interessant.
Die einzige "relevante" (in Bezug auf Unterrichtserlaubnis) Fortbildung ist bei uns ein Zertifikatskurs und den darf man nur machen, wenn die SL zustimmt und uns die entsprechende, eingetragene Stundenermäßigung gibt (4-5 Schulstunden) (und man eine Planstelle hat). Dafür bekommt die SL eine ausgebildete Lehrkraft.
(Klar, das Nebenher Nachstudieren wäre auch möglich.)
Das Lehrerfortbildungssystem ist aber im Allgemeinen in NRW erst im Aufbau. Wurde auch von einer Expertengruppe angemahnt (und deswegen langsam im Aufbau), viele andere Bundesländer haben da viel besser ausgebaute Systeme, aber auch NRW wird irgendwann dahinkommen (lasst mich nur daran glauben).
Beiträge von chilipaprika
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da man aber fachfremd unterrichten DARF, investieren einige Schulen nicht unbedingt in jede Fortbildung (kostet ja die Schule viele Ressourcen). Wenn man von mir als Schule (durch Deputatsverteilung) erwartet, dass ich mich in etwas einarbeite und Fächer unterrichte, die ich nicht studiert habe, dies ggf. über Jahre, halte ich es für nicht wertschätzend (egal, wie die Regeln sind), wenn ich dann durch jemanden "ersetzt" würde, der/die direkt von der Uni kommt.
Klar mag man seine Fächer, aber der systemisch nicht wertschätzender Umgang mit Lehrkräften ist trotzdem ein starkes Problem. -
Kurze Frage des Interesse halber:
Was passiert denn, wenn eine Wiedereingliederung als gescheitert angesehen wird? Also was sind Konsequenzen?
Das habe ich auch gestern den Personaler meines Vertrauens gefragt.
Für Angestellte (!) gilt: Tja, dann ist man halt weiter krankgeschrieben. Man kann es später wieder versuchen, genauso wie der Arzt aber auch von einem Tag auf den anderen einen gesund schreiben könnte.
Es ist aber halt Privatwirtschaft mit Angestelltenverhältnis. -
Du tust aber so, als ob irgendjemand (ob TE oder Beitragschreibende) dieses "Motto" "man sagt ALLES" jemals in Frage gestellt hätte.
Dein Beitrag steht nun mal im Zusammenhang eines Gesprächsfadens. Klar verheimlicht man nichts. Aber so ein Beitrag passt in einem Faden, wo jemand überlegt, seine als Coaching getarnte, selbst bezahlte Therapie zu verschweigen, nicht da, wo jemand erzählt, schon immer alles offengelegt zu haben. -
Ein Lehramtsstudium würde an der Stelle dazu führen, dass du eben in deinen Fächern nicht einfach dauernd ausgenommen wirst.
Ich verstehe Turtlebabys Beitrag so, dass er/sie sehr wohl Lehramt studiert hat, aber - wie es nun mal in der Sek1 oft der Fall ist - zusätzlich zu ihren Fächern fachfremd unterrichten darf/muss und sich dafür auch die Mühe gemacht hat, das Ganze auch vernünftig mit Einarbeitung zu machen.
Man kann nicht ernsthaft erwarten, dass jemand 6 Fächer studiert (schreibt Chili mit 4, bzw 5 (mit DaF) studierten Fächern).
Du unterrichtest doch auch Ethik fachfremd und wärst nicht unbedingt hocherfreut, wenn man dich in 5 Jahren wie eine alte Socke behandelt, weil plötzlich die studierten Ethikleute an die Schule kommen... -
Ich sehe zumindest das fehlende Studium nicht als zentrales Problem. Vier Wochen sind natürlich eine Hausnummer.
Mich stört vor allem die Skandalisierung des fehlenden Studiums.
Kannst du diese Skandalisierung an einem Beitrag festmachen?
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Nein.
Aus dem Beitrag klingt überhaupt nicht, dass der Mensch "nur" Fachlehrer bleiben wird. und da meine Fächer traditionell immer die, die fachfremd unterrichtet werden können, nervt es mich gewaltig.
Und auch ein Fachlehrer hat mehr verdient als ein 4-Wochen-Crashkurs.
Es geht auch um die Anerkennung des Berufs, der Schwierigkeiten und Herausforderungen. Meinetwegen können die Leute auch durchgehend bezahlt werden, ich erwarte nicht, dass Umsteiger*innen immer wieder nur einen Azubigehalt bekommen. Aber dass sie eine vernünftige Ausbildung erhalten. -
Was ist denn die Alternative? Ausfall, noch weniger Teilzeit, Deputatserhöhungen, Kürzungen der Stundentafel?
und inwiefern ist es jetzt besser, solche kosmetische, statistische Spielchen zu machen?
Haben die SuS am Ende das gelernt, was sie lernen sollen? oder nimmt man irgendwas im Kauf, weil es immer noch besser ist als gar nichts?
