Die Private bezahlt dir ja nie Krankengeld (was wir als Beamten nicht brauchen, aber von der Grundidee her, warum sie ablehnen).
Endometriose ist bei ihrer stärksten Form eine der Krankheiten mit den höchsten Krankheitstagen. Sonst wüsste ich nicht, was die Mehrkosten für eine Versicherung sind, wenn bestätigt wird, dass es noch keine OP gab. Im schlimmsten (!!) Fall bricht es stärker aus und es verursacht noch 2 oder 3 OPs im Leben.
Gut, und eventuell auch Kinderwunschbehandlung, aber auch hier ist es ein Spiel mit der Statistik. Es fehlt nur noch, dass die PKVen demnächst eine Gen-Analyse abfragen. Da ärgert man sich, dass Alkohol und Tabak keine Rolle. Um die Endometriose zu ertragen, habe ich ein verdammt gesundes Leben und so kenne ich es bei den meisten Betroffenen auch (okay, Bias, ich habe mich an denen orientiert, die sich für bestimmte Lösungen entschieden haben und nicht in den Krankenstand gehen. Glück gehabt, dass es klappt.).
Beiträge von chilipaprika
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... nur mit der Öffnungsaktion.
Was eine Schweinerei ist, da die Private keine Krankheitstagekosten übernimmt und es ja das größte Risiko ist. -
Ich würde all diesen Dingen zustimmen.
Den Stuhl etc. durftest du ja vorher auch absetzen, unabhängig vom Arbeitszimmer, was ja auf 1250 oder so gedeckelt war. Diese Summe habe ich auch ohne Möbel in der Großstadt wohnend spielend erreicht.
Okay. Mein "Steuerberater" ( = Mann) meinte, Möbel könnte ich mit der neuen Regelung nicht mehr einreichen.
Dass ich es versuchen werde, ist klar. Und die letzten zwei Jahre ging ALLES durch. Aber davor hatte ich mir trotz Widerspruch die für MEIN Büro angeschafften Regale mit meinem Mann teilen müssen, manchmal ist es ja seltsam,,, -
Es ist doch ganz einfach.
Wer vorher ein Arbeitszimmer abgesetzt hat, für den ändert sich im Wesentlichen nichts.
... außer ich brauche neue Möbel oder es ist mein erstes Mal und Einrichtung, oder?
Dürfte ich einen Bürostuhl absetzen? einen höhenverstellbaren Schreibtisch?
(Ja, der Dienstherr müsste mir den stellen, tut er aber nicht und mein Rücken es mir wert, dass ich darin investiere.)
und wenn ich schon bei Steuerfragen bin: Was wäre theoretisch bei einer Arbeitsplatzbrille, die mir mein Arbeitgeber nicht bezahlt? Kann ich eine Brille für den Rechner im HO haben? -
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Der Punkt ist: nur, weil zufällig zaubern kann, bin ich nicht gezwungen, bei jeder Klassenaufführung zu zaubern und eine Zauber-AG anzubieten.
Die TE hat auch (in meinem Verständnis) nicht gefragt, wie sie entlastet werden kann, sondern fühlt sich unwohl und möchte das nicht tun (zumindest nicht in dem Umfang).
In MEINEM Verständnis steht es mir nicht zu, zu entscheiden, ob es viel oder wenig ist. Ich habe keinen Anspruch auf ihre Leistung, sie möchte es nicht (mehr), Punkt.
Wir reden schliesslich nicht über den Sportlehrer mit Rettungsschein, der sich weigert, auf Klassenausflug ins Schwimmbad zu gehen.
Klar, die Stimmung wird schlechter, aber es war nicht die Frage. „Ich respektiere die Grenzen meiner Mitmenschen“ ist etwas, was ich meinen SuS beibringe und von KuK erwarte.
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b) setz es auf die Tagesordnung der Lehrerkonferenz. Wenn du das ab und zu mal machst, wäre es ja auch so okay. Wenn es öfters angedacht ist, müsstest du an anderer Stelle (Pause, Ermäßigungsstunde, ...) entlastet werden.
... sagt das Arbeitsrecht (ich weiß, gilt nicht für uns), sagt deine Position als Schulleitung oder dein Gefühl als Betroffener (der sich dabei nicht wohl fühlt).
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Ich habe leider keine Lösung. Möchte dich aber darin bestärken, auf dein Gefühl zu achten und deine Grenzen zu ziehen.
Abgesehen davon, dass du in Rollenkonflikte kommen könntest, nicht dafür ausgebildet wurdest und es nicht zu deiner Stellenbeschreibung gehört: komisch, der Gedanke von ‚wir sind ein Team, Sie haben eine tolle Ressource, wir teilen‘ ist immer, wenn es passt.
Und wenn es nicht mehr passt, kriegst du eins auf die Mütze, dass du dich in der Schule in einer fremden Sprache unterhalten hast?
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Ich bekräftige dich, ein System zu finden, dann sind es eben eine Mischung aus Ehrenamtlichen / Praktikant*innen.
Wenn ich mich nicht täusche, bist du doch im ganz hohen Norden. Dann hauen sie noch ein bisschen nördlicher ab
(und besetzen "unsere" Plätze).
(Also: an den Schulen der deutschen Minderheit haben viele Studis die mitunter besten Erfahrungen gemacht, weil richtig gut betreut und von der dänischen Ausbildung profitierend).
Wenn über Ehrenamtsstatus laufend (müssen): dann vielleicht mit sozialen Partnern arbeiten, die dann den Einsatz bei euch festlegen (ich denke da zum Beispiel an die Ehrenamtlichen, die in den Schulen im DaZ-Bereich laufen, und eigentlich offiziell über die Stiftung Mercator oder so laufen).
