Beiträge von chilipaprika

    oh dann bleibe ich hellhörig und lese hier, auch wenn ich mir das gar nicht vorstellen kann. (Selbst auf einer Vollabordnungsstelle, gute 40km, auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen.)
    Für die Dienstfahrten, die du tagsüber machen, dafür gibt es Abrechnungsmöglichkeiten.

    ich LIEBE es, Erwartungshorizonte zu basteln.
    Wenn irgendjemand auch (für Geld) abnehmen würde, würde ich es gerne als Nebentätigkeit machen.
    Klausuren entwickeln und das passende EWH empfinde ich als quasi die fachliche Krönung (was echt einiges bedeutet, denn es ist wirklich nicht sooo anspruchsvoll :) ) und die Suche nach Texten, Verknüpfung mit den Inhalten des Unterrichts (bzw. umgekehrt die Streuung einiger Punkte in die Reihe, um auf ein Ziel hinzuarbeiten), ...

    Ich könnte nicht anders als mit EWH, ich sehe es im Alltag wie qchn : es erleichtert das Leben nach der Rückgabe der Arbeit. Aber es erleichtert mir auch die Korrektur, auch wenn man durchaus Erfahrung braucht (bzw. ich Erfahrung brauchte), um die einzelnen Items passend zu haben und diese zu bepunkten (ganze Bandbreite bei jedem Item..)

    Dann berichte ich mal von Erfahrungen, um zu zeigen, wie unterschiedlich das Ganze sein kann...

    2014 (also NACH dem Urteil), BMI auf ziemlich genau 25 (an dem Tag, haha, wie lächerlich)
    Warnung des Amtsarztes, dass es knapp sei und ich bitte Sport machen solle. Aber ich wechsle ja das Bundesland, es sei OK (schwingte mehrmals im Gespräch, haha).
    Eine Mitreferendarin beim selben Arzt, BMI 27 oder so, durfte 6 Monate später anztanzen und musste eine Tendenz nach unten nachweisen. Ein paar Kilos reichten, sie hatte also keine Lust auf Kämpfen, zumal ihre Planstelle eben erst NACH dem 2. Termin war (Vorgriffstelle), sie hätte sonst danach geklagt.
    Bei uns beiden wurde übrigens kein Blut abgenommen, wo man also geguckt hätte, OB es schon medizinische Bedenken gäbe.

    Der andere Amtsarzt ein paar Kilometer weiter (es waren vom Einzugsgebiet des Refs mehrere Amtsärzte zuständig, zu denen wir nach dem Examen / vor der Planstelle vorstellig sein durften) hat Blut abgenommen, der Blutdruck war bei einer Mitreferendarin Grund, sie zu überprüfen, usw..

    Fun fact: der Personalrat (der der Behörde, nicht der Referendar*innen) hatte ein paar Wochen vorm Examen erzählt, dass aufs Gewicht nicht mehr geguckt werde, erst ab BMI 35 würde man weitere Untersuchungen und Atteste einfordern.

    Von anderen Menschen bei anderen Amtsärzten weiß ich aber, dass das Gewicht nicht thematisiert wurde und von meiner groben EInschätzung müssten sie eher bei BMI30-35 als 25 gewesen sein.
    Bei einem Fall in meiner Region musste eine junge Dame abnehmen, sie hat sich wortwörtlich in dem Abnehmjahr totgehungert, danach wurde wohl jahrelang in dem Amtsarztzentrum das Gewicht nicht thematisiert.

    Es ist seit 2013 offiziell kein richtiger Grund, jemanden abzulehnen, Komorbiditäten (die nunmal statistisch gesehen sehr wahrscheinlich sind) dürfen nicht per se angenommen werden, sondern müssen nachgewiesen werden. Ansonsten gesunde Menschen können also nicht aufgrund ihres Gewichts abgelehnt werden. Wenn also "alles gut" ist, dann ist es gar kein Problem.

    Komorbide Werte solltest du also im Vorfeld selbst überprüfen lassen, es würde dir die Angst nehmen, selbstbewusst aufzutreten (du sagst, dass Arztbesuche unangenehm sind, was durchaus nachvollziehbar ist, denn - es wird "zum Glück" immer mehr zum Thema von Studien und wissenschaftlich untersucht - das medizinische Milieu ist genauso wie der Gesellschaft dickenfeindlich und behandelt dicke Menschen eben sehr schlecht, so dass viele Krankheiten oft gar nicht erkannt und behandelt werden.

    Insb. wird das zum Problem, wenn die Schulleitung einen um bezahlte Mehrarbeit gebeten hat und man dem zugestimmt hat. Das Land NRW rechnet in einem solchen Fall die Minusstunden über das komplette Schuljahr gegen und nicht bloß die Minusstunden des aktuellen Monats. Da bleibt von der bezahlten Mehrarbeit am Ende rein gar nichts mehr übrig.

    NEIN.
    Entweder: deine Schule verfährt regelwidrig. Also: nicht das Land NRW sondern die Schule.
    Oder: es gibt am BK eine andere Regelung (gut möglich wegen dualer Ausbildung und so )

    Mit Mathe hast du doch ein Fach, das immer unterrichtet wird :)

    https://www.franziskus-berufskolleg.de/4665-Bildungsg%E4nge.html

    Nur als Beispiel, ich habe Berufskolleg Sozialpädagogik gesucht. Schau auf den Seiten der Bildungsgänge, was deren Stundenpläne ist.

