Das stimmt, ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass die Person hier noch unter 50 ist.
Ich bin keine Rechtsberatung, mache auch keine, ich habe für meine Behauptungen Links hinzugefügt, dir meiner Meinung meiner Position nicht widersprechen, ich weiß, wie ich als studentische Vertreterin angewiesen wurde, Leute zu beraten und ich weiß leider aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, in eine Versicherung zu kommen. Da ich damals diesen Zettel nicht hatte (Ende einer Versicherung) und auch nicht vorlegen konnte (weil nie davor in Deutschland offiziell versichert gewesen), stand ich plötzlich in der Situation: entweder den ganzen Zeitraum nachzahlen, seitdem es eine Versicherungspflicht gegeben hätte, oder Daumen drücken, dass mir nicht passiert, bis ich eine Versicherung hatte.
(Fun fact: es war auf den Tag genau vor 15 Jahren (Facebook-Erinnerung), dass ich das Vorstellungsgespräch für eine Vertretungsstelle in der Schule hatte, aus Verzweiflung, seit über zwei Monaten keine Versicherung zu haben und keinen Job zu finden. Wer weiß, was sonst aus mir geworden wäre.)
WENN es so wäre, wie hier behauptet, wäre es wahrscheinlich viel zu einfach, und es kämen nicht jedes Jahr ganz viele Menschen in die Falle der hohen PKV-Beiträge am Ende des Studiums.
Das mit dem Beispiel über 55 war zum Untermauern der These, dass der Gesetzgeber sich schon Schutzmaßnahmen gegen die GKV-Flüchtlinge, damit sie nicht "einfach so" in die GKV wieder zurückkommen. (Könnte also zb. ein Mindestzeitraum in der versicherungspflichtigen Beschäftigung sein, bevor sie dauerhaft greift (sonst wieder Rückkehr in die PKV nach Ende der Tätigkeit..).