Beiträge von chilipaprika

    Ich erinnere mich richtig, dass es zahlreiche Studien dazu gibt, dass gerade im Alter von 14 - 16 Jahren die Vorstellung fürs Teilchenmodell in der Chemie einen enormen Sprung macht. Bis dahin tut sich eine grosse Mehrheit ausgesprochen schwer damit, die Sache mit dem Massenerhalt zu fressen, weil im Kopf einfach kein korrektes Teilchenkonzept vorhanden ist. Auch dass Gase aus irgendwas bestehen, will ein guter Teil der 15-jährigen immer noch nicht recht glauben. Wartet man also ein Jahr, und fängt erst mit den 16-/17-jährigen mit den Teilchen an, hat man tatsächlich was gewonnen.

    Ich finde es total spannend und interessant.
    Das Fach heißt in Frankreich "Physik/Chemie" und wird vom selben Lehrer unterrichtet (oder gar direkt vom Mathe-Lehrer), Ähnlich wie bei "Geschichte/Erdkunde", wo Erdkunde oft das Stiefkind der zwei Fächer ist (es ist einfacher, als Historiker den Erdkunde-Examensteil zu bestehen als umgekehrt), hatte ich immer das Gefühl, Chemie ist da lieblos,..

    Aber womöglich hängt es (AUCH) damit zusammen, dass es einfach viel zu früh war. Ich gehöre zum Jahrgang, der in 7. angefangen hat (der Jahrgang vor mir in der 6.) und außer an "Na+ + Cl- -> NaCl" (und alle anderen Varianten) kann ich mich an NICHTS erinnern.
    Auch die Mollen (Menge in der Chemie? in Physik?) in der Oberstufe kann ich nicht mehr zuordnen und dann haben wir eh nur "NaWi für Literaturfrauen" gemacht und abgebrochen.
    Strom und Optik fand ich jetzt nicht "yeah, wie toll", aber ich konnte viel eher was damit anfangen (und hätte auch Physik weiter gewählt) und die ganzen abstrakten Sachen der Chemie waren mir zu unverständlich.

    Es tut gut zu lesen, dass ich vielleicht nicht besonders doof war, sondern für das Fach nicht schnell genug entwickelt.
    (und ich finde diese Fächerverbünde bis zum Abitur hinein noch ein Unding. Beim deutschen Abitur hätte ich Physik und Mathe gewählt, Bio und Chemie abgewählt... so musste ich alles weglassen...)

    Bitte keine Rechtsberatung (auch nicht per PN) anbieten, wenn du nicht dazu befugt bist (und dann bitte auf deine anwältliche / Rechtsberatungshomepage verweisen und gleichzeitig das Forum mangels Berechtigung verlassen.)

    Aber zur Frage zurück: die Loire habe ich selbst nie gemacht, ist aber glaube ich ausgerechnet für Radfahrer wirklich ein sehr sehr cooler Weg.
    Ob man dann die / alle Schlösser mitnimmt, keine Ahnung, aber soll sehr schön sein, hatte ich diesen Sommer von mehreren Freund*innen in meinem Facebook-Feed.
    Wir sind eher die Sesshaften und entweder Meer oder "Gebirge"-Fans.

    ich weiß :(
    Mein Mann sieht es anders. Wir fahren immer ca. 10 Tage und die Ecke ist tatsächlich eine, wo die Vermieter es noch mit sich machen lassen.

    Und zugegeben: auf dem Hinweg machen wir einen Nacht-Halt (Hotel) oder sogar für Weihnachten vermutlich zwei Tage "Vorweihnachten" bei der Familie. win win.

    ist für Oktober geplant, wurde mir auch von meiner Patentante (die in Südfrankreich lebt) empfohlen.

    Wenn ich nur daran denke, dass die Bretagne bis vor 3-4 Jahren für mich einfach nur diese furchtbar langweilige, regnerische Region war, wo meine Eltern jeden Herbst hingezwungen haben... eine geniale Neuentdeckung.

