Ich würde mal sagen: das Bedürfnis nach und die Freude auf einen Feiertag ist unabhängig der Religion. Als geborene Katholikin bin ich ziemlich begeistert gewesen, von der Existenz von Fronleichnam zu erfahren, als ich nach Deutschland kam (Tja, mein katholisches Blut reichte für diesen Feiertag bis dahin nicht aus.). Ich bin sicher, es fehlen uns noch ein paar weitere Feiertage (aus NRW-Perspektive fehlt mir auf jeden Fall der 15. August, das werde ich in D (80% von Deutschland) nie verstehen.
Ich finde, um das friedliche ZUsammenleben mehrerer Konfessionen / Religionen zu feiern, gilt: umso mehr Feiertage, desto besser.
Im Senegal leben Muslime (Mehrheit) und Christen friedlich miteinander und genießen Zuckerfest, Opferfest, Weihnachten und Ostern. Juhu! (Es ist sicher in vielen Ländern so, aber ich hatte mit dem Land mehr zu tun und sie haben wirklich alle möglichen Ferien und Feiertage, im Ramadan-Monat versetzte Esszeiten in der Schulkantine (Internat) und das ganze Jahr hindurch freitags kein Fleisch.