Beiträge von chilipaprika

    ich hätte lieber Bonbons als Blumen.

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    frei nach Jacques Brel.

    und für alle natürlich.

    wenn Alpha den Rest des Jahres seinen Schülerinnen sagt, dass sie kein Abi brauchen, eh Hausfrauen werden sollen und darüber hinaus anzügliche Witze macht, dann ist die Blume verwirrend.
    Wenn er aber sonst Gleichstellung lebt und vorlebt...

    also wenn mir im Supermarkt oder auf der Straße eine Blume aufgedrückt /geschenkt würde (wahlweise von irgendeiner Marke oder politischer Partei), könnte ich auch die Augen rollen. Wenn aber jemand, dem ich es wirklich abkaufe, dass er es nett meint, das tut, finde ich es nett. Schließlich rolle ich nicht die Augen über die Blümchen der Schülervertretung am Valentinstag oder über die Geburtstagsgrüße von Kolleg*innen im Lehrerzimmer (ist auch nur ein Konvention)

    Die Versetzung ist in Bayern eh schon voll das große Thema, aber ohne "trifftigen Grund" (Kind und Ehering) wird es sicher noch schwieriger.
    Dann bist du in der Probezeit (warum hast du die Stelle in Bayern angenommen?)

    Wenn man davon ausgeht, dass eine Versetzung vermutlich erst (frühestens) in anderthalb Jahren (Versetzungsfrist ist für August vorbei, dann nächstes Jahr, in Februar gibt es glaube ich viel weniger Versetzungsbewegungen oder gar keine zwischen Ländern?) wäre: Augen zu und durch, dein Partner macht sein Meister und sucht dann eine STelle bei dir in der Nähe.

    • Sperrung der Hauptfachkombinationen für Studis. (Eher eine langfristige Lösung.)

    ICH persönlich bin gegen Sperre von Kombinationen, das Land sollte lieber die Belastung gut verteilen, aber wenn schon: Sperrung der Nebenfachkombination in NRW.
    Es ist doch verrückt, dass ich jeden Tag in der Beratung Leute mit SoWi/Philo habe (und da 70% meiner Beratung an Fremdsprachler*innen geht: davon ist die Kombi E/EW der Runner. und jetzt heulen sie rum, weil der NC im Master sie rauskickt. Da will ich denen sagen, dass sie mit der Fächerkombi und der Note eh keine Chance haben (weil sie mit 1000n mit der selben Fächerkombi konkurrieren)

    Ich weiß nicht, ob es auf dich zutrifft, ich habe aber just gestern darüber gelesen, dass ein ähnliches Problem sehr viele Frauen betrifft, die entbunden haben. (Anlass meiner weiteren Lektüre war die Ehefrau von Bushido, die meinte, dass sie kaum noch niesen kann, ohne einen Unfall zu befürchten, 5 Geburten, davon 2 Mehrlingsgeburten).
    Ich bin nicht betroffen und meine Frauenärztin , die mir mal wohl ein Kompliment machen wollte :-D, meinte mal zu mir, dass ich vermutlich diesbezüglich keine Probleme hätte, wenn ich ein Kind bekäme, also in Abgrenzung zu sehr vielen Frauen, die darunter leiden. Also: du bist nicht alleine! (egal, ob es durch eine Geburt oder nicht ausgelöst wurde!) (auch wenn ich verstehen kann, dass man es nicht unbedingt sofort offen ansprechen will)

    "Merci" zum Einstieg zu verschenken, ist ein bisschen seltsam, oder?
    Die einzige Daseinsberechtigung dieser nicht mal schmeckenden Schokolade ist doch nur, dass man Danke sagt? (Wenn schon gekauft, dann nehme ich lieber die Mini-Packung von Lindt oder Milka mit "Danke" darauf.)

