Beiträge von chilipaprika

    OK, anders: Ich vermute (ganz sicher bin ich aber auch nicht, freue mich über Info!), dass an vielen deutschen Schulen zusätzlich zu den Klausurnoten noch eine andere Note, bei uns "mündliche Note" genannt, gebildet und den Schülern mitgeteilt wird.

    Wie diese Note genau gebildet wird, ist NICHT Thema meines Interesses, ich gehe davon aus, dass die Mitarbeit im Unterricht ("Melden") einen wesentlichen Anteil daran hat.

    was kann denn dein Interesse (und der Sinn eines Überblickartikels) sein, wenn du dich nicht dafür interessierst, was sich hinter der Note versteckt?
    Das ist doch genau der Punkt des Vergleichs: in NRW läuft es ganz anders als in Bayern ab.
    und du machst doch eine (eigene, spontane) Definition, wenn du es mit "Melden" umschreibst. und da gibt es Bundesländer, wo das "Melden" überhaupt nicht dazu gehört.

    Das hat eben damit zu tun, dass das Wort / der Begriff "Mitarbeit" nicht klar definiert ist (also für die Fragestellung über Bundesländer, Verordnungen, Schulformen ... hinweg).

    Wenn ich an NRW denke, wo eine Kategorie "sonstige Mitarbeit" existiert, bedeutet es - meinem Sprachgefühl nach - unterschwellig, dass eine andere Form der Mitarbeit schon erfasst wurde. Da die andere Kategorie nur die Klassenarbeiten/Klausuren erfasst, sieht man hier, dass eine schriftliche Leistung - sogar bei Klausuren - auch eine Form der Mitarbeit ist.

    Liebe Forumsgemeinde,

    für eine Arbeit möchte ich eine Übersicht erstellen,

    wie wäre es mit: auf dem Popo setzen und die unterschiedlichen Vorgaben der unterschiedlichen Bundesländer (es sind ja auch nur 16) öffnen, lesen und abschreiben (zitierfähig!!)

    Vom Hörensagen weiß ich, dass es dort extreme Unterschiede gibt.

    was wäre an anonymen Beiträgen in einem Online-Forum anders als "Hörensagen"?
    Ich meine, du hoffst doch nicht, dass jetzt 16 Kolleg*innen dir den jeweiligen Link schicken, oder?


    und zuerst solltest du für deine Arbeit eine Begriffsklärung machen: unter "Mitarbeit im Unterricht" stellen sich schon viele KuK innerhalb einer Schule oder Bundeslands etwas Anderes vor. Aber auch das ist tatsächlich von Land zu Land in den jeweiligen Vorgaben unterschiedlich geregelt.

    Stichpunkte:
    - mündliche Mitarbeit?

    - mündliche Abfragen?

    - schriftliche Anteile? (Einzelaufgaben bis Tests...)

    - Gruppenarbeiten?

    - Quantität?

    - Qualität?

    - Gibt es parallele "Kopfnoten"?

    usw...

    und ohne Kinder steigt der Beihilfe-Anteil nicht.

    Je nach Vorerkrankung (Grund für den Zugang über die Öffnungsklausel): Was wird ausgeschlossen? Gibt es Leistungen der GKV, die du vielleicht eher bräuchtest? (Kur, einige Therapien...) Oder umgekehrt: ist es mit der PKV deutlich besser, weil du jeden Monat viele Medikamente brauchst, deren Preise gerne schwanken und wo die GKV dich einschränken könnte?

    k_19 Wie kommst du auf die 70% Beihilfe? Die erreicht man doch nur mit entsprechender Familienplanung?

    Ich würde die Gedanken zu möglicher Teilzeit in den Topf werfen, die PKV ist ein fixer Beitrag, egal wie viel / wenig zu verdienst.

