Beiträge von chilipaprika

    Ich kann auf der Februar-Abrechnung keine Veränderungen erkennen, auch die Abschläge sind dort nicht aufgeführt. Wird also wohl erst im März aufgelistet sein.

    und du hast trotzdem eine Abrechnung erhalten? (und schon auf Papier oder gibt es eine digitale Fassung, die ich immer verdrängt habe?)

    (Ich frage auch nach, weil bei meiner aktuellen Stelle viele Kolleg*innen ihre Abrechnungen direkt bei der Arbeit erhalten und es sieht so aus, als würden sie das jeden Monat erhalten. Gut, vielleicht ist nicht die LBV zuständig (alles Angestellte der Uni), aber auch die verbeamtete Lehrkraft kriegt viel häufiger als ich Abrechnungen. Mehrarbeit ist ausgeschlossen, so oft wird sie auch nicht eine Stufe ändern, Beförderungen auch nicht. (Ich habe nur den Einblick, weil es im gemeinsamen Postfach landet und 80% ihre Briefe 3 Wochen lang nicht abholen, sonst frage ich nicht KuK nach ihren Bezügen/Lohn..)
    Sooo wichtig ist es mir auch nicht, aber ich wundere mich dann, wenn hier einige eine Abrechnung haben, und dann auch noch ohne Veränderung)

    nee nee, da bezog ich mich auf die kurzen Vertretungen und auf meiner Meinung nach eine missbrauchliche Art, das auszulegen.
    Wenn ich ein halbes Jahr eine Lerngruppe habe, finde ich es unmöglich, dass mir ein Krankheitstag, ein Wandertag oder ein Feiertag nicht abgerechnet werden kann / wird.

    in meiner Auffassung geht es gar nicht.
    Dann fängt man an, die Hälfte des Stundenplans auf Abruf zu gestalten.
    Ich plane und unterrichte ein Vierteljahr / halbes Jahr / ein ganzes Jahr eine Lerngruppe und habe für diese Lerngruppe, die ich grundständig vorbereitet / nachbereitet / bewertet habe, keinen Urlaub?

    Okay, dann hatte ich dich falsch verstanden.

    Hm, wenn der Teilzeit-Kollege in der Pfingstwoche (bzw. in den Osterferien) nur 12 Stunden bezahlt bekommt, dann gilt das natürlich auch bei Krankheit.

    Ja, wenn du so abrechnen willst (und darfst), meinetwegen.
    Ich finde es ... grenzwertig und a,...

    Für mich ist es eine vorübergehende Deputatserhöhung und da ist mir Krankheit oder Feiertag schnuppe, es soll bezahlt werden.
    Ob die Bezahlung mit Änderungsvertrag erwirkt wird (wahrscheinlich zu Beginn des Zeitraums), oder durch +2 Halbjahresstunden auf dem schulinternen Konto, die nächstes Halbjahr oder Schuljahr abgegolten wären, ist es egal (natürlich für die Pension nicht, verstanden)

    Da muss man auch zwischen Teilzeit und Vollzeit unterscheiden.

    Teilzeitkräfte bekommem mehr für die Mehrarbeit. da das lbv einfach ihre Teilzeit für die jeweilige Vertretung rechnerisch anpasst. Sprich: aus lbv-Sicht wechselt die 12-Studnen-Kraft während der Vertretung auf eine 14-Stunden-Teilzeit.

    Vollzeitkräfte bekommen nur den normalen Vertretungsstunden-Satz.


    Jein.
    Bei einer hier und da Vertretung bekommen die TZ-Kräfte die jeweiligen Stunden mit dem selben Satz.
    "14-Stunden-Teilzeit" würde eben eine Anpassung des Deputats bedeuten. (Also auch den Feiertag oder Wandertag)

    Das hat ja nichts mit Verprellen zu tun, sondern die Mehrarbeitsabrechnung sollte schon korrekt sein, weil es hier um Steuergelder geht - und der Landesrechnungshof die Abrechnung hier auch schon häufiger angemerkt hatte.

    https://rp-online.de/nrw/landespoli…er_aid-17970463

    Ja.
    In meinem Fall hat man mich mehrere Wochen lang (ich spreche von mehreren Monaten) eine Lerngruppe JEDE WOCHE vertreten lassen, und zwar bekannterweise, also auch mit Übernahme der mittelfristigen Planung. Aber halt keine Bezahlung während meiner Klassenfahrt und auch keine Bezahlung bei was auch immer. Und da ich VZ bin/war, hatte ich kaum einen Monat mit Bezahlung, trotz 2 Wochenstunden (weil eine andere Gruppe auf Fahrt oder Praktikum war, usw..)
    Es mag effizient und Gelder sparend sein, aber es war Missbrauch einer Regelung.

    Jetzt weiß ich es und beim nächsten Mal, wo man mich gefragt hat, ob ich eine ähnliche Mehrarbeit machen kann (ohne Erhöhung des Deputats), habe ich abgelehnt. Es wurde respektiert (andere SL) (und dann kam Corona, also war es alles egal und umso besser, dass ich nicht eine komplette Oberstufenreihe geplant hätte, die ich ganz sicher nicht bezahlt bekommen hätte).

    dauerhafte Mehrarbeit ist doch eine Deputatsanpassung? Egal ob auf dem Gehaltszettel oder in deiner Datenbank, damit es im Halbjahr darauf ausgeglichen wird (da arbeitet er nur noch 10 Stunden, wenn er die 2 Mehrarbeitsstunden im 1.HJ nicht bezahlt bekam).

