psst... MrsPace ist Lois Lane ![]()
Beiträge von chilipaprika
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OT: Andrew: ist IRGENDJEMAND in deiner Familie KEIN Lehrer*in? (wobei Englisch mal ein bisschen Abwechslung darstellt
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Ja, aber man wird ja sicherlich nicht arbeitslos enden 😁 Es wird sich schon etwas geeignetes ergeben.
Nein, aber zwischen E/PK am Gym und "E/PK/ganz viel fachfremd" an der ISS (?) gibt es sicher Welten. Wenn du dir gut vorstellen kannst, auch Geschichte, Erdkunde, ein bisschen Ethik und Deutsch fachfremd zu unterrichten, du nicht aufs bürgerliche Gymnasium fixiert bist, "wird sich schon etwas [G]eeignetes" ergeben."
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und wenn (Achtung: möglicherweise überspitztes Bild) sonntags der Unterstufenchor auf dem Marktplatz sang, war er selbstverständlich da.
und DAS ist klares ein wichtiger Teil von gutem Management. Nicht bei jedem Auftritt, aber genug Anerkennung JEDEM geben. Auch den vermeintlich kleinen unwichtigen Rädern. und aus dem kleinen Unterstufenchor wird die Oberstufenmusical-AG, die mal einen Preis gewinnt. Wer sich nur da sehen lässt, gewinnt sicher keinen Beliebtheitspreis. Ich bin froh, meinen SL regelmäßig bei solchen Sachen außerhalb der Schule erspäht zu haben, aber ernsthaft: das wäre sowas von nicht mein Ding.
und das ist sicher der Punkt am Wandel. Bei den bisherigen, männlichen SL-Mitgliedern, deren Verabschiedung ich miterleben durfte, wurde stark "betont", dass es ohne die Ehefrau nicht gegangen wäre, die zu Hause die Kinder erzogen hat. Oder selbst Lehrerin war aber "nebenbei" alles geschmissen hat (ich vermute, eine sehr niedrige Teilzeit und sehr lange Elternzeiten, also wegen der Generation..
Wenn ein Paar sich über sowas einig ist UND auch einen Ausgleich wie auch immer klärt, ist es sicher möglich, aber das muss man wirklich vorher bedenken. -
Chili, die, die ich meine, die waren vorher auch schon ..... Komisch.
ja, bei mir auch, aber jetzt hat es einen deutlicheren Beigeschmack. Es ist für mich ein Unterschied, ob jemand "komisch" oder esoterisch unterwegs ist oder von Unterdrückung und Beschneidnug der Menschenrechte redet inklusive regelmäßiger Demos auf dem Marktplatz.
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Politik ist ja kein Kernfach, so dass da nicht alle SchülerInnen in der Oberstufe Klausuren schreiben werden. Das dürfte somit ein geringerer, aber dennoch vorhandener Arbeitsaufwand sein.Achtung, diese Aussage ist nur aus NRW-Perspektive richtig.
Ob sie auch für Berlin gilt / nicht gilt, weiß ich nicht. Aber zum Beispiel in NDS und RLP (und soweit hier im Forum gelesen auch in BaWü und BY) schreiben alle SuS in allen Fächern alle Klausuren. "Nebenfächer" (Fächer der Fächergruppe II) sind halt aber in der Korrektur trotzdem weniger aufwändig als Englisch und Deutsch, weil die SuS weniger schreiben (Klausurenzeiten oft geringer, in der Regel auch weniger Klausuren), in ihrer "Muttersprache" schreiben, usw.. -
Ich könnte mir vorstellen, dass Luma es anders meint: Wie ist denn die Stimmung in einem Kollegium, wenn sich ein paar KuK als absolute Irre geoutet haben?
Ja, das frage ich mich auch. Ich habe zum Glück sehr wenige solche Menschen in meinem Umfeld aber ja, bei MIR schädigt es nachhaltig das Verhältnis.
Genauso wie es nachhaltig das Verhältnis schädigt, wenn ich von jemandem erfahre, dass er ein Rassist oder ein Arsch ist.
Da ist aber bei jedem die Hemmschwelle anders und womöglich sehen es andere Menschen lockerer.
