Voraussetzung für die unbefristete Stelle ist aber, dass es eine Stelle gibt, auf die man eingestellt wird ![]()
Beiträge von chilipaprika
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Bist du überhaupt noch im Alter verbeamtet zu werden?
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Ohne den Führungskräften etwas Böses unterstellen zu wollen, muss man realistisch sein. So weh es einem tut: man wird schnell ersetzt, wenn man weg ist / wäre. Keine*r ist unersetzlich. Also: Loayalität ist gut, aber die anderen Kolleg*innen, die da sind, sind auch loyal. Wenn es am Ende nur eine Stelle gibt, geht sie vielleicht an eine*n selbst... oder an den Physik/Informatik-Kolleg*in, der/die sich (noch) nicht wegbeworben hat und dem man jetzt auch eine kleine Aufgabe gibt, damit er/sie bleibt. Schulleitungen haben halt sehr unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und sehr wenige Mittel dafür. Deswegen sind sie um jede Arbeitskraft glücklich, die ohne große Ansprüche und nur Anerkennung / Wertschätzung wollen. Ob sie diese Wertschätzung aber gut verteilen, ist halt eine andere Sache.
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weißt du, was mit den zwei Jungs jetzt ist? (irgendwie interessiert es mich, ob jetzt ein anderes braves Kind dafür leiden muss, oder ob ein Kompromiss für Alle (Einzeltische, freier Platz...) gefunden wurde.
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ja, 30%.
und es tut weh genug. 30% von 200 sind schon doof, aber irgendwann sind es 30% von 450... -
ich mag es, wenn Kolleg*innen mit (entsprechender) Erfahrung den Subtext im Führungskräftesprech für die "jüngeren" Kolleg*innen herauslesen / übersetzen.
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"super" würde ich es nicht nennen, aber JA, VOLLE ZUSTIMMUNG!
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Das ist surreal.
Dann lebte ich in einer surrealen Familie.
Mein Vater (gut, andere Generation natürlich) war zwar kein "Kinder interessieren mich nicht" aber spätestens ab der Oberstufe war er aufgeschmissen, welche Fächer ich hatte "irgendwas sinnloses mit Sprachen". Ja, in Deutschland studiert man mehr als ein Fach (in meinem Studium in Frankreich kam er noch mit) und ja, ich habe es übertrieben, aber es hat mehrere Jahre meiner Vollzeittätigkeit gedauert, bis er fehlerfrei meine Fächerkombination aufsagen konnte. (und ich habe immerhin sehr lange studiert, er hatte Zeit sich an jedes neue Fach zu gewöhnen.)
Als wir Kinder waren, hätte er nie sagen kann, wer welche Krankheit hatte, wer wann Turnen hat, oder so... -
@TE: studierst du zur Zeit deine Fächer auf Grundschullehramt? Ich hatte nämlich den Beitrag so verstanden, dass du dich in den ZweiFachBachelor "geparkt" hast, in der Hoffnung, irgendwann zu wechseln. (Das Bundesland fehlt für die größere Einschätzung).
Semesterticket für ganzes Bundesland, wo man anderthalb Stunden pendelt lässt mich aber stark an NRW denken, und grundsätzlich weiß ich gar nicht, wo man GS-Lehramt mit "nur" Deutsch und Reli studieren kann...
Wenn du gerade erst angefangen hast zu studieren und es geht noch: lass dich exmatrikulieren und sammle noch 2 Wartesemester. Die Hoffnung, 4-5 Semester ein weiterführendes Lehramt zu studieren, gar abzuschließen und dann in die Grundschule zu gehen, haben zu viele und es geht schief.
Wegen Pendeln und Absprung schaffen: es muss nicht jedes Kind in der 2. Schulwoche die selben Buchstaben lesen können wie der Sitznachbar. Es muss nicht jede*r gleichzeitig zum Studienstart ausziehen. Wenn du nicht bereit bist, weil du mit anderen Sachen beschäftigt bist: dann ist es halt so. -
Dass man aufgefordert wird, ist natürlich ein No-Go. Dass man aber Mitglied sein kann / sein mag, ist aber eine persönliche Entscheidung. Meine Verbundenheit mit meiner Schule mag daherrühren, dass ich dort arbeite, aber dass man in allen Vereinen, in denen man Mitglied ist / wird, eine persönliche Beziehung hat, erscheint selbstverständlich.
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Es ist im Übrigen keineswegs abartig, dass Arbeitnehmer ihre Fortbildungskosten selbst finanzieren. Das gilt im Übrigen auch für die Ressource Zeit, eine Freistellung vom Dienst unter Fortzahlung der Bezüge ist keineswegs selbstverständlich. Hier haben wir eigentlich ganz gute Bedingungen.
Danke.
So wichtig ich es halte, dass die Schulen vernünftige Etats haben (das Etat meiner Schule ist mir nur vor Corona bekannt, und es war ein knapper Fünftel von 10000 Euro
), und dass Arbeitnehmer*innen nicht alles finanzieren müssen, so realistisch ist es zu sagen, dass es sehr wohl viele Branchen gibt, wo es auch nicht idealistisch ist.