    Oder verstehe ich dich falsch? (Das hoffe ich sehr, weil das Spielchen mit "du übernimmst den Kurs, planst, usw.. aber alle Ausfälle werden rausgerechnet und du hast nichts davon" wurde auch schon mal mit mir versucht, das will ich kein zweites Mal, so kann man Mitarbeiter*innen gut verprellen)

    Kiggie: krass, mich haben sie genommen, sogar im Schnellverfahren, obwohl ich schon den nächsten Kostenfaktor in der Woche darauf hatte (nachgemeldeter Verdacht auf Bandscheibenvorfall). Die DBV wollte sich Zeit lassen, die Dokumente zu prüfen (so oder so hätten mich die zwei am Ende genommen, Öffnungsaktion halt, aber ich hätte gerne gewusst, wer mir das beste Angebot macht (also wer die wenigsten Wunschbausteine streicht).

    joa, ich mache mir keinen Stress, den Brief bekomme ich, wenn es soweit ist. Wir bekommen in NRW nicht jeden Monat eine Abrechnung, also wundert es mich eher, dass ich eine neue für Februar bekäme (wenn die Prämie nicht darauf aufgelistet wäre, weil nur Abschlag)

    Das Problem ist eher vermutlich, dass deine Frage auch seltsam konstruiert ist.
    Also nicht, dass er plötzlich 2 Minuten (oder länger) "alleine" im Klassenraum ist, sondern die Frage nach dem "besonderen Verhalten".

    Ich habe bei den meisten Praktikant*innen das Problem, denen abzugewöhnen, sich mit "Hi, ich bin Paul und habe letztes Jahr Abi gemacht, ich mache jetzt ein Praktikum (oder: ein Praktika..) und freue mich total, weil ich einige kenne" vorzustellen.
    Ein "Guten Morgen, mein Name ist Herr Müller, ich studiere Lehramt mit den Fächern Chemie und Kunst und hospitiere in den nächsten Wochen hier an der Schule" ist absolut ausreichend. Da muss weder an der Tafel was geschrieben werden, noch über Rechte und Pflichten von Praktikant*innen aufgeklärt werden.

    Wenn ich als verantwortliche Lehrkraft meinen Raum verlasse, während ein Praktikant sich drin befindet, dann handelt es sich nur um eine Situation, wo ich eh "kein Problem" damit hätte, DIESE eine Lerngruppe im normalen Fall auch alleine zu lassen (schnell was nachkopieren, auf die Toilette gehen, weil vorher Hofaufsichten und fragende Kolleg*innen mich gehindert haben, ..).
    Das würde ich NIE in einer problematischen Klasse oder am Anfang eines Praktikums machen.
    Im Idealfall hat der Praktikant so oder so eine Rolle im Raum "Herr Müller, wenn Sie wollen, gehen Sie gerne herum und helfen Sie bei der Grammatikübung" oder "Sie haben heute Glück, wir haben einen zweiten Ansprechpartner in der Klasse, der bei der Formulierung der Erörterung helfen kann".

    und WENN ich die Klasse verlassen würde bzw. so tue, als würde ich sie aufteilen (wie ich es auch alleine tun würde, Gruppenarbeiten dürfen ja auch außerhalb des Klassenraums sein und ich gehe zum Gruppenarbeitsraum, zur Treppe, usw..), dann formuliere ich es auch. "Herr Müller und ich gehen von Gruppe zu Gruppe, Sie können also auch Fragen stellen", "ich muss kurz zur Schulleitung, ihr wisst Bescheid und arbeitet an der Aufgabe weiter. Herr Müller ist eh da".

    und SELBSTVERSTÄNDLICH darf Herr Müller SuS Bescheid sagen, wie man sich zu verhalten hat.

    Disclaimer: ich habe KEIN Experimentalfach mit Fachräumen, keinen Sport und meine Schüler*innen sind zwar keine Gymnasialengel, aber in den allermeisten Fällen bricht keine Welt zusammen, wenn man sich kurz entfernt. Und eine Klasse, die "problematisch" ist, überlässt man auch nicht einem Praktikanten, ohne der Klasse deutlich zu machen, dass man da steht und weiter beobachtet.

    Debeka und bin "zufrieden".
    Aber was heißt "zufrieden"? Ich habe Vorgeschichten und die Debeka nahm mich am schnellsten mit der Öffnungsaktion mit, zahlt fast alles (und mit den Jahren habe ich auch gelernt, was auf der Abrechnung stehen muss, damit besser bezahlt wird), wobei ich es nicht jedes Jahr weiß, weil ich in der Regel unter der Beitragsgrenze liege.
    Die Beihilfe ist das deutlich größere Problem, denen ist es absolut egal, ich muss denen fast jedes Jahr noch mal erklären, dass ich nicht aus Spass zu einigen Ärzten gehe.

    Kurzfassung, ohne zuviel zu suchen:
    Es wurde ja gerichtlich geklärt, dass die "Bahnarbeiter*innen" sich in unterschiedlichen Gewerkschaften organisieren dürfen (was in Deutschland eben sehr ungewöhnlich (oder gar Einzelfall) ist.
    Die Macht der Lokführer*innen ist dadurch geschwächt, weil die EVG (?)-Mitglieder viel weniger zum Arbeitskampf greifen würden bzw. viel weniger Macht haben. (Ohne Lokführer, kein Zug. Ein Schaffner ist erstmal entbehrlich auf vielen (Teil-)Strecken)

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