Beiträge von chilipaprika

    Das bedeutet, du warst im Ref mit einem Fach, das du zu einem geringeren Anteil als dein anderes Fach studiert hast. Hast dies auch in der Oberstufe unterrichtet. Das geht, dabei bleibe ich, auf Kosten der Qualität, da wichtige Inhalte fehlen.

    jup. Ich hab das Ref in meinem Zweit- und Drittfach gemacht.

    Interessante Vorstellung, dass es eine Gleichstellung von Kreditpunkten zu abgefragten Inhalten zu Kompetenzen und Fähigkeiten geben sollte.

    (Alte Ordnung SteX RLP) Ich musste sogar (Haltet euch fest) nur 3 Kurse insgesamt besuchen (1 Proseminar meiner Wahl, 1 Hauptseminar meiner Wahl, die Fachdidaktik). Ich habe alle möglichen VL besucht (damals waren sie ohne Klausur sondern nur ‚zum Lernen‘ da), einige Seminare, ohne eine Hausarbeit zu schreiben, und: Achtung, jetzt kommt der Clou, dieselbe Abschlussprüfung abgelegt. Eine 4-stündige Klausur und eine Stunde mündliche Prüfung (4 Themen, 4 Bereiche des Fachs). Meine Prüfer*innen fanden mich sehr gut, wenn es dich beruhigt.

    Im Ref sass ich fast ein halbes Jahr im LK und habe dort meinen ‚großen Unterrichtsbesuch‘.

    Ich bin Akademikerin, ich konnte mich in die Themen einarbeiten, die ich noch nicht kannte.

    (NRW, mittelalte Ordnung, modularisiert, nicht alle Module)

    Ähnliches Verfahren, ca. Hälfte der Module, Klausuren, mündliche Prüfung. Abschluss, Examen, voller, unproblematischer Oberstufeneinsatz.

    Es geht um das Drittfach!!

    Chili, Latein-LK (das Lateinstudium in Deutschland war mir aber zu herausfordernd, da kämpfte ich schon genug mit Mittelhochdeutsch). Ich bin aber schon seit Jahren kein Fan von Leuten, die Latein wegen Einstellungscjancen studieren (wobei ich glaube, dass man ohne das entsprechende Interesse kein Lateinstudium schafft), das Fach hat es verdient, seinetwillen studiert zu werden und nicht nur als Beiwerk, um eine Einstellung zu bekommen.

    dann wird höchstwahrscheinlich der Schulleiter sich erinnern, was er im Vertrag stehen hat ;)
    Allerdings kann man es schon mal nebenbei noch mal erwähnen (bietet sich auch an, wenn man ein Abschiedsblümchen und eine Tafel Schokolade möchte)

    Endet dein Vertrag, weil er von ANfang an so terminiert war oder endet er, WEIL du einen unbefristeten Vertrag bekommst (das wäre der Fall zb in NRW, wenn beide Verträge in NRW sind).
    Oder gehst du nur davon aus, dass es endet, weil du woanders einen Vertrag hast?
    Der gute Ton wäre schon, dem Schulleiter Bescheid zu sagen, dass du einen anderen Vertrag hast. Ggf. ist das Schulamt / die Bezirksregierung wirklich sehr langsam, sie kümmern sich um die neue Schule und werden nicht von sich aus der alten Schule Bescheid geben. Dein SL muss aber vorher Bescheid geben, damit er deine Stelle wieder ausschreiben kann oder die Mitteln auf das Kollegium verteilen darf (die Stunden müssen ja gehalten werden)

    Meine Frage ist: Hat jemand Erfahrungen mit der Anerkennung von in anderen BL (z.B. RLP) abgelegten Erweiterungsprüfungen (z.B. in Latein) in NRW gemacht? Ich möchte mein Ref gerne in NRW machen und dort bleiben. Es wäre total blöd, wenn ich hinterher erfahren würde, dass mein drittes Fach in NRW nicht anerkannt werden würde und ich "umsonst" studiert hätte...


    Meine Antwort: geht.
    Deine Antwort sinngemäß: geht nicht.

    Meine Antwort: geht sehr wohl.

    Es tut mir leid, wie du meinen Ton wahrnimmst, ich kann nunmal nicht die Aussage verändern.
    ICH habe ein "nicht vollständiges" Drittfach aus einem anderen Bundesland und eine Zulassung zum Ref in NRW.
    Ein Reffi von mir hatte ein "nicht vollständiges" Drittfach aus einem anderen Bundesland und eine Zulassung zum Ref in NRW.

    Unsere Drittfächer sind selbstverständlich vollständig studiert, aber nicht mit der vollen Creditzahl, wie NRW es vorschreiben würde. Mein Abschluss war aber unter den Bedingungen meines Bundeslandes (zufälligerweise auch RLP) vollständig.

