Beiträge von chilipaprika

    Die Gewerkschafter müsste zur Schulung mal ein Dinge auf Kleinanzeigen verkaufen 🤣

    Lustig. Ähnliche Diskussion mit meinem Mann gestern.
    Ich bin auf Flohmärkten sozialisiert worden (sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite. Wenn man zu billig verkauft, hat man kein Geld, um neue Sachen zu kaufen.) und meine Mutter kommt aus Nordafrika :lach:
    Ich habe als Kind NIE den angezeigten Preis auf einem Flohmarkt bezahlt:tanz:. Gehört doch zum Spiel von Verhandlungen.

    das stimmt. Sehe ich auch so. Ich fand es am besten, als man von Anfang an alles einreichen musste.

    Ich muss zugeben, dass ich mir (kognitiv) bei solchen Fällen immer schwer tue, weil ich mir einfach nicht vorstellen kann (ich weiß, ich bin doof), dass es Leute gibt, die sowas absetzen wie "Hundeseminar" und keinen Hund haben oder Fortbildungen absetzen, die sie nicht besucht haben. (Ich weiß, ich bin wirklich doof und naiv.)

    Bei mir werden nun schon mehrere Jahre gar keine Belege mehr verlangt, ich muss sie halt für Nachfragen vorhalten. Ich dachte das sei bundesweit so, wenn man die Steuererklärung elektronisch macht.

    Falls es sich auf meinen Beitrag bezieht: Ich auch. Aber der Mitarbeiter hat immer was nachgefragt: mal alle Werbungskosten (mit Bezug auf deren Nutzung, aber es steht bei mir auf JEDEM Kassenzettel die jeweilige Unterrichtsreihe und Fach, und alle Kassenzettel sind nummeriert und in der richtigen Reihenfolge geklebt...), mal den Nachweis, dass ich wirklich einen Hund habe und vom besuchten Seminar (ich habe sogar Fotos geschickt :D ) (und dabei setzte ich nur das (Ausbildungs)Seminar ab und nicht das Essen und Krankenversichungskosten), mal wieder einen Grundriss des Hauses (falls ich doch ein neues Haus am selben Platz gebaut hätte?)...

    Ich fürchte/erwarte aber, dass das einige Jahre lang viel Ärger mit dem FA gibt, bis es dann zu einer sauberen richterlichen Klärung kommt. Die Mischarbeitstage, die für uns ja zutreffen und an denen wir Entfernungspauschale und HO ansetzen, werden Ärger geben entweder aus Nichtwissen bei den FA-Mitarbeiterinnen und -mitarbeitern heraus oder aus Böswilligkeit der Leitung: "Streicht den Lehrern das HO mal zusammen. Die Hälfte wird's akzeptieren und mit den anderen ärgern wir uns dann solange rum, bis wir dann doch was akzeptieren müssen!"

    Das glaube ich auch. Nichtwissen und latente ‚Böswilligkeit‘ miteinander vermischt.

    Eine aktuelle Kollegin von mir erzählte mir, dass ihr immer viel gekürzt wird (trotz Elster/Wiso), sie aber nie Widerspruch eingelegt hat, sie werden es wohl ja wissen. (Doppeltes Nichtwissen). Sie war beeindruckt, dass unsere Widersprüche fast immer durchgehen.

    Einziges Mal, wo es nicht ging, war, dass das FA darauf bestanden hat, dass mein AZ nur zu 50% zählt, weil meinem Mann und mir das Haus gemeinsam gehört. (Ich hatte auch hier rumgefragt und erfahren, dass es theoretisch richtig sei. Also wirklich Pingeligkeit des FA gegen lehrkräfte. Im Folgejahr haben wir es wieder zu 100% eingetragen und es ging natürlich wieder durch). Aber dass die Regale jeweils zur Hälfte meinem Mann gehören, das hat der Bereichsleiter kassiert 🤣

    Ehrlich gesagt ist es mir auch manchmal peinlich, weil ich mir denke, mein Gott, die Zeitung habe ich auch privat gerne gelesen, auch wenn ich sie für den Politikunterricht verwerte, aber: auch Finanzbeamte müssen lernen, dass Lehrkräfte zum Teil andere Bedingungen haben. In meiner virtuellen Akte beim FA steht vermutlich ein Vermerk à la ‚Verrückte, die 1000 Weiterbildungen macht, es ist aber wahr, sie kann alles belegen‘, denn dieses Jahr haben sie NICHTS stichpunktartig eingefordert (da bin ich noch baff.. sonst wurde immer sowas gefragt, ich hab alles geschickt, sie haben die z.T. hunderte Belege geprüft und gut)