    Manchmal ist es auch genauso gut, lieb und lächelnd zu jemandem zu sein, als sich sofort "einzukaufen". Ich bin überrascht, wieviele zum Einstieg (in einen Vertretungsvertrag!) was schenken würden. Vielleicht haben mich die Sekretärinnen total doof gefunden...
    Mit dem Hausmeister (und den Putzkräften!) kam/komme ich allerdings stets super klar, alleine deswegen, weil ich die SuS nicht rauslasse, ohne die Stühle hochstellen zu lassen, oder es selbst mache, wenn ich es verpeilt habe, einen Müllsack oder einen Schwamm abhole, wenn ich zu große Sachen gebastelt habe und vergessen habe, eine Mülltüte zu bringen. Zum Hausmeister hatte ich auch eine gute Beziehung, weil ich lange in der Schule blieb und er mich abends "rauswarf" und wir miteinander quatschten (und weil ich ihm mal gesagt habe, dass er am (Verdi-)Streiktag die Schule nicht vorher öffnen soll, wenn er schon streikt).
    Wenn man einen Einstand im Lehrerzimmer macht (ist an einigen Schulen üblich, aber weniger für Vertretungslehrkräfte), dann sollte man zum Sekretariat gehen und einen Teller bringen oder darauf hinweisen, dass was im Lehrerzimmer liegt...


    Gute Schulen sollten ein kleines Handbuch für neue Lehrkräfte haben, da kann man einfach nachfragen, ob es sowas an der Schule gibt, oft denken die Schulleitungen nur beim Haupteinstellungstermin daran (bei uns wird es immer zum Hauptstartkonferenz im Sommer verschickt).

    Guten Start!

    Hm, ich bin natürlich nicht in NRW tätig und auch nicht in der Sek.II, aber bei vier Fächern, davon drei Nebenfächer und einer 70%-Stelle habe ich neun Korrekturklassen (einmal Hauptfach, 8x Nebenfach), was völlig normal ist hier in BW. :weissnicht: (Bei einem Vollzeitdeputat bzw. anderer Deputatsverteilung könnten das auch problemlos deutlich mehr Korrekturklassen sein angesichts der Vielzahl einstündiger Unterrichtsfächer in der Sek.I.)

    Ich glaube, der Begriff "Korrekturgruppe" macht aber nur in NRW Sinn, denn woanders korrigiert man eh immer. "weniger" in dem Nebenfach aber es hält sich grob die Balanz, ob ich 2 Klassenarbeiten in einer Französischgruppe oder 2 mal 1 Arbeit in zwei Politikgruppen schreiben lasse.
    In NRW ist der Tag der Deputatsverteilung für einige Menschen tatsächlich ein entscheidender Moment (wieviel von meinem Nebenfach habe ich zum Ausgleich bekommen? Denn: im Hauptfach schreiben die Kids in NRW eben 3 Arbeiten. Und, weiterer Unterschied zumindest zu NRW: da die armen armen kleinen NRW-Kinder nur 2 Arbeiten pro Woche schreiben dürfen (und nicht 3), hat man zusätzlich die Orgafrage, wann diese vielen Arbeiten platziert werden können, dass es auch pädagogisch Sinn ergibt.
    (aber wenigstens darf ich rein theoretisch 8 Wochen für die Korrektur nutzen, solange ich keine neue Arbeit schreibe...)

    Vielleicht sollte die Diskussion ausgelagert werden: Aber da jetzt durch die neue Stundentafel G9 in NRW die schriftlichen Fächer demnächst von Klasse 8 an nur noch 3-stündig sind, hat ein VZ-Lehrer mit 2 Korrekturfächern demnächst 7-8 Korrekturklassen. Das ist einfach nur Wahnsinn.