    Soweit ich das verstanden habe, wird auch das allgemeinbildende Fach dem jeweiligen Bildungsgang angepasst (inhaltlich), an deren Bedürfnissen (zusätzlich zum Niveau der Allgemeinbildung oder einige Bildungsgänge sind auch die Hochschulreife)

    Und nicht vergessen: es könnte _rein theoretisch_ so sein (ich gehe davon aus, dass man eher im Bereich/ Umfeld seiner beruflichen Fachrichtung bleibt, WENN es geht bzw langfristig), dass du auch die Heizungsmonteure in Mathe unterrichtest, wenn dein BK mehrere Schwerpunkte hat.

    Warum nicht motivierend? Würdest du auch sagen, dass es nicht motivierend ist, zur Bushaltestelle zu laufen? (Ich frage wirklich neugierig nach, eine Kollegin fand es letzens auch komisch, dass ich 20 Minuten zur Bushaltestelle laufe (und je nach Verbindung am Ziel auch)

    Und wird er die Reise nochmal antreten oder war das ein einmaliges Experiment? ^^ Erst mit dem Fahrrad zur Haltestelle fahren zu müssen, ist natürlich nicht gerade motivierend...

    warum denn nicht?!

    Mein Mann ist heute auch mit dem 9Euro-Ticket zur Arbeit, Zug war voll, lag aber an einer anderen Sache (Doppelter Zug wurde halbiert).
    Es ist zumindest geplant, das mindestens einmal die Woche zu machen. Schon alleine die heutige Fahrt war günstiger als das Tanken. Also ab jetzt ist jede Fahrt Sparen. Am Ende vom Sommer kann er sich was Cooles kaufen (er spekuliert zwar auf ein Wohnmobil, aber ich befürchte, es wird nicht reichen..)

    Wenn du Anspruch auf ALG1 hast (mindestens 365 Tage in den letzten 2 Jahren)eingezahlt) und dich rechtzeitig meldest (oder das Amt ein Auge zudrückt, weil ‚naja eigentlich hätte es verlängert werden sollen aber ich kann nichts dafür‘ (es ist oft kulanter als gedacht), dann hast du nicht nur ALG1 sondern auch die Versicherung.

    So oder so bist du aber im Nachgang einer Tätigkeit noch für eine Übergangsfrist zu versichern.

    also sorry, aber ÖPNV ist nunmal eine wichtige Infrastruktur der Gesellschaft, und auch wenn Kultur ebenfalls eine wichtige Aufgabe, es ist keine PFLICHTaufgabe des Staates, sondern eine zusätzliche, freiwillige.
    Das hat auch einen Grund.
    Nein, ich kann nicht das Auto nehmen, die Fahrgemeinschaft nutzen oder das Taxi (wow!).

    Hier in NRW gilt nach wie vor Maskenpflicht in Bus & Bahn. Finde ich irritierend, wenn ich mein Gesicht in einem Abteil bedecken muss, in dem ich eventuell als einzige sitze, während ich momentan auf Großveranstaltungen (u. a. Konzerte) ohne Maske gehen kann. Ich komme da mit meiner Logik an meine Grenzen.

    Menschen gehen freiwillig auf Konzerte, ich fahre nicht freiwillig Bus und Bahn.
    Es ist vielleicht der Unterschied in der Argumentation?

    Dann hattet ihr aber doch auch eine wie auch immer geartete Ausgangsschrift?

    Jein.

    Ich habe wirklich ALLE Menschen gefragt, die ich in Grundschulen kenne: Es gibt weder einen Namen für irgendeine Schrift noch eine Vorgabe, wie und was man es den Kindern beibringt. Klar, das "f" hat zwei Bögen, aber es gibt eben nicht eine andere Schrift parallel, die nur einen hätte und wo man ganz skandalös gucken würde, wenn sie vermischt würden. und wenn es im Laufe der Grundschulzeit zu Veränderungen kommt, dann ist es halt so. (die Höhe und Tiefe der Buchstaben wird ja am Anfang gelehrt, aber spätestens ab Klasse 2 oder 3 hat es keinen mehr interessiert (außer meine Eltern, weil "eine schöne Schrift" das wichtigste ist (wenn man sonst keine Probleme hat). Aber zwischen "schön" und "Standard" gibt es Unterschiede, meine Eltern schreiben unterschiedlich, meine Schwester und ich auch. Ich kann die Schriften da gut erkennen.

    aber es geht doch sicher nicht darum, dass DU irgendeine Schrift beherrschst, sondern dass man als Kind in Kontakt mit Buchstaben ist, die nicht nur gedruckt sind. Ich kann /konnte die Irritation einzelner Schüler*innen nachvollziehen, dass sie mein "r" oder "z" nicht lesen konnten, weil sie im deutschen Sprachraum anders aussehen. Okay... Aber für das Interesse und die Neugier spielt es sicher keine Rolle, welche Ausgangsschrift oder was auch immer benutzt wird (da bin ich sicher sehr stumpf, so ein Tralala gibt es / gab es nicht in Frankreich, ich habe rundliche Buchstaben gelernt und geformt und ganz schnell findet jede*r sein Ding. Ich konnte erst Jahre später verstehen, warum "alle Deutschen" gleich schreiben (die Schriften aller meiner Brieffreundinnen sahen so ähnlich aus).

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