Beiträge von chilipaprika

    okay, ich bin in einem BL (bzw. war bisher nur in BL), das/die zur Lebenszeitverbeamtung nur wieder einbestellt, wenn es bestimmte Gründe dafür gibt. Sowas hätte mein Amtsarzt also nie erfahren und auch kein neues Blut von mir bekommen (Ahah: mein Amtsarzt hat nie Blut von mir bekommen).

    Dafür wird die Probezeit aber deutlich seltener "benutzt" (ich kenne persönlich gar keinen Fall).
    "In der freien Wirtschaft" wird oft ein befristeter Vertrag vorangeschaltet, der dann auch als längere Probezeit genommen wird.

    Sicher? Ich habe alleine an meiner Schule 2 Fälle von Personen die durch den Amtsarzt einen Meter vor der Lebenszeitverbeamtung gestoppt wurden.

    die Verbeamtung.
    Aber nicht der Job.

    Und wieviele Fehltage bzw. was war denn zwischen Verbeamtung auf Probe und Verbeamtung auf Lebenszeit passiert? Klar, kann jedem passieren, aber wo anders wäre es genauso, dass man keine Vertragsverlängerung bekommt, wenn man auf Grund von vielen Fehltagen (egal ob krankheitsbedingt oder faulheitsbedingt) zu viel auf sich aufmerksam gemacht hat.

    Wir haben gerade mit einem Kollegen, der die OBAS-Beratung macht, gesucht, konnten auf Anhieb speziell zur Obas keine Aussagen in den Fächern oder Informationsseiten des Landes zur Passung einzelner Studienabschlüsse finden.

    Aber im Erlass zur Einstellung an Grundschulen mit nur einem

    Unterrichtsfach und Pädagogischer Einführung steht ausdrücklich:

    "Unterrichtsfächer.
    Die Öffnung für den Seiteneinstieg wird für die Fächer Kunst, Musik, Sport und Englisch zugelassen. Ein Studienabschluss in Kunstgeschichte/ Kunstwissenschaften lässt keinen Einsatz an der Grundschule zu."

    Der Kollege meinte, er hätte es auch ähnlich für OBAS gesehen, ich würde auch vermuten, dass es nicht ‚laxer‘ wird.

    Also: in einer (alten) Vorlage finde ich auch, dass die tarifbeschäftigten Lehrkräfte bei einer Abordnung über 3 Monate anzuhören sind, beim Beamten 6. (gilt es noch oder sind es jetzt die 2 Jahre?)

    Mitbestimmungspflicht des PR scheint auch unterschiedliche Zeiträume zu sein aber ich finde keine aktuellen Unterlagen nach der aktuellsten Änderung.

    Aus den normalen Abwicklungen weiß ich: was bis zum 11. des (Vor-)Monats nicht bearbeitet (!) wurde und somit in der Abrechnungsstelle steht, kann nicht berücksichtigt werden. Wenn also die Geburtsmeldung und ein paar Papiere auf dem Schreibtisch einer Person lagen, die gerade Sommerurlaub hatte, ...

    (wäre zumindest beim LBV meine naheliegendste Erklärung.

    Niemand ist unersetzbar. Hab ich hier im Forum gelernt. Aber irgendwie wird mit zweierlei Maß gemessen: wenn man selbst nicht abgeordnet werden will, ist die eigene Aufgabe natürlich unersetzlich. Weil ohne Chor geht es keinesfalls und auch sonst kann niemand singen. Aber der unliebsame Kollege, der ist ersetzbar und es ist natürlich dann auch total okay, einer Schule im Brennpunkt zur Abordnung den zu schicken, den man am unfähigsten hält.

    Du überziehst/übertreibst die Fakten.

    Natürlich ist der Chorleiter ersetzlich, er könnte einen Unfall haben, usw..
    Aber wenn er einen Versetzungsantrag stellt, dürfte/würde die SL vermutlich erstmal nein sagen, in der Hoffnung, jemanden anderen aufzubauen. Es ist vielleicht in deiner Schulform bzw. in deiner Region nicht relevant, aber bestimmte Schwerpunkte (Musikklasse, Bili...) oder Profilangebote (Schulorchester, Musical, Theater-AG...) sind nun mal auch das Aushängeschild einer Schule und nicht "einfach so" wegzustreichen, wenn man nicht muss.
    Und deine Vorstellung von "es kann [jede*r andere] singen ist zwar nett, aber nein, Chor oder Orchester leiten ist etwas, was man lernt. Natürlich geht es nicht darum, dass ich "geschützt" bin, weil ich eine DELF-AG mache, kann jede andere Französisch-Kraft übernehmen. Aber eine Schule mit einem regen Austausch mit einer südafrikanischen Schule, der in den letzten 10 Jahren mühsam aufgebaut wurde, wird doch lieber den Kollegen, der alles im Blick und Griff hat, der jedes Jahr in seiner Freizeit oder halben Stunde Entlastung die Förderanträge schreibt, alles betreut und für den Siegel "tolle Schule im Nord-Süd-Austausch" (gerade erfunden) gesorgt hat, weniger (!) loslassen, als den Parallelkollegen mit dem selben überversorgten Fach, der nichts macht und auch versucht, sich vor Aufgaben zu drücken.

