Beiträge von chilipaprika

    Die jungen Männer per se zu verteufeln, wird hier ja nicht helfen. Oft kommen sie mit entsprechenden Werten von daheim oder ihrem Imam oder Mullah in die Schule. Da muss man dann Aufklärungsarbeit leisten. Wenn die Glaubensdogmen das Einzige sind, was ihnen aktiv an Werten vermittelt wird, dann muss sich unser Unterricht darauf einstellen. Hier sehe ich insbesondere Chancen in praktischer Philosophie oder Ethik, was die meisten Muslime ohnehin wegen der Nichtteilnahme am christlichen Religionsunterricht belegen.

    mit allem gehe ich d'accord, aber ich möchte ergänzen: auch dem islamischen Religionsunterricht kommt eine wichtige Rolle zu, der (zum Glück!) an immer mehr Schulen etabliert wird.

    Gute Führungskräfte haben einen Einblick in den Arbeitsbereich oder führen Mitarbeitergespräche so, dass sie wissen, ob es an Minderleistung oder zuviel Arbeit liegt.

    Bei mir in der Abteilung darf man nicht ohne Erlaubnis mehr als einen Tag Überstunden anhäufen, die man nicht innerhalb von 2-3 Wochen abfeiern könnte. Oder zum Beispiel weil ein Projekt ein paar Wochen lang viel Zeit erfordert und man dann nach und nach in einer anderen Phase abfeiern wird. Unsere Projektmanagerin hat quasi nach jedem Projekt eine Woche lang Urlaub als Überstundenabbau.
    Ausnahmen gibt es (zb. eben Projekzeit, Dienstreisen oder bestimmte Bereiche, ich gehöre dazu) und es hat einfach mit der Arbeitslast zu tun, bis eine Lösung gefunden wird (und es aufgeteilt wird), aber sonst muss man darlegen, dass es nicht in der Zeit machbar ist.

    Dass man freitags nachmittags "frei" hat, kann man nur mit einer Stunde mehr pro Tag an den weiteren 4 Tagen schaffen.
    Mit Einhaltung der Pausenregelung würde dies für mich im Büro bedeuten, dass ich 8 Stunden 12 Minuten + 1 Stunde Mehrarbeit + 30 Minuten Mittagspause + 15 Minuten weitere Pflichtpause. Irgendwie kann man nicht alles haben: die Lücke im Nachmittag mit den Kindern, aber keine Abendsarbeit, den Freitagnachmittag beim Sport aber keine Sonntagsarbeit..

    Wenn man trackt, kann man überrascht sein, aber ich bin sicher, nicht jede*r, der/die schreit, würde über dem Jahr soooooo viele Überstunden haben.

    Also: Ich (gerade außerhalb der Schule) bearbeite Mails auch sonntags, weil es MICH entlastet, schicke sie aber erst alle montags früh ab, wenn mein Arbeitstag beginnt.
    Die Arbeitszeit, die ich sonntags investiere, schreibe ich auf und ziehe sie donnerstags oder freitags ab, weil ich keinen vollen Arbeitstag schaffe / möchte (andere Termine).

    Bei der Sonntagsarbeit der Lehrkräfte (Teil deiner Frage) ist es nunmal die "freie Entscheidung" der jeweiligen Lehrkraft, am Sonntag Unterricht vorzubereiten und Mails zu lesen / zu beantworten, statt dies unter der Woche zu machen. Krux der flexiblen Arbeitszeit.
    Nach mehreren Vorfällen bei meiner Arbeit protokolliere ich halb minutiös meine Arbeitszeit seit März und bin nur am Staunen (zugegeben, jetzt nicht mehr), wie diese "nur 5Minuten-ichschreibekurzeine Mail" doch 40 Minuten dauern kann. Jetzt habe ich erst recht kein schlechtes Gewissen, dass ich mir donnerstags UND freitags freischaufle (und ich habe montags ein 10-Stundentag)

    Naive Frage an die Kundigen: Ist das abgeleitete Erstfach bei Wirtschaftsinformatik Mathe?
    Bzw. überhaupt sicher als Zweitfach? (neben Informatik)
    Das solltest du "klären" (ich weiß, es wird auch tatsächlich erst danach geprüft, aber man kann sich erkundigen), bevor dein SL irgendeine Stelle ausschreibt, auf die du dich nur über 3 Umwege bewerben dürftest.

    Was es nicht gibt, kann ich versuchen, passend zu machen.
    und selbst, wenn es so eine schlechte Lösung ist, wie ein zeitlicher Abstand (während andere aufbauen und am Ende baut das Kind selbst länger ab), oder im Bälleraum oder auf der Toilette (die es doch in der Regel immer gibt...).