Und sonst: es gibt so viele Projekte an Hochschulen, an denen man sich andocken kann.. (man muss nur die verrückten Ideen von irgendeinem Forscher mitmachen
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Ich kann dir meine Gedanken nennen:
Genau das habe ich jetzt die letzten Jahre gemacht: Studis an Schulen für (zum Teil freiwilligen) Praktika vermittelt. Nur (und deswegen hilft es dir nicht): es war immer im Ausland.
Da war der "Vertrag" (Frankreich und Spanien bestehen darauf) das Learning Agreement von Erasmus.
Wenn es nicht der Fall war (nicht jede*r hat mindestens 60 Tage Praktikum gehabt, oder es war außerhalb von Europa), haben wir einfach einen Praktikumsvertrag aufgesetzt. Jede Uni müsste eine Anlaufstelle haben, wie zum Beispiel "Career Service", sie hatten Vorlagen für sowas, ich habe auch mal gegoogelt und mit der Schule angepasst.
Als deutsche Schule würde ich nämlich auf das Vorlegen eines Führungszeugnisses und des Masernschutzes zum Beispiel bestehen, und sonst die Aufgaben drin schreiben.
Wir hatten vor Jahren an meiner Schule ein paar Monate lang eine französische Praktikantin (sie hatte mich im Forum des deutsch-französischen Jugendwerks gefunden), es lief "einfach so". Zugegeben, das würde ich jetzt anders machen, wobei am Ende eh die SL es hätte besser wissen müssen. -
Leider hat dir dein Mann mit der Antwort an diesee Stelle keinen Gefallen getan.
Ach. Auf die Frage kann man eh nicht richtig antworten.
Jemand, der eine Schwangerschaft als Grund ansieht, jemanden nicht einzustellen, wird bei einem "nein, nicht geplant" genauso vermuten, dass eine Schwangerschaft geplant ist, aber man auf diese Frage eh nicht mit der Wahrheit antworten muss. Aus verschiedenen Gründen, die keinen was angehen, aber multiple sind, kamen Kinder für mich nicht in Frage und mir wurde es nie geglaubt. Das hat mich eine Stelle an meiner Refschule gekostet, wobei ich es auch nicht angestrebt habe. Die (kinderlose!) SL war aber fest davon überzeugt, dass sie eine liierte, kinderlose Frau im Gebäralter auf keinen Fall einstellen kann. -
Ich gebe zu, ich glaube nicht mehr an Macron den Großen, De Gaulle und Charlemagne, ich trete aus Französia aus und gebe meine mission zurück.
Et voilà, ich darf nicht mehr unterrichten. 🤣
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Vielleicht kommt es ja dahin, dass wir uns das Fremdsprachenlernen dank chat-gpt und deepl bald auch ganz sparen. Da könnte man einiges an Wochenstunden umverteilen.

Juhu.
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Du hast manchmal ein bisschen was vom dauerbeleidigten Mathelehrer, der sich empört, dass keiner mehr Bruchrechnen kann. Was bei weitem nicht so despektierlich gemeint ist, wie es sicher klingt. Deine Begeisterung für Sprachen in allen Ehren, aber die Zeiten ändern sich nunmal und die Unterrichtsinhalte müssen angepasst werden.
Jaaa… lass uns dann bitte die Fremdsprache canceln. Glaub mir, ich würde dafür bezahlen, das nicht mehr unterrichten zu müssen.
In meiner persönlichen Situation an meiner Schule: ich unterrichte gerade nicht, es ist Verwahrung mit Alibifremdsprache.
Und natürlich ändern sich die Zeiten, aber wir vergeben trotzdem Abschlüsse nach geltenden Lehrplänen. Ich rede nicht von dem, was meine Austauschschülerin vor 25 Jahren gemacht hat. Sondern von Schülern, die NICHT verstehen, dass man Verben konjugiert, und auch nicht, dass das zweite Verb widerum nie konjugiert ist.
Ich kann damit umgehen, dass Gedichtinterpretation, Entwicklungstheorien, Wirtschaftspolitik oder französisches Drama des 17. Jahrhunderts mässig begeistert. WIRKLICH! Aber ja, Bruchrechnung sollte man können, wenn (!!) man Abitur will, solange (!!) die Lehrpläne sind, wie sie sind.
Und glaub mir, im Alltag schäme ich mich für meinen Französisch-Unterricht. Mein täglicher Erfolg ist, wenn die Schüler die Aufgabenstellung auf Deutsch verstehen und bereitwillig sind, die Lücken auszufüllen.
Zum monologischen Sprechen habe ich sie letzte Woche sich auf dem Flur aufnehmen lassen, in der Klasse redet ja keiner.
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... aber wir wissen alle, dass Einstein ein schlechter Schüler war und nur 6er im Zeugnis hatte
Beweisführung abgeschlossen
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Ok, das ist jetzt aber nur ein persönlicher Erfahrungsbericht an einer sehr spezifischen Schulart im kleinen Kreis.
Dass den Schülern generell nicht das Handwerkszeug zur Sprachbeschreibung beigebracht wird, wie du es im Ursprungspost dargestellt hast, stimmt nämlich einfach nicht.
... in deinem Bundesland.
Selbes BL wie rosalaune, andere Schulform, mehrere Schulen hinter mir, Germanistik-Studium hinter mir (in einem anderen BL), ich kann grob einschätzen, wie wenig Interesse (und Kompetenz) meine Deutschkolleg*innen an Grammatik haben -
ja, vermutlich. Und wie gesagt: ich spreche von weiterführenden Schulsettings.
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