Beiträge von chilipaprika

    chemikus08 es war auch (in dem Fall des Fahrradhelms) nur ihre persönliche Meinung. Ich glaube nicht, dass die Person es jemandem anderen direkt gesagt hat, mir wurde es nicht direkt gesagt (und ich weiß nicht, ob ich "helmlos" gesehen wurde). Sie hatte aber eine feste Meinung, wie vorbildlich Lehrer*innen zu sein haben.
    Es ist natürlich auch die Frage: darf man als Schulleitung Gespräche mit einer Meinung im Lehrerzimmer führen oder wird es missverstanden...
    Ich hatte keine Lust auf solche Gespräche und kam eh selten mit dem Rad, weil ich zu Fuss schneller bin.
    Und vermutlich bin ich nicht mal im Klassenraum immer vorbildlich, es gibt sicher eine Menge Sachen in meinem Leben, die zu wünschen übrig lassen. (Auch wenn mir natürlich nichts einfällt :D *unschuldig*)

    Ich hab im Ref übrigens mal einen Vortrag zum Thema Vorbildfunktion von der Schulleitung bekommen, weil ich über eine rote Ampel gelaufen bin, um die Straßenbahn noch zu kriegen. An einem Samstag und völlig privat, wohlbemerkt. Gute Güte 🙄

    Es ist immerhin etwas, was real verboten ist ;)

    Im Ref wurden Referendarinnen mit Piercings im Hinblick auf ihre Vorbildfunktion "gebeten", ihre Piercings abzulegen. Ein Schulleiter machte einer Referendarin, die er an einem Samstag in der Stadt mit Piercing in der Nase traf, klar, dass sie auch am Wochenende eine Vorbildfunktion habe, "auch wenn er nichts sagen dürfe"... (sie hatte noch nie ein Piercing in der Schule getragen, weil sie eben die Gepflogenheiten des Seminars / Seminargebiets kannte.)

    Ich hatte schon ein Gespräch mit meiner SL, die im Gespräch missbilligte, dass es Kolleg*innen gebe, die Rad ohne Helm fahren. Vorbildfunktion und so. es war eine Zeit, wo ich noch ab und zu mit Rad kam, ich habe es ganz aufgegeben (stattdessen: zu Fuss). [Einen Helm trage ich bei allen "Radausfahrten", aber nicht für 1,5km durch einen Park und einen einzigen Straßenübergang. Natürlich finde ich es vorbildlich, dass andere KuK mit ähnlicher Weglänge und ebenfalls 90% Rad-/Fussweg einen Helm tragen]

    Piercings sind nicht verboten, Helme sind für Erwachsene nicht Pflicht, das finde ich schon einschränkender. (Auch wenn rote Ampel für meine Genetik nur fakultativ sind, halte ich mich tatsächlich zumindest in meiner Stadt oder im Beisein von Minderjährigen grundsätzlich dran)

    https://www.uni-frankfurt.de/70303857/FAQs

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    Eine Verlängerung des Studiums ist kaum unvermeidbar. Du studierst quasi 30% mehr.
    Da du aber mit Englisch eh ins Ausland musst, und sich das nicht immer in der Regelstudienzeit organisieren lässt, kannst du es vll kombinieren (Chemie-Studium im Ausland zb.).
    Chemie ist eh von der Organisation nicht "einfach so zu schieben" (die meisten Kurse sind ja fest auf die Woche verteilt...), da wirst du also auch Deutsch und Englisch ein bisschen hin und her schieben, ABER (ganz ganz großes ABER!):
    Dein beruflicher Alltag wird später so viel schöner sein, mach das!
    (unabhängig davon, dass du überhaupt mit Chemie in der Kombination deine Chancen auf eine Stelle überhaupt erhöhst!)

    Auf jeden Fall sollte sich die versetzungsfähige verbeamtete Person auf die andere Adresse ummelden.
    Eine gewisse Pendelzeit wird dann sicher in Kauf zu nehmen sein, aber je nach Schulleitung und Mitleid (60 Kilometer sind am BK nicht sooo ungewöhnlich, oder?, hat die Schule "viel" in die Person investiert (ZK...)) bzw. Sachzwänge (wieviel Zeit seit OBAS und sind die Fachgruppen jetzt besser aufgestellt?), kann es auch gehen, mit Unterstützung des PR und nach Rücksprache mit aufnehmenden Schulen.
    Am "einfachsten" kann natürlich sein, wenn die aufnehmende, interessierte Schule eine Beförderungsstelle ausschreibt, die auf eine passt.

