Beiträge von chilipaprika

    was ist mit Monetarisierung gemeint? Das außerunterrichtliche Betreuungsangebot kostenpflichtig (für die Schüler*innen) machen (dadurch kommen weniger SuS -> Entlastung für die KuK?) oder den Kolleg*innen dafür (mehr) Geld geben? (wie entlastet es allerdings einen?)

    Ersteres wäre Sache des Schulträgers (womöglich auf Antrag der Schule), zweiteres erscheint mir unsinnig (in Deutschland)

    Ich fände es aber trotzdem seltsam, wenn (nicht eingebettet in einer eigenen Unterrichtsreihe in Sport oder zb. Politik (Medienbildung) ) plötzlich Kugelstoß- oder Bogenschießen-Wettkämpfe gezeigt würden. Das Diskutieren der Diskrepanzen und "gesellschaftlichen Wertigkeit" kann man komplett unabhängig davon einleiten. Keine Ahnung, ob es sogar ein Sport(theorie)thema ist: was ist Sportförderung und wer/wie wird Leistungssport gefördert? (zb. eben: Wer muss gerade (ggf. un)bezahlten Urlaub nehmen, um zu einer WM zu fliegen? Wer arbeitet dienstags um 8 nach einem Spiel am Montag Abend? Welche Sportarten sind bei den Sportsoldaten gut repräsentiert und welche nicht?
    Man kann immer alles pädagogisch begründen, und auch erst jetzt beim aktuellen Wetter 3 Tage vor den Schulferien, aber Unterrichtsausfall sollte schon kriteriengeleitet erfolgen.

    Habt ihr auch die Schwimm-WM diese Woche nachgestreamt? Zugegeben, 1uhr nachts ist uncool, aber immerhin 4 Goldmedaillen (& einmal Bronze) in den ersten 4 Läufen.. nur schade, dass es beim Staffelstart ‚nur‘ zum 4. Platz reichte.

    Die Beckenstarts sind jetzt, für diejenigen, die Mannschaftssport weniger attraktiv finden (wird aber kaum gestreamt, und wenn: nur im Netz)

    ach so, lustige Anekdote:
    Ich wollte mal ein neues Studium anfangen, für das ebenfalls B2 verlangt wird.
    Ich war gerade dabei mein Germanistik-Studium (Staatsexamen) abzuschließen, hatte aber noch kein Zeugnis (und das war Absicht, ich wollte als noch Erst-Bewerberin gelten).
    Ich hatte ein nachgewiesenes "Bachelor" Auslandsgermanistik aus Frankreich, eine Deutsch-Zwischenprüfung aus Deutschland und musste zur Sprachprüfung antanzen.

    Im Endeffekt wurde nach Androhung einer Klage (weil mir die Information mir nicht rechtzeitig gegeben wurde, weil im Endeffekt hatten sie ja Recht), sowie mit Unterstützung des neuen Studiengangs, der mich nach Aufnahmeprüfung genommen hatte, bekam ich den Platz, unter der Voraussetzung, ich könnte innerhalb von 6 Monaten den Abschluss nachweisen :D


    und noch krassere lustige Anekdote (wenn auch gut Off-Topic):
    Ich durfte / musste den Einbürgerungstest machen, weil ich keinen deutschen Schulabschluss hatte.
    Zum Zeitpunkt des Tests hatte ich ein abgeschlossenes Studium sowie ein 2. Staatsexamen im Fach Politik/Sozialwissenschaften UND war vereidigte Beamtin :D

    Das Essen, Kinder, das Essen!!

    Nein, ich liebe die Nordsee.
    Trotz eines traumatisierenden Austausches in Norddeich in den 90ern fand ich den Ort, den Wind, die Meeresluft richtig toll. Mit dem ÖPNV aus Nord-NRW sehr gut erreichbar, ... und mein (Jetzt-)Mann hat sich in Norddeich endlich einen Ruck gegeben, mich zu küssen, als ich ihn dorthin "entführt" habe und ihm die Pistole auf die Brust gesetzt habe :D
    Dort waren wir immer wieder gerne, aber sobald man Meeresnähe haben will, ist es leider außerhalb des (selbstgesteckten) Budgets. Und da ist die Bretagne trotz Anreise günstiger.
    und obwohl wir den Kapitäns Teller in der Bretagne nicht bekommen, sind andere Fischsorten, Crêpes und Patisserie genauso gut. Und die Meeresluft ist dieselbe. Oder die gleiche. Wer weiß schon, wie alles auf der runden Erde hin und her weht.

