Ganz ernsthaft: selbst wenn es "nachgewiesen" wäre: Das Niveau wird durch die Kontaktaufnahme und das Bewerbungsgespräch geprüft.
Ich zumindest vertraue kein Wort von diesen "mit dem Schulabschluss erreichten Niveaus". Ich fände es logisch (aber keine Ahnung!), dass es auf dem Hauptschulabschlusszeugnis und Realschulabschlusszeugnis steht, da bei den Abizeugnissen auch das erreichte Niveau der nach Klasse 9 abgewählten Fremdsprache steht.
Beiträge von chilipaprika
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das stimmt wiederum.
Deswegen fahren wir wohl seit ein paar Jahren eher nach Frankreich (und für die Crêpes).
NRW-Ferien -> volle -> voll UND teuer
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ich hätte gerne NDS dazu, dann haben wir das Meer!
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Die Zeugnisvergabe in der Klasse im Film hat mich an meine Schulzeit erinnert (die meine Schüler*innen noch 2018 beim Schüler*innenaustausch GENAUSO erleben durften), wo die Klassenarbeiten entweder laut mit Note, und/oder in der Reihenfolge zurückgegeben werden (entweder von der schlechtesten bis zur besten, oder umgekehrt).
Meine Schüler*innen waren schockiert, ich kenne es aus meiner Schulzeit nicht anders. Mindestens 70% der Klassenarbeiten habe ich von der Grundschule bis zum Abitur so zurückbekommen.
Dasselbe für die Grundschulzeugnisse (die Zeugnisse ab der weiterführenden Schule werden in Frankreich nicht mehr so gegeben und/oder besprochen, sondern direkt nach Hause verschickt.)
Das nennt man wahrscheinlich "Motivation" (hat bei mir geklappt, aber im Prinzip traumatisierend für mindestens 30% der Klasse - zumal Frankreich nur reine Gesamtschulen hat) -
also, ganz nebenbei: ICH gucke keine FSK 16 - Filme. Also: ich gehe nicht freiwillig dafür ins Kino oder suche mir die Serie auf Netflix aus.
"Das Experiment" ist vermutlich der einzige FSK16-Film, den ich je gesehen habe, ich habe die FSK erst später erfahren. Der Film hat mich nicht nachhaltig gestört, weil ich die Handlung quasi vollständig kannte.
Wir haben eine Fürsorgepflicht für unsere SuS, AUCH WENN die Eltern einzelner Kinder es selbst nicht so sehen und ihre Kids nicht gut beaufsichtigen / solchen Filmen (egal ob mit oder ohne Nachgespräch) aussetzen.Und ehrlich gesagt - gaaaaanz andere Baustelle, die hier gar nicht gefragt wurde und "dank" der ganz anderen Probleme irrelevant wurde: WARUM gibt es seitens von Lehrkräften das Bedürfnis, Literatur durch die Verfilmung (die eben NIE passend ist) verdaulich zu machen (es wird ja im Eingangsbeitrag explizit auf die Lesefaulen hingewiesen). Analyse von Filmen ist eine eigene Kategorie, Filme vor den Ferien sind eh pädagogisch-naja, aber einen Film als Ersatz schauen (wir können ja davon ausgehen, dass ein guter Teil das Buch erst recht nicht mehr lesen wird), weil die Kids lesefaul sind, ist (meiner Meinung nach) kein hilfreicher Umgang mit Literatur.
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Wenn man von "einzelnen SuS" schreibt, dann denkt man eher an sowas wie "ein Schüler ist früh eingeschult werden und erreicht bald das Alter" oder "ein Kind hat die Klasse übersprungen". Und nicht "30 12jährige sind in der Oberstufe"
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ich habe mich ehrlich gesagt auch gewundert...
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Herzlichen Glückwunsch!
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Hast du überhaupt die Sicherheit und Garantie, dass du nur an 4 Tagen kommen musst?
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Man kann in NRW nur durch die universitären Prüfungsleistungen durchfallen (was auch logisch ist. Es wäre ja auch seltsam, wenn jemand aus der Schule oder aus dem Seminar den Hochschulabschluss "beenden" kann), und die Leistung für die Uni hat im Endeffekt wenig mit der Schulrealität bzw. dem Schulverhalten zu tun.
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Es mag eine Empfehlung und keine Pflicht sein, aber ich würde sie so auslegen, dass sie für meinen Unterricht gilt.
Selbst bei einer FSK 16 hätte ich bei einer 10. Klasse Probleme (was zum Beispiel auch im SoWi-Unterricht vor Jahren dazu führte, dass man "das Experiment" im Zuge von G8 nicht mehr gucken konnte.)
Nur, weil einige zu Hause beaufsichtigt oder unbeaufsichtigt die FSK nicht einhalten: das mache ich in meiner professionellen Rolle nicht! Und es ist echt schwierig, die Kinder einzuschätzen.
Ich bin jahrelang (und ich spreche von mindestens einem Jahrzehnt!) von Schindlers Liste traumatisiert gewesen, das ich mit 14 angucken "durfte", kurz nach "die Nürnberger Prozesse" (der Geschichtslehrer der 8. Klasse hatte wohl viel Zeit zu verlieren), und der Film hätte in Deutschland die passende Freigabe gehabt. Ich war halt sehr empfindlich.Vor ein paar Jahren habe ich in meinem Unterricht den Film "Napola" gezeigt, dieser Film wird immer wieder gezeigt und ich hatte den Anruf der Mutter einer 17-jährigen Schülerin, ob ihre Tochter dem zweiten Teil bitte fernbleiben darf. Ich hatte - obwohl ich selbst zu Hause in der Vorbereitung echt Probleme hatte zu schauen - unterschätzt, dass es auch für eine Schülerin schwierig sein kann.