    Mich würde der Gedanke an den folgenden Papierkram abschrecken, mein Ref in Niedersachsen zu machen. Man weiß doch oft noch gar nicht 100%ig, ob man den Beruf überhaupt ausüben möchte und wohin es einen letztlich zieht/verschlägt... keine Ahnung, ob man auf diese Weise erfolgreich Absolventen binden kann, aber auf mich wirkt das Prozedere nicht wirklich gut gelungen.

    genau das habe ich auch gedacht.
    Ich bin fürs Ref nach NDS ("Grenzbereich") gegangen und es war für mich zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit klar, dass ich danach nach NRW ("Grenzbereich") zurückkehre, weil ich ein Fach habe, das es nur in NRW gibt und der Zuschnitt eines anderen Faches mir in NRW besser gefiel. Klar war es nicht, denn: hätte man mir eine Stelle an meiner Refschule 5 Minuten zu Fuss angeboten, hätte ich sie angenommen.
    Geld stresst mich, Schulden auch, ich war in der konfortablen Situation, bei/mit einem vollzeitbeschäftigten Partner zu leben, so dass ich ohne Probleme das Geld zur Seite gelegt hätte, mit Puffer dazu, aber alleine hätte ich Angst gehabt, mich zu verkalkulieren, und dann kommt ein Energiekrisenwinter auf uns zu, wo man sicher im Winter und Frühling auf Ersparnisse zurückgreifen muss...
    Ich finde es fies und unmoralisch... (und zumindest an meinem allseits beliebten Seminar waren 50% bundeslandfrem (kamen aus dem "Osten", hatten sich beworben, weil sie hofften, in der Nähe ihres Bundeslandes zu kommen, Pustekuchen, sie landeten an der holländischen Grenze), viele kehrten zurück, viele blieben nach dem Ref ("Ein Spatz in der Hand.."), mit dem fixen Ziel, sich so schnell wie möglich versetzen (Ländertausch) zu lassen...

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    wie wird die Rückzahlung berechnet? Ist brutto gleich netto?
    der verheiratete Referendar, deren Ehefrau eine hochbezahlte Kanzleianwältin ist, wird doch mehr Abzüge haben. Holt sich der Staat die jeweiligen Abzüge beim Finanzamt zurück?
    (nur eine von 1000 absurden Folgefragen)

    Ob es solche Bundesländer gibt, weiß ich nicht, aber das Fehlen eines Fehlerquotients bedeutet es zumindest nicht automatisch.
    In NRW taucht in den sprachlichen Fächern ein Kriterium Rechtschreibung und Zeichensetzung auf.
    In den sprachlich/textlich gestalteten Fächern gibt es definitiv auch Punkte zur Textgestaltung.
    und generell gibt es auch in allen Fächern in der Qualifikationsphase (oder schon früher?), Punkte wegen zu hoher Fehlquote abzuziehen (da ich nur sprachliche Fächer bzw. Fächer mit sehr langen Textantworten habe, weiß ich nicht so genau, ab wann katastrophale Rechtschreibung bzw. Grammatik in Mathe oder Physik bemängelt werden kann.)

    ich habe "nein" (wahrheitsgemäß) angekreuzt und musste mich "rechtfertigen", ob es aus ideologischen/religiösen Gründen sei. Also: nicht wirklich rechtfertigen, aber es wird wohl sehr selten sein, dass ein Amtsartz eine komplett trockene / nüchterne Person sieht.

    Edit vll zur Ergänzung: es war im Emsland. Da gibt es auch tatsächlich sehr selten solche Menschen :D

    Es handelt sich um ein sehr korrekturintensives Fach der Fächergruppe 2 mit stets vollen Kursen. Das ist ein Unterschied ;)

    Es mag sein, dass es ein Unterschied ist, aber sicher nicht die Top-Priorität auf der Liste der SL.

    Ich will dir gerne glauben, dass bei euch alle SuS Erdkunde als schriftliches Fach belegen, auch wenn es natürlich recht ungewöhnlich ist, aber ich habe Kolleginnen, die Englisch/Deutsch haben, auch 4 Kurse in der OBerstufe plus 2 in der Mittelstufe (und lass es mal 3/3 sein), mit LKs mit 30 SuS in Englisch.
    und selbst das ist keine Priorität bei der SL. Das kann man erst angehen, wenn man alle Stellen so gut besetzen kann, dass man vielleicht andere Kurse wie Hausaufgabenbetreuung, Lernzeiten, AGs, .. von belasteten Kolleg*innen durchführen lassen kann.

    Chili, mit 2 Fächern der Fächergruppe I und 2 Fächern der Fächergruppe II, eins davon nur in der Oberstufe.
    Ich weiß also, wovon ich rede (und neben der D/E-Kollegin geht es mir "gut")

    Einige sagen, Physik IST die Höchststrafe.
    Aber ich verstehe das, was du meinst. Das ist die Kehrseite des NRW-"Korrektursystems". Ich liebe mein "Fach der Fächergruppe II" in der Sek1, aber der Unterricht in der Sek1 kann (muss nicht!) je nach Lerngruppe sehr zäh werden, erst recht, weil es bei mir kein "harte Fakten-Fach" ist.

    Verbunden mit den anderen Threads geht es sicher darum, dass die Oberstufenkurse nicht mehr auf viele Schultern verteilt werden, sondern nur auf wenige.

    Ehrlich: die Korrekturbelastung von Kolleg:innen der Fächergruppe II ist vermutlich eine nachrrangige Priorität in der Besetzung von Stellen. Es ist NICHT unwichtig, aber die meisten Gymnasien sind offiziell reinrechnerisch überbesetzt, so dass sie nicht alle Stellen nachbesetzen können, die frei werden und erst recht nicht unbedingt mit jedem Fach. Da verschieben sich die Prioritäten (und die Kompromisse, die eine SL eingehen muss)

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