Aber du hättest die Versetzung ablehnen können.
Also eine Entscheidung dafür, dass es so läuft.
Und natürlich muss jede*r schauen, wo er/sie kommt. Trotzdem darf man auch kritisieren, dass es ein Problem ist, dass bestimmte still und leise abgegebene Anträge viel langsamer bearbeitet werden als diejenigen, bei denen der/die Antragssteller einmal pro Woche anruft und von der Arbeit abhält.
Da ich zur Zeit auch in der "Bearbeitung von Anträgen" bin: Ich habe es durchgezogen, dass unsere Art und Weise zu arbeiten genau umgekehrt ist. Wer solche Sätze wie "Sie hören von uns erst wieder in 10 Tagen. Sollten Sie in 3 Wochen keine Antwort erhalten haben, schreiben Sie sehr gerne eine Erinnerung" als "Rufen Sie mich jeden Tag an" versteht, kriegt von mir kein Angebot / wird zur Seite gelegt. Meine Kollegin war eher eine, die immer diejenigen bearbeitet hat, die sich melden, weil sie "so engagiert" sind.
Ich sehe es als: Es gibt Abläufe, vertraut darauf.
Erst letzte Woche habe ich einem Studenten eine Absage erteilt, der die Ansage "Es wird nicht schneller bearbeitet, wenn Sie noch mehr Stellen anschreiben und Leute fragen, ob meine Antwort richtig ist". Ich kann es nicht haben, wenn jemand nach wiederholter Ermahnung/Hinweis bei anderen Stellen dafür sorgt, dass man glauben kann, ich hätte meinen Job nicht gemacht oder würde ihn nicht gut machen (weil die Leute als Antwort auf mich verweisen, weil ICH die Entscheiderin bin).
Aber es hat sich natürlich bei diesen Versetzungsanträgen sehr eingebürgert, dass das Nerven hilft, das kann ich hier im Forum seit 15 Jahren lesen.