    Danke fürs Schmackhaft machen der Rückkehr in den Schuldienst in G9 :D

    du darfst dir gerne etwas wünschen.
    Aber nebenbei gesagt: neben meinen Korrekturen habe ich auch Vorbereitung und Nachbereitung meines Unterrichtes. Ich glaube also nicht, dass meine Korrekturen der Ersatz für die Korrekturen sind. Oder was meinst du, wie es den Chemie-/Physiklehrkräften in anderen Bundesländern geht? sie machen keine Experimente?

    Ich will nicht sagen, dass ich die ärmste Lehrkraft der Welt bin, aber nur ein Vergleich...

    Gym/Ges, weil es meine Schulform ist, ein kleiner Vergleich von NRW und NDS, weil ich mich da am besten auskenne, wobei NDS für fast ganz Deutschland ziemlich respräsentativ ist.

    NRW: Hauptfach / Fächergruppe I
    -> 6 Arbeiten im Jahr in der Sek1
    -> ggf. 5 Arbeiten ab Klasse 9

    in der Oberstufe schreiben alle alle Klausuren.

    NDS: Hauptfach / Fächergruppe I (4-stündig und mehr)

    -> 4 Arbeiten im Jahr in der Sek1
    In der Oberstufe schreiben alle alle Klausuren.

    NRW: Nebenfach / Fächergruppe II

    -> 0 Arbeiten pro Jahr in der Sek1

    In der Oberstufe schreiben nur die Abiturient*innen die Klausuren.

    NDS: Nebenfach / Fächergruppe II

    -> 2 Arbeiten im Jahr in der Sek1
    In der Oberstufe schreiben Alle alle Klausuren. (in NDS: 5 Abifächer, in NRW: 4 Abifächer)

    NRW: VZ bei 25,5
    NDS: VZ bei 24? (oder 24,5?)

    In NDS hat also ein Nebenfachkollege mit zwei NF-Lerngruppen statt einer Hauptfachlerngruppe (kommt mit der Stundenzahl grob hin) eine ähnliche Anzahl an Korrekturstappeln. Da streitet man sich "nur" darüber, ob die Deutsch-/Englischklausur länger zu korrigieren ist als die Chemieklausur.

    In NRW kommen ständig die Argumente von "der Lärm ist der Turnhalle ist schlimm" und "ich muss Reagenzgläser putzen". Was für ein trauriger Unterricht es wohl in NDS ist, dass die Kids nie Experimente machen dürfen und nie in die Turnhalle gehen.

    Ist es okay? Ist meine Perspektive dargestellt?

    Liebe NaWi-Lehrkräfte: fordert ruhig eine Gläserputzkraft. Trotzdem darf ich darauf hinweisen, dass es in meinem Bundesland eine ganz krasse Disbalanz gibt und das kann man objektiv nicht anders sehen. Denn wenn ein Chemie-/Physiklehrer in NDS genauso viel zu tun hat, wie ein Deutsch-/Französischlehrer aus NDS (was ich bundeslandintern annehme?), wie sieht dann der Vergleich in NRW aus?
    Oder: wenn ein Chemie-/Physiklehrer aus NRW genauso viel zu tun hat, wie Deutsch-Französischlehrer aus NRW (was du bundeslandintern annimmst?), wie kann denn der Chemie-/Physiklehrer in NDS überleben, der mit nur 1,5 Stunden weniger ca. 8-9 Klausurstappel mehr pro Halbjahr hat.

    ich wünsche mir statt Geld:
    - ein niedrigeres Deputat

    - Anrechnung / Ausgleich von Korrekturen in einer gewissen Form (und nicht mit einem Modell, das mich auf 24 Stunden lässt und die Sport/Erdkunde-Lehrkraft auf 30 bringt) (Achtung, ich spreche aus NRW-Sicht, wo ich als Hauptfachlehrkraft 5-6 Arbeiten pro Klasse in der Sek1 habe, während in den Nebenfächern 0 Arbeiten geschrieben werden. Da ist die Diskrepanz nicht "ein paar Seiten mehr in der Arbeit")
    - Anrechnung von Zeit für die Beziehungsarbeit: Klassenlehrkraft-Stunden, aber auch ein "Konto", wo ich alle klassenbezogenen Mehrarbeitsstunden eintragen kann (Wandertag, Klassenfahrt) und nach einem gewissen Maß, wird es bezahlt oder in Freizeit umgewandelt (natürlich wird das Maß proportional zum Deputat gesetzt)
    .... ich glaube, wenn ich noch überlege, wird die Liste lang. und das ginge durchaus vertraglich.