    Und ehrlich gesagt machen mich die 420 Euro mit 42 Jahren und Öffnungsaktion (also mit 30% Zuschlag) stutzig.
    Ich liege drüber, nur knapp über dein Alter, dafür vor fast 10 Jahren in meine PKV durch die Öffnungsaktion rein. (und ich kam mit 295 Euro rein. Seitdem gab es - über alle PKV hinweg - eine satte Erhöhung und eine mittlere). Du solltest also gut nachfragen, ob die 420 Euro mit Altersrücklagen sind, oder nicht.

    mehr Berührungspunkte mit den Fragen, was man "als Moslem" tendenziell befremdlich finden könnte und warum.

    unabhängig davon, dass jeder Mensch anders ist und fühlt (aber das weißt du und das meinst du natürlich nicht), es ist doch ein sehr großer Unterschied, ob jemand "als Moslem" in einem christlichen, westeuropäischen Land aufgewachsen ist und also viele Sitten und Bräuche des Weihnachtsfests und Advents auch kulturell (!) kennt, oder in einem stark muslimischen Land, wo das Weihnachtsfest kaum eine Rolle spielt, Schnee meteorologisch auch vielleicht wenig bekannt ist, usw..

    Da die Fragen seeeeeeeeeeeeehr offen sind, habe ich angenommen, dass die TE wohl selbst weiß, was sie macht. Und Trainingsräume sind im weiterführenden Bereich durchaus geläufig.
    Wenn man jetzt eine Palme drin steckt und ein bisschen Meeresrausch-Musik, ... hopla hat man eine Insel.

    Vielleicht auch nicht, das wissen wir nicht. Bei uns haben jedenfalls viele die ersten Stunden frei. Meist wegen Kinderbetreuung.

    Es geht auch gar nicht um die ersten beiden Stunden, sondern darum, dass es Stundenplaner gibt, die absichtlich (obwohl es andere Möglichkeiten gibt), den Leuten aus purer Rache machbare Wünsche verwehren.

    Unbestritten war es notwendig, dass der Dame dieses Privileg genommen wird, wenn es bei anderen zu schlechten Plänen geführt hat. Sie jedoch hier als die Doofe hinzustellen, weil sie das Privileg hatte, ist ebenso daneben, denn irgendeiner hat es ihr mal gewährt. Das hat nicht sie selbst zu verschulden.

    Dass sie dann patzig reagiert hat, finde ich auch bescheuert.

    Kein Stundenplaner hätte doch irgendeiner Lieblingskollegin die ersten 2 Stunden jeden Tag frei gelassen, und in Kauf genommen, dass dafür 20 KuK ständig die 3./4. frei haben. Wahrscheinlich hat das Kollegium nicht so viele Elternteile, die sonst auch gerne die 1./2. frei haben, aber womöglich gibt es auch ganz andere Absprachen: die Kollegin hat dafür oft die 9./10. gehabt, den Freitag Nachmittag, oder bestimmte Lerngruppen "in Kauf genommen", die sonst keine*r haben will. Alles hat zwei Seiten.
    Mein erster Gedanke: ach, so geht es vielleicht... Eine Leichtathletin, die in Tokyo bei Olympia war, ist (Grundschul-)Lehrerin, sie hat jetzt doch Paris nicht weiter verfolgt, weil sie sich auf ihren Job konzentrieren will. Es muss nicht jede*r nach Olympia, aber wer jeden Tag schwimmt, ist vielleicht Leistungssportler*in und es war mit dem früheren Stundenplaner abgemacht, dass sie ihre Sporteinheiten irgendwo zuverlässig legt und es war ihr Slot.

