Inwiefern dällt es unter Leseförderung, wenn am Gym in der 7./8. Klasse von der Lehrkraft jede Woche vorgelesen wird?
Ich oute mich gerade als unkreative, didaktisch nicht auf dem Stand stehende, interessierte Deutsch-Lehrkragt
Inwiefern dällt es unter Leseförderung, wenn am Gym in der 7./8. Klasse von der Lehrkraft jede Woche vorgelesen wird?
Ich oute mich gerade als unkreative, didaktisch nicht auf dem Stand stehende, interessierte Deutsch-Lehrkragt
In welchem Bundesland bist du denn, dass du denn soviel Puffer in deiner Jahresplanung hast?
Also: ich wüsste nicht, unter welchem Kompetenzbereich ich es packen würde, bzw. warum das Vorlesen durch die Lehrkraft sein muss, erst recht nicht am Gymnasium im Regelunterricht.
Was sind deine Ziele dabei?
Siehe oben. Manchmal kommt man nicht raus, kann mit dem Fach aber nichts anfangen, weil man die Grundlagen für unsinnig hält.
so wie ca. ein Drittel meiner SuS in Französisch?
ach so, ja. Es muss natürlich eine Realschule / Gesamtschule sein, die beides in der Sek1 anbietet und FALLS es sie gibt, sehe ich Stundenplanschwierigkeiten, weil davon auszugehen ist, dass beide Fächer immer parallel liegen.
Und klar, während der OBAS-Ausbildung müssen die zwei Fächer unterrichtet und ausgebildet werden.
Die Teilung auf zwei Schulen, die ich auch bei einzelnen Fächer schon erlebt habe, ist eine Ausnahme. Bei OBAS aber unrealistisch: die Schule wählt einen als OBASler*innen, weil sie einen dringend braucht. Warum brauche ich XY mit Spanisch/Französisch, wenn ich ihn gar nicht einsetzen kann und er für seine Ausbildung woandershin soll?
Einen Beruf, bei dem das angeblich noch aus anderen Gründen interessant sein sollte, müsstest du mir mal nennen. Als nicht religiöser Mensch würde ich mich auf einen solchen Beruf schon gar nicht erst bewerben.
Leider schon.
Medizinischer und Pflegebereich.
Erzieherischer Bereich.
Dass "die Kirche" lieber heuchlerische Angestellte hat, als Menschen, die einfach dazu stehen, dass Religion für sie nicht so wichtig ist, aber der Glaube von Anderen respektiert wird, bleibt mir ein Rätsel.
Eine ehemalige Schülerin hatte Reli im Abiturjahr - nicht aus Glaubens- sondern Stundenplangründen - abgewählt, sie wollte sich lieber auf die anderen Fächer konzentrieren. Da sie allerdings eine Hebammenausbildung anstrebte, kam sie schnell nach den Sommerferien reuig, dass sie die Abwahl rückgängig machen wollte, weil viele Ausbildungsstellen doch auf dem Abizeugnis gucken würden, ob man noch Reli in der Schule hatte (zusätzlich natürlich zum Eintrag der Kirchensteuer).
@RienNeVaPlus: es mag individuell eine gute Lösung sein (naja), aber es spricht nicht für das System, wenn jetzt querbeet durch die Lehrämter getauscht werden kann.
Und mich stört es noch mehr, dass es eben nicht querbeet ist, sondern nur "abwärts" geht und damit ein falsches Bild zementiert.
Es ist also nicht gegen dich sondern gegen diese 1000 Maßnahmen, die nur Löcher stopfen und nicht mal das und auch falsche Ideen geben. Mag bei dir zufällig passen, weil du eh schon länger raus bist, aber ich habe in den letzten Jahren zuviele Gym-Studis gesehen, die absichtlich darauf setzen, Gym zu studieren, um dann in die Grundschule zu gehen, und nein, es gefällt mir nicht.
Obas kommt als Maßnahme für dich sowieso nicht in Frage. Du erfüllst die Bedingungen dafür nicht.
leider doch.
P.S.
In Niedersachsen sind Schulfahrten keine zusätzlichen Aufgaben. Sie gehören zum normalen Schulalltag. Einzelne Lehrkräfte mögen das als Urlaub oder Bonus wahrnehmen. Für das Land gehören sie aber zu den normalen Dienstgeschäften.
in deinem Verständnis schon, aber nicht in dem Sinne, dass es angeordnet werden kann (wie in NRW).
aber: Bist du dann glücklich (trotz "Planstelle, juhu"), wenn du dein Leben lang Spanisch in der Realschule unterrichtest (also vielleicht 10-15 Stunden) und daneben fachfremd 15 Stunden Deutsch, Geschichte, SoWi, Erdkunde, Kunst?
mir ist klar, dass es keinen Patent darauf gibt...
Nur: ausgerechnet auch als PODCAST?
Okay, dieser Tag ist wirklich grandios (zugegeben, den Stundenplan habe ich gestern Abend noch entdeckt).
Ich bin letzte Woche auf eine "Scam-Seite" reingefallen (ja, peinlich, ja, chili, nie im Voraus überweisen, ich bin einfach zu naiv für diese Welt), es ist mir leider erst 15 Stunden später aufgefallen (zufällig, den Shopnamen in Google eingetippt), das Geld war schon weg, die Telefonhotline der Bank nicht soooo zuversichtlich, der Shop - oh Wunder - nicht erreichbar, denen eine Mail geschrieben, dass ich mich vertippt habe und es ein Fehlkauf war...
