Beiträge von chilipaprika

    Tja. Mir fallen ein paar sehr schlechte Busfahrer*innen, gar noch mehr schlechte Autofahrer*innen. Trotzdem sagt man nicht, dass der Führerschein sinnlos ist, oder?
    Es spricht keine*r ab, dass man mit dem Seiteneinstieg ein sehr guter Lehrer werden kann. Trotzdem muss man sich auch anhören, dass bestimmte Aussagen komisch anmuten und dass die Idee, bestimmte Eingangsvoraussetzungen (Mappe und Praxis) sowie Studienbedingungen (viel Praxis) auch ein wesentlicher Bestandteil der Idee sein können, die man sich von einem guten Kunstlehrer macht.
    Da ich ein Fan der Kompetenzorientierung bin (und nicht dieser besch... ECTS_Punkte-Orientierung, die außerhalb von Deutschland auch nie so ausgelegt wurde), finde ich es gut, wenn man im Lebenslauf einer Person schaut, was sie bringt. WENN du die passende Praxiserfahrung UND Fähigkeit (also auch künstlerisches NIveau nunmal) bringst, Go! Aber nur, weil es schlechte Kunst- oder Mathe-Lehrkräfte gibt, muss man nicht den Modedesigner oder Bauingenieur sofort in die Klasse verpflanzen. (und das formuliere ich bewusst sehr allgemein und nicht gegen Dich... aber gegen einen Teil deines Auftritts)

    Interessant. Aber woher soll man das wissen? Ich bin einfach zu einer nahe gelegenen Physiotherapie-Praxis gegangen, habe das Rezept vorgelegt und am Ende kam die entsprechende Rechnung. Die auch von der Krankenkasse interessanterweise komplett bezahlt wurde.

    Ich war nur selbst über den Preis, den du genannt hast, gestolpert (und schockiert). Ich wüsste es nicht anders, weil ich nie über sowas nachgedacht hätte. Jetzt bin ich einfach dankbar, dass ich nicht ausgenommen werde.

    Ich bin aber auch schnell weg von Ärzten, die mir das Gefühl vermitteln, dass sie mich als Privatpatientin ausnehmen.

    ENTWEDER hat der Arzt einen erhöhten Aufwand und es braucht nicht lange, die 3 Wörter dafür aufzuschreiben (ich bin hier und da betroffen, meine Ärzte kriegen es wohl hin...) oder er will nur einfaches Geld machen (bei einem GKV-Patienten würde er ja auch weniger haben).

    Solche Vorschläge mit Zusatzleistungen abrechnen, die nie geschehen sind, sind aber auch sehr problematisch und doof. Es ist Betrug, fliegt auf, DU hast es sogar vorgeschlagen, und das als Beamter. Schlag dir solche Ideen aus dem Kopf.

    ja, es gibt auch keine Korrelation zwischen dem Mangel an Kunst- und Mathelehrkräften und der Zulassung aller Deutsch/Geschichte-Gymreffis.

    Aber in NRW gab es historisch 2009-2010 (?) einen NC. Da wurde von der damaligen Opposition Skandal gewittert und das Ganze wurde unglaublich politisiert, Regierungswechsel, der NC ist rein theoretisch möglich, aber ich bin sicher, dem Land ist es lieber, den ZfsL (Studienseminaren) einfach zuviele Reffis zu geben, als offiziell einzugestehen, dass am Bedarf vorbei ausgebildet wird.

    Bei b) wurde ich durch das Physio-Studio auch nicht drauf hin gewiesen, dass die Abrechnung Probleme machen könnte. Wobei, laut Beihilfe werden pro 20-Minuten Physiotherapie nur 27 Euro vergütet, in Rechnung gestellt wurden 42 Euro. Da ist schon die Frage, ob man ein Studio findet, das für gut die Hälfte qualitativ arbeitet. Bleibt man bei 10 Sitzungen und 50% Beihilfe auch auf 75 Euro sitzen.

    Puh, 42 Euro für 20 Minuten?!
    Ich habe in den letzten Jahren zwei Physios (einer, der manuell arbeitet, der andere nicht) regelmäßig besucht. Den manuell arbeitenden Physio noch letzte Woche.
    Ich bezahle 25 Euro für 20 Minuten und bin sehr zufrieden. Vielleicht sind meine Qualitätsmaßstäbe niedrig, aber ich kann danach wieder sitzen, finde ich gut :D

    okay, ich bin in einem BL (bzw. war bisher nur in BL), das/die zur Lebenszeitverbeamtung nur wieder einbestellt, wenn es bestimmte Gründe dafür gibt. Sowas hätte mein Amtsarzt also nie erfahren und auch kein neues Blut von mir bekommen (Ahah: mein Amtsarzt hat nie Blut von mir bekommen).

    Dafür wird die Probezeit aber deutlich seltener "benutzt" (ich kenne persönlich gar keinen Fall).
    "In der freien Wirtschaft" wird oft ein befristeter Vertrag vorangeschaltet, der dann auch als längere Probezeit genommen wird.

