das habe ich doch gesagt: "dein eigener Entwurf". Ist ja nicht fürs Seminar.
Für die Besprechung mit dem Mentor würde ICH (falls ich Reffi in der Verlängerung wäre - und das habe ich als Reffi ganz normal gehabt) trotzdem das Papier auf dem Tisch haben, wenn ich bespreche, was ich machen werde / gemacht habe. Es zeigt auch dem/der Mentor*in, dass man nicht "als Tourist, mit den Händen in den Taschen" in die Klasse geht, sondern sich Gedanken gemacht hat.
Aus Sicht der Reffi:
- Wenn etwas schief läuft, dann weiß ich zumindest, dass ich gucken muss: wo bin ich abgewischen? war der geschriebene Impuls eh gut / kacke?
- Ich kann mir nicht vorwerfen lassen, dass ich nicht geplant hätte
- Wenn ich eh plane, ist es Quatsch so zu tun, als ob man es nicht aufschreiben könnte. Der Aufwand, die Tabelle einmal aufzusetzen, hat man eh für die UBs..
Aus Sicht der Mentorin:
- Wenn es in den Stunden regelmäßig schief läuft / aus dem Ruder läuft, dann möchte ich schwarz auf weiß die Vorbereitung sehen, sonst kann ich nicht helfen und sowas wie "habe ich aber vorbereitet" reicht mir nicht.
Ich hatte für alle Stunden (unter Aufsicht, für viele meiner "eigenen Stunden" aber auch) mein Stichpunkt-Raster. (unsere Tabelle war wirklich nur mit Schritten in Stichpunkten und jeweiliger Verknüpfung zum Teillernziel)
Ergänzt habe ich aber für mich (und ggf. zum Zeigen) zwei Sachen in je unterschiedlicher Farbe:
- alle Sprachimpulse in grün (also alles nur in Operatoren)
- in rot alle Handlungen wie "AB1 verteilen", "nach hinten gehen". Natürlich nach und nach fallen die Sachen weg, die einem instinktiv fallen. Aber ich hatte Schwierigkeiten, rumzulaufen und die Kontrolle abzugeben, also musste ich es mir aufschreiben. Genauso hatte ich bis kurz vorm Exam ein paar Post-it mit "SIEZEN" auf dem Pult, um mich daran zu erinnern, die SuS in der Oberstufe zu siezen (war Pflicht in den Besuchen).
Tafelbild natürlich auch auf der Stundenskizze. Immer. Wir sind nicht beim Improkurs.