Oh, falsch gedacht.
Ich BRAUCHE nicht die Migrant*innen, ich trete aber dem Argument entgegen, dass die Leute alle nutzlos und unqualifiziert seien.
Und wenn sie hierher kommen und keine Qualifikation haben, dann frage ich mich, wie man ihnen helfen kann, eine solche zu erwerben, und an der Gesellschaft teilhaben zu können, genauso wie ich es mit ursprünglich deutschen Menschen machen würde.
Nur, weil ich das unglaubliche Glück hatte, in Westeuropa geboren worden zu sein, heißt es nicht, dass ich weiterhin die Welt ausnutzen darf, um meinen Reichtum weiter auf Kosten des Globalen Süden auszubauen.
Die Menschen, die migrieren, tun das selten aus Spass an der Sache, und ein Großteil der Gründe, warum sie dies tun, liegt auch an Westeuropäer*innen. Sich dessen bewusst zu werden, hilft auch zum Perspektivwechsel, unabhängig der eigenen ersten Position.
Beiträge von chilipaprika
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... und wenn man es aus dieser ekelhaften Perspektive sehen will, Menschen nach Wertigkeit zu sortieren... Diejenigen, die genug Geld vereinen konnten (das Familien und Freund*innen oft ansparen und sammeln), sind die jungen Hoffnungsträger*innen, denen man es am meisten zutraut.
Sie sind vielleicht NOCH nicht FORMAL qualifiziert (mit irgendeinem Ingenieurabschluss?), aber deren Weggang lässt das Kontinent noch stärker ausbluten. -
Ach so, nein! Der TE hat in anderen Beiträgen von NRW gesprochen. In dem Thread schien es ihm nicht bewusst zu sein, dass es relevant ist (wie IMMER!)
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und was sollte dein Beitrag? Der Sozialindex ist quasi Monitoring der sozialen Belastungen, um DANN Maßnahmen ergreifen zu können.
ZUM GLÜCK sind die Ergebnisse der Leistungstests nicht öffentlich, ich will nicht wissen, was da los wäre.
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Die Talentschulen in NRW (und das wird im Ende ähnlich ablaufen mit den 20 Milliarden) konnten sich bisher in unsere Stadt nicht "verbessern".
Wie krass! Der Label "Talentschule" und die Ausstattung mit Mitteln und Personal hat NICHT dazu geführt, dass die Kids die Familiensprache wechseln, es keine selbst migrierte SuS mehr gibt oder die Kinderarmut verschwindet?
Unglaublich aber auch ... -
Der TE hat mehrmals von NRW gesprochen und der Ausschnitt der A-Tabelle passt auch zu NRW: KEIN Altersgeld.
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Mit Pädagogik könntest du (sehr wahrscheinlich) den QE in RLP machen (was für dich nicht in Frage kommen wird). Ich kann mir aber vorstellen, dass das auch in deinem BL gehen könnte. Dann wäre kein Studium mehr nötig und die finanzielle Situation wäre angenehmer und die Verbeamtung eher möglich.
Mit einem (vermutlich Nebenfach, wegen der Reihenfolge der Auflistung) Magister in Päda kriegt man eine Anerkennung für SoPäd im Quereinstieg? Krass...
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Wir haben auch 2 Stufen "verloren".
Ich vermute, dass es vorher anhand von "Punkten" gemacht wurde und und die Grenzen halb unrealistisch sind. Da es jetzt quasi eine Reihenfolge darstellt (alle 8 Stufen neben der Stufe 9 sind gleich groß), kann man nicht eine Riesenbandbreite in Stufe 2 haben. -
nicht mehr.
Müde? -
ja, ist hart. Aber NRW hat weiterhin keine Pfingstferien (oh, ich revidiere, wir haben "Pfingstferien": den Pfingstdienstag...), auch wenn wir bis Mitte Juli Schule haben. Es ist nicht so, dass wir Mitte Juni Schulferien haben.
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Im Jahr 2020 waren 4 im Sozialindex 9, jetzt, 2023 sind es 136.