    Sicher? Ich habe alleine an meiner Schule 2 Fälle von Personen die durch den Amtsarzt einen Meter vor der Lebenszeitverbeamtung gestoppt wurden.

    die Verbeamtung.
    Aber nicht der Job.

    Und wieviele Fehltage bzw. was war denn zwischen Verbeamtung auf Probe und Verbeamtung auf Lebenszeit passiert? Klar, kann jedem passieren, aber wo anders wäre es genauso, dass man keine Vertragsverlängerung bekommt, wenn man auf Grund von vielen Fehltagen (egal ob krankheitsbedingt oder faulheitsbedingt) zu viel auf sich aufmerksam gemacht hat.

    Wir haben gerade mit einem Kollegen, der die OBAS-Beratung macht, gesucht, konnten auf Anhieb speziell zur Obas keine Aussagen in den Fächern oder Informationsseiten des Landes zur Passung einzelner Studienabschlüsse finden.

    Aber im Erlass zur Einstellung an Grundschulen mit nur einem

    Unterrichtsfach und Pädagogischer Einführung steht ausdrücklich:

    "Unterrichtsfächer.
    Die Öffnung für den Seiteneinstieg wird für die Fächer Kunst, Musik, Sport und Englisch zugelassen. Ein Studienabschluss in Kunstgeschichte/ Kunstwissenschaften lässt keinen Einsatz an der Grundschule zu."

    Der Kollege meinte, er hätte es auch ähnlich für OBAS gesehen, ich würde auch vermuten, dass es nicht ‚laxer‘ wird.

    Also: in einer (alten) Vorlage finde ich auch, dass die tarifbeschäftigten Lehrkräfte bei einer Abordnung über 3 Monate anzuhören sind, beim Beamten 6. (gilt es noch oder sind es jetzt die 2 Jahre?)

    Mitbestimmungspflicht des PR scheint auch unterschiedliche Zeiträume zu sein aber ich finde keine aktuellen Unterlagen nach der aktuellsten Änderung.

    Aus den normalen Abwicklungen weiß ich: was bis zum 11. des (Vor-)Monats nicht bearbeitet (!) wurde und somit in der Abrechnungsstelle steht, kann nicht berücksichtigt werden. Wenn also die Geburtsmeldung und ein paar Papiere auf dem Schreibtisch einer Person lagen, die gerade Sommerurlaub hatte, ...

    (wäre zumindest beim LBV meine naheliegendste Erklärung.

    Niemand ist unersetzbar. Hab ich hier im Forum gelernt. Aber irgendwie wird mit zweierlei Maß gemessen: wenn man selbst nicht abgeordnet werden will, ist die eigene Aufgabe natürlich unersetzlich. Weil ohne Chor geht es keinesfalls und auch sonst kann niemand singen. Aber der unliebsame Kollege, der ist ersetzbar und es ist natürlich dann auch total okay, einer Schule im Brennpunkt zur Abordnung den zu schicken, den man am unfähigsten hält.

    Du überziehst/übertreibst die Fakten.

    Natürlich ist der Chorleiter ersetzlich, er könnte einen Unfall haben, usw..
    Aber wenn er einen Versetzungsantrag stellt, dürfte/würde die SL vermutlich erstmal nein sagen, in der Hoffnung, jemanden anderen aufzubauen. Es ist vielleicht in deiner Schulform bzw. in deiner Region nicht relevant, aber bestimmte Schwerpunkte (Musikklasse, Bili...) oder Profilangebote (Schulorchester, Musical, Theater-AG...) sind nun mal auch das Aushängeschild einer Schule und nicht "einfach so" wegzustreichen, wenn man nicht muss.
    Und deine Vorstellung von "es kann [jede*r andere] singen ist zwar nett, aber nein, Chor oder Orchester leiten ist etwas, was man lernt. Natürlich geht es nicht darum, dass ich "geschützt" bin, weil ich eine DELF-AG mache, kann jede andere Französisch-Kraft übernehmen. Aber eine Schule mit einem regen Austausch mit einer südafrikanischen Schule, der in den letzten 10 Jahren mühsam aufgebaut wurde, wird doch lieber den Kollegen, der alles im Blick und Griff hat, der jedes Jahr in seiner Freizeit oder halben Stunde Entlastung die Förderanträge schreibt, alles betreut und für den Siegel "tolle Schule im Nord-Süd-Austausch" (gerade erfunden) gesorgt hat, weniger (!) loslassen, als den Parallelkollegen mit dem selben überversorgten Fach, der nichts macht und auch versucht, sich vor Aufgaben zu drücken.

    IRGENDWO muss eine Wahl getroffen haben. Dass es bestimmte logische, rationale oder eben weniger rationale Kriterien gibt, ist doch klar.

    das sage ich auch so, aber ich habe es extra gegoogelt, um das Forum nicht zu überfordern.

