Beiträge von chilipaprika

    Selbst wenn eine solche Regelung eingeführt würde (von RLP und NRW wüsste ich nichts und das habe ich damals recherchiert, ich wäre fast betroffen gewesen): es geht in dem "Prüfungsgespräch" darum zu zeigen, dass du noch Ahnung von deinen Fächern hast. Es wird wohl mit kurzer Vorbereitung nach einer Promotion möglich sein ;)

    Bei den Fehlquoten müsste ich, wenn ich das wirklich überprüfen wollen würde, zum Halbjahreszeugnis 21 Feststellungsprüfungen (drei Kurse) abhalten. Das schaffe ich zeitlich einfach nicht auch noch neben den normalen Korrekturen etc.

    Ich verstehe das, aber ernsthaft: dann kann man sich nicht mehr beschweren. Auch das hatte Bolzbold schon geschrieben: Schüler*innen gehen soweit, wie man sie lässt.
    Erkläre zum Halbjahresbeginn die neue geltende Regel und zackbumm sofort eingreifen, wenn es abdriftet. Dann hast du schon den Abschreckungseffekt, weil sich schnell rumspricht, dass du es ernst meinst. Und kein Schüler will eine solche Prüfung haben.

    ... und übrigens überrascht es mich ein bisschen, dass diese Feststellungsprüfungen nicht schon von KuK durchgeführt werden. An einer Schule mit solchen Fehlzeiten müssten sich nur ein paar zusammenfinden, die das tun und dann gibt es auch entsprechend Respekt vor der Regel.
    War zumindest an meiner damaligen Schule so. Es wurden wohl ab und zu Prüfungen abgehalten und es reichte auch. In den Fremdsprachen hätte kein Schüler seine halb akzeptable SoMi-Note (mitmachen, ein paar Vokabeltests, ..) durch eine mündliche Prüfung gefährden wollen.

    Zitat von Schokozwerg

    Mir wurde gesagt, dass ich alle Sus, die mind. 4 Doppelstunde anwesend waren, bewerten muss.

    ja, klar.
    Aber du darfst auch (wie von Bolzbold geschrieben) laut §48 (4) Schulgesetz eine Prüfung ansetzen.
    Mach das.
    Du hast dieses Schuljahr maßig Arbeit. Aber dann "Ruhe".

    Ich bin verwirrt: Ich darf entschuldigte Fehlzeiten doch nicht in die Notengebung einfließen lassen?


    Du kannst aber ab einer bestimmten Fehlzeit gar nicht mehr bewerten.
    Ich kenne den "ungefähren" Wert von 30% Fehlzeiten (entschuldigt/nicht entschuldigt ist egal, wobei bei nicht entschuldigt eh die 6 für die Stunde gesetzt werden kann), wo man dann eine Feststellungsprüfung ansetzen kann.
    Ich habe an einer Oberstufenschule (kein BK) gearbeitet, wo einige SuS sich auch schwer taten, aufzutauchen. Aber denen war die Ansage "30%" klar genug, um diesen Wert nie zu erreichen.

    Der oder die TE hat lediglich gefragt, wie groß aktuell die Einstellungschancen mit DE und EN in MeckPomm in der Sekundarstufe sind. Die dürfte nicht allzu düster aussehen schätze ich, ich habe aber auch keine Prognosen zur Hand.

    Der oder die TE hat weder behauptet, dass gute Noten egal wären, noch sich beklagt, dass Prüfer ungerecht gewesen seien oder sonstwas.

    und das ist ein Forum und der Diskussionsverlauf spiegelt vielleicht die Gedanken, die aufkommen, wenn jemand eine solche Frage stellt oder die Assoziationen zu anderen ähnlichen Fragen, die definitiv einen solchen Hintergrund hatten.
    Und jemand mit Einser-Schnitt stellt höchstwahrscheinlich keine solche Frage.
    Genauso wie die Frage "Hat man mit SoWi-Ethik eine Chance?" doch zu dem Gedanken verleitet, dass der/die Fragenstellende eine solche Kombi hat.

    Tja, andere Schulen, andere Träger, andere Ziele und Verständnisse...
    ich kenne mehrere Schulen mit bezahlter Nachhilfe in den Räumlichkeiten. Organisiert bzw. vermittelt durch die Schule, von Schüler*innen für Schüler*innen.

    Es fielen mir noch auch Schülerfirmen ein, durchaus auch Schülerbazars und so weiter.
    Also gibt es wohl auch pragmatische Schulträger*innen...