    Klar ist einiges in der Kommunikation fehlgelaufen (Informationen über etwaige Absprachen, Ton der Kollegin, Ton des Stundenplaners), aber: Nur, weil es dem Stundenplaner lächerlich vorkommt, und er auch noch dazu "erziehen" will, kann man nicht daraus schließen, dass das komplette bisherige Kollegium leidet.
    Ich vertraue zumindest darauf, dass die möglicherweise zugestandenen Stundenplanwünsche nicht zu Lasten von vielen Anderen gehen (meine Wünsche à la: einmal die Woche nicht zur ersten wäre toll und wenn Freistunde, lieber 2 oder 4 am Stück als nur eine, also hier bitte keine wilden Phantasie über die Benachteiligungen der KuK..). Und bisher gehe ich auch davon aus: wenn ich jeden Tag zur ersten Stunde "muss" oder eine einzelne Freistunde habe und nicht tauschen "darf", dann weil ich die entsprechenden Lerngruppen "gewählt" habe und es gute Gründe gibt und nicht, weil mein Stundenplaner das Bedürfnis hat, mich zu erziehen und mir meinen Schlaf oder Sport verhindern will.

    Ich kenne die Regeln und so oft kriege ich Geschenke nicht, dass ich ständig dagegen verstoßen würde, aber irgendwie finde ich es schade, dass das Zwischenmenschliche dabei nicht berücksichtigt wird.
    Ich bin 'nur' Fachlehrerin, habe aber mehrere Fächer und wenn ich den Großteil einer Lerngruppe über 5-6 Jahre begleite, dann fände ich es affig, wenn sie mir kurz vorm Abitur (nur ein Schüler vom Kurs im Abitur) oder nach dem Abitur (Entlassfeier) einen Korb mit Kleinigkeiten drin (Schokolade und Teebeutel) schenken und ich nein sagen würde. Kostenschätzung: 25-30 Euro.
    Und bei einer Klassenleitung über 2 Jahre kann ich das Bedürfnis von Eltern nachvollziehen, sich zu bedanken (auch wenn es im Rahmen bleiben soll, ist ja klar. da sind 25 Euro pro Schüler*in nicht in Ordnung)
    Ich hatte letztes Wochenende wieder eine Weihnachtsbäckerei-Aktion und habe meinem Musiklehrer was geschenkt (nachdem ich im Vorfeld gefragt hatte, ob er alles isst, er hatte also Gelegenheit dazu, zu verweigern), er hat sich gefreut, es hat mich gefreut. Ich bin auf social media in Nähgruppen, was da für die (alle) Erzieherinnen der Kita genäht wird, unglaublich...
    Ich habe übrigens auch schon Kekse gebacken und in eine Klasse gebracht oder wenn die Schülervertretung Waffel backt, eine Runde ausgegeben. Wenn ein Schüler je geglaubt hat, dass ich ihn damit kaufen wollte... das wäre echt günstig gewesen.
    Die Freude ist manchmal bei dem Schenkenden höher, schade, dass das System es nicht wirklich berücksichtigen kann.

    ich hab da immer die andere Argumentation: Mach dein Drittfach, es ermöglicht dir eine gute Ausbildung. Mit den Erfahrungen des Erststudiums lässt sich oft effizienter studieren. Wobei es natürlich ausgerechnet bei Fächern wie Mathe und Kunst schwieriger ist, zu straffen, viel baut aufeinander auf.
    Französisch/Spanisch halte ich allerdings für eine sehr bescheidene Kombination und sollte dir daran gelegen sein, Spass in beiden Fächern zu haben, gibt es sicher nicht viele Schulen, die es haben. Beide Fächer klauen sich die Schüler*innen gegenseitig und nacheinander (sollte die Schule Spanisch nur als Dritte Fremdsprache haben, hören sicher viele am Ende der Mittelstufe mit Französisch auf, um eben Spanisch zu lernen, z.B.), Wenn beide Fächer 2. Fremdsprache sind, liegen sie vermutlich parallel im Stundenplan, so dass es stundenplantechnisch fast so ist, als hätte man nur eins der Fächer (und kein zweites).