Ich will nicht nur, dass mein Arzt die richtige Diagnose stellt, ich will auch, dass der Elektriker keinen Fehler macht, wenn er Starkstrom anschließt, der Klempner bestimmte Dichtungen nicht vergisst und der Koch keine allergische Reaktionen auslöst.
Und selbst wenn es nur in 5% der Fälle passiert: wenn es MICH trifft, ist es schon ziemlich doof (so mit abgefackeltem Haus, Keller unter Wasser oder mit Atemschock in der Notaufnahme..) -
die Betonung liegt auf "die meisten"

(aber ich suche und suche aber Lehrerpaare sind wirklich sehr häufig. Lustig.) -
Was haben den Lehrer für ein Beuteschema? Heiratet ihr auch nach oben?
Lustig, mir fällt auf Anhieb auf, dass die meisten männlichen Schulkollegen mit einer Lehrerin oder einer Hausfrau verheiratet sind (ältere Semester) (vermutlich hat die Frau auch einen Beruf erlernt, aber ist bei den Kindern zuhause geblieben).
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Die TE hat doch nicht vor etwas zu verschweigen und weder CDL noch ich haben dazu geraten!!
Auf meinem Befragungszettel stand auch die Frage nach Zigaretten/Rauchen und Alkoholkonsum. Auf meine (rhetorische) Frage, ob es ausschlaggebend sei, meinte der AA nein. Genauso wenig wie die Frage nach Sport oder so. Es sei da als Impuls, weil man doch das Gespräch suche, falls jemand sage, er rauche eine Schachtel am Tag oder trinke einen Liter Wein jeden Abend.
Dann schreibst du halt die Allergie und gut. Ich habe eine Penicilinunverträglichkeit, ich habe es aufgeschrieben, es hat den Arzt reichlich wenig interessiert. Aber vorher noch zum Pneumologen / Allergologen hin tingeln, um vorsorglich etwas zu beantragen, was man mit 90%er Wahrscheinlichkeit nie brauchen wird: 1) Es sind verlorene Ressourcen (Zeit, Nerven, Geld) UND 2) womöglich erfährt man auch noch was, was der Arzt sich irgendwann ausgedacht hatte, um eine Rechnung zu begründen. -
Da jemanden "durchfallen" zu lassen, dürfte zumindest in NRW mit deutlich mehr Arbeit (und Ärger) verbunden sein, so dass ich mir kaum vorstellen kann, dass da allzu häufig Leute mit weniger als drei (von fünf) Punkten rausgehen. (Drei Punkte = entspricht den Erwartungen.)
wobei es in NRW nur die Anlassbeurteilung gibt.
Wer katastrophal ist, wird sich wohl kaum (oder?!) auf eine Beförderungsstelle bewerben... (deswegen bewerbe ich nicht irgendwohin, bin zu schlecht, würde durchfallen
) -
zum Glück ist der Amtsarzt kein Alleinherrscher und wird keine symptomlose Pollenallergie als Nicht-Verbeamtungsgrund heranziehen.
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Und das mit den Fehlzeiten wegen der Endometriose, na super 😅
Naja, die Info hat sich erledigt, weil du in deinem zweiten Beitrag erwähnt hast, dass du symptomfrei bist.
In besonders schweren Formen der Endometriose sind einige Frauen ein paar Tage im Monat nicht in der Lage aufzustehen oder klar zu funktionieren. (und alle Abstufungen dazwischen sind eben auch möglich, die meisten werden eben mit starken Schmerzen arbeiten gehen, weil "es ist nun mal so, dass Frauen Schmerzen haben").
Eine symptomlose Endometriose ist also eben das: eine Diagnose, die dir ermöglicht, neue Wege zum Kinderwunsch zu erkunden, aber keine Beeinträchtigung im Alltag. Das kann ja der Arzt auch Bescheinigung. -
Die Endometriose ist glaube ich die Krankheit, die für die meisten Fehltage überhaupt sorgt (hatte ich irgendwo gelesen, wobei hochgerechnet wird, was der Endometriose zuzurechnen ist, nicht das, was auf dem Zettel steht). Zum Glück (Verrückt, dass man das 2023 schreiben muss) ist die Krankheit mittlerweile kein exotischer Name und jeder Amtsarzt müsste davon gehört haben (fun fact: war nicht immer so...).
