Beiträge von chilipaprika

    woher solche Mythen kommen ... gute Frage!
    Ich komme nicht aus BaWü, kann es also nicht sagen.

    Man muss allerdings sagen, dass das "Amtsarztding" sich in den letzten 20 Jahren heftig gewandelt hat. Vor 10-15 Jahren wurden schon Leute abgelehnt, die ein BMI von 25,2 hatten (mit Wiedereinladung nach Abnehmen), oder einen zu hohen Blutdruck hatten ("kommen Sie in 6 Monaten wieder", obwohl sie vielleicht erstmal nur aufgeregt waren), es wurde viel mehr abgefragt und auf Statistiken blind vertraut, so dass ein Risiko sofort als Ablehnungsgrund gesehen wurde... usw..
    Seit 2013 kann kein Grund alleine ausreichen, es muss eine große Risikoabwägung gemacht werden und die Grenzen sind seeeeehr gelockert worden (ja, es gibt immer noch Götter in weiß, aber trotzdem).


    So, dann auf eigenem Wunsch patzig unsachlich ;) Darmkrebs oder auch nur kleine Darmkrankheiten können echt seeeehr fies sein, das wirst du familiär kennen. So ein minikleiner Krebs kann bei frühzeitiger Erkennung ganz schnell gelöst werden, bei zu später Erkennung und Streuung brauchst du dich nicht mal um die Erreichung des Pensionsalters Gedanken zu machen, du bist froh, wenn du deine "Krankengeldzeit" in fittem Zustand erleben kannst.
    (und ich wüsste nicht, inwiefern eine chronische Krankheit ein automatischer Ablehnungsgrund sei)

    Geh zur Magen-Darm-Spiegelung (Machst du beides auf einmal?! (Ja, ich weiß, es geht). Krebs ist vermutlich nicht da, wenn du eh schon seit Jahren Symptome hast, aber eine gute Untersuchung wird dir vielleicht Impulse geben. Zum Beispiel bestimmte Nahrungsmittel auslassen. Du gewinnst an Lebensqualität UND beobachtest auch dein familiär verankertes Risiko.

    Muss man in BaWü überhaupt noch mal zum Amtsarzt für die Verbeamtung auf Lebenszeit oder "nur", wenn es einen Anlass gibt (zuviele Fehltage und so).

    Zu der grundsätzlichen Frage enthalte ich mich der Antwort, weil ich patzig und unsachlich werden könnte.
    Chili, deren zwei Großeltern ebenfalls an Darmkrebs gestorben sind

    Neugierige Frage: Geht es den (allermeisten) Studierenden/Schüler*innen (ich meine die Schüler*innen in der WBK-Terminologie) auf dem zweiten Bildungsweg darum, studieren zu können, oder wollen die meisten (vielleicht erstmal) das Abitur machen und entscheiden sich dann ggf. im Anschluss für ein Studium?

    ISD Was meinst du mit "nicht-konsekutiv"?
    Ich habe einen Studi im allgemeinbildenden Lehramt, der kein Abitur hat, er hat einen Meister in einem Handwerk (mit dem er aber sowas von rein gar nichts in der Schule anfangen kann. und er studiert wirklich Fächer, die auch nicht mal annähernd mit einer Ausbildung was zu tun haben - und tut sich sicher auch schwer damit).
    Ein Bekannter von mir hat auch BK-Lehramt studiert (und ist jetzt Lehrer), nach einer Orthopäd.-Schuhmacher-Ausbildung, ist zwar am BK, aber mit komplett anderen Fächern und Fachrichtung.

    Den Satz musste ich mehrfach lesen (und auf den Namen schauen), bis ich ihn verstanden hatte. :)

    Ein "Chili Eis" wäre vielleicht doch zu gewagt als Kombination? Andererseits ist es ja was Herzhaftes und könnte deshalb durchaus als Abendessen gelten.

    Wenn ich hier lese, es gäbe Currywurst- und Weißwurst-Eis, gibt es sicher irgendwo Chili-Eis ....

