Beiträge von chilipaprika

    Ach bei ihr ist es auch egal: Sie wird auch schriftlich im mindestens mangelhaften Bereich landen. Und ich riskiere nichts. Mache ich das eben.

    Dann setz sie doch irgendwo mit oder ohne Aufsicht in einen Raum und lass die Arbeit nachschreiben, die die Anderen auch hatten.
    Dann hast du die Fehler und Mängel schwarz auf weiß.

    So wahrnehmbar wie dein Ärger gerade ist, ist eine mündliche Abfrage (erst recht bei einer Schülerin mit Sprachschwäche, das ist eine Hürde mehr im Vergleich zu einer schriftlichen Abfrage, wo man auch Zeit hat, alles mehrmals zu lesen) echt eine Hürde für DICH selbst. Überlege es dir gut, ich sehe schon die nächsten Beiträge von dir, dass sie sich darüber beschwert.

    das verstehe ich, aber:
    - Prüfst du sie im Beisein der Mitstudierenden? Das geht sicherlich nicht unbedingt (und ist Futter für "Bloßstellungsvorwürfe")

    - Ohne Protokoll und Mitprüfer*in: Befangenheitsvorwurf bzw. keine Nachprüfbarkeit (wie bei einer Klausur).

    ICH würde es in dieser aktuell leicht verfahrenen Situation NICHT machen.

    und was hast du ihr konkret angekündigt? (du hast mal oben "nachschreiben lassen" und dann "mündlich" hier geschrieben. Nicht, dass es sich im Endeffekt nicht abdeckt. Für erwachsene fitte Menschen außerhalb einer Prüfungssituation mag es "das Gleiche" sein, ist es aber für den Prüfling bei Weitem nicht. (ICH würde sofort Widerspruch einlegen).

    spezielle Auswahltests, inhaltliche wie sicher andere Tests, die das gewünschte Verhalten / die gewünschten Kompetenzen gut abbilden bzw. prädiktieren.

    Ich verstehe die Notwendigkeit einer Sperre und Auswahl, ich verstehe auch, dass ein NC anhand der Abiturnote praktisch und am einfachsten ist, aber: dass die 2. Fremdsprache, die Kunstnote oder das letzte Relihalbjahr am Ende darüber entscheidet, ob man einen Studienplatz erhält, ist schon doof. Klar, hätte man sich halt nur angestrengt, selber schuld.

    Eigentlich ist es in Deutschland auch so. Problem ist nur, dass die zur Verfügung stehenden Plätze eher an den räumlichen und personellen Ausstattungen der Hochschulen statt dem Bedarf auf dem Arbeitsmarkt orientiert sind. Vergleich Anglistik und Medizin. Es ist paradox, dass der NC für Medizin vielerorts bei 1,0-1,1 liegt, man am Ende aber wieder auf Ärzte aus dem Ausland angewiesen ist, die dort wiederum fehlen. Sinnvoller wäre es, mehr Personal und Ausstattung zu schaffen, sodass mehr Ärzte ausgebildet werden können. Im Gegenzug kann ja der NC für Anglistik auf 1,1 hochgesetzt werden.

    Wie wäre es mit beidem?
    Mit einem 1,1er NC in Anglistik hätte man einen schönen Englischlehrermangel.
    Klar, dafür kann ich den Medizinstudium-Abbrecher nehmen, der ein Auslandssemester in Finnland auf Englisch hatte... kommt ja sicher bald.

    Außerdem verdient eine Uni zumindest an einem Geisteswissenschaftler oder anderen Studierendengruppen, die man massenweise abfertigen kann, zumindest sicherlich deutlich mehr als an jemandem, für dessen Studium z.B. Laborkapazitäten benötigt werden.

    Dafür bekommt die Uni aber pro Person mehr Ressourcen.
    Und im Endeffekt werden sich in den MINT-Fächern mehr Drittmitteln und Fördergelder eingeworben, was wiederum dem jeweiligen Fach bzw. Professur zugute kommen, ich würde also davon ausgehen, dass - WENN man unbedingt da einen Vergleich haben möchte - die Fächer besser rauskommen (schon alleine, weil die Grenze "Arbeitsplätze im Labor" besser zu akzeptieren ist als "ach, 5 Anglist*innen passen noch im Raum, macht doch keinen Unterschied mehr, ob 30 oder 35 im Literaturseminar zusammensitzen"

    insbesondere auf die (Meta)Studien von Prof. Lipowsky (Kassel) und Prof. (Dirk) Richter (Potsdam).
    Insbesondere Lipowsky tourt mit seinen Empfehlungen. Hier ein Leitfaden im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, der auch alles gut zusammenträgt: Fortbildungen für Lehrpersonen wirksam gestalten (bertelsmann-stiftung.de).
    Insbesondere die Punkte zur Förderung des Wirksamkeitserlebens aber auch die Forderung nach Erprobungs- und Reflexionsphasen (zusätzlich zu Inputsphasen).
    (Mir ist klar, dass man es nicht durch einen ständigen Methodenwechsel gestalten muss, aber reiner Input und frontale Weitergabe würde einiges der Punkte nicht erfüllen).

