Beiträge von chilipaprika

    Ich brauche abends ca. 10 Minuten fürs bettfertig machen und schlafe dann auch sofort ein und durch. Am Morgen brauche ich inklusive Duschen ca. 15 Minuten.

    und was soll die Information denjenigen bringen, die länger brauchen? Ich meine, auch ohne Schlafstörung ist ein leicht längerer Zeitraum zwischen Dienstschluss und Tiefschlaf nicht ungewöhnlich.
    Man kann es sich ja schön reden und dem Dienstherr dankbar sein, dass er mir genau 8 Stunden zwischen 2 Schichten gewährt, juhu... ;)

    Naja, wenn die Kids erst um 23 Uhr ins Bett gehen, schlafe ich nicht um 23:05.
    Und wenn die Kids um halb 8 zum Frühstück gehen, dann sollte ich schon aus meinem Pyjama raus sein (und ich brauche wirklich sehr wenig Zeit im Bad, egal ob morgens oder abends. Trotzdem schlafe ich nicht auf Kommando nach der letzten Aktion mit Kindern.

    Trotzdem hat sich tatsächlich mein Lebensrhythmus mittlerweile nach vorne verschoben, und 1-2 Mal die Woche schlafe ich bis 7 (also da durchaus 9 Stunden), weil ich alles aufgetankt habe.

    Natürlich habt ihr Brandschutztüren, alles andere wäre gar nicht zulässig. Ich würde vom Glauben abfallen, wäre das für deutsche Schulen anders geregelt als bei uns. Ich kenne es in Deutschland natürlich nur von der Uni, da hatte nicht zwingend jeder Raum eine Brandschutztüre (bei uns im Schulhaus eben schon!), aber es gab solche, die im Brandfall automatisch zugehen und dann eben einzelne Gebäudeteile voneinander trennen. Ich denke, das muss jedes öffentlich zugängliche Gebäude haben.

    natürlich haben wir welche. Das weiß ich doch. Sorry, schriftliche Kommunikation.
    Ich meinte: vielleicht war die Entscheidung vor der Sorge heraus getrieben, dass irgendein Mechanismus im Rettungsplan nicht so sicher ist, mehr als aus Nächstennettigkeit für die Praktikabilität.

    Ich verstehe schon, dass es manchmal gar keine Klassenräume gibt. Es ist zwar bei uns anders, aber der Raum, der in so einem Fall umfunktioniert wurde, war auch ein normaler Unterrichtsraum. Da mussten eben 15 Lerngruppe die Woche woanders hin, damit dieses Kind (und dadurch seine Klasse) möglichst alles an einem Ort hat.
    Auch mit einem Aufzug sind es Wege, die man - bei einem "Kurzzeit-Verletzten" - sparen kann, weil es anstrengend und müßig ist. MEINER Meinung nach sollen dann die Bedingungen an den Verletzten angepasst werden und ein paar Lehrkräfte und andere Lerngruppen weichen lieber von ihrem schönen Plan ab, als dass ein Kind durch die Gegend mit seinen Krücken tingelt, Mitschüler*innen die Tasche tragen müssen, usw. Aber vielleicht idealisiere ich das Ganze und unser Verletzter wurde nur so behandelt, weil wir vielleicht keine Feuerschutztür haben, die Eltern geklagt hatten, oder oder ... und nicht, weil wir nett sind. Wer weiß :)

    Ich habe auch an einer solchen Schule gearbeitet.
    Schule nur mit Oberstufe und die Schüler*innenvertretung hatte einen Pauschalbetrag abgelehnt und eine Einzelabrechnung gefordert, weil die Unterschiede zwischen den Fächern eklatant waren.
    Ich hatte keine Probleme mit der Abrechnung, war aber vorher an einer anderen Schule (mit freiem Kopieren) und fand es nervig, alles genau aufzuschreiben.
    Bei der Zwischenabrechnung machte mich der Kurssprecher darauf aufmerksam, dass ich ja auch die Vorlage und Materialien/Plakate auf den Kurs umlegen sollte, es würde in meiner Abrechnung fehlen.

    An meiner letzten Schule musste ich nichts bezahlen, außer es war privat (dann extra irgendwo aufschreiben). Jede*r hat mit einem eigenen Code kopiert, so dass es nachvollziehbar war, wieviel wer kopiert hat (zu welchen Statistiken es irgendwo auf dem SL-Rechner geführt hat, keine Ahnung, vermutlich keinen)

    Die SuS haben pro Jahr einen Pauschalbetrag bezahlt.