    IRGENDWO muss eine Wahl getroffen haben. Dass es bestimmte logische, rationale oder eben weniger rationale Kriterien gibt, ist doch klar.

    das sage ich auch so, aber ich habe es extra gegoogelt, um das Forum nicht zu überfordern.

    Meinen persönlichen Import von Eau de javel-Tabletten habe ich vor ca. 10 Jahren gestoppt, und jetzt haben wir sogar nur gesunde Bio-Putzmittel.
    Aber der Eau de javel-Geruch ist und bleibt für mich ein schöner (zusätzlich dazu bin ich als Schwimmerin aufgewachsen und das französische Schwimmwasser hat viel mehr Chlor). Ach, Heimatgerüche... nein, nicht (nur) frische Baguettes aus dem Ofen oder Stinkekäse ... Eau de javel ... :D

    Lies noch mal meinen Beitrag. Ich habe im Prinzip nur die Einschätzung gefragt, was als vernünftige Anbindung zu verstehen ist.
    Ich würde nie im Leben jemandem sagen, dass anderthalb Stunden Pendeln hinnehmbar sind, ICH nehme es für MICH im Rahmen meiner Mittel in Kauf, weil ich um meine Einschränkungen weiß.
    Und nein, ich habe keine Angststörung. Und selbst wenn, dann wäre es so, es ist kein Grund, nicht für das Land arbeiten zu dürfen.
    Und nachdem ich mir meinen Beitrag noch mal gelesen habe, passt es vielleicht, dass du auf deine übergriffige Art auf die Idee kommst, und es ist vermutlich sehr symptomatisch für die Lage vieler gesundheitlich beeinträchtigter Menschen, dass ich nicht von selbst denke, meine Lage sei es wert, als solche dargestellt zu werden. Also danke für den Impuls. Ich hab genug körperliche Gründe.

    Aber darum ging es eben nicht, sondern was die Grenze ist. und zwei Stunden fände ich ein bisschen sehr viel, nachdem ich eben für meine Planstelle umgezogen bin (sehr gerne).
    Ich will es keinesfalls beschwören, aber Entfernung wäre vor Schulform für mich ein Kriterium bzw. vor Antrag auf Entlassung (also bei einer mittel- bzw. langfristigen Versetzung. Ich klebe nicht am Job. An meiner Gesundheit schon.)

    Hm... Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich Angst habe?
    Und deine lange Anfahrt ist in Kenntnis deiner Planstelle selbst gewählt.
    Ich bin nicht grundlos zum Schulort gezogen.
    Und mein aktuelles Experiment hätte ich vermutlich ohne die Pandemie und Home Office abbrechen müssen, nachdem ich festgestellt habe, dass die Teilstrecke mit Auto mich zu sehr stresst. Aber keine Angst, ich nehme es eben in Kauf, bin trotzdem die Erste oder Zweite im Büro und oft auch eine der Letzten. und wenn ich einen festen Termin um 8 (passiert fast nie, weil die meisten gegen 9 kommen wollen :D ), dann nehme ich um 6 den Zug, ist halt so. Es leidet also keine*r unter mir. Eher umgekehrt: weil ich eben eine lange Anreise habe, fange ich nicht an, solche Spielchen zu spielen, dass ich um 13/14 Uhr nach Hause fahre "wegen der Kinder".

    Ich bin also flexibel, anderthalb Stunden im Schuldienst würde ich nicht für möglich halten. Außer perfekter Stundenplan und keine Spätveranstaltungen. Aber ich bin selbst gerne in der Schule engagiert und hocke lange da, das wäre also für mich kontraproduktiv.