    Danke Schmidt
    Ähnliche Erfahrungen und selbe Meinung dazu.
    Skisportfahrt aus der 12. Klasse: Mobbing bzw. grenzwertiges Verhalten auch seitens der Lehrkräfte. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es einen bestimmten Typ Lehrer*innen gibt, der sehr kumpelhaft sein möchte und dies auch auf Fahrten gut ausleben kann, insbesondere, weil in der Oberstufe alle "fast erwachsen" sind.

    Ich bin jetzt verwirrt: warum die HO-Pauschale bei Lehrer*innen? Du meinst, für diejenigen, die kein Arbeitszimmer haben, oder?
    Und da bin ich ehrlich: wenn ich kein Büro hätte, wüsste ich nicht, wie ich auf ehrliche Art und Weise HO eintrage (Anzahl der jährlichen gesetzlichen Arbeitstage minus Schultage?).
    Dann bleibe ich bei meiner nicht ausgeschöpften Arbeitszimmer-Berechnung, es ist durchaus ein Luxusproblem, dass mein Arbeitszimmer einen zu kleinen Anteil am Haus einnimmt... (und trotzdem meine Sachen in 5 weiteren Zimmern rumliegen, würde mein Mann sagen :D )

    Dann darf er an den Tagen die Homeofficepauschale nutzen, die bei voller Nutzung auch bei 1260 Euro landet ;)

    ja. Aber er hat natürlich keine volle Nutzung.
    Und er wird den Teufel tun, seine Chefin nach einem Wisch zu fragen, dass er keinen Arbeitsplatz hätte, sie würde am liebsten alle im Büro sehen und lauert quasi auf Fehltritte, um die getroffenen Abmachungen rückgängig zu machen.

    Okay, also keine Möglichkeit der Absetzung der Pauschale für "normale" Arbeitnehmer*innen. (Selbstverständlich hat mein Mann dort einen Platz, nur: er DARF zwei Tage im HO arbeiten. Ja, ich weiß, einige Firmen haben durch die Pandemie Arbeitsplätze rationalisiert, es ist nicht der Fall).

    und jetzt zu den Lehrkräften: Warum dürften wir dann die Pauschale ansetzen und nicht die (ggf. gedeckelte) Berechnung? Sowohl quantitativ als auch qualitativ liegt der Schwerpunkt an der Schule (von den Abi-Online-Menschen vielleicht abgesehen)

    ja, aber: Absetzen darf er ihn doch nicht? /Durfte er nicht? Hat sich da was verändert?
    (Wir hatten ja schon die Thematik vor Jahren mit dem Finanzamt, vor Corona, weil mein Arbeitszimmer nur zur Hälfte anerkannt wurde (ja, auch nach Widerspruch), weil das Haus uns beiden gehört. Da half auch nicht zu zeigen, dass mein Mann einen eigenen Raum hat (den er vor Corona natürlich nie offiziell beruflich genutzt hat).

    Das verstehe ich nicht.

    Ich bin Lehrerin, habe also das Recht, ein AZ abzusetzen, waren wohl ca. 800 Euro.

    Mein Mann hat kein Anrecht auf Absetzung eines Arbeitszimmers (hat aber in unserem Haus ein abgetrenntes, eigenes Zimmer), hat also due Ho-Tagespauschalen eingetragt. Ist natürlich bei ca. 2 Tagen pro Woche viel weniger als einer 1260 Euro-Pauschale. (Und eh gedeckelt gewesen)

    Ich dachte, du hättest oben geschrieben, es sei eine Erneuerung ab 2023 und für jede*n. Hab ich einen Denkfehler?

    in NDS ist es sogar zum Teil schwieriger... In NRW sind die Plus (aber auch die Minus-!!!) Stunden auf den Abrechnungszeitraum Monat gedeckelt, in NDS wird ja das ganze Jahr gesammelt. Wenn deine Klasse im Hauptfach 2 Wochen im Praktikum ist, hast du plötzlich 8-10 Stunden Minus. Das dauert, bis man sie wieder drauf hat.
    und: das mit dem Abbummeln ist sicher nur eine schulinterne Absprache. Ich kenne das von meiner NDS-Refschule nicht.

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