Oh mein Gott ![]()
+ L
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Wer keine Ahnung vom Gärtnern hat, sollte da aber die Finger von lassen, sonst hat es sich mit der "wenigen Vorbereitung".
Ist es nicht bei jeder AG so?
Ich finde es jenseits einzelner Ausnahmen ein bisschen komisch, es klingt auch so, als würde der Fußballer keiner Vorbereitung haben, wenn er spielt. (und ich bin kein Fussballfan).
Eine Schach-AG ist kein Aufwand, man muss "nur" seit Jahren selbst super gut Schach können und ein Händchen Didaktisierungsfähigkeiten für das Schachspiel haben.
Meine DELF-Misch-AG hatte kaum Aufwand.
Menno, dafür habe ich das Fach studiert und konnte die kopierten Seiten sofort einordnen oder die kleinen verteilten Zetteln zum Debattieren in 30 Sekunden vorbereiten. Und ich musste auch die passenden Schüler*innen haben, die sind nicht vom Himmel gefallen, sondern auch in den Jahren davor im reinen DELF ein bisschen Arbeit gewesen.
Meine Gebärdensprach-AG war die ersten Jahre eine Mörderarbeit aber in dem einen Jahr, wo wir keine Vokabelarbeit mehr gemacht habe, sondern "nur noch" Lieder übersetzt haben, war es locker flockig. Tja, dafür musste ich mir aber meine Gruppe aufbauen.
Und klar, ein bisschen in den Wald gehen ist wohl kaum Arbeit, aber womöglich will man sich vorbereiten, die Bäume und Pflanzen lesen, den Kids beibringen, zu welcher Jahreszeit worauf zu achten ist, usw.. (zumindest wäre es mein Anspruch).
Aber vielleicht bringe ich einfach meinen Hund und den streichen wir.
Kaum Aufwand.
Für mich zumindest. Der Hund muss ja vorher zwei Jahre Ausbildung haben. Ach, er hat keinen Führerschein.
ich habe den TE gesperrt, der Thread kann aber gelesen werden.
Geht es um die Termine oder die Verfügbarkeit?
Konkret: dürftest du nach Hause? Gehen gar keine Kolleg*innen nach Hause oder andere Kolleg*innen einfach spazieren?
Ich kenne diesen Herrn nicht, daher kann ich dazu gar nicht viel sagen. Wenn er die Definition so erfüllt, dann ist er "rechtsextrem", das kann ich aber nicht beurteilen.
Keine Angst, Leute mit anerkanntem Sachverstand haben sich damit auseinandergesetzt.
Hohloch ist parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion und als rechtsextrem vom Verfassungsschutz eingestuft worden.
Das heißt: jede*r kann sich jetzt darauf berufen und braucht nicht den Menschen zu "kennen", um es zu wissen.
okay, falsch ausgedrückt. Bei jedem Defizit.
Also natürlich nicht bei jedem Schüler (wobei ich davon ausgehe - bzw. spreche gerade für mich -, dass auch Schüler*innen mit "befriedigenden" Leistungen Feedback gegeben wird, was sie verbessern können.). Ich arbeite zumindest durchgehend in der Sek1 mit "Checklisten" vor den Klassenarbeiten (mit allen zu erwerbenden Kompetenzen bzw. Kenntnissen), und bei der Rückgabe der Arbeit kommt ein gespiegelter Feedbackbogen, was alles gut lief und was gemacht werden kann ("Du hast in der Übung zum passé composé Probleme gehabt, wiederhole die Grammatik Seite X, die Übungen Seite XY, aber wichtig, das baut auf die Verben avoir und être auf, diese solltest du auch wiederholen")
Da meine Zeit nicht unendlich ist, ist es ein fein schrittiger Raster, wo ich ankreuzen und streichen kann, was passt. Die Raster mache ich einmal pro Lektion, ermöglichen Transparenz und da ich das wunderbare Glück habe, ständig dasselbe zu unterrichten (Sarkasmus), sind sie wieder verwendbar. Trotzdem kann ich immer noch drunter schreiben "ich merke, dass du dir ganz viel Mühe gibst, konzentriere dich bitte insbesondere auf die Formen mit avoir"
An Förderschulen dürfte es in den meisten Ländern für alle SuS verpflichtend sein.
wir haben schon festgestellt, dass es in NRW in allen Schulformen verpflichtend ist.
ein Nachstudium kommt für mich nicht in Frage. Grundsätzlich stimme ich dir zu, und ich habe auch nicht vor, Mathe zu unterrichten. Ich denke, ich sollte lieber den Weg zum Lehrer aufgeben.
Auch wenn ich dich nicht zum Aufgeben raten will (nicht meine Aufgabe), muss dir natürlich klar sein, dass die Situation an Grundschulen (sowohl pädagogisch als auch organisatorisch) durchaus dazu führt, dass Lehrkräfte möglichst viele Fächer unterrichten werden, und auch wenn es ein paar Jahren so ist, dass du nur Musik und Kunst und Sachunterricht unterrichten würdest, könnte es jederzeit dazu kommen, dass du Deutsch und/oder Mathe unterrichtest, weil ganz oft jede*r eine Klassenleitung hat und es doch "sinnvoller" ist, mindestens ein Hauptfach zu haben.
Unabhängig davon, ob es eine*n erfüllen und zufrieden macht/machen würde, jede Woche 12-15 Klassen ("nur") in Musik durchzuschleusen.