Wenn du also keine nennenswerte Fehlzeiten hast (Edit: und nicht mal Symptome, du Glückliche
), sollte es jedem Amtsarzt egal sein, dass du Schmerzen hast, irgendwann die Gebärmutter vielleicht entfernt bekommst und vielleicht auch keine Kinder bekommst (also die Extremsymptome). Da die Endometriose mit den Wechseljahren sich verbessert, wirst du sogar im Alter "dienstfähiger" 
Bist du schon in der Probezeit? Noch im Ref? In einem BL mit Amtsarzt zur Planstelle UND Lebenszeit, oder nur bei auffällig vielen Fehlzeiten? (ich bin verwirrt vom Titel)
Ich drücke dir die Daumen wegen der Diagnose und möglichen Symptome, bei der Verbeamtung drücke ich dir auch gerne die Daumen, kann mir gar nicht vorstellen, dass es eine Rolle spielt. Und wenn überhaupt der Amtsarzt komisch guckt: ER muss nachweisen, dass du mit hoher Wahrscheinlichkeit ausfallen wirst, nicht du, dass du dienstfähig bleiben wirst. Und es ist statistisch eine ganz andere Sache. -
Ich halte mich wirklich nicht für eine oberflächliche Person, aber die Interessensschnittmengen, Einstellungen und Haltungen sind doch wichtig. Der Habitus von bestimmten Personengruppen ist auch nun mal unterschiedlich (im Durchschnitt) und es wirkt sich auf die Beziehung aus.
Und auch die Beziehung zum nettesten, liebsten, interessantesten Menschen kann scheitern, wenn man sich nicht attraktiv findet (oder gar unattraktiv), wenn man sich politisch immer wieder streitet, wenn eine*r religiös ist, der/die andere nicht, usw..
Klar kann es sein, dass einige Frauen aus Faulheit und Bequemlichkeit einen Ingenieur suchen, aber soziobiographisch gesehen vermute ich, dass einige einfach ein bestimmtes Familienbild reproduzieren. Es sind höchstwahrscheinlich keine Klassenaufsteigerinnen, die dieses Bedürfnis haben.
Und obwohl ich kein Problem damit habe, mehr als mein Mann zu verdienen, hätte ich auch kein Problem im umgekehrten Fall. Es hat keine Rolle gespielt. Es hat aber sehr wohl eine Rolle gespielt (unbewusst/bewusst), DASS er einen Job hat, egal was. Dafür war ich vorher zu lange in einer Beziehung, wo der Partner buchstäblich von Luft und Wasser lebte, und irgendwie war es mir - neben allen anderen Problemen und toxischen Anteilen dieser Beziehung - doch nicht wohl, die Alleinverdienerin in einer Beziehung zu sein. Ich gehe ja nicht aus Spaß arbeiten, sondern weil ich Rechnungen für Güter bezahlen will, die ich haben möchte. -
würde ich davon abraten.
Ich hatte nur schlechte Erfahrungen. Als ich dort vor 7 Jahren mein Ref machte, waren die Leute total schräg drauf und forderten viel zu viel von den Referendar*innen. Man musste immer 2 Stunden vorher ankommen und die Kopien für die Mentoren machen, einmal die Woche Kuchen backen und immer solche Sachen.
Chili, Gym/Ges, Ref in einem anderen BL, noch nie in Bocholt gewesen.
Aber die Vorlage ist nur zu steil.
GIB NICHT AUF Internetrückmeldungen, die eh nur zeitlich befristet und subjektiv sind. -
Du hast damals auf jeden Fall die Promotionsberechtigung zum Dr. Paed, ich kenne einige aus der Grundschulpädagogik, die es gemacht haben.
Es gibt auch "auf Antrag" auch durchaus die Möglichkeit, dass ein Prof sagt "ich betreue Sie. Punkt"
Einige Qualistellen auf Stella sind auch gezielt für Sek 1 oder Grundschule ausgeschrieben, es könnte auch ein Weg sein.
Wenn das Weiterbildungsstudium dich interessiert: go for it. Es kann ja nie schaden. Auch seine Interessens- und Forschungsschwerpunkte zu finden
Das Schwierigste an Unis ist allerdings: die Kontakte. Sie sind fast wichtiger als der perfekte Abschluss. Aber durch den neuen Abschluss zeigst du auch, dass du aktuell im Feld Ahnung hast, schließt neue Kontakte, usw.. -
Die Entscheidung wurde dir doch nicht abgenommen, du hast ein Fach gewählt, das (an deiner Uni? an der Schule?) nur in der Sek 1 unterrichtet wird und dich bewusst für das Lehramt entschieden. Es gibt andere Bundesländer. Das Fach Ethik bzw. Philosophie wird in den anderen Bundesländern so studiert, dass man die Fakultas für Sek1 und Sek2 bekommt (Ethik/Philosophie in RLP, Werte&Normen/Philosophie in NDS, Praktische Philosophie/Philosophie in NRW, usw..). Wenn es an deiner Uni oder in deinem BL anders ist, dann hast du dich trotzdem wissentlich in einem Sek1-Studium immatrikuliert.
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Ach, mein Mann ist BWLer. Er ist auch mehr oder weniger eine (abgeschwächte) Variante von den Typen, die ich in meinen 20ern echt sowas von doof fand. (und ich für ihn sicher auch).
Was für ein Glück, dass wir in unseren 30er noch Single waren und uns kennengelernt haben.
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