Beiträge von chilipaprika

    es schließt sich nicht aus: nach dem Master kann das Ganze in ein 1. Staatsexamen umgewandelt werden (so wäre es in NRW).

    Ich habe vorhin etwas mit "Note des Masters" gefunden, aber es war keine eindeutige Aussage, deswegen habe ich meine Suche eingestellt und hier nicht geteilt.

    Suchwörter für die eigene Suche:
    Note Zulassung Vorbereitungsdienst NDS

    Note Planstelle NDS

    usw..

    Die Frage war weniger, ob ich wieder hochrutschen könnte. Vielmehr habe ich keine Information darüber, wie es sich mit meinem Erstwunsch verhält. Ich habe bisher weder eine Zusage, noch eine Absage vom Erstwunsch bekommen und ich kann keine Information darüber finden, dass man nur von einem der angegebenen Ausbildungsorte ein Angebot erhält.

    du hast doch nur eine Bewerbung mit priorisierten Wünschen eingereicht. Du bekommst nur eine Antwort mit - im besten Fall, aber in NRW im Normalfall - einer Zusage.

    Edit: sorry, wossen war auf der 2. Seite schon schneller gewesen.

    ja, natürlich. Dein Erstwunsch ist voll mit den anderen Zusagen (und überbucht) und SELBST WENN dort viele absagen würden, und SELBST WENN (absolut unwahrscheinlich) sie unter ihrer Kapazitätsgrenze rutschen würden: da rustcht keine*r von seinem Zweitwunsch wieder hoch.

    ganz generell: es ist kein Problem.

    Ausnahmen:

    - deine Fächerkombi existiert in dem BL nicht als solche (insbesondere: Grundschullehramt und die Pflichtfächer)

    - Bayern macht irgendwelche Hürden (Modul in bayrischer Geschichte oder so..)

    - einige Bundesländer haben ein Bonus- oder Malus-System (für eigene Absolvent*innen, ich glaube: RLP, für externe: zb. Bayern).

    Ansonsten spielt B/Med oder Staatsexamen keine Rolle.
    Nach dem MEd müssen die NRW-Studierenden (formal!) ein erstes Staatsexamen bekommen, um ins Ref zu gehen. Reine Formsache.

    genau. Es ist wie wossen sagt. NRW ist der Plan B von (gefühlt) 80% der Bewerber*innen in Deutschland :D
    Ich gebe aber zu: ich habe auch meinen Platz nicht angenommen (obwohl NRW definitiv mein Plan A war, meine Fächerkombi auch Plan Ab, ich bin 3 Monate später halt ins Plan B Bundesland mit Plan B Fächerkombi gegangen. und bis dahin habe ich weiterhin gejobbt, hatte eine Vertretungsstelle, hätte aber sonst auch Call-Center oder so gemacht). Der Ort passte mir gar nicht und ich konnte gar nicht mal versuchen zu tauschen, weil es glaube ich das einzige Seminar im ganzen Land war (und meine 2 Wunsch-ZfsLs haben gar nicht geöffnet).

    1) Nationalität: Franzosen haben eine andere Streikkultur als die Deutschen.

    2) Herkunft: Ich komme aus einem Arbeiterhaushalt. Meine Elternteile waren nicht gewerkschaftlich engagiert, aber selbstverständlich (!) Mitglied, und Streiks wurden auch zuhause thematisiert. Muss man ja auch, wenn der Hauptverdiener zum Beispiel 6 Wochen vor Weihnachten streikt. Da fällt Weihnachten halt magerer aus.

    bei meinen Planstellenbewerbungen (3 unerfolgreiche) habe ich auch einmal den Namen der Person bekommen, die die Stelle bekommen hat. (Lustigerweise habe ich mir an der Schule für zwei Stellen beworben (unterschiedliche Fächerkombis) und nur bei einer Absage habe ich den Namen bekommen, bei der zweiten Stelle gab es einfach nie eine Absage (die Bewerbung war eingegangen). Bei einer Absage bei einer anderen Schule gab es auch keinen Namen (ich habe es aber von einem Mitbewerber erfahren)

    Und was hat das mit Frauen zu tun?

    Im Übrigen bin ich, wie du es nennst "bio-deutsch" UND habe doppelte Staatsbürgerschaft :)

    Aber halt leider: eine Frau. So sad.

    laleona: ich möchte dir nicht erzählen, was du bist (doch eigentlich schon :-D), ABER: du KANNST nicht biodeutsch sein mit doppelter Staatsbürgerschaft :D Du hast dich gefälligst zu entscheiden. Schließlich will man wissen, wer das Geld an Terrorist*innen bezahlt, falls du irgendwo in der Wüste entführt wurdest (ja, ohne Witz, das war Schäubles erstes Argument in einer Gesprächsrunde). Oder bei einem Krieg: da wird es sich zeigen, wem du doch näher bist...

    Chili mit doppelter Staatsbürgerschaft ;)

    Kruzifixe sind meines Wissens in katholischen Schulen ja auch nicht verboten, nur in staatlichen.

    Der Vollständigkeit halber: sie sind auch nicht in NRW verboten ( ... leider ...) sondern hängen / stehen da, in einigen Schulen sogar sehr prominent, in anderen nur in einzelnen Klassenräumen.
    Würde sich ein*e Schüler*in beschweren, müsste es ab. Aber naja.