    Sorry, "wenn die SuS mindestens "ausreichend" haben, dann haben sie das Niveau".

    Auf jeden Fall werden mit einem allgemeinbildenden SCHULabschluss die notwendigen Sprachkenntnisse für eine Einbürgerung anerkannt. Da wird B1 verlangt. (was nicht heißt, dass man nicht mehr bekäme).
    (Genauso wird auch der Einbürgerungstest bei einem allgemeinbildenden Schulabschluss (weiterhin die Betonung auf Schul-) der Einbürgerungstest erlassen. Und trotzdem habe ich Zweifel, dass jede*r Schulabsolvent diesen Test ohne ein bisschen Vorbereitung schafft (obwohl das, was gefragt wird, ein Witz ist, aber ich kenne meine 9- und 10.-Klässler*innen)

    Ganz ernsthaft: selbst wenn es "nachgewiesen" wäre: Das Niveau wird durch die Kontaktaufnahme und das Bewerbungsgespräch geprüft.
    Ich zumindest vertraue kein Wort von diesen "mit dem Schulabschluss erreichten Niveaus". Ich fände es logisch (aber keine Ahnung!), dass es auf dem Hauptschulabschlusszeugnis und Realschulabschlusszeugnis steht, da bei den Abizeugnissen auch das erreichte Niveau der nach Klasse 9 abgewählten Fremdsprache steht.

    Die Zeugnisvergabe in der Klasse im Film hat mich an meine Schulzeit erinnert (die meine Schüler*innen noch 2018 beim Schüler*innenaustausch GENAUSO erleben durften), wo die Klassenarbeiten entweder laut mit Note, und/oder in der Reihenfolge zurückgegeben werden (entweder von der schlechtesten bis zur besten, oder umgekehrt).
    Meine Schüler*innen waren schockiert, ich kenne es aus meiner Schulzeit nicht anders. Mindestens 70% der Klassenarbeiten habe ich von der Grundschule bis zum Abitur so zurückbekommen.
    Dasselbe für die Grundschulzeugnisse (die Zeugnisse ab der weiterführenden Schule werden in Frankreich nicht mehr so gegeben und/oder besprochen, sondern direkt nach Hause verschickt.)
    Das nennt man wahrscheinlich "Motivation" (hat bei mir geklappt, aber im Prinzip traumatisierend für mindestens 30% der Klasse - zumal Frankreich nur reine Gesamtschulen hat)

    also, ganz nebenbei: ICH gucke keine FSK 16 - Filme. Also: ich gehe nicht freiwillig dafür ins Kino oder suche mir die Serie auf Netflix aus.
    "Das Experiment" ist vermutlich der einzige FSK16-Film, den ich je gesehen habe, ich habe die FSK erst später erfahren. Der Film hat mich nicht nachhaltig gestört, weil ich die Handlung quasi vollständig kannte.

    Wir haben eine Fürsorgepflicht für unsere SuS, AUCH WENN die Eltern einzelner Kinder es selbst nicht so sehen und ihre Kids nicht gut beaufsichtigen / solchen Filmen (egal ob mit oder ohne Nachgespräch) aussetzen.

    Und ehrlich gesagt - gaaaaanz andere Baustelle, die hier gar nicht gefragt wurde und "dank" der ganz anderen Probleme irrelevant wurde: WARUM gibt es seitens von Lehrkräften das Bedürfnis, Literatur durch die Verfilmung (die eben NIE passend ist) verdaulich zu machen (es wird ja im Eingangsbeitrag explizit auf die Lesefaulen hingewiesen). Analyse von Filmen ist eine eigene Kategorie, Filme vor den Ferien sind eh pädagogisch-naja, aber einen Film als Ersatz schauen (wir können ja davon ausgehen, dass ein guter Teil das Buch erst recht nicht mehr lesen wird), weil die Kids lesefaul sind, ist (meiner Meinung nach) kein hilfreicher Umgang mit Literatur.

    Wenn man von "einzelnen SuS" schreibt, dann denkt man eher an sowas wie "ein Schüler ist früh eingeschult werden und erreicht bald das Alter" oder "ein Kind hat die Klasse übersprungen". Und nicht "30 12jährige sind in der Oberstufe"

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