Aha und warum?
Die Begründung ist sicher dieselbe wie meine für allgemein. Der Unterschied ist sicher Pragmatismus für die Deputatsverteilung.
Aha und warum?
Die Begründung ist sicher dieselbe wie meine für allgemein. Der Unterschied ist sicher Pragmatismus für die Deputatsverteilung.
Das ist mir schon klar, trotzdem finde ich es weiterhin wünschenswert, dass Relilehrkräfte kein Ethik unterrichten.
Obwohl es rein nach Lehrplan und Kompetenzen geht, kann man nicht KR und ER studieren, ich fände es halt gut, wenn das parallele Fach auch gesperrt wäre. Müsst ihr nicht so sehen, mein Relikollege ist wohl auch dagegen, wenn er mir erzählt, er würde dasselbe unterrichten, …
Gut, aber es gibt unter allen Fächern Arschlöcher und womöglich hat er es auch in seinem Zweitfach genauso gemacht.
Je nach Kurs und Thema können SuS vll merken, dass ich gegen neoliberale Marktwirtschaft bin und gegen Rassismus, ich hab schon Einser und Zweier an einen Schüler, der heute mit seinen Argumenten die AfD wählen würde oder an FDP-Nachwuchs. (Genauso wie ich viel Spass an Advocatus Diaboli habe)
Soweit ich weiß, werde ich als Politiklehrerin nicht von einer Partei entsendet und es steht keine Partei auf dem Namen meines Faches!!
Ja, dann wirst du eben solange bezahlt, bis dir gekündigt wurde odwr du kündigst
Und trotzdem darfst du nach der Probezeit bleiben? Wow, es gibt echt Bedarf…
Mich überrascht es, dass deine SL damit einverstanden ist. Unterschreibt sie auch den schriftlichen Infobrief an die Eltern?
Würde meine SL eine solche Erlaubnis öffentlich verkünden, würde ich im Übrigen schriftlich darlegen, dass ich dagegen bin. Remonstrieren ist vermutlich das falsche Wort dafür aber so in dem Sinne.
und immerhin erwartet die "Erlaubnis erteilende" Organisation auch, dass man sein Privatleben danach ausrichtet, dann gehe ich davon aus, dass Menschen, die dazu bereit sind, oft wenig umschalten. Ist ja auch okay, es ist ein menschliches Wesen. Ich kann mein Gehirn so wenig umschalten und noch weniger ausschalten, das erwarte ich nicht so sehr von Anderen.
ach so: DAS natürlich. das habe ich erlebt.
Ich meinte es so, als wäre das Seminar grundsätzlich der Feind und die Schule die Alliierte. Das sehe ich bei einigen KuK und das finde ich total doof. Also von Anfang an auf bad cop good cop gehen, obwohl es - meiner Meinung nach - eine Ausbildungsallianz sein sollte.
Ich überlege gerade, ob es nicht explizit für Religionslehrkräfte untersagt sein sollte, fachfremd Ethik zu unterrichten.
Ich wäre dafür, dass die Kombi auch beim Studieren verboten wird.
Ich habe mehrere Kolleg*innen mit beiden Fächern, ich finde es nicht in Ordnung.
Und just vor Kurzem erklärte mir der Kollege, dass er in beiden Fächern dasselbe mache. "Ohne die theologische Sicht. Ach nee, eigentlich nicht, auch die braucht man."
Ich kenne das auch sowohl vom Ref (NDS) als auch meiner Berufstätigkeit (NRW, eine Handvoll verschiedene Schulleitungen), dass die Schulleitung sich immer einem existierenden UB (ob groß oder klein) dazugesellt hat.
Keine der Schulleitungen war darauf hinaus, die Reffis zu verhätscheln und vorm Seminar zu "schützen", aber keine hatte daran Interesse, dem/der Reffi mehr Stress und Arbeit aufzudrücken.
ich war sogar schneller als die Meldung ![]()
natürlich spielt es eine Rolle (weswegen man zumindest das BEM-Gespräch auch ablehnen kann), aber das kann die Schulleitung offiziell nicht wissen. Du meldest dich krank und nennst ja keinen Krankheitsgrund (und hoffentlich wird auch keiner in Nebennotizen festgehalten à la "Magendarm genannt", "Attest vom Orthopäden"..).
Und auch mit 10 Wochen Krankheit wegen Beinbruch hast du Anspruch auf eine Wiedereingliederung, um den Wiedereinstieg zu erleichtern.
Das Problem ist, dass die meisten Menschen / Lehrkräfte / Mitarbeiter*innen (?) sicher Angst und Respekt vor solchen Gesprächen haben und keine Fürsorge empfinden, sondern ggf. Kritik und Kontrolle sehen.
Ich bin voll bei dir, dass 15 Tagen im Schuldienst ausreichen sollten, weil es aufgrund der unterrichtsfreien Tage echt einen Unterschied zu anderen Arbeitsverhältnissen ausmacht.
15 Tage sind aber mit einem Kita-Kind (Ansteckung! Nicht die Kind-Krank-Tage) und einer eigenen Grippe schnell erreicht. Bei einer solchen schulinternen Regel musst du aber einheitlich vorgehen (vgl. Angst vor Kontrolle und Maßregelung der Kolleg*innen) und kannst dann nicht den Kitavater vom Fürsorge-Gespräch ausklammern und die Kollegin, die regelmäßig 3 Tage krank ist (ohne dass man eine sofortige Einsicht in die möglichen Gründe hat) einbestellen.
Mittlerweile frage ich mich, ob nicht 50% des Kollegiums die 15 Tage im Schuljahr übertrifft. oder vielleicht nur 10-12, aber von Leuten, die nur 3-4 Schultagen die Woche haben.
Da ist die SL voll mit Gesprächen. und ändern tut es nichts.
Ich wurde zum Beispiel im BEM-Gespräch gefragt, ob eine Entlastung bei Korrekturen gut wäre. Dies habe ich verneint, es war nie mein Problem, auch wenn ich sie hasse. Wenn jetzt aber zwei Drittel im Fürsorge-Gespräch das bejahen würden, dann haben wir aber echt einen Personalsalat. Denn ehrlicherweise: WAS kann die einzelne Schule überhaupt tun, dass es einem besser geht (jenseits von krassen Sachen wie Hörschaden und Raum mit besserer Akustik, Gehschwierigkeiten und kein zweiter Stock, usw..)
Gib ALLES an. Und möglichst belegen.
Streichen können sie immer noch (werden sie auch).
Kris: Ach, natürlich hätte ich es mir denken können!
Gruß,
Chili, Eisenbahnertochter in zig Generationen
Ich finde es spannend bis irritierend, wie oft im Forum zu lesen ist, dass die eigenen Eltern bei der PKV/Beihilfe sind /waren. Ich fühle mich sehr exotisch (unabhängig vom Land)
keine Ahnung, ich finde es nicht so super, Menschen nach Hörensagen anzuzeigen.
Ich gehe davon aus, dass die Polizei fragen würde, ob man einen bestimmten Verdacht hat, vielleicht Indizien (Sitzposition, Name des Accounts, usw..)
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