    Aber Chili in einem dunklen Schokoeis... das wäre schön!

    Ganz ehrlich, ich verstehe alle Argumente, aber den Stress wäre es mir nicht wert. Willst du dich mit der einzigen Praxis vor Ort rumprozessieren?

    Ich bin dankbar für jede*n, der/die eine solche Praxis von falschen Rechnungen nicht unterstützt. Am Ende bezahlen wir es als Beitragszahler*innen selbst.
    UND: man betreibt damit selbst Betrug. Es geht jetzt nicht mal um einen Behandlungsschritt mehr, sondern um die Erfindung von 25% Terminen mehr! (von 8 auf 10).

    Was ist gesundes Eis und wo bekomme ich das? 8_o_)

    Es ist tatsächlich zuckerfrei und besteht nur aus Cashwees und der jeweiligen Zutate, ggf nur einer dritten Zutate (wie auch immer sie das genau machen). Also quasi nur Obst in der Schüssel.

    Obst ist gesund.

    Auch nicht, wenn die Eltern nicht miteinander verheiratet sind oder die Väter die Vaterschaft nicht anerkannt haben?

    das weiß ich nicht, ich kannte den Fall nicht. (also so, dass ich mich damit beschäftigt hätte.)
    Für meine Familie.

    Zitat

    Können bei Ehepaaren beide ihren eigenen Namen behalten oder ist es entweder Name des Mannes Name der Frau oder Doppelname?

    "Früher": Name behalten (ich kenne wirklich keinen einzigen Fall von solchen Eltern in meiner Kindheit. Die einzigen unterschiedlichen Nachnamen kamen von Scheidungen.
    Heute: es geht alles. Behalten, Annehmen, Doppelname in der Reihenfolge der Wahl.
    Und dieses "Alles ist möglich" gilt für BEIDE, unabhängig von dem, was der Andere macht.

    Ich hätte einen Doppelnamen gut gefunden, weil ich einen gemeinsamen Nachnamen auf jeden Fall wollte. Mein Mann fand es doof, einen fremden Namen zu tragen, dessen Sprache er nicht spricht.
    Ich habe keinen besonderen Bezug zu meinem Geburtsname, die Linie ist mir nicht wichtig UND (sorry, kein guter Grund, aber Pragmatismus ist auch wichtig): es ist sehr wohltuend, seinen Nachnamen nicht IMMER buchstabieren zu müssen. Es reicht mit dem Vornamen. Ja, Chili. Nein, nicht mit SCH, nur CH.

    Jetzt seid ihr schuld!
    Zum Abendessen gab es im Haus Chili Eis als Abendessen. Nicht "zum", sondern "als".
    Es gab Schoko und Vanille, sowie Mango, Kaffee, Himbeere, Erdbeere, Haselnuss und Kokos. (Ich kann nichts dafür, die 8 Sorten waren als Packet zu kaufen und ich weiß nie, was ich essen soll. Also nehme ich jedes Mal von allen auf einmal.)
    Ist aber gesundes Eis. Also vielen Dank für den Beitrag zur gesunden Ernährung :)

    Ich habe den Nachnamen meiner Mutter (die ihren Nachnamen auch von ihrer Mutter hatte, die ihren Nachnamen von ihrem Vater hatte).

    Das wäre im Namensrecht für uns nicht abbildbar gewesen.
    Nach französischem Recht behält man zwar theoretisch seinen Geburtsnamen für immer, nutzt aber den anderen Namen. (In der Praxis nutzt man eben den anderen Namen, schreibt aber auf ganz offiziellen Dokumenten "XX, verheiratet YY". Seit ein paar Jahren kann der Mann den Namen der Frau übernehmen. Auch Doppelnamen sind möglich.

    Zitat

    Ein modernes Namensrecht, in dem Nachnamen frei kombinierbar sind und die Kinder auch Doppelnamen haben dürfen, wäre hilfreich. Wir hätten gerne einfach aus unseren Nachnamen einen Doppelnamen für uns beide und die Kinder gemacht, damit wir alle den selben Nachnamen haben. Das sieht unser rückständiges Namensrecht aber nicht vor.