Hatten wir nicht schon das Thema`? Auch in BaWü können doch Studierende ( = Menschen, die NOCH im Studium sind und also kein 1., geschweige denn 2. Staatexamen haben) auch einen Arbeitsvertrag für eine Vertretung in der Schule haben, oder? (ob man es gut findet oder nicht, andere Frage?)
Ich kann mir zwar vorstellen, dass das Ländle noch auf Qualität setzt, ABER: wie würdet ihr / wie schafft ihr es in dem Fall, nur Menschen mit voller Qualifikation als Vertretungslehrkräfte einzustellen? (also landesweit, nicht nur in den beliebten Schulen)
Man könnte sich an den Stunden ausrichten, die jedem ausfallen - wobei man natürlich auch berücksichtigen muss, wer was unterrichtet hat. Nicht alle KuK sind in allen Themen "fit".
Sorry für meinen schulformfremden Blick/Senf: Meinst du damit, dass es KuK gibt, die in einigen Lernfeldern nur ein Thema unterrichten (wegen deren Fakultas) und deswegen keine ganze Prüfung korrigieren können (könnte ich nachvollziehen, aber dann würden Prüfungen sicher anders gestaltet), oder meinst du KuK, die der "Meinung" sind, schon zu lange raus zu sein, keine Lust auf bestimmte Themen haben, usw..?
Am / An meinem Gym korrigiert der Kollege den Kurs, den er selbst unterrichtet hat, idealerweise (?) kommt die Zweitkorrektur vom Parallelkurs (weil "durch seine eigene Korrektur schon eingearbeitet"), das halte ich auch für fragwürdig, weil ja: es gibt die KuK, die nie in den Abiturjahren sind, WEIL sie "es sich nicht (mehr) zutrauen". Da ich persönlich lieber die Abschlussklassen unterrichte, ist mir jede*r, der das Feld räumt, kein Dorn im Auge, ich habe allerdings eine bestimmte Kollegin, die einfach - trotz Zentralabitur - bestimmte Themen einfach "sehr ungerne" macht, diese kürzt oder nicht macht, an sie muss ich denken, weil sie eben mal meine Zweitkorrektur war, nicht korrigieren wollte, weil keine Ahnung vom Thema hatte, OBWOHL sie im Jahr davor selbst im Abitur war und es ein wichtiges Zentralabitur-Thema war (und also auch hätte drankommen können).
Auf SOLCHE Befindlichkeiten sollte man meiner Meinung nach keine Rücksicht nehmen.
und das als Französischlehrer!
Wie geht das? Werden SuS in BW später eingeschult?
Nein, werden sie natürlich nicht. [...] Manche werden aber auch schlichtweg aufgrund ihres Geburtsdatums erst mit 7 eingeschult,
Das ist tatsächlich so, dass ein Viertel der Kinder (falls es eine gleichmäßige Geburtenverteilung übers Jahr gibt) in Bawü (und ein paar anderen Bundesländern) später eingeschult wird:
Einschulung & Stichtage 2024: Wann wird mein Kind eingeschult? - [ Deutscher Bildungsserver ]
Eine Einschulung mit 7 ist in NRW ohne Rückstellung nicht möglich.
Kurzfristig: Die zig Ermäßigungsstunden für idiotischen Quatsch in Unterrichtsstunden umwandeln und den Schulen mehrere Verwaltungsmitarbeiter E6-E7 zur Verfügung stellen, die den ganzen Kram machen wie Schulbuchbestellungen, Klassenfahrten planen, Zeugnisse drucken, Protokolle von Konferenzen schreiben, Catering für Besuch und und und
Auch hier ist die Liste endlos.
Problem:
Die allerallermeisten dieser Aufgaben sind ohne Entlastungsstunden.
(bzw. ich sehe hier gar keine. Oder meinst du andere Tätigkeiten?)
Ich sehe eher, wie das Land kommt und sagt "Ihr kriegt einen halben Verwaltungsmitarbeiter, den dürft ihr aus eurem eigenen Deputat bezahlen (haha, schon passiert) und dafür erhöhen wir die Deputate."
Klassenerhalt
Klassenaufstieg!
Wer weiß, wofür es gut ist und was sich nun stattdessen auftut!
Den Satz will ich unterschreiben (und mir selbst dick und fett auf einer Wand kleben)
Tschüss!
[Blockierte Grafik: https://i.ebayimg.com/images/g/ow4AAOSwRtNkYQUV/s-l1600.jpg]
Und finden wir das gut?
Bzw. das ist dann eine ‚bewusste‘ Entscheidung des Individuums. Das ‚System‘ hat ihm das Wissen und Handwerk gegeben.
Ich wehre mich gegen die Idee, dass die Politik das bisher vermittelte System lächerlich macht und das sequentielle System ad absurdum führt.
Jenseits des dringenden Bedarfs: welche Argumente gibt es für diese neue ‚Berufsausbildung‘?
ich lache, weil es mich an meinen türkischstämmigen Eltern erinnert, die mir erzählen, dass sie extra nach XY gezogen sind, damit das Kind nicht mit so vielen türkischstämmigen Kindern in die Grundschule geht ![]()
Ich halte wenig davon.
1) Der Azubi in dualen Ausbildungen macht kaum selbstständige Aufgaben in voller Verantwortung von Anfang an. Bei Lehrkräften ist es aber so (Unterrichtsdurchführung, Notengebung, Elterngespräche, usw..)
2) Es ist selten eine Verzahnung, sondern ein Nebeneinander. Da gibt es noch weniger Reflexion und Rückgriff auf Theoriekonstrukte, sondern "ich mache es, wie ich glaube, dass es sein sollte" (aka: wie ich es immer erlebt habe oder ganz anders, weil ich es doof fand)
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