.... und jetzt auf meinem Konto die Rücküberweisung entdeckt.
Ob das die Bank war, die den Fluss zum nächsten Konto stoppen konnte, oder ein einsichtiger Betrüger (lasst mir bitte meine Naivität), ich bin echt happy!!!
Was für ein wunderbarer Start in die Woche!!
bester Stundenplan ever.
Na gut, das wäre der, wo ich gar nicht arbeiten muss, aber nicht nur mein wichtigster Wunsch wurde über-erfüllt, mein zweiter Wunsch auch, der nicht ausgesprochene auch und der Stundenplan lässt mir sogar Hoffnung, dass ich wichtige, notwendige Arzttermine außerhalb des Stundenplans legen kann...
![]()
... und den Namen eines des bekanntestens Bildungspodcasts "klauen"?
Wenn beide Partner sich gemeinsam für das Alleinverdienermodell entscheiden, sehe ich hierin kein Problem und sollte auch respektiert werden.
aber warum sollte der Staat demjenigen 1000 Euro mehr (Beispielbetrag) geben, der sich "freiwillig und gemeinsam" mit seinem Partner für das ALleinverdienermodell entscheidet, als demjenigen, dessen Partner arbeiten gehen möchte?
Wie viel Druck da im Kessel ist, sieht man doch daran, das alle nördlichen Bundesländer mittlerweile das Alleinverdienermodell zugunsten eines Mehrverdienermodells abgeschafft haben. Das führt dazu, das die Besoldung auf dem Papier gesetzeskonform ist auf dem Konto aber nichts ankommt.
Kannst du es erläutern bzw. Infos dazu verlinken?
Finde ich interessant, dass es Änderungen gibt. Ich hatte nicht mitbekommen, dass an den Besoldungstabellen massiv geändert wurde..
(Achtung, eine Portion Ironie könnte in meinen Antworten stecken)
Der Ehezuschlag soll bei Bundesbeamten abgeschafft werden. Wieso sollen "DINK"-Haushalte (double income no kids) finanziell unterstützt werden?
Aber aber... der Ehezuschlag ist doch das extra-Taschengeld für meinen (voll arbeitenden) Ehemann? Hat er mir gesagt, dass ich es ihm geben soll?!
Die Familienzuschläge werden zudem auch genutzt, um eine Erhöhung der Besoldung für alle zu verhindern. Das ist günstiger, weil nicht jeder hohe Familienzuschläge erhält und diese sich auch nicht auf das spätere Ruhegehalt auswirken.
Okay, an den Weihnachtsmann glaube ich wiederum schon lange nicht mehr ![]()
Nur weil man den Ehezuschlag und die Höhe der Familienzuschläge i.A. kritisiert, heißt das noch lange nicht, dass man das Prinzip der Alimentation "nicht versteht".
Das ist DAS, was mich an der/den ganzen Diskussion(en) nervt und beleidigt.
Ich bin in der Lage, mir ein Urteil zu bilden und sogar einen Unterschied zwischen einem Sach- und Werturteil zu machen.
und es nervt total, das Gegenteil unterstellt zu bekommen.
(und noch mehr nervt merken zu müssen, dass offensichtlich viele es nicht können. Aber gut, das sehe ich doch an Wahlergebnissen, wie viele offensichtlich von Partikularinteressen geleitet wählen...)
Dass hier manche
manche? Mehrzahl?
Nachdem die TE schon wieder gesperrt ist: Magst du das vielleicht kurz ausführen, inwiefern du den Kommentar der TE für ableistisch erachtest?
Warum ich diesen für problematisch halte habe ich ja dargelegt. Ableismus habe ich allerdings daraus nicht direkt herausgelesen, interpretiere den Begriff aber möglicherweise zu einseitig an der Stelle und würde das insofern gerne nachvollziehen können, woran du gedacht hast.
Puh... Ich weiß nicht, ob ich es schön, sachlich und strukturiert ausdrücken kann, deswegen nur in ungeordneten Stichpunkten mein Gefühl in solchen Momenten:
- ab dem Moment, wo ein Gesundheitszustand genannt wird, der null Bedeutung für die Situation hat.
- psychische Diagnose (ich weiß, hier wurde keine genannt, aus gutem Grund, aber in die Psychiatrie kommt man nicht ohne Diagnose) als Defizit ("konnte nicht ihren Job machen") und Schwäche (hier konkret zwar mit Schuldzuweisung auf die SuS, aber wir wissen, dass keine 12 KuK in die Psychiatrie gekommen sind, sondern diese eine Lehrerin, also ihre Schwäche, ihr Defizit, ihre Schuld (obwohl sie - wie du geschrieben hast - womöglich eine Top-Lehrkraft mit Top-Classroom-Management ist, die aber eine Scheidung durchmacht oder eine PTBS seit 15 Jahren mitschleppt)
- mir fällt im gesellschaftlichen Diskurs auf, dass sowas wie "hat vermutlich eine Persönlichkeitstörung" / "ist psychisch instabil" ein bisschen das "voll schwul" der Jugendliche der Nuller-Jahre ist. (tja, im Prinzip "voll psycho"
Also das Totschlagargument als Beleidigung
(kann man um weitere Krankheitsbilder erweitern, aber mein Blick ist in letzter Zeit stark auf diese unsichtbaren "Diagnosen" (also ob existierend oder vermutet), insbesondere im psychischen Bereich.
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