    Das ist nach französischem Namensrecht möglich und war eigentlich der Grund, warum ich gerne nach französischem Namensrecht geheiratet hätte. Dann hätte ich XX-YY und mein Mann sogar YY-XX heißen können. Ein gemeinsamer Doppelname hätte uns auch gereicht :D
    (Ich hätte auch in Deutschland nach französischem Namensrecht heiraten dürfen, nur fehlten mir leider die Papiere. Frankreich war jahrelang rückständig, ist aber auf der Überholspur gewesen. Das Kind meiner Schwester trägt einen Doppelnamen aus beiden Elternnamen (unverheiratet, nur Eltern.)).

    Durch Zufall diesen Kommentar gefunden, der vielleicht ganz gut zu der Unterhaltung hier passt:

    Ein Gutverdiener beklagt: Wer gut verdient, ist zwangsläufig der Böse.

    1) das Studium war kostenlos. Wer hat das finanziert und hat es ihm ermöglicht?

    2) elternunabhängiges Bafög gab es zu dem Zeitpunkt schon. Selber schuld, wenn nicht beantragt.

    3) wer stolz ist, mehr als 100 Überstunden im Monat zu haben, mit einer vollzeitbeschäftigten Ehefrau, und 3 Kids zuhause: das ist für dich (aldo jetzt wirklich auch dich bezogen) ein armes Opfer?

    Mich würde reizen, dass ich kündigen kann und die Schule wechseln kann.

    Und wenn die Chemiker Leute haben, die die Becher in die Spülmaschine stellen, frage ich mich, was in meinen Fächern rausspringt.

    Ich stelle es mir vor, dass Französisch kein Mangelfach ist bzw. der Umgang mit Muttersprachler*innen anders ist und ich nicht nur Französisch unterrichten dürfte.

    Und: Berge!!!

    Ach….

    Jup.

    Ich war sehr (sehr) lange sehr naiv und dachte, die meisten Menschen ticken wie ich und "uns" würde es doch um Lebensqualität gehen. Dann habe ich festgestellt, dass es vielen Menschen doch hauptsächlich um das Geld geht. Oft nicht mal des Geldes wegen, sondern um das MEHRgeld als der Nachbar, der Kollege, der Lehrer der anderen Schulform.

    Wie viel Zeit hat ein Arzt in Deutschland über sowas überhaupt mit einem Patienten zu tratschen?

    Ich bin sicher, es liegt nicht (nur?) daran, dass ich privatversichert bin, denn ich habe schon vorher mit dem Arzt gequatscht (diejenigen, die es nicht tun, verlieren im Vergleich zu denjenigen, die es tun). Zugegeben, beim Hausarzt ist es trotzdem eng.
    Aber ich habe eine viiiiiiiiiiiiiiiel coolere Waffe als jede Privatkassenabrechnung: man kann mir vom letzten Urlaub in der Bretagne erzählen... oder über Unruhen in den Banlieues... (über die Frage "aber warum sind Sie nach Deutschland gekommen?, Frankreich ist doch viiiiiiiiiiiiiiiiel schöner!" unterhalten wir uns nicht mehr, es waren eher die ersten 2-3 Termine.)
    Und die (Waffe) hatte ich schon lange vor der PKV und bei den Ärzten bin ich auch länger dabei.

    Was ist mit der Hotelkette, der Yacht, den Wohnungen in New York und Miami und dem Gestüt?

    Die Hotelkette wird als ein Haus betrachtet (hängt ja zusammen) und ich bin sicher, wir finden eine Regelung, dass Besitz im Ausland nicht berücksichtigt wird.
    Yacht ist ein Gegenstand, kein Problem.
    Gestüt auch nicht: dient der Landwirtschaft. Oder dem Leistungssport. Oder der Freizeit. Oder der tiergestützten Therapiearbeit. Such was aus, wir kriegen es schon hin, dass du keine Steuer bezahlst ;)

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