    Weiteres Argument für vor dem Ref: du kannst dich im Ref in deinem Erweiterungsfach ausbilden lassen und lernst didaktisch wesentlich mehr. Die Fachdidaktik von Französisch und Spanisch dürfte (Euphemismus) sehr ähnlich sein. Mathedidaktik eine andere.

    und wenn du in einem der zwei Sprachen noch ein bisschen Sicherheit in der Sprache brauchst, dann machst du ein Auslandssemester im neuen Fach. Nachteil: in dem Semester hast du keinen Nebenjob, aber auch im EU-Ausland darfst du arbeiten. Mit zwei Fremdsprachen und Deutsch kriegt man auch Nebenjobs.

    Sei dir vor deiner Entscheidung eins bewusst:
    Eine SL genehmigt dir keinen Zertifikatskurs, damit es DIR gut geht. Sondern, weil sie Bedarf hat. Bevor sie dich in den Mathe-ZK schickt, gibt es sicher andere Leute im Kollegium oder auf der Bewerber*innenliste, die eine gewisse Affinität gezeigt haben (oder du hast zumindest vor der Bewerbung ein paar Semester Mathe studiert, um die Affinität zu beweisen). Das heißt: Ein ZK ist keine Selbstverständlichkeit, sondern muss gebraucht werden (oder erst nach Jahren, denn JA, ich weiß, dass es durchaus Schulleitungen gibt, die auch auf die persönliche Entwicklung ihrer Mitarbeiter*innen achten, aber doch nicht beim Start in der Planstelle, weil da die Fürsorgepflicht eher darauf achten sollte, dass man eine gute Basis aufbaut. Die (vielen) "Ausnahmen" sind systembedingt dem hohen Bedarf geschuldet.

    oh stimmt, ein wichtiger Punkt von kodi.
    An meinem Studienseminar (Bundesland 2) war der Seminarleitung sehr daran gelegen, dass wir alle unterkommen. Die Schulleitungen der Region haben sich auch da erkundigt, was mit dem Nachwuchs ist und so weiter.
    Bei mir war es klar, dass ich zu 70% wieder das BL wechsle (Grenzgebiet wie bei dir und meine Fächer sind (waren) in NRW cooler als anderswo), trotzdem hatte ich im Ref mehrere Angebote aus der Region, noch längst vor Ausschreibungen (nicht von der Ref-Schule)

    WENN schon überhaupt Schwierigkeiten bei einem Wechsel: dann lieber jetzt als zur Planstelle (die du vermutlich auch in Hessen haben möchtest, oder?)
    1) Die Zeiten Ende vom Referendariat / Prüfung / Einstellungsphase (also: wann kriege ich meine Dokumente, was brauche ich für Dokumente genau wann...) sind besser abgestimmt.

    2) Du kannst dann wenn es um die Betreuung von Praktikant*innen, um deine Revisionen in der Probezeit, etc.. geht. auf das Wissen des Refs besser zurückgreifen.

    3) Du willst eh dahin. Warum warten?

    Ich habe mein Studium, mein Ref und meine Planstelle in drei verschiedenen Bundesländern gehabt (und komme aus einem gaaaanz anderen Schulsystem in einem anderen Land). Ich halte mich nicht für ein besonderes Genie und gehe davon aus, dass jedem akademisch gebildeten Menschen die Fähigkeit inne wohnt, sich den neuen Anforderungen anzupassen und durch Transferleistungen relativ schnell zu schnallen, was die Prüfer*innen von einem wollen.

    Nebenbei gesagt: du sprichst eh vom Siegener System und nicht vom NRW-System (an meiner NRW-Uni gibt es keine 5 Besuche...). Jede Schule ist anders und bringt Herausforderungen.
    Ob du im Endeffekt in Hessen einen Platz bekommst, ist auch die Frage. Ich weiß nicht, ob es in Sek1 besser ist, aber es gibt Lehrämter mit Wartezeit. Nicht umsonst gehen viele Hessen nach NRW für die Zeit des Refs... (zumindest im Gym-Bereich ist NRW ein Auffangbecken für alle BL mit NC).

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