    Und um jetzt sogar das Spielchen zu erweitern: Besagter Abschluss im Erweiterungsfach in RLP wurde mir für den Zugang zum Ref als "vollständig" anerkannt in Hessen, NRW und RLP.
    Es geht also NIRGENDWO (Ausnahmen sind sicher Bayern, wo die Erweiterungsfächer einem anderen Status unterliegen) um die genaue Anzahl an Kreditpunkten, sondern darum, ob das Fach "vollständig" (nach den Regelungen des Landes) studiert wurde.
    Und leider gilt die bayrische Erweiterungsordnung für Ethik nicht mehr, bzw. leider bin ich zu spät, aber wie schon jemand anders im Thread geschrieben hat: sonst hätte ich von dort das Fach auch importiert (es wäre aber nach dem Ref gewesen).

    Dass du dein Drittfach im gleichen Umfang studiert hast, wie deine anderen Fächer, heißt nicht, dass die Voraussetzung ist, dass man dieselbe Kreditpunktezahl haben muss.

    Du hast dein Drittfach im gleichen Umfang studiert, WEIL es an deiner Uni / in deinem Bundesland die Voraussetzung für den vollständigen Abschluss als Drittfach ist / war.
    Wenn jemand in einem anderen Bundesland den vollständigen Abschluss auf einem anderen Weg erworben hat, dann ist es irrelevant, weil dies nicht Teil der Anerkennung ist.

    Ich brauche nicht zu recherchieren, ICH bin ein Beispiel.
    Und ein Reffi von mir vor gerade 3 Jahren, also modularisiert studiert mit Drittfach.

    Und ob mein Ton oberlehrerhaft ist oder nicht, tut hier wenig zur Sache, wenn ich etwas schreibe, jemand anders danach das Gegenteil sagt und damit meint, ich hätte etwas Falsches geschrieben, obwohl es umgekehrt der Fall ist.
    Wenn der TE eine Frage stellt, (Anerkennung von Drittfächern aus anderen Bundesländern, die eine andere Voraussetzung erfüllen als in NRW) und ich durch Erfahrung und Fakten die Antwort weiß, dann beharre ich darauf, dass keine falsche Aussage im Forum bleibt.

    Der TE hat auf einen "kurzen" Weg gesucht, seine Einstellungschancen zu erhöhen. Pädagogik Gym/Ges studieren, um sich im Fall der Fälle die mögliche Tür für das BK offen zu lassen, einen weiteren Zertifikatskurs (Den du am Anfang nicht erwähnt hattest - was für jemanden, der das nicht weiß, dann am Ende eine bösartige Überraschung sein kann) zu belegen (den im Prinzip auch jeder mit anderen interessanteren Fächern belegen dürfte), ist halt ein gefährlicher Weg und Hinweis.

    Du musst immer davon ausgehen, dass ein TE, der eine Frage stellt, sich darauf "verlässt", dass ein Hinweis vollständig ist.
    Wenn: warum nicht den Doppelabschluss oder sofortiger Umschwung auf BK? Mit Psychologie hat man sich eh auf ältere SuS-Gruppen vorbereitet, vielleicht ist es einfacher. Und in der Regel nicht viel nachzumachen. (Klar, die 52 WOchen Praktikum).

    Es ist einfach falsch. Oder belege die Aussage, es wäre sehr sehr neu.
    Du brauchst keine "vollen Credits" (was auch immer es sein soll, da je nach Anteil der Bildungswissenschaften ist die Höhe der fachlichen Anteile unterschiedlich...), sondern ein volles Fach.


    Pädagogik ist nicht automatisch Sozialpädagogik, auch wenn es eine Zeit lang Brückenmöglichkeiten gab. Pädagogik ist auch ein eigenständiges Fach am BK.
    Ein Fach für ein bestimmtes Lehramt zu studieren, in der Hoffnung, in einem anderen Lehramt ein verwandtes Fach unterrichten zu dürfen, ist schon ein seltsamer Plan.

    Da man das Drittfach in NRW in vollem Umfang studieren muss, denke ich nicht, dass das anerkannt wird, wenn man weniger Credits für sein Drittfach hat. Um mit einem Fach ins Ref gehen zu können, musst du ja die vollen Credits haben.


    Nein.
    Um mit einem Fach ins Ref gehen zu können, braucht man den Abschluss des Faches. Wie der Abschluss entstanden ist, ist eine bundeslands- oder uniinterne Regelung.

    Bei deinem Zweitfach Psychologie wäre doch (Sozial)-pädgogik als Erweiterung viel naheliegender als Latein. Mit (Sozial)pädagogik hat man am BK sehr gute Chancen. Auf Leo kann man auch mit dem Fach Psychologie einen Zertifikatskurs für Sozialpädagogik abschließen und das dann unterrichten.