    an 3 NRW-Schulen, an denen ich gearbeitet habe, hätte ich ab einer bestimmten Uhrzeit (mal 15 Uhr, mal ca. 18 Uhr) nicht mehr ins Gebäude gekonnt, am Wochenende auch nicht.
    Scharfschließung durchs Hausmeister.
    An der NDS-Schule im Ref konnte ich jederzeit rein und ich war sehr oft am Wochenende ein paar Stunden dort, um in Ruhe arbeiten zu können.

    ja, bei euch ist es immer ganz anders.
    Aber 1) mein Stundenplaner hat gerne eine Pause, wenn er sich im Lehrerzimmer aufhält und möchte nicht von 70 KuK mündlich auf irgendwelche Veränderungen/Wünsche aufmerksam gemacht werden (und es gibt jeden Tag zig Veränderungen).

    2) meiner Meinung nach (!) gebührt es auch einer gewissen Professionalität in einem System etwas festzuhalten.
    Ich möchte nicht, dass mir/jemandem irgendwann nachgesagt wird, ich/er wäre zig Mal nicht da gewesen, man könne es halt nicht nachvollziehen, stand einfach so im Plan. (wobei ich mir jetzt vorstellen kann, dass du jetzt sagst, die Stundenpläne und Vertretungspläne werden auch nicht archiviert). Also: die Kette sollte meiner Meinung nach (meine Meinung zum professionellen Arbeiten und Qualitätsmanagement) nachvollziehbar sein.

    Wieso ist das so negativ ausgedrückt? Das ist Alltag für den Vertretungsplaner und geschätzter Aufwand von 30 Sekunden.


    Es war nicht unbedingt negativ ausgedrückt. Klar ist es sein Job / sein Alltag, aber soweit ich es verstanden habe, muss alles in sehr viele Codes kodiert werden und auch wenn ich den Sinn der Statistik nachvollziehen kann, ist es trotzdem am Ende ein Mehraufwand (aber zugegeben, im Kopf hatte ich eher die Statistik, als das Eingeben ins System, wo es tatsächlich nur ein Klick ist, einzutragen, ob Wandertag oder Arzttermin.

    Ich bin verwundert, dass bei einigen scheinbar extra ein Formular ausgefüllt werden muss. Meines Erachtens handelt es sich hier nicht um Sonderurlaub o.Ä.

    Also das, was ich ausgefüllt habe, ist einfach notwendig, damit der Stundenplaner mich ausplant. Auch wenn die SL nur formal unterschreiben muss, dass es genehmigt ist, kann ich nicht "einfach so" rausgehen.
    Ob es Sonderurlaub ist, weiß ich nicht unbedingt 100% (meiner Meinung nach: ja, eine Art von (bezahlter*) Freistellung ist es schon), aber Arbeit und Arbeitszeit ist es ganz sicher nicht.

    *außer es entsteht ein Tausch der Stunden.

    Die vor Ort Formalitäten sind je nach Schule sehr unterschiedlich. Einfach am Dienstag bei der Schulleitung fragen, ob du an dem Tag die Stunden X und Y fehlen kannst, wegen wichtigem Facharzttermin.
    Je nachdem wird man dich auf den Antrag Sonderurlaub oder auf das Formular für den Stundenplan, nur damit man weiß, was ausfällt (und auf dem Formular wird der Grund aufgeschrieben (Fortbildung, Wandertag, Arzttermin, etc..), das wird schon richtig "abgerechnet", dafür hat der Stundenplaner den Spass :(

    Ich vermute, an den meisten Schulen ist es einfach über dieses Formular unkompliziert, so habe ich es bisher immer erlebt (aber ich habe dieses Formular auch ausgefüllt, als meine Oma starb, von daher läuft bei uns alles drüber, nachdem man es vielleicht mündlich abgesprochen hat)

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