Nachdem die TE schon wieder gesperrt ist: Magst du das vielleicht kurz ausführen, inwiefern du den Kommentar der TE für ableistisch erachtest?
Warum ich diesen für problematisch halte habe ich ja dargelegt. Ableismus habe ich allerdings daraus nicht direkt herausgelesen, interpretiere den Begriff aber möglicherweise zu einseitig an der Stelle und würde das insofern gerne nachvollziehen können, woran du gedacht hast.
Puh... Ich weiß nicht, ob ich es schön, sachlich und strukturiert ausdrücken kann, deswegen nur in ungeordneten Stichpunkten mein Gefühl in solchen Momenten:
- ab dem Moment, wo ein Gesundheitszustand genannt wird, der null Bedeutung für die Situation hat.
- psychische Diagnose (ich weiß, hier wurde keine genannt, aus gutem Grund, aber in die Psychiatrie kommt man nicht ohne Diagnose) als Defizit ("konnte nicht ihren Job machen") und Schwäche (hier konkret zwar mit Schuldzuweisung auf die SuS, aber wir wissen, dass keine 12 KuK in die Psychiatrie gekommen sind, sondern diese eine Lehrerin, also ihre Schwäche, ihr Defizit, ihre Schuld (obwohl sie - wie du geschrieben hast - womöglich eine Top-Lehrkraft mit Top-Classroom-Management ist, die aber eine Scheidung durchmacht oder eine PTBS seit 15 Jahren mitschleppt)
- mir fällt im gesellschaftlichen Diskurs auf, dass sowas wie "hat vermutlich eine Persönlichkeitstörung" / "ist psychisch instabil" ein bisschen das "voll schwul" der Jugendliche der Nuller-Jahre ist. (tja, im Prinzip "voll psycho"
Also das Totschlagargument als Beleidigung
(kann man um weitere Krankheitsbilder erweitern, aber mein Blick ist in letzter Zeit stark auf diese unsichtbaren "Diagnosen" (also ob existierend oder vermutet), insbesondere im psychischen Bereich.