Mir ist bewusst, dass insbesondere bei den Teilzeitmöglichkeiten die Länder immer mehr Optionen, insbesondere bei der sogenannten „anlasslosen Teilzeit“ reduzieren bis streichen momentan. Dennoch verzichten Beamte nicht pauschal auf ihr Recht auf Teilzeit qua Verbeamtung und auch aktuell müssen zum Glück nicht alle verbeamteten Lehrkräfte darauf verzichten.
Auch beim Nebenverdienst ist nicht pauschal alles ausgeschlossen qua Verbeamtung, wie ein Blick in die Nebenverdienstverordnung des eigenen Bundeslandes zeigt. Ich weiß, dass du nicht das machen kannst, was du machen wollen würdest, was echt Mist ist für dich, aber trotzdem ist nicht jede Form des Nebenverdienstes unzulässig und das weißt du ja auch. Nicht alle Nebenverdienstarten sind dabei genehmigungspflichtig, manches ist lediglich anzeigepflichtig.
aber ich habe es auch nicht pauschal formuliert, sondern das Wort "Möglichkeiten" geschrieben.
Und einzelne Möglichkeiten haben Beamte per se nicht, die Angestellten eben zustehen (weil andere Regeln gelten).
Es ist okay, es ist ein Teil des Deals, und in den allermeisten Fällen spielt es kaum eine Rolle (wenn zb. der Chef nicht ein Machta.. ist, oder es nicht gerade Lehrermangel gibt) aber rein technisch ist es halt so.
Und dass ich nichts dagegen machen kann, liegt an meinem Beamtenstatus und nicht am Chef. Denn meine Kollegin darf, weil er es ihr nicht verbieten kann (das hat er mir GENAUSO gesagt. Dass der Typ vielleicht ein Problem mit Beamten hat oder mit Macht oder beides, geschenkt, aber er nutzt eben diese eine Regelung).
und wie gesagt: jenseits des (meiner Meinung nach sehr berechtigten) Ärgers lebe ich damit. Dafür verdiene ich jeden Monat fast eine Summe mehr als Beamtin als als Angestellte, die meine Schwester als Sozialarbeiterin nach Hause bringt.
(Wobei das mit der Teilzeit eben auch ein Vorteil des öffentlichen Dienstes oder so ist, in der freien Wirtschaft kann ich nicht einfach so jedes Jahr eine neue Stundenzahl nennen).