    (Mit meinen Eltern waren wir immer in Douarnenez, an der westlichen Spitze der Bretagne, auch wunderschön, nur sind die schon über 1000km von meinem Zuhause bis Perros-Guirrec schon der gedankliche Horror, ich packe keine 300km mehr drauf.)

    Und der große Vorteil: Crêpes gibt es überall zu kaufen ;)

    meine Empfehlung:

    Bretagne, Rosa-Granit-Küste, zwischen Perros-Guirec und Trébeurden

    Wir radeln da gerne, elektrisch unterstützt.

    Wäre meine Empfehlung, ich hätte sie nur ein bisschen größer zusammengefasst, weil: ich habe euch alle lieb, mag aber meine noch nicht zu touristischen Dörfer ;)

    (3 Aufenthalte bisher in genau drei Dörfern genau in/zwischen den zwei Städten, in Oktober wieder und wir sind gerade dabei, Weihnachten zu buchen).
    Wir machen keine Touren, erst recht nicht mit dem Rad, wandern aber viel da und meine Ärztin erzählt bei jedem Wintertermin von ihrer letzten Radtour in der Bretagne in September-Oktober, wo sie immer eine Woche Radtour macht.
    (und ja, an der Granitküste sind viele Plätze und Camping-Plätze für Wohnwagen, bis in den Oktober hinein geöffnet.

    Irgendwann kommt unsere Landesregierung in ihrer Not auch auf die Idee:

    Drei Kinder durch die ersten vier Schuljahre zu begleiten reicht als Qualifikation für eine "Grundschullehrkraft" aus... Bestimmte Studieninhalte und Fächer werden - ach was - ein Studium wird nicht vorausgesetzt. Ist dann 'ne billige Ausbildung. :flieh:

    Anekdote... :D
    Um in Frankreich Lehrer*in zu werden muss man ein Wettbewerb ablegen (nur die besten kommen weiter. Spoiler: es gibt in sehr vielen Fächern jedes Jahr leere Stellen, weil trotz Absenkung des Niveaus nicht alle Plätze besetzt werden).

    Um an diesem Wettbewerb teilnehmen zu dürfen (bei Sek1/2: fachliche Prüfungen, bei Grundschule: ALLE Grundschulfächer), muss man einen mindestens 3- oder irgendwann 5-jährigen Hochschulabschluss haben, egal in welchem Fach (ich glaube, heute reicht wieder 4Jahre).

    Für die Grundschule gilt schon seit mindestens 30 Jahren: 3 Kinder ersetzen den Hochschulabschluss.

    (Was auch egal ist: Hauptsache, man kann den Stoff der Prüfungen, und ob ich vorher Deutsch oder WiWi studiert habe, oder drei Kinder erzogen habe, macht keinen Unterschied im Bezug auf meine Kenntnisse in Mathe, Französisch, Geschichte, Biologie, Sport und Musik aus (ja, es wird in ALLEM was geprüft).
    Und ja, ich kenne einige Mütter, die ohne Hochschulabschluss Lehrerin geworden sind.

    Rein technisch ist es möglich: Seiteneinstieg Grundschule mit berufsbegleitendem Lehramtserwerb (OBAS) | Bildungsportal NRW (schulministerium.nrw)

    Mach mindestens ein Praktikum in der Grundschule und/oder Sek1 und bewirb dich auf offene Stellen nach einer begründeten Entscheidung.

    Mit deinen Fächern deckst du Deutsch und Sachunterricht ab, Deutsch oder Mathe ist Pflicht. Dass es allerdings je nach Einzugsgebiet konkurrierende Bewerbungen - auch von ausgebildeten Absolvent*innen - gibt, ist klar.

    man weiß nie, wie es wäre, aber mein potentielles schwangeres Ich hätte es nie vor der 12. Woche (oder bis man es sieht?) erzählt (oder vielleicht doch, weil ich es nie für mich hätte behalten können).
    Ich bin ein gebranntes Kind und weiß viel zu sehr um alle Abwägbarkeiten, ein Verlust ist definitiv nicht etwas, das ich gerne geteilt hätte / hätten teilen wollen.

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