    Bei dem Ziel Gym/Ges wäre die Kombi von Psychologie und Pädagogik kaum eine Verbesserung. Das wäre genauso schlau wie Russisch/Deutsch mit Italienisch zu erweitern.
    Es gibt schon nicht viele Schulen mit Psychologie, ich vermute, dass die wenigsten auch noch Päda haben.

    sie werden im Promill-Bereich sein.
    und einige davon haben aus Gründen abgebrochen, die oh Wunder, im neuen Bundesland auch zu Problemen führten (ich "kenne" so und so. auch in unterschiedlichen Richtungen Haha, die Naiven, die dachten, es wird schöner, wenn sie aufs Land wechseln :-D)

    das stimmt. SoPäd vergesse ich oft, mein Fehler.
    Bei Grundschullehramt weiß ich, dass es sogar beim Wechsel nach dem Ref zu vielen Problemen führt.
    Bei SoPäd dürfte es oft aufgrund des Mangels zumindest _einfacher_ sein, oder? (ich war in Förderbedarfen unterwegs, die nicht bundesweit ausgebildet werden, da wird es wohl egal sein, ob man 2 oder 1 Förderschwerpunkt hat, oder? (gut, es würde mich am Ende doch nicht mehr wundern) ) (also wie gesagt: nach dem Ref)

    ich glaube, der Grundschubereich ist der schwierigste (die Fächerkombis sind recht unterschiedlich: 3 oder 4 Fächer, Mathe/Deutsch Pflicht oder eben nicht, usw..)

    Ich "kenne" Fälle des "Wechsels" im Gym-Bereich.
    Es sind aber keine Wechsel, sondern rechtzeitige Abbrüche (vor dem 9. Monat des 18.-monatigen Refs) und Neubeginn in NRW. In NDS kursierte bei uns die Information, dass NRW die Chance sei, wenn jemand von uns rechtzeitig abbricht (also noch vor dem Beginn der Prüfungsphase.
    Ein richtiger Wechsel dürfte unmöglich sein.

    Gibt es einen Grund dafür? Warum ist das bei Studierenden so beliebt?

    Ich kann es nicht verstehen, denn Geschichte zu studieren wäre für mich eine rein Qual.

    Geschichte ist auch ein schönes Fach. Wer die Vergangenheit versteht, kann mit der Gegenwart eine Menge anfangen.
    Wenn man bedenkt, dass es auch in Zeiten von Pflichtlatinum plus Pflichtfremdsprache unglaublich viele Leute gab, ist es ziemlich bemerkenswert.
    Ob alle Historiker, die vielleicht eine Vorliebe für eine bestimmte Epoche haben, in der Schule glücklich werden...
    Das war für mich das Ende meiner Überlegungen und der Schwenk zu Sozialkunde (und es war sogar genau die perfekte Entscheidung)

    Wenn du wirklich Lehrkraft für Englisch/Geschichte werden willst und mit der Schulform und Zielregion etwas flexibel bist, sollte da nichts im Wege stehen. Zumindest für Englisch ist ein gewisser Bedarf an den Schulen da, insbesondere wenn man den Blick weitet und nicht nur Gymnasien in Betracht zieht.


    Achtung, unterschiedliche Bundesländer haben unterschiedliche Fächertafel. Ich weiß zwar nicht, ob der krasse Unterschied noch existiert, ich habe aber in Erinnerung, dass Geschichte in NDS in jedem Jahrgang am Gym unterrichtet wird, das ist in NRW nicht der Fall (also: weniger Bedarf für selbe Schüler*innenzahl).
    Die Flexibilität muss also noch höher sein. In der Sek1 würde man heutzutage mit der Kombi super und sofort unterkommen. Man muss aber bedenken, dass man mit der Kombi Englisch, Politik, Geschichte, Erdkunde und sicher auch noch was Anderes unterrichtet (Deutsch? Fremdsprache? Kunst?)

    Meine Schülerinnen haben sich über die Blumen sehr gefreut. Die Jungs hatten heute für "ihre Mädchen" sogar Kuchen mit (selbst gebacken!).

    chilipaprika: Es tut mir leid, dass du offensichtlich persönlich schlechte Erfahrungen gemacht hast. Ich weiß ja nicht, welche Idioten von Männern du kennlernen musstest.

    Meine Schülerinnen haben gern bei mir Unterricht (denke ich) und sie werden auch alle ein Abi schaffen. Mehr gibt es nicht zu sagen.

    Wie kommst du darauf, dass ich offensichtlich schlechte Erfahrungen gemacht habe?
    DASS es solche Menschen gibt, ist nunmal kein Geheimnis. OB ICH persönlich davon betroffen wurde, tut nichts zur Sache (ich behaupte, dass jede Frau mal irgendwann einen doofen, sexistischen Spruch bekommen hat, jede erlebt es aber unterschiedlich).

    WENN jemand das ganze Jahr etwas Anderes vorlebt, ist es heuchlerisch, aber ich habe genau das Gegenteil mit meinem Beitrag sagen wollen.
    (mein selbst erlebtes Beispiel: Mitarbeit in einer politischen Organisation, wo die Frauen schönes Quotenbeiwerk sind, solange sie einigen Männern nicht im Wege stehen und diese ihre Macht behalten. Wenn besgate Männer am 8. März Blümchen verteilen, kann ich kotzen. Aber es war eben das Gegenbeispiel)

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