Disclaimer: es heißt nicht, dass ich mit einem Kollegen nicht zusammen in einem Klassenteam zusammen sein kann, aber den würde ich für die nächste Klassenfahrt nicht unbedingt anfragen. -
soweit ich weiß, sind diese Notengrenzen auch wieder so ein Süddeutschland-Ding.
Die wären mir in meinem Bundesland nicht bekannt (auch wenn ich diesbezügliche eh keine Pläne hege)
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wann wir noch mal der Landtag gewählt?
2022 wird mein politisches Jahr, ich kann wahlmäßig nur kotzen. -
ich bekomme sie zu Hause, zum Glück, denn die Beihilfe hat es (immer noch) nicht geschafft zu kapieren, dass ich nicht mehr an meiner Schule bin.
Lustigerweise habe ich eine neue Beihilfestelle, WEIL ich die Dienststelle gewechselt habe. Aber die alte Beihilfestelle hat wohl der neuen Beihilfestelle meine alte Dienstadresse gegeben. Ich vermute, nach meinem letzten unfreundlichen Anschreiben wird es sich erledigt haben, mal sehen, demnächst reiche ich ja wieder was ein.
Nein, ich bin kein grundsätzlich unfreundlicher Mensch, aber ich habe halt unglaublich viel Glück, dass meine alte Schule Porto bezahlt und mir meine Unterlagen nachschickt. Von meiner Refschule kann ich nicht soviel sagen und da sind Unterlagen (trotz Adressmeldung an alle Stellen) verloren gegangen. und es ist auch nicht der Job der Schule...
Ich bekomme aber eine Bezügemitteilung nur, wenn sich was ändert (wie jetzt in Januar: mehr Geld), oder Überstunden abgerechnet wurden zb -
Kann man als Religionslehrer eigentlich auch die Kirchensteuer von der Steuer absetzen? Frage für einen Freund.

ich würde auch die Pendlerpauschale zur wöchentlichen sonntäglichen Fortbildung einreichen.

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(die macht allerdings soviele "kostenlose Probeabos", dass sie mich noch nicht als regelmäßige Abonnentin gewinnen konnte. ich hätte aber so gerne die Zeit (haha), die ZEIT jede Woche zu lesen... Ich brauche 4-6 Wochen
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ach, das Finanzamt ist im großen Ganzen ganz okay (dieses Jahr wieder Mitarbeiterwechsel und keine einzige Nachfrage, obwohl ich mich auf einiges eingestellt hatte (Arbeitsstelleveränderung, neue Wege, Pandemie, usw..) aber der Mitarbeiter davor hat (als vermutlich einziger MA Deutschlands!) die (leider wohl richtige) These aufgestellt, dass mein Arbeitszimmer nur zur Hälfte angerechnet wird, weil das Haus auch 50% meinem Mann gehört.
Nachdem er auch noch die Regale zu 50% anrechnen wollte, war auch Schluss mit lustig.
In meiner Liste stehen übrigens ab und zu Zeitschriften. Aus Zeitmangel habe ich kein Zeit- oder Ähnliches-Abo. Ich kaufe aber durchaus ab und zu gezielt mal eine Ausgabe, wo einen Artikel brauche (spontan aus dem Kopf der letzten Jahre: Interkulturelle Pädagogik, irgendeine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, Situation von Jugendlichen in der Pandemie, .. fast immer sind es Klausur- oder Abiturtexte geworden.)
Mein bester Kauf war vor Jahren die Jungle World, die Taz, die Zeit, die SZ und die Junge Freiheit am selben Tag. Ich weiß nicht mehr das Thema, es war aber eine richtig coole Zeitungsanalyse im Unterricht.
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Was ist Privatlektüre?!
Und das meine ich ernst. Nein, die Bücher zu Darmgesundheit und Wechseljahre, auch nicht Krimis und so habe ich nicht eingereicht, aber ziemlich alles Andere (zugegeben ich lese fast nur Sach- und Fachliteratur) fließt ein (durch quasi dauerschleifeartige Fortbildungen aber auch belegbar), viele Bücher, die mich privat erfreuen, können, haben einen Bezug. Gut, ich bin Deutsch- und Fremdsprachenlehrerin, das hilft…
Hälst du das für Betrug? Ich kann zumindest (tue es auch wegen blödem Finzanzamt) auf jedem Beleg ein Fach mit Stufe und Unterrichtsgebiet/Reihe zuordnen. Auch wenn ich es nicht sofort brauche.