    Wie es jetzt "post-Pandemie" und mit viel Digitalisierung ist, weiß ich nicht.

    nur so schnell, weil einige es so formulieren: Auch unsere Klassen haben nicht unbedingt alles in ihrem Klassenraum. Dann haben wir eben einen anderen Raum umfunktioniert, der Raum war nicht ideal, die Fachräume im Erdgeschoss konnten erreicht werden, die Lehrkräfte der Fachräume im ersten Stock haben ihren Unterricht umstellt.

    Aber ich sehe es ein: ein eingeschränkter Schüler für 6 Wochen alle 2 Jahre ist was Anderes als eine Schule, die eh schon Aufzüge hat und in vielen Klassen Kids im Rollstuhl haben.
    Nur: ich hatte das Wort "Patenschaft" falsch gelesen/verstanden und zwar so, dass ein verletzter Schüler für ein paar Wochen von Paten getragen wird... Jeder Schul-/Gebäudeplan sollte aber genau für gehandicapte Personen diese Plätze im Treppenhaus hinter der Feuerschutztür bzw. Schutzorte hinter Feuerschutztüren beinhalten.

    same here.
    ich brauche bis Herbst ("Hauptfach") oder Weihnachten ("Kurzfach"), bis ich MEINE SuS kenne... und dann vergesse ich sie zum Teil so schnell wieder. Heute Morgen noch 2 ehemalige SuS auf dem Markt getroffen. Da ich sie regelmäßig treffe, nur so aus der Entfernung gegrüßt. Ich hatte sie 4 und 5 Jahre lang im Unterricht. Bis vor 3 Jahren.
    Ich kann den Vornamen des Mädchens nicht abrufen. Stört mich seit einer Stunde. (und den Jungen hatte ich 45min falsch im Kopf, mit dem Sitznachbar verwechselt).

    Ich kann aber zu jedem eine volle A4-Seite ausfüllen. zur Familie, zum Unterricht, zum Engagement, zu dem, was sie gerade studieren / ausbilden lassen. aber Namen (und Nachnamen sowieso): nein.
    Ich bin echt neidisch auf Alle, die es können. Weil es natürlich so ist, dass die Kids glauben (können), dass sie mir egal sind.

    Das hört sich gut an, für die Großen. Aber da lob ich mir die U10er. Die kriegt man auf Klassenfahrten so müde, dass spätestens um 23 Uhr Ruhe ist. Zumindest nach meinen bisherigen Erfahrungen.

    Also: ICH kann auch nicht bis 23 Uhr aushalten (und habe keine U10er...)
    Meine Seminarleitung im Ref meinte zwar auch zu mir (auf einer "Pflichtexkursion", wo ich kein großartiges Bedürfnis hatte, abends noch mit Bundeswehrjugendoffizieren ein (unalkoholisches) Glas zu trinken und schlafen gehen wollte), das müsste ich mir doch antrainieren, so könnte man keine Lehrkraft sein, wenn man zwischen 9 und 10 ins Bett geht, irgendwie finde ich es das allergrößte Unding an Klassenfahrten: natürlich kann ich auch kürzere Nächte überleben, aber nach 2-3 Tagen geht es echt schnell auf die Laune, Leistungsfähigkeit und überhaupt: da will und kann ich keine Jugendlichen mehr verantwortungsvoll betreuen. (und ich habe kein besonders ungewöhnliches Schlafbedürfnis, 7-8 Stunden halt...)

    Ja, auch da unterscheiden sich die Bundesländer. Bei uns reicht theoretisch einmal gemacht (wie Führerschein, es kann dann auch nicht jeder Autofahren).

    nur teilüberzeugende Argumentation (des Landes).
    Die Schnelligkeit und Kraft lässt im Alter durchaus nach, WENN man sie nicht trainiert (Nachsatz notwendig, weil ich sowas von älteren Vereinskolleg*innen abgehangen werde). Also eine durchaus fahrlässige Regelung von BaWü. Nicht jede*r ist so vernünftig, seine eigenen Kräfte richtig einzuschätzen.

    und da machen die Eltern / Versicherungen mit?
    (Nicht falsch verstehen, ich kenne auch die Praxis, ich habe selbst im Studium auch hier und da eine Kommilitonin mitgetragen und so weiter, aber 1) sie war wirklich sehr zierlich und das haben in der Regel die stärkeren Jungs gemacht, 2) es war versicherungstechnisch wirklich eine Sache, das hat sie auch immer wieder betont und 3) das Gebäude wurde auch schneller barrierefrei als sie geplant hätten, sie kam einfach gar nicht rein...