Das wiederum liegt an der neuen "Berechnung".
Automatisch 5% der Schulen sind in der Stufe 9. -
und verglichen mit den Ländern ohne Pfingstferien und ohne Fastnacht/Skiferien... die Weihnachten - Ostern mit 1 oder 2 (wowow...) zum Halbjahr und Rosenmontag durchgehend haben und dann von Ostern bis Ende des Schuljahres...
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Es kommt keiner bei dir vorbei, um zu schauen, ob dein Bett gemacht wurde und eine Zahnbürste im Glas steht.
Logischerweise muss der Grund vorliegen, wenn du den Antrag stellst.
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1) ja
2) keine Ahnung -
Tatsächlich gibt es sogar mind. zwei Schulen in meinem Bundesland, die das praktizieren. Allerdings ist eine davon quasi "Laborschule" und die Voraussetzungen (Ausstattung, Räumlichkeiten und Schüler*innen-/Eltern-Klientel) sind ganz andere als an meiner Schule. Was die andere angeht, so habe ich einen Kollegen, der Anfang dieses Schuljahres von dort zu uns kam. Überzeugt ist der nicht von diesem Konzept.
Das Problem bei "nicht überzeugt von dem Konzept" ist aber eher: wir sind so stark in einem bestimmten System (sozialisiert, unterwegs, usw..), dass jede Abweichung Richtung einem anderen System aus der Perspektive des dominanten Systems beurteilt wird "aber die Kinder brauchen Noten zum Vergleichen", "aber es ist keine richtige Rückmeldung".
Kinder, die es NIE anders kennengelernt haben (weil die ganze Gesellschaft so ist), erleben es wiederum ganz anders. -
Ach so: aus Dänemark hatte ich es nicht mit der Produktpräsentation verknüpft.
Sondern ein langes zusätzliches Gespräch mit dem Kind (O-Ton der Lehrkraft: Warum sollte ich mit den Eltern sprechen? Das Kind will ja was lernen), die Eltern können dabei sein, etwas Schriftliches gibt es an diesen zwei Schulen nicht (einer privaten und einer staatlichen, wobei "private Schulen" in Dänemark nicht dieselbe Definition haben wie in Deutschland.., es gibt viel mehr davon, es ist dort eher normal).
Im Gespräch wird aber auf alles Bezug genommen, was vorher gemacht wurde (weiterer O-Ton: "aber das macht man doch ständig immer wieder, da braucht man also nicht besonders lange") -
Lustigerweise (bei deinem Nick und vermutlich BL) musste ich sofort an Dänemark denken. Dort scheint es genauso zu laufen (schließlich gibt es auch gar keine Noten bis Klasse 8). Wenn du also in der Grenzregion bist, lohnt sich vielleicht der Blick dorthin, ich empfand die Gespräche (mit den Lehrer*innen ÜBER das System, sonst habe ich keine Erfahrungen) als sehr bereichernd.
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... die bischöflichen Schulen sind nicht mehr dabei?
Da ich nicht glaube, dass grundsätzlich ganz viele Schulen sich "verschlechtert" haben, gehe ich davon aus, dass eine höhere Brandbreite möglich ist. Ich finde die Einstufung jetzt durchaus realistischer (wenn ich mein süsses "untypisches" Gymnasium mit den Unistadt-Gymnasien vergleiche (wo vorher alles nur 1-2 war...), auch im Vergleich zu den zwei Gesamtschulen meiner Stadt vergleiche (die einen schlechteren Index haben.)
Bei den Grundschulen der Stadt habe ich weniger Einblick. -
außer in den Ländern mit pauschaler Beihilfe, dann übernimmt das Land tatsächlich die Hälfte.
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Die ist unbegrenzt gültig, das EFV "gilt" nur drei Jahre bzw. darf maximal drei Jahre alt sein, um bei einer dienstlichen Beurteilung verwendet zu werden.
Danke für die Richtigstellung, das hatte mich kurz irritiert (zumal als SLQ andere Fortbildungsformate anerkannt werden, z.B.)
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