Beiträge von chilipaprika

    Ist in Japan auch so und es gibt keine konfessionellen Feiertage. Auch die Franzosen kennen nur staatliche Feiertage.

    mmm... Ostern, Weihnachten, Himmelfahrt und Maria Himmelfahrt finde ich schon ziemlich konfessionell/religionsgebunden..
    und dann uns die "Hitzetoten" Pfingstmontag gekostet haben, hat sich im Prinzip nicht durchgesetzt und wird trotzdem weitergefeiert.
    Dazu zwei "Kriegstage" (wo die Franzosen der Meinung sind, Sieger*innen gewesen zu sein), der 1. Mai und ein Nationalfeiertag. Eigentlich überwiegen die christlichen Feiertage im nicht religiösen Frankreich.

    Ich würde mal sagen: das Bedürfnis nach und die Freude auf einen Feiertag ist unabhängig der Religion. Als geborene Katholikin bin ich ziemlich begeistert gewesen, von der Existenz von Fronleichnam zu erfahren, als ich nach Deutschland kam (Tja, mein katholisches Blut reichte für diesen Feiertag bis dahin nicht aus.). Ich bin sicher, es fehlen uns noch ein paar weitere Feiertage (aus NRW-Perspektive fehlt mir auf jeden Fall der 15. August, das werde ich in D (80% von Deutschland) nie verstehen.

    Ich finde, um das friedliche ZUsammenleben mehrerer Konfessionen / Religionen zu feiern, gilt: umso mehr Feiertage, desto besser.
    Im Senegal leben Muslime (Mehrheit) und Christen friedlich miteinander und genießen Zuckerfest, Opferfest, Weihnachten und Ostern. Juhu! (Es ist sicher in vielen Ländern so, aber ich hatte mit dem Land mehr zu tun und sie haben wirklich alle möglichen Ferien und Feiertage, im Ramadan-Monat versetzte Esszeiten in der Schulkantine (Internat) und das ganze Jahr hindurch freitags kein Fleisch.

    also in NRW gibt es soweit ich weiß DaF nur als Zusatzquali / Zertifikatsstudium, das speziell für Philolog*innen angeboten wird. Man müsste Glück haben, dass es an der Uni beide Angebote gibt. (Ich finde kein DaF-Angebot in Dortmund zum Beispiel, sondern DaZ, und das könnte man auch ohne Lehramtsstudium machen).

    Wenn ich mir als Erwachsene jetzt vorstelle, einen Vormittag lang zB nur Franzözisch zu haben, klingt das nach einer intensiven Sache, bei der ich viel mitnehmen kann und nicht "dauernd" von Inhaltswechseln betroffen bin.

    Also, wie gesagt, ernst gemeint.

    Ich vermute, dass der Unterschied darin liegen könnte:
    In der freiwilligen, intrinsisch motivierten Erwachsenenbildung sieht es ein bisschen anders aus als bei einem Schultag. und wenn die Klasse auch noch klein ist, ist der Fokus auf jede*n einzelne*n Schüler*in zu stark. Da hätte ich persönlich in Biologie oder CHemie echt keine Lust drauf gehabt. Egal mit wievielen praktischen Übungen es gemacht worden wäre.

    ja, den hatte ich in Verdacht, wegen Pfingsten und Rosenmontag, den 3. Oktober hatte ich vergessen. Da Schlimmste ist aber, wenn sich das alles in einem Zeitraum von 4-8 Wochen häuft...
    Das Donnerstag-Problem hatte ich schon mal bei einem zweistündigen Fach in der Schule (nervig, aber naja), bei einem Hauptfach (richtig doof, um einen Klassenarbeitstermin im Sommer zu finden), aber leider auch privat. Ausfall von Musikunterricht an Ferien- und Feiertagen wird nicht erstattet. Als langjährige Donnerstag-Schülerin war ich nicht sooo happy...

    weder noch ... (bzw. Beides UND ...)
    Dritter Weg:
    IDEALERWEISE haben die unterrichtenden Lehrkräfte eine Zusatzqualifikation in DaZ/DaF.

    In der Realität ist es manchmal anders und einige Deutsch/Fremdsprachenlehrkräfte (die Kombi am besten) wachsen in die Aufgabe hinein (Gefühl für Fremdsprachendidaktik kombiniert mit angenommener Kompetenz in der deutschen Sprache).

    Jeder hat ja seine Gründe, warum man lieber Teilzeit statt Vollzeit arbeiten will. Vielleicht sollte man ja mal genau nachfragen, warum so viele Lehrer ihren geliebten Teilzeit-Job nur in Teilzeit machen wollen.

    Vielleicht sollte man ja mal genau nachfragen, warum so viele MENSCHEN ihren Job in Teilzeit machen wollen.
    An meiner jetzigen Dienststelle haben 2/3 (unabhängig ob TZ oder VZ, aber natürlich eher bei TZ) eine Zweitbeschäftigung. Weil es vielen Menschen wichtig ist, sich an verschiedenen Orten Selbstwirksamkeit zu erfahren. (nein, kaum eine*r BRAUCHT es finanziell, die meisten könnten stattdessen bei uns mehr Stunden haben).
    Also: die meisten haben daneben Honorarverträge / ähnliche Beschäftigungen.

    ich antworte für meine Fälle: NRW, unterschiedliche Bezirksregierungen, kein (direkter) Zusammenhang mit der Teilzeit, 2 der 3 waren schon in Teilzeit, 2 der 3 mit einem oder gar drei Kind(ern).
    Tja, "unvorstellbar", weil man Geld verliert? Oder ist es so unvorstellbar, dass es Menschen gibt, die mit der Situation nicht mehr leben können (von zwei kenne ich ziemlich ausführlich die Gründe, sie sind leicht unterschiedlich, von Überlastung über das Gefühl, keine gute Arbeit machen zu können, niemandem gerecht zu werden und am wenigsten den Kindern, doch relativ ähnlich...)

    Innerhalb der letzten vier Wochen haben drei mir bekannte/befreundete verbeamtete Lehrer den Job hingeschmissen und machen jetzt etwas anderes (kirchliche Jugendarbeit, bei der Frau in der Firma mitarbeiten, eigenen Laden aufgemacht).

    Fächerkombis Reli/Deutsch, Mathe/Sport, Sport/Politik.

    Ich bewundere deren Mut mit Mitte 30/Mitte 40 alles hinzuschmeißen.

    ich mache 6 Wochen daraus und packe 3 Lehrkräfte dazu: Mathe/Sowi, Latein/Spanisch, Deutsch/Geschichte.
    -> kirchliche Jugendarbeit ebenfalls, selbstständig un Baumarkt (Übergang oder "für immer": absolut egal, Hauptsache Feierabend und Psychohygiene)

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