    Ich werde jetzt von deinen Antworten verunsichert, bin aber (eigentlich 100%, aber wie gesagt verunsichert) ziemlich sicher:
    Als Lehrkraft verdient sie definitiv so viel, dass sie eh schon über den Einkommenssteuerfreibetrag kommt, auch mit Kind und alleinerziehend. Damit ist jeder Euro mehr, den sie verdient, auch steuerfällig. Klar bezahlt man bei 12 Euro weniger Steuer als bei 20 Euro.
    Grob kann man aber von ca. 30% Steuerabgaben gehen. Im Prinzip genauso, als würde man das Geld im Hauptjob verdienen.
    Minijobs wären es auch nur, wenn man bei jedem einzelnen Kind eine Minijobanmeldung hat, oder es mit einem Firmenkonstrukt läuft.

    Ich will jetzt keine Diskussion mit Verurteilung anstoßen, aber man sollte selbst ein bisschen Ahnung haben, weil es einen irgendwann betreffen kann und man nicht naiv davon ausgehen kann, dass alles so einfach ist, wie dargestellt bzw. auf dem ersten Blick angenommen.

    Das stimmt natürlich. Ich hatte selber noch mal drüber nachgedacht und fing an mich zu wunder, warum eigentlich so viele Lehrpersonen Deutsch und Gesichte unterrichten. Es ist eben tatsächlich nicht so ganz stimmig. Bei uns gibt's ja PoWi gar nicht als eigenständiges Fach, das unterrichtet immer die Lehrperson für Geschichte. Es heisst eben "Geschichte und Staatslehre".

    - Weil Geschichte/SoWi in vielen Bundesländern gar nicht mal zulässig ist (leider ist sie das in meinem)

    - Weil einige Studis durchaus nachdenken (also in den BL, wo die es selbst entscheiden dürfen) und feststellen, dass diese Kombi kein Jackpot für die Einstellung ist

    - Weil Deutsch/Geschichte eine typische LK/Teil-Abifächer-Kombi ist und die meisten einfallsreichsten Studis ihre Leistungskurse studieren.


    Disclaimer:
    Ich mag mein grundständigstes Fach sehr (Deutsch), aber ich war als 18jährige aus nicht-akademischem Haushalt genauso dämlich und habe mich auf mein "Lieblingsfach" gestürzt, in das meine Eltern seit der 8. Klasse "gepusht" und bestärkt haben. [

    Lustigerweise: Ich war durchgehend Klassenbeste in Mathe, liebte Mathe, hätte auch durchaus Mathe studiert und meine (ich wiederhole: nicht akademischen Eltern) haben mich nach der 10. Klasse Mathe abwählen lassen*, damit ich zwei Stunden Deutsch die Woche mehr habe.]

    Edit: "abwählen lassen" in dem Sinne von "zugelassen, dass ich es abwähle", nicht gezwungen.
    Es hat mich halt NIE jemand darüber aufgeklärt, dass ich mit MatheLK und Deutsch 3stündig GENAUSO die selben Chancen wie mit DeutschLK alleine habe, PLUS halt Mathe :-D.

    Auf der selben Seite:

    Zitat

    Wird der Minijob des Beamten versteuert?

    Ja, auch für das Einkommen aus einem Minijob müssen Steuern gezahlt werden. Bei Minijobs mit Verdienstgrenze gibt es zwei unterschiedliche Wege, das Einkommen zu versteuern: Entweder durch die Zahlung der sogenannten einheitlichen Pauschsteuer oder individuell über die Lohnsteuerkarte. In der Regel legen die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber einvernehmlich mit dem Beschäftigten fest, welche Form der Versteuerung für die Nebentätigkeit genutzt wird.

    Nee, sie gibt die Nachhilfe in der Schule. Nach dem Unterricht und während der Hortzeit. Bist du sicher, dass man diese Minibeträge versteuern muss?

    Warum sollte man Einkommen nicht versteuern?
    Falls sowas über die Übungsleiterpauschale läuft (Ehrenamt/Ehrenamtsähnlich), dann ist es was Anderes, soll aber trotzdem in der Steuererklärung angegeben werden.

    und vom Markt drum herum.

    Auch wenn ich es zum K... finde: in der Unistadt stehen einige Studis nicht mal für 10 Euro die Stunde auf. Auch wenn eigentlich nichts am eigenen Wert ändert, sollte man nicht günstiger sein als die Studis im 2. Semester.

    Die Sekretärin von meinem Mann - keine Beamtin, kein ÖD - packt 10 Minuten vor Arbeitsschluss ihre Sachen zusammen, fährt den Computer runter und zieht die Jacke über und wartet die letzten 5 Minuten, dass endlich Schluss ist. Kein Scherz.

    Sorry, aber da läuft was schlecht. Das muss man sich als Vorgesetzter auch nicht "gefallen" lassen bzw. sollte dafür sorgen, dass es anders läuft.
    Und wenn es so ist, dass die Person so effizient ist, dass sie auch zeitlich schneller fertig ist, dann soll sie bitte früher weg dürfen und nicht mit Jacke 5 Minuten demonstrativ warten.

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