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Zitat von Fossi74
Na, woran wird das wohl liegen? In einem System, das Noten über alles stellt, wiegt ein kleiner Beschiss eben viel weniger als eine schlechte(re) Note.
Da das System Schule seitens der täuschenden SchülerInnen als "Gegner" auf dem Weg des scheinbar angeborenen Rechts auf einen Schulabschluss empfunden wird, sind Täuschungsversuche psychologisch betrachtet auch Formen der "Notwehr" gegen die scheinbare Machtlosigkeit gegenüber den Prüfungen (neben schlichter Dreistigkeit oder Verzweiflung.) Die Einsicht, dass ein Schulabschluss durch (positive) Leistungen erworben werden muss, ist reifebedingt oft noch nicht vorhanden. Der in Deutschland stark verbreitete Argwohn gegenüber (sehr) guten SchülerInnenleistungen als Zeichen übermäßiger Anpassung und Konformität tut sein Übriges.
und seien wir mal ehrlich: im Lehrerzimmer habe ich durchaus einiges erlebt, wo man sich dann nicht mehr wundern muss.
Von "Ach, ist normal, wer hat noch nie gespickt?" und dann ein Auge zudrücken und so tun, als hätte man es nicht gesehenüber "Ich nehme es sportlich und mich interessiert es nicht"
bis zu (ich stehe Jahre später unter Schock) "in den Examensprüfungen habe ich einen Rock getragen, so konnte ich unterm Tisch die Spicker lesen, wenn ich meinen Rock hochzog". Der Satz fiel im Kontext von "Ach, sowas sollte man nicht zu eng sehen" und die Person dachte wahrscheinlich, dass sie super cool ist und ich es auch lustig finde, solche Anekdoten auszutauschen. Ich hielt vorher nicht sooo viel von ihr, es war kein Pluspunkt auf der Liste.
Dann braucht man sich nicht wundern. Ich sagte es schon: Werte müssen beigebracht werden und dass ehrliche Leistung wertvoller ist als eine erschummelte Note, das müsste nicht nur den SuS bewusst sein. -
Ich glaube, es ist ein Bayern-Ding. In NRW, RLP und NDS habe ich nie Arbeiten wieder eingesammelt / wieder einsammeln müssen.
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hattest du vorher einen Freibetrag gemeldet, den man jedes Jahr melden soll? Ein Kind, das mit der Ausbildung fertig sein könnte?
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oh... Ich habe noch keine Bezügemitteilung, nach dem Lesen hier aber einen Blick aufs Konto geworfen und habe (A13, Vollzeit) ca. 13 Euro mehr.
WARUM? Da läuft doch was seltsam, wenn in unserer Gehaltsklasse die Steuer gesenkt wird?
(Ja, ich nehme gerne mehr Geld ein, aber vom Arbeitgeber. Ja, ich weiß, dass es in meinem konkreten Fall fast derselbe Topf ist) -
Zitat von chili
Ich habe vor Jaaaahren, sogar in meinem ersten "offiziellen" Jahr, bei einer Portfolioarbeit mehreren Schüler*innen in der Klasse in einigen Teilen der Arbeit eine 6 wegen Plagiat gegeben.
Rein aus Interesse: War es denn ein Vollplagiat oder waren nur bestimmte Passagen kopiert? Ich kann mich nicht erinnern, dass wir an der Schule jemals ein Vollplagiat z. B. als MA hatten und nur dann käme nach meinem Verständnis unseres Notenreglements die 1 wirklich infrage. Freilich kann ich einiges an Notenpunkten abziehen und mit Sicherheit käme eine ungenügende Leistung (also Note < 4) heraus aber dass eine 1 vor dem Komma steht, kommt schon sehr selten vor.
... in einigen Teilen.
Das war in der jeweiligen Aufgabe ein Vollplagiat. ("Schreibe eine Rezension zu einem Buch deiner Wahl" -> abgeschrieben. Ja, es gibt idiotische 8tKlässler*innen, die auf 4minus in Deutsch stehen, nie lesen, aber eine Rezension zu Goethes Werther (oder so ähnlich) abgeben.
Es kam keine 6 raus, bei keinem Schüler. Aber bei 2 eben eine 5, weil sie mehrmals in der Arbeit plagiert haben UND sowieso sehr schwach waren. -
@karuna: ist es aber nicht bei jedem Handeln grundsätzlich so? und natürlich auch beim Lehrer?