    (Kolleg*innen übrigens nicht. Aber Kruzifixe können auch mal abgehangen werden und jede Woche wieder aufgehangen werden. Habe ich zwar nie gemacht, aber in einem Klassenraum, in welchem ich mehrmals die Woche war, beobachten dürfen. Irgendjemand nahm ihn immer wieder ab, ein Lehrer hing ihn immer wieder auf :-D)

    Ich vermute, dass du deinen Beitrag an mich richtest, da ich zuvor von Stau gesprochen hatte. Falls dem so ist, dann kannst du mich in Zukunft gerne markieren. Von LKWs war nicht die Rede und dass du mir unterstellst, errungene soziale Verbesserungen einfach „gerne dankend anzunehmen“, finde ich frech, um ehrlich zu sein, weil du weder mich noch meine Haltungen und Co. kennst. Ich werde mich aber weder weiter rechtfertigen noch anderweitig erklären. Dazu habe ich schlichtweg keine Lust und Zeit.

    Es kamen einfach Beiträge zwischen deinem Beitrag und meiner ANtwort und ich hielt es dann nicht für notwendig, dich erneut komplett zu zitieren. Aber gerne.

    Da ich davon ausgehe, dass du nicht autark irgendwo lebst, sondern Mitglied eines Staates bist, der sogar ein Sozialstaat ist, profitierst du automatisch von sozialen Verbesserungen der letzten Jahrzehnten und Jahrhundert. Dass ich davon ausgehe, dass jede*r diese dankend annimmt, war keine freche UNterstellung, ich habe Schwierigkeiten, mir vorzustellen, dass es Menschen gibt, die das Frauenwahlrecht, die Rentenversicherung, den bezahlten Urlaub, den Kündigungsschutz und solche nette Kleinigkeiten doof finden.
    Aber gut, solltest du tatsächlich zu denjenigen gehören, die dagegen kämpfen: mea culpa, du hast Recht. Alles Terrorist*innen, die nur den Staat zerstören wollen.

    Und nein, ich stehe definitiv nicht hinter allen Aktionen von allen sozialen Bewerbungen, aber ich weiß auch anzuerkennen, dass in einem Stau stecken ein kleinerer Übel ist, wenn am Ende der Kündigungsschutz nicht abgeschafft wird, ...
    Aber dafür bin ich halt kulturell anders großgeworden, nationalkulturell aber insbesondere herkunftskulturell.

    Ich weise nur auf den Vorfall in Berlin hin, bei welchem eine Radfahrerin starb, weil der Rettungswagen aufgrund der Straßenblockaden durch die Klimaaktivisten nicht rechtzeitig zum Unfallort kam. Sowas macht mich tatsächlich sehr wütend.

    Ich hoffe, dich machen alle Fahrradunfalltote in Berlin und anderswo genauso wütend, die es aufgrund der schlechten Infrastruktur und irren Autofahrer*innen gibt. Denn: es auf EINE Komponente zu schieben, obwohl es auch ohne sie oft zu zahlreichen Verschlechterungen des Gesundheitszustandes kam, ist ein bisschen zu einfach.

    Sollen diese Aktivisten doch richtig aktiv werden und beispielsweise eine Partei gründen, in welcher sie gemeinsam konkrete Ziele ausarbeiten und auf diese hinarbeiten. Die Zeit auf der Straße abzusitzen und auf diese Weise einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vorzunehmen, verursacht nur unnötigen Ärger und negative Aufmerksamkeit. Andernfalls sollen sie die Demo doch wenigstens anmelden und sich gefälligst von den Straßen wegbewegen.


    Cool... Politisches Engagement ist also nur gut, wenn es parteipolitisch organisiert ist? Bewegungen und individuelles Engagement sind nicht zulässig?
    Ich bin froh, dass dies andere Menschen in der Vergangenheit anders sahen. Ich glaube nicht, dass Parteien alleine mein Wahlrecht erkampft haben, dass Parteien alleine für die 5-Tage-Woche, den Urlaubsumfang, usw. sind..

    So, ich plaudere keine Staatsgeheimnisse heraus, sondern mein Wunschdenken. Ich habe KEINE Ahnung, warum ich das auf dem Schild habe und woher. Mein Kollege konnte es mir nicht bestätigen, der andere Kollege, von dem ich es haben könnte (also zumindest von dem ich es falsch verstanden haben könnte), ist zwei Wochen im Urlaub.
    Also: plant ruhig weiter das Studium zwei allgemeinbildender Fächer ...

    Ich habe Schwierigkeiten mir vorzustellen, dass es in Deutschland zum Teil nicht schon an einigen Grundschulen (seltener!) "Alltag" ist.
    Schon Ende der 90ern erzählte meine Kousine, Grundschullehrerin in der Brennpunktpariser Gegend, dass sie regelmäßig Messer aus der Schultaschen rausfischen und dass ab und zu Halbstarken Drohungen aussprechen, auch mit dem großen Bruder und so.

    oder bin ich zu abgebrüht? (also: es schockt mich total, aber Gewalt an Lehrer*innen ist für mich nichts Neues. In dem Sinne von: es wird so lange weggeguckt, bis etwas wirklich passiert (also JETZT zum Beispiel) )

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