    Und keine Angst: wir werden nie an der selben Schule sein (können), du wirst also unter mir also nicht leiden.
    Und sollte ich je ein Attest haben, glaub es mir: es wird nicht aus Gefälligkeit sein. Ich kann mir schon vorstellen, was ich schon jetzt erwirken könnte, was ich niemals beantragen würde, wenn sich nicht alles drastisch verschlimmert.


    Hm... Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich Angst habe?
    Und deine lange Anfahrt ist in Kenntnis deiner Planstelle selbst gewählt.
    Ich bin nicht grundlos zum Schulort gezogen.
    Und mein aktuelles Experiment hätte ich vermutlich ohne die Pandemie und Home Office abbrechen müssen, nachdem ich festgestellt habe, dass die Teilstrecke mit Auto mich zu sehr stresst. Aber keine Angst, ich nehme es eben in Kauf, bin trotzdem die Erste oder Zweite im Büro und oft auch eine der Letzten. und wenn ich einen festen Termin um 8 (passiert fast nie, weil die meisten gegen 9 kommen wollen :D ), dann nehme ich um 6 den Zug, ist halt so. Es leidet also keine*r unter mir. Eher umgekehrt: weil ich eben eine lange Anreise habe, fange ich nicht an, solche Spielchen zu spielen, dass ich um 13/14 Uhr nach Hause fahre "wegen der Kinder".

    Ich bin also flexibel, anderthalb Stunden im Schuldienst würde ich nicht für möglich halten. Außer perfekter Stundenplan und keine Spätveranstaltungen. Aber ich bin selbst gerne in der Schule engagiert und hocke lange da, das wäre also für mich kontraproduktiv.

    Und keine Angst: wir werden nie an der selben Schule sein (können), du wirst also unter mir also nicht leiden.
    Und sollte ich je ein Attest haben, glaub es mir: es wird nicht aus Gefälligkeit sein. Ich kann mir schon vorstellen, was ich schon jetzt erwirken könnte, was ich niemals beantragen würde, wenn sich nicht alles drastisch verschlimmert.

    - Ggf. auch fahrtechnische Probleme, wenn man ohne Auto ist und die Schule mit dem ÖPNV nicht vernünftig zu erreichen ist

    Was heißt eigentlich "vernünftig"?
    Ich pendle zur Zeit gute anderthalb Stunden mit ÖPNV, das kann ich allerdings nur aushalten, weil ich auch mal Home Office habe und Gleitzeit habe (ich müsste quasi anderthalb Stunden früher fahren, um mit ein bisschen Puffer zur ersten Stunde in der selben Stadt anzukommen, obwohl ich zur Zeit offiziell 8 Uhr 10 da, also eher 8 Uhr 20 (es lebe die Deutsche Bahn).
    Ist es zumutbar? Ich habe (noch?) kein Attest, dass ich kein Auto fahren sollte. Tue ich ja alle paar Monate 30km, und bin dann sowohl vorher als auch danach durch den Wind (es stresst mich ungemein, kann sich kein anderer Mensch vorstellen), dass es gefährlich für meine Umwelt ist. Von der Unfallgefahr nicht zu sprechen, wenn es früh morgens wäre.
    Für sowas kriege ich keine Bescheinigung, ist sicher ein Fall für "Tja, selber Schuld", aber ich verlasse nicht ganz freiwillig das Haus fast täglich um halb 7... Bei Schule mit zerpflücktem Stundenplan, Abendveranstaltungen usw.. puh...

    Nur ein Gedanke:

    Ein Kind hat seinen Kot auf dem Boden hinterlassen. Die Schulleitung weist dich an, dass du es beseitigen sollst. Es gehe nicht anders, da ...

    Was tust du?

    Darf ich fragen, ob es bei dir an der Schule eine durchgehende Schulwartkraft gibt?

    (Hintergrund: ich war vor ein paar Monaten in Österreich und habe dort einige Schulen besichtigt. Davon 3 Grundschulen und eine Förderschule. ALLE hatten einen Schulwart/eine Schulwartin, dir durchgehend in der Unterrichtszeit da war.)
    (Beim Sekretariat wiederum war es relativ mau, oft in Kombination mit einer anderen Schule)

    Rein deskriptiv würde ich es nicht auffassen.
    Es IST deskriptiv, aber Schule als Teil der Gesellschaft muss auch auf eine gewisse Art und Weise diese Funktionen erfüllen.
    Die ART der Funktionserfüllung hat sich auch sehr stark gewandelt (und es ist zum Teil gut so. Bzw.: es ist gut so, es gibt nur halt nicht die Ressourcen für die Ausführung von sinnhaft ausgedachten Konzepten...)

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