Wir gehen erstmal immer unbewusst von uns aus und mit den Erfahrungen und den Jahren hat man viele neue Perspektiven dazu gewonnen, die einen dazu befähigen, vielleicht anders zu handeln..
und leider ist es auch so, dass ein bestimmtes Handeln bei einem Schüler ganz anders wirkt als bei einem anderen (was nicht unbedingt immer bedeutet, dass man trotzdem nicht handeln sollte).
Ich habe vor Jaaaahren, sogar in meinem ersten "offiziellen" Jahr, bei einer Portfolioarbeit mehreren Schüler*innen in der Klasse in einigen Teilen der Arbeit eine 6 wegen Plagiat gegeben. Die Regeln waren bekannt, die SuS aber naiv, dass ich es ernst meine (auch zum Teil, wie sich später herausstellte, dass einige KuK etwas ankündigen aber nicht durchziehen) UND dass ich in der Lage bin, im Internet Sachen zu googeln.
Dies führte bei einigen SuS leider zu einer 4 oder zu einer 5 als Gesamtnote der Arbeit. Ein Elternteil hat sich nie gemeldet (alle Arbeiten wurden wie üblich unterschrieben), ein Elternteil hat hinter meinem Rücken bei einer Kollegin gefragt, ob ich es dürfe, sich bei mir beim Elternsprechtag kackfrech verhalten und die Mutter offenbarte mir, dass Söhnchen nichts dafür könne, SIE schließlich die Sachen aus dem Netz kopiert hätte und ihm gegeben hatte (ja, noch besser), und das dritte Elternpaar hat brav unterschrieben (eigentlich eine sehr fleißige, strebsame Schülerin im 2er Bereich, die in Panik Mist gebaut hat und jetzt ihre 4 hatte) und sich beim Elternsprechtag bei mir bedankt. Es habe zwar viele Tränen gegeben, sie hätten nicht geschimpft / nicht schimpfen müssen, sondern nur "so ist es, Lektion gelernt" gedacht und sich eben bedankt, dass ich konsequent war. Jaaaahre später habe ich von der Schülerin kurz vorm Abi erfahren, dass es ihr eine Lektion fürs Leben war und sie zwar sowieso nie der Typ für sowas war, sie aber nie wieder der Verführung verfallen würde und sie vermutlich die plagiatfreieste Facharbeit der Stufe abgegeben habe, weil sie nie wieder so einen Mist machen würde.
Bei den zwei anderen Kandidat*innen habe ich vermutlich keine nachhaltige Wirkung erzeugt, außer dass sie (und ihre Eltern, grr) wussten, bei Chili kann man es nicht machen, bei XY schon. Tja, doof aber auch das lernen unsere SuS: wo gibt es Grenzen und welche.Mit den Jahren habe ich gelernt, so ein Verhalten nicht mehr persönlich hinzunehmen, ich sehe es aber als einen wichtigen Teil meines Erziehungsauftrags. Mein Ziel ist NICHT, dass alle meine SuS das ganze Wissen aufsaugen, was ich ihnen vermittle. Es geht eh nicht bei Allen. Aber dass sie wissen, WAS sie können und das auch auf ehrliche Art, das ist mir viel wichtiger. Werte vermitteln ist durchaus wichtiger als eine Integralfunktion oder das Subjonctif passé (jaja, den Subjonctif gibt es tatsächlich auch in der Vergangenheit :-D) (aber natürlich müssen die SuS auch die Grammatik und Mathe lernen. Mit Höflichkeit und Ehrlichkeit bekommt man keinen Schulabschluss.)
Sorry, ich habe keine Lösung. Eine 6 würde ich nicht vergeben, ich sehe es nicht in meinem Bundesland abgesichert, mir wäre wichtiger, klar zu machen, dass sowas zu einem doppelten* Vertrauensverlust führt und dass es im Leben nun mal unschön ist.
*doppelt: 1) der Schüler hat betrogen, 2) der Schüler versucht, mir einen Fehler anzudichten. Es ist eine schwerwiegendere Lüge, als seine eigene Leistung zu erschummeln.
Aber: es sind junge Erwachsene: bestrafen, aufklären und dann neue Chancen vergeben.
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