    Denn ja: Sport gehört meiner Meinung nach dazu (auch wenn es mein Hassfach Nummer 1 war. Aber eben nicht wegen des Sports, sondern wegen der Gruppendynamik, die in der Umkleide begann).
    Die Begründung "es wird niemand gezwungen" ist absurd. Doch, zum Sportunterricht gehört eine bestimmte Kleiderordnung und ich will es jedem/jeder ermöglichen, der/die das möchte, aber wegen bestimmter Umstände (fühlt sich im ihm/ihr zugeordneten Geschlecht falsch, fühlt sich in seinem Körper schlecht, wird gemobbt) nicht möglich ist.

    Die Umkleide ist quasi DER Raum, wo Lehrkräfte nicht hinschauen. Ich würde doch nie ein Kind an der Tafel den ganzen Sprüchen aussetzen wollen, die in einem Umkleideraum fallen. Ich muss also gut hören / ein Gefühl für meine Kids und meine Lerngruppe haben und alles tun, damit Pausen, Umkleidezeiten, Hofzeiten nicht zur Hölle für einige Kinder werden.

    Direkt nachgefragt:
    Du bist mit einer 1,X vorbenotet, bist in der Prüfung (überraschend!) durchgefallen und die Kolleg*innen (die also zu dieser Vornote beigetragen haben) haben jetzt dir gegenüber eine komplett andere Haltung, einen scharfen, herablassenden Ton?
    Fehlen uns ein paar Informationen zur Einschätzung oder sind deine KuK total unempathisch und sehr seltsam?

    Sonst schließe ich mich Sissys Fragen an: wenn du selbst das Gefühl hast, du müsstest disziplinierter an die Sache herangehen: was machst du jetzt und was denkst du wäre besser? Kannst du es aufbringen und welche Hilfe von außen brauchst du, um es aufbringen zu können?

    Ich will meckern.
    ich will schreien.
    Über die Welt und ein bisschen über mich selbst.
    Ich saß gerade im Zug eine Stunde lang in der Nähe eines Typs, der ein Hakenkreuz auf seinem Knie tatowiert hatte und eine kurze Hose trug.
    und ich konnte nichts machen. Ich habe mich eine Stunde lang für meine Feigheit geschämt, konnte aber nichts sagen :(

    Ich fühle mich jetzt total doof. und total schlecht.

    Von dieser Welt und von mir selbst. Aber doch am meisten von dieser Welt.

    Ich habe mal an einer kleinen Grundschule unterrichtet. Da gab es bei der Sporthalle nur EINE EINZIGE Umkleidekabine für die Kinder. Und eine kleine Kabine für die Lehrkraft.

    Das war wirklich problematisch bei den größeren Kindern...

    das war bei mir in der Grundschule (bis Klasse 5) auch so.
    Bzw. es gab zwei Umkleideräume, aber während des Tages wurden beide für alle geöffnet (da ging es eh nur darum, die Schuhe auszutauschen. In der Grundschule haben wir uns nicht umgezogen. In den 80ern waren Jogginghosen eh das, was jede*r jeden Tag getragen hat. Gut, nicht jede*r, aber Jeans hatten wirklich die wenigsten an.)
    und die Umkleide hatte nebenbei auch keine Tür.
    Das heißt, auch wenn es abends mal eine Trennung gab (ich habe nur geschlechtergetrennte Sportarten gemacht), liefen mal Eltern oder Trainer auf dem Flur.
    Ich bin froh, dass auf der Ebene sich viel geändert hat. Aber es ist noch ein langer Weg.

    Nur ein TShirt wechseln ist eine große Hürde.

    Viele Mädels sollten vll einen Sport-BH, auch das könnte /sollte getauscht werden.

    Aber ja: selber schuld, wer sich unwohl fühlt (da sind wir wieder beim Ursprungsthema…)

    Ich lasse mich doch nicht in meinem Leben (aüßerst minimal) einschränken, nur weil ein paar Mimosen nicht klar kommen. [Kotzsarkasmus aus]

    Und genau deswegen ist auch dein Einstiegsbeitrag dein eigener und nicht vergleichbar nach Alter, Vorgeschichte oder Länge der Mitgliedschaft.

    Mit irgendeinem mathematischen Modell berechnet die Versicherung, wieviel (mehr) du zahlen musst, um sowohl die Beitragsjahre, die (statistisch) in den Einzahltopf kämen, bevor du später älter und kränker bist, auszugleichen aber auch noch aufgrund deiner Vorgeschichte alle Zuschläge..

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