Ich bin in genug Fortbildungen / Weiterbildungen gewesen, um zu wissen, dass es sowohl bei Lehrkräften / Schulen die ganze Bandbreite an "bezahlt / zum Teil / gar nicht" gibt, aber auch außerhalb "bezahlt UND Arbeitszeit vollständig, inklusive Stunden am Samstag als Überstunden/ Arbeitszeit / teilbezahlt / gar nichts bezahlt, Teil der Stunden oder gar gar nichts"...
Ich mache berufsbegleitend eine Weiterbildung, mein Vorgesetzter hat mir meine 5 Tage "Bildungsurlaub" (heißt anders) netterweise genehmigt, den Rest der (sehr vielen) Stunden darf ich, zum Teil zur Hälfte, zum Teil vollständig wieder reinarbeiten. Ach: bezahlen tue ich es auch selbst.
Meine Stelle profitiert von der Weiterbildung, ich bin die 5. der Abteilung, die diese Weiterbildung macht, keine einzige Person hat einen Cent gesehen (die Stundenregelung war wiederum sehr unterschiedlich abgesprochen, was wiederum nur so mäßig fair ist. Ich will mich nicht beschweren, ich liege in der Mitte. Die Teilzeitkollegin musste ihre Stunden an Weiterbildungstagen auf einen anderen Tag verschieben, um sie nachzuarbeiten).Bei meinem alten AG wurden wir dazu angehalten, jedes Jahr Fortbildungen zu besuchen. Natürlich wurden diese vom Betrieb bezahlt. Inklusive Lohnfortzahlung, Freistellung und bei Bedarf Übernachtungskosten und Verpflegungsgeld.
Das ist schon wieder so ein Lehrerding, dass man es für normal hält, Fortbildungen selbst bezahlen zu müssen.
Das hängt wie gesagt von der Branche und vom Arbeitgeber ab. Das Lebenslange Lernen ist auch eine Aufgabe des Arbeitnehmers, der sich weiterentwickeln will, insbesondere, wenn er nicht ganz sicher am selben Ort bleibt oder es nicht möchte.
Dass dies auch ein Teil der Personalentwicklung, klar. Aber auch da wird genau geklärt, was für das Unternehmen sinnvoll ist und irgendeine Klausel eingebaut, dass man eine bestimmte Zeit im Unternehmen bleiben muss. (Wenn ich an die KuK denke, die aber Weiterbildungen und ZKs dafür nutzen, sich dann wegzubewerben ...) -
Mein Beileid, Platty. Und auch dir dürfte dir ein Krankenschein "zustehen", wenn du es brauchst.
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und du hast vor, ein vollständiges Lehramtsstudium (womöglich inklusive Ref?) in weniger als 3 Jahren abzuschließen?
RESPEKT! -
weil du vielleicht 4 Jahre Spass im Studium hast, aber danach 80% der Zeit nur mittelmäßige Aufsätze zu oberflächlichen literarischen Themen liest, von denen die Kids keine einzige Seite gelesen haben. Ach: falls du überhaupt eine Stelle bekommst.
jetzt positiv: es sind tolle Fächer. Gar keine Frage.
Aber die Korrekturbelastung wiegt leider negativ alles auf, was einem Spass macht
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Dann stell dich auf eine korrekturlastige Zukunft ein, die zwar (in den Klassenarbeiten) nicht so sehr in die Tiefe geht, aber sehr lang sein kann.
Trotzdem tolle Fächer.
Zu der Fächerkombi gibt es aber sehr viele Threads, und zwar nicht von ungefähr -
SOLLTE dein Abbruch des Informatikstudiums an der Herausforderung "puh wird es viel Aufwand" liegen: vergiss es.
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unter der Woche, Frosch?

Vielleicht konntest du deswegen nicht schlafen
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Aber so gesehen: was ist denn der Sinn im Leben? Alles ist vergänglich und es gibt kaum was, was nicht schadet...
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und die Verteilung des Geldes wird - zwar auch manchmal durch die guten Kontakte auch aber hauptsächlich - durch die Schulentwicklung beschlossen. Wenn deine Schule als Prio 1 Europa und Internationalisierung hat, wirst du vielleicht für deine teilprivat motivierte Digitalisierungsfobi einen ANteil zahlen, an einer anderen Schule, die sich Digitalisierung als Topziel gesetzt hat, würde es übernommen.
Es gibt einfach viel zu wenig Geld für Alle und Alles, was man machen möchte und könnte. Je mehr Fobis überhaupt vom Kollegium gemacht werden, desto deutlicher muss reglementiert werden. Da ist vll "immer maximal 50%" fairer als "wer zuerst kommt, mahlt zuerst", aber die SL tut sich gut daran, dann nichts zu erwarten, wenn es nicht vollständig übernommen wird.. -
Was ist denn Human- und Physiogeo?
Humangeografie (Menschen, Wirtschaft, Stadt, Tourismus, ..) und Physiogeografie (Stadt, Land, Fluss, ..)
(weswegen ich eher auf Erdkunde Sek1 oder Sek2 tippe... (oder hat man da soviel Spezialisierung im Grundschullehramt?)
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