    Es gibt wirklich Unterschiede in den Bundesländern. Ich habe den Rettungschwimmer in Gold, war viele Jahre im DLRG aktiv, habe auch andere ausgebildet. Aber seit 4 Jahren weigere ich mich, die Scheine sind Jahre alt, ich bin nicht mehr so schnell. Ich dürfte, aber gerade weil ich in meiner aktiven Zeit einige aus dem Bodensee geholt habe, begleite ich Klassen nicht mehr alleine als Rettungsschwimmer (bei See oder gar Meer).


    Wer es genau wissen will:

    https://www.herole.de/blog/schwimmen-auf-klassenfahrt/ (die Aufstellung ist allerdings bereits älter, wer eine neuere findet, ich bin dankbar für einen Link).

    Ich weiß zwar nicht genau, wie die Abstände sind, ich weiß, dass die NRW-Sportlehrer*innen die Rettungsfähigkeit erneuern müssen, ICH für mich behaupte: mein Rettungssilber ist nur gültig, wenn er jünger als 2 Jahre alt. Ich dachte, es sei auch die "Gültigkeit" (und somit bin ich zur Zeit nicht rettungsfähig, die Zeiten schaffe ich ja ohne Training nicht mehr. Bei der Rettungsfähigkeit darf man lustigerweise je älter man ist langsamer schwimmen... )

    Was macht ihr mit Schülern, die keine Treppen laufen können, wenn Treppen auf dem Fluchtweg sind? Was ist da bei euch die Vorgabe?

    Klassenkameraden, die Patenschaft für einen Rollstuhlfahrer übernommen haben, können diesen ja nicht im Gedränge die Treppe heruntertragen.

    Bitte bitte DFU du bist doch ein vernünftiger User! Sag mir bitte nicht, dass bei euch Rollstuhlfahrer*innen von Mitschüler*innen getragen werden?!

    BL-Unterschiede.

    Aber auch der von mir gepostete Link ist ‚interessant‘. Es gibt ja den Unterschied zwischen kleiner und grosser Rettungsfähigkeit (die man als Lehrer im Schwimmbad mindestens braucht) und der Unterschied zum Rettungsschwimmer ist schon ziemlich krass… aber irgendwie brauchte man etwas, um allen Grundschullehrkräften, die fachfremd/nebenbei Schwimmen haben, etwas Offizielles zu geben (ich sass mal zufällig in so einem Kurs und war erschrocken. Ich bin trotzdem froh, dass man es in meinem BL trotz Schwimmmeister in der Halle braucht)

    Einem Schüler, der selbst Teilnehmer einer Schulveranstaltung ist soll dabei auch noch eine Aufsichts- und Rettungspflicht über seine Klassenkameradinnen und - kameraden zukommen, weil die anwesenden Lehrkräfte diese nicht leisten können? Bizarre Vorstellung.

    Also: ich suche es gerade nicht genau raus, aber es gibt auch Auflagen für Schüler*innen.
    Ich weiß nicht mehr aus dem Kopf, ob ich das MUSSTE, oder es einfach gemacht habe, ich habe für eine (freiwillige Kleingruppen-) Exkursion, wo wir auch ins Meer gegangen sind gefordert, dass alle Teilnehmer*innen ein Schwimmabzeichen haben (ich glaube: Gold und am Ende hatten auch alle Gold).
    Eine Schülerin sowie ich hatten das Rettungsschwimmabzeichen Silber.
    Mit einer "normalen" Klasse würde ich es nicht machen (können/dürfen), aber wenn ich etwas anbiete, wo SuS sich freiwllig für die Fahrt mit Wasser und Kanufahrt oder so entscheiden, dann würde ich es erwarten (oder gehen nicht ins Wasser).

    na gut, die Haltung muss auch stimmen.
    Ich sage es mal so, ich studiere sehr gerne nebenbei jedes mögliche Zeug. Trotzdem habe ich nicht immer total Lust auf die jeweiligen Unterlagen oder Webinar. Aber zumindest habe ich im Hinterkopf, dass ich aus der Schulpflicht raus bin und es freiwillig mache. (mir ist klar, dass es an der JVA nur halb freiwillig ist).

    (und wenn der Dozent doof ist/wäre, habe/hätte ich noch weniger Lust)

Werbung