Beiträge von chilipaprika

    Ich dachte, dass es vielleicht so aussehen würde: 10 Jahre bis zur Pension kein Gehalt bekommen aber die Versicherungsbeiträge nicht bezahlen müssen und dann , ab der Pensionierungsalter eine niedrigere Pension bekommen.

    Soweit ich hier gelesen habe, ist das aber doch nicht möglich....Ich müsste kündigen und dann meinen Beamtinstatus verlieren - stimmt das so?

    Das möchte ich natürlich nicht...

    Wofür brauchst du den Beamtinstatus, wenn du eh nicht arbeitest?
    Kündige, arbeite 1-2 Jahre versicherungspflichtig, dann bist du in der GKV, gewinne im Lotto und zieh in die Familienversicherung des Geld verdienenden Partners. Wenn du eh von Millionen leben wolltest, ist es kein Problem.
    Mit dem offiziellen Antritt der Rente und Pension bekommst du dann diese.
    Solange kannst du von Luft und Liebe leben.

    halb OffTopic und eigentlich eine Mischung aus den Threads "Worüber ich mich heute freuen kann (beruflich)" und "was mich frustriert"...
    Aber ich habe es gestern geschafft, eine "Absage" für einen Studenten zu erwirken, dessen Transcript of Records nur 3er und 4er hatte und ein Drittel der Kurse im Zweit- oder Drittversuch bestanden wurde. Da war es mir egal, dass seine Kombi ganz gut sei. Wenn man den Fachdidaktikkurs eines "weichen Fachs", die "Einführung in die qualitative Forschung" erst im Drittversuch (ohne Note), alle Bildungswissenschaften nur mit 4,0 besteht, dann liegt es vielleicht nicht am IQ, wie mir meine Kollegin weiß machen wollte (weil der junge Mann in Mathe seine Kurse besteht und zwar mit 3), aber eben an Haltung und Faulheit.
    So jemanden kann ich nicht brauchen.

    Aber ich hab natürlich gut reden, ich habe den Mangel nicht an der Schule. Ich hoffe nur, dass die Schulen die Möglichkeit haben, auch solche Leute abzulehnen und dann den motivierten, fleißigen Quereinsteiger zu nehmen, statt sich einen faulen Lehrämtler lebenslang zu binden.

    Hessen hat Altersgeld, du könntest also kündigen und dann ab dem 67. Lebensjahr deine Pensionsansprüche genießen (plus die Rentenansprüche davor/danach).

    in die gesetzliche Krankenversicherung kommst du nur noch bis (aktuell) 55 Jahren und zwar, wenn du auch einen "Grund" hast. Nicht arbeiten gehört nicht dazu (ich glaube, selbst beim Bürgergeld gibt es erstmal einen Kniff). Du musst also einer versicherungspflichtigen Tätigkeit für eine Mindestzeit nachgehen.

    Geld und Leistungen ohne irgendwas zu tun ohne Grund (Krankheit, Dienstunfähigkeit...) wirst du nicht bekommen und selbst bei Dienstunfähigkeit sind es natürlich sehr niedrige Höhen.

    Wenn dein Bundesland (deswegen die Nachfrage) Altersgeld hat, kannst du zumindest kündigen.
    Pension/Rente bekommst du natürlich bis zum 67. (70.?) Lebensjahr nicht, aber zumindest nähmst du deine bis dahin erarbeiteten Pensionsansprüche mit.

    Keine Ahnung. Verbeamtet jedenfalls in Spanien. Die andern könnte ich fragen, wenn es dir wichtig ist. Mir ging es ja nicht um den Beamtenstatus.

    Könntest du wenigstens konsequent in deiner Wut auf die Welt bleiben?


    Zitat

    Gewiß. So wie in NL, CH und E es eben auch läuft. Da habe ich Freunde, die Lehrer geworden sind, indem sie auf EIN grundständiges Fach eine Zusatzausbildung gemacht haben. Verbeamtet und bestimmt nicht schlechter als manche, die hier in öffentlichen Schulen lehren.

    Wow... Lesekompetenz ziemlich niedrig oder eine gute Fähigkeit zu manipulieren.

    Das Ein-Fach-Lehramtsstudium würde NICHT dafür sorgen, dass weniger Leute das Studium abbrechen, sondern Leute aus anderen Bereichen zu gewinnen.

    das weiß ich (habe quasi "PuG" aus einem anderen Bundesland), genau deswegen schräg: nur eine Kombi, die auch noch inhaltliche Überschneidungen hat (und aus externer Sicht so klingt, als wären dabei nicht so viele Stunden drin. Aber vermutlich unterschätze ich Wirtschaft an der Realschule in Bayern (ich glaube mich zu erinnern, dass es sowas wie die "Wirtschaftsrealschule" gibt) )

    Irgendwie finde ich es trotzdem auf mehreren Ebenen diskussionswürdig und problematisch.

    - Nutzung der Arbeitszeit für einen Nebenerwerb

    - Auch wenn es nicht explizit als Dienstpflicht gehört, ist es schon Standard. Und wenn ich es nicht für meine Klasse mache, dann müsste ich schon zeigen, was ich sonst in meinen 41 Stunden die Woche mache.

    Irgendwie überrascht es mich immer wieder, welches Verständnis Lehrkräfte zu "ihren" Autorenrechten haben.


    Meine während meiner Abordnung herstellten Powerpoint-Präsentationen zur Beratung von Studierenden, zur Information zu verschiedenen Punkten, usw.. waren kein Auftrag von meinem Chef, das habe ich gemacht, weil es mir meine Arbeit erleichtert, den Studierenden das Leben vereinfacht, usw.
    Nicht nur wäre ich nie im Leben auf die Idee gekommen, sie nicht den anderen Unis zur Verfügung zu stellen, als sie danach gefragt haben, weil "wir" in einigen Gebieten Vorreiter*innen waren/sind, sondern ich werde sie auch nicht im Sommer löschen, wenn ich die Dienststelle verlasse.

    Wie hast du denn deine ganzen Schulsachen + Essen + Trinken + Wechselkleidung transportiert?

    Willst du uns etwa erzählen, dass du 2 Halbmarathons an einem Tag gelaufen bist mit dem ganzen Krempel auf dem Rücken?

    Und dazwischen mal locker flockig einen Tag lang unterrichtet hast ohne Regenerationsphase für deinen Körper? Und morgen geht es munter weiter?

    wer regelmäßig Ultras läuft, läuft Halbmarathons mehrmals die Woche.
    Wer die Strecke regelmäßig zur Schule läuft, hat Wechselkleidung. Die meisten Schulen haben Duschen.
    Und als Mitglied der Schulleitung konnte Kapa vermutlich gestern Sachen kurz lagern.

    (oder braucht eh nur ein iPad, und das geht in den Rucksack locker.)

    (Ich spreche nur aus Theorie, aber mit Ausdauerfreaks um mich herum. So dass ich es zwar bemerkenswert finde, aber nicht hinterfragenswürdig :-D)

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