    Meinen persönlichen Import von Eau de javel-Tabletten habe ich vor ca. 10 Jahren gestoppt, und jetzt haben wir sogar nur gesunde Bio-Putzmittel.
    Aber der Eau de javel-Geruch ist und bleibt für mich ein schöner (zusätzlich dazu bin ich als Schwimmerin aufgewachsen und das französische Schwimmwasser hat viel mehr Chlor). Ach, Heimatgerüche... nein, nicht (nur) frische Baguettes aus dem Ofen oder Stinkekäse ... Eau de javel ... :D

    Lies noch mal meinen Beitrag. Ich habe im Prinzip nur die Einschätzung gefragt, was als vernünftige Anbindung zu verstehen ist.
    Ich würde nie im Leben jemandem sagen, dass anderthalb Stunden Pendeln hinnehmbar sind, ICH nehme es für MICH im Rahmen meiner Mittel in Kauf, weil ich um meine Einschränkungen weiß.
    Und nein, ich habe keine Angststörung. Und selbst wenn, dann wäre es so, es ist kein Grund, nicht für das Land arbeiten zu dürfen.
    Und nachdem ich mir meinen Beitrag noch mal gelesen habe, passt es vielleicht, dass du auf deine übergriffige Art auf die Idee kommst, und es ist vermutlich sehr symptomatisch für die Lage vieler gesundheitlich beeinträchtigter Menschen, dass ich nicht von selbst denke, meine Lage sei es wert, als solche dargestellt zu werden. Also danke für den Impuls. Ich hab genug körperliche Gründe.

    Aber darum ging es eben nicht, sondern was die Grenze ist. und zwei Stunden fände ich ein bisschen sehr viel, nachdem ich eben für meine Planstelle umgezogen bin (sehr gerne).
    Ich will es keinesfalls beschwören, aber Entfernung wäre vor Schulform für mich ein Kriterium bzw. vor Antrag auf Entlassung (also bei einer mittel- bzw. langfristigen Versetzung. Ich klebe nicht am Job. An meiner Gesundheit schon.)

    Hm... Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich Angst habe?
    Und deine lange Anfahrt ist in Kenntnis deiner Planstelle selbst gewählt.
    Ich bin nicht grundlos zum Schulort gezogen.
    Und mein aktuelles Experiment hätte ich vermutlich ohne die Pandemie und Home Office abbrechen müssen, nachdem ich festgestellt habe, dass die Teilstrecke mit Auto mich zu sehr stresst. Aber keine Angst, ich nehme es eben in Kauf, bin trotzdem die Erste oder Zweite im Büro und oft auch eine der Letzten. und wenn ich einen festen Termin um 8 (passiert fast nie, weil die meisten gegen 9 kommen wollen :D ), dann nehme ich um 6 den Zug, ist halt so. Es leidet also keine*r unter mir. Eher umgekehrt: weil ich eben eine lange Anreise habe, fange ich nicht an, solche Spielchen zu spielen, dass ich um 13/14 Uhr nach Hause fahre "wegen der Kinder".

    Ich bin also flexibel, anderthalb Stunden im Schuldienst würde ich nicht für möglich halten. Außer perfekter Stundenplan und keine Spätveranstaltungen. Aber ich bin selbst gerne in der Schule engagiert und hocke lange da, das wäre also für mich kontraproduktiv.

    Und keine Angst: wir werden nie an der selben Schule sein (können), du wirst also unter mir also nicht leiden.
    Und sollte ich je ein Attest haben, glaub es mir: es wird nicht aus Gefälligkeit sein. Ich kann mir schon vorstellen, was ich schon jetzt erwirken könnte, was ich niemals beantragen würde, wenn sich nicht alles drastisch verschlimmert.


    Hm... Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich Angst habe?
    Und deine lange Anfahrt ist in Kenntnis deiner Planstelle selbst gewählt.
    Ich bin nicht grundlos zum Schulort gezogen.
    Und mein aktuelles Experiment hätte ich vermutlich ohne die Pandemie und Home Office abbrechen müssen, nachdem ich festgestellt habe, dass die Teilstrecke mit Auto mich zu sehr stresst. Aber keine Angst, ich nehme es eben in Kauf, bin trotzdem die Erste oder Zweite im Büro und oft auch eine der Letzten. und wenn ich einen festen Termin um 8 (passiert fast nie, weil die meisten gegen 9 kommen wollen :D ), dann nehme ich um 6 den Zug, ist halt so. Es leidet also keine*r unter mir. Eher umgekehrt: weil ich eben eine lange Anreise habe, fange ich nicht an, solche Spielchen zu spielen, dass ich um 13/14 Uhr nach Hause fahre "wegen der Kinder".

    Ich bin also flexibel, anderthalb Stunden im Schuldienst würde ich nicht für möglich halten. Außer perfekter Stundenplan und keine Spätveranstaltungen. Aber ich bin selbst gerne in der Schule engagiert und hocke lange da, das wäre also für mich kontraproduktiv.

    Und keine Angst: wir werden nie an der selben Schule sein (können), du wirst also unter mir also nicht leiden.
    Und sollte ich je ein Attest haben, glaub es mir: es wird nicht aus Gefälligkeit sein. Ich kann mir schon vorstellen, was ich schon jetzt erwirken könnte, was ich niemals beantragen würde, wenn sich nicht alles drastisch verschlimmert.

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