ich habe auch schon eine EF-Klausur mit Spickzettel mit solchen Phrasen schreiben lassen, nur die Hälfte des Kurses hat sie richtig benutzt...) -
so ist es (Bestätigung für NRW)
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ja, wollte ich auch schreiben, es ist hier an meiner aktuellen Wirkungsstätte je nach Fach gar nicht möglich (unabhängig vom Laborplatz, die Grenze geht durch die Sprachen durch). Da passen einige Fächer richtig doll auf. (Warum auch immer...)
Ich studiere parallel an einer anderen Hochschule und "mein" Fach kennt das Problem, erst recht, weil wir berufsbegleitend sind (die Abschlussarbeit aber "immer in Vollzeit" ist
), das Institut musste sehr viel aushandeln, die grundständig Studierenden des Parallelfaches dürfen das nicht (was die 68er-Professoren, die am liebsten hätten, dass wir 12 Monate an der Arbeit schreiben, weiterhin verstört.)
Dafür ist die Frist "ach, 30. September, aber wenn es am 1. oder 2. Oktober kommt, ist auch egal.." -
Es bleibt also auch weiterhin spannend, wer wann welche Unterlagen von mir möchte, die ich schon vor fast sechs Jahren eingereicht habe oder erneut vor fast vier Jahren oder erneut im vorletzten oder auch letzten Jahr. Stay tuned für diese unendliche Geschichte aus dem Ländle.

Ach, das kann auch NRW.
Ich war vor dem Ref ein paar Jahre Vertretungslehrerin. An unterschiedlichen Schulen aber fast allen im selben Kreis, auf jeden Fall selbe Bezirksregierung und obwohl die Sachbearbeiter*innen sich die Orte und Schulen aufgeteilt haben, zufälligerweise alle bei der selben Person.
Bei einem Schulwechsel musste ich alles neu einreichen.
Nach dem Ref (Rückkehr in besagten Kreis) musste ich ebenfalls alles neu einreichen, bekam eine neue Personalnummer (Beamte haben andere Nummer), und meine Zeugnisse wurden vermutlich verbrannt, keine Ahnung. (und ich will nicht geizig spielen, aber ich habe im Prinzip 4 verschiedene Examenszeugnisse (1., 2., 2 Erweiterungsfächer) plus eine (einstellungsrelevante?) Zusatzquali, das Abitur noch dazu, dann die Anerkennungsurkunde der Prüfungen in einem anderen Bundesland, alles einzeln beglaubigen lassen, es geht nicht erst beim dritten Mal ins Geld.. -
das Traurig ist, ich hab nicht den Eindruck, dass ich mit diesem Beitrag jetzt für die heimlich mitlesende Bezirksregierung eindeutig zu identifizieren bin +g
Die BR und das LBV haben die Zettel drei Mal (!!!) verbaselt, die ich zur Berechnung von ALG1 brauchte.
Einmal die BR, einmal die ‚Scanstrasse‘ im LBV und einmal ‚keine Ahnung, schicken Sie es noch mal. Nein, im Original‘
Erster Antrag in Januar für April, Auszahlung Ende August innerhalb von einer Woche nach Nachreichen dieses einen Doks.
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Schadenfroh ist vielleicht der Kommilitone, der dem TE immer wieder gesagt hat, nichts zu vergessen. Aber der Typ am Telefon?
Und SELBST wenn er schadenfroh ist/wäre: der TE ist im Unrecht, kriegt womöglich eine neue Chance, also hop hop kleine Brötchen backen und schnell, aber auch einen Plan B haben.
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"schadenfroh" war das vermutlich nicht, aber was soll er dir sagen?
Eigentlich ist die Antwort "nein".
Vielleicht drücken sie ein Auge zu, wenn du es schnell und höflich nachreichst (und ausreichend Karma hast)Jedoch würde ich gerne wissen, ob es noch irgendeine Chance gibt eingestellt zu werden, da ja einige ihren Platz nicht annehmen und darüber hinaus echt motivierte LuL gebraucht werden
womöglich wirst du es als "schadenfroh" bezeichnen, aber:
Es werden keine "echt motivierte LuL" gebraucht, sondern "gute LuL". Und ein Kriterium des Berufs ist _auch_ die Organisation, die Planungsfähigkeit und das Einhalten von Fristen
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