Ich habe das lösen können und es war nicht schlimm, aber mein Unterricht baute auf die Beobachtungsaufträge, meine Reihe werde ich nie wieder so halten.
und darüber hinaus: mit welchen Rechten (und Zugang) zeige ich einen Netflix-Film im Unterricht? -
Könntest du bitte davon absehen, mich jedes Mal anzugehen, wenn ich etwas referiere, das dir nicht gefällt?
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass es meine Meinung ist UND es steht ein "war" dadrin.
Vor 50-70 Jahren verfolgte man im Fremdsprachenunterricht andere Ziele.
Oder diese Ziele (zb. "nie wieder Krieg", "deutsch-französische Freundschaft", "Sprache des Wirtschaftsgiganten lernen") eingelöst wurden... gute Frage.
Ich habe mit größter Freude fast jede Sprache gelernt, habe mich bewußt (und naiv) für ein Deutsch-Studium eingeschrieben und mich über die Hälfte meiner Stundentafel aufgeregt, weil ich echt keinen Bock auf Deutsche Geschichte, Österreichische Landeskunde, Deutsche Literatur hatte.
(Keine Angst, danach habe ich mein Interesse gefunden und entwickelt).
Also das Ziel der Kulturerschließung (falls es eins in Frankreich war) kam bei mir nicht an.
Mein Deutschlehrer der Mittelstufe prädigte, das Ziel sei die Wirtschaftsmarkt aus Deutschland, die großen Autos und Mallorca, wo man mit Deutsch besser klarkam als mit Spanisch (ich konnte als Germanistin eh kein Spanisch lernen, Spanisch war denjenigen vorbehalten, die davor Englisch hatten).
Tja, 30 Jahre später geht es mir wirtschaftlich grandios, ich fahre kein großes Auto und war noch nie in Spanien. Die deutsche Kultur habe ich mir in Deutschland "erschlossen", in der Schule habe ich höchstens das Rüstzeug bekommen, nicht zu untergehen, als ich das erste Mal hier war.
und wenn ich heute Französisch unterrichte, sehe ich den "Kulturteil" ehrlich gesagt durchaus kritisch, weil die absolutistische arrogante französische Haltung ist nicht soooo das beste Werbemittel, damit jemand Lust hat, die Sprache tiefer zu lernen.
Ich bin gegen Crêpes im Unterricht, aber: die Crêpes, die ich Anfang Oktober in der Bretagne essen werde, sind gerade alles, was mich über den Sommer bringen wird. -
Dann bist du nicht lange genug dabei und weißt nicht, was vorher drin war.
Vor 20-30 Jahren wurden im Französisch-Oberstufenunterricht Werke gelesen, die man heute in Frankreich - aufgrund der Schwierigkeit - kaum noch lesen würde. Da wurde Molière gelesen, Sartre interpretiert, usw.. und zwar 3-4 solche Bücher im Jahr. Heute ist der Aktualitätsbezug, die kommunikative Kompetenz und die Unterhaltung ÜBER die Welt viel bedeutsamer geworden, ohne dass man die Geschichte und die Kultur historisch behandelt. -
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in einer globalisierten Welt muss man global denken.
Sowohl im Hinblick auf die Kultur (Entkulturationsfunktion) als auch auf den Platz in der (Welt-)Gesellschaft (Allokations- und Qualifikationsfunktion).
Und wie soll man an der Gesellschaft teilnehmen (Partizipationsfunktion), wenn man die Welt nicht versteht, oder nicht die Qualifikation hat, mitzumachen? -
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und es ist/wird auch Aufgabe der Schule sein, genau das den Schüler*innen klar zu machen: den Umgang mit Technik zu schulen.
Und trotzdem werden Leute weiterhin Französisch oder Spanisch studieren, genauso wie es jetzt Menschen gibt, die Japanisch, Bambara oder Guarani lernen, obwohl sie damit keinen Kontakt in der Schule hatten. -
Dir ist schon klar, dass dies für die ganze Technik gilt? Trotzdem brauchen 99% der Menschen nicht die Hintergründe der Programmierung von XY zu durchschauen, der Taschenrechner lässt sich auch für sehr hohe Zahlen nutzen, wenn man nur das 1*1 selbst kann, in vielen Berufen erlernt man grundsätzlich nur die Basics hinter der Nutzung von Maschinen und Programmen, wäre aber nicht in der Lage, es selbst zu machen...
Die KI wird ja nicht von mir gefüttert, es ist für mich als Nutzerin irrelevant, wie die KI trainiert wird, welche neuronalen Netze in das Programmieren bzw. Trainingsprogramm eingepflegt werden, usw.. ich weiß nur, dass ich mich darauf verlassen kann, dass das und das klappt.
Und wer schon eine Fremdsprache (hier: Englisch) gelernt hat, wäre in der Lage zu verstehen, dass eine KI die Kompetenz haben muss, das Geschriebene zu verstehen und dann mit allen Zwischentönen wiederzugeben.
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