    Was hast du denn dann gemacht? "Hey" gerufen oder vielleicht in der dritten Person angesprochen.

    Wann bzw. wie oft spricht man denn eine Lehrkraft direkt an?
    "Was soll ich jetzt machen?" "Wählt die Mannschaft die Seite?" oder "Können wir heute die Übung machen?" klappt auch ganz gut.
    (und glaub mir, klappt bei mir mehrere Jahre. Wenn die andere Person glaubt, dass man sie duzt / siezt, würde sie selbst erzählen, dass man es so macht.)

    Ich mag die Analyse von Kris, weil es tatsächlich genau das war: zuviel Nähe im Schulkontext war mir nicht geheuer. Und im Verein auch, aber da duzt man sich. Körperliche Nähe hätte ich auch im Sportunterricht nie in dem selben Maßen "akzeptiert", wie es nunmal beim Turnen fürs Absichern notwendig gewesen sein mag.

    Vielleicht mal eine andere Perspektive:

    Eine Kollegin bietet ihren Klassen immer das Du an, die SuS siezen sie trotzdem immer und finden es total unangenehm, die Lehrerin zu duzen. Ich finde, das ist mehr als nur Gewohnheit, denn die Möglichkeit des sprachlichen Ausdrucks von Distanz ist eine gute Sache. Distanz ist nichts schlechtes


    Nachdem ich seit Jahren im Turnverein meinen Trainer geduzt und mit Vornamen angesprochen habe, hatte ich das Vergnügen, ihn als Sportlehrer zu haben. Er bot mir das "Du" auch im Schulkontext an, ich wäre nicht die einzige gewesen, einige Sportlehrer*innen waren in der selben Situation wegen Fussball oder Handball.
    Während es einer Mitschülerin ganz leicht über die Lippen ging, wäre es für mich absolut unmöglich gewesen, "Du" im Schulkontext zu sagen. Leider war ich aber auch nicht in der Lage "Sie" zu sagen, also habe ich ein Jahr lang unpersönliche Formen benutzt.
    Das "Sie" wäre gegangen, wenn er nicht so penetrant das "Du" als selbstverständlich angesehen hätte, als ich zu Jahresbeginn "Sie" sagte.
    ICH empfinde es als Lernende als übergriffig, wenn jemand mir das "Du" anbietet / aufzwingt und auch glaubt, mir damit ein Gefallen zu tun, bzw. cool zu sein. (es betraf mehrere Situationen in meiner Lernbiographie).

    Auch DAS muss man berücksichtigen, finde ich.
    Wir sind nunmal im deutschen Sprachraum mit deutscher Sprache und Höflichkeitsform "Sie".

    Erstmal ist die Person in MV, und zweitens:
    es ist für mich irrelevant, sondern es ging in meinem Beitrag nicht unbedingt um die TE (ich bezog mich ja auch um die Definition von Materialien), sondern darum, dass ich es schade finde, dass Leute, die erst am Anfang sind, sich ggf. nur an Handreichungen orientieren möchten. und bei jemandem, der ALLE Handreichungen zu ALLEN Büchern haben möchte, finde ich meinen konstruktiven kritischen Impuls nicht so abwägig.
    Also: wenn in NRW ein PEFler oder OBASler nur mit Handreichungen käme, fände ich es auch traurig bis problematisch (auch wenn ich es menschlich nachvollziehen kann, zumal die Stundenbelastung eine höhere ist).

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