dann kannst du die Studien lesen, die Mittelwerte angeben, statt hier anekdotische Erfahrungswerte als verallgemeinert zu lesen.
Beiträge von chilipaprika
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Auf dem Papier? Oder in Wirklichkeit?!?
natürlich auf dem Papier, aber ein Teil des Problems ist meine Schuld, der andere Teil ist systemisch, das kann man überall lesen, brauche ich nicht noch mal zu beschreiben..
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Ich bin Beamtin und in NRW, also ganz klar: 41 Stunden.
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dann verstehe ich nicht, was du brauchst.
WENN du bisher erfolgreich und wirksam gearbeitet hast, dann doch irgendwie durch eine Art von Diagnostik (du hast ja nicht einfach so in der Luft Sachen bearbeitet oder?) -
Diagnostik ist eine Kernkompetenz des Lehrer*innendaseins.
Du musst also wissen, welche Kompetenzen in welchen Zeiträumen / Klassenstufen erreicht sein sollten, dann kannst du überprüfen, wo sich die Schüler*innen befinden.Einige Verlage haben sowas in den ersten Seiten des jeweiligen Lehrwerks oder in Handreichungen für Lehrer*innen.
Aber was willst du damit anfangen? Kannst du mit dem Diagnoseinstrument umgehen und dann entsprechend fördern?
(oder ketzerisch gefragt: wärst du nur ein besseres Automat, das die Materialien herausgibt?) -
Ich sehe den Umweg nicht als Umweg.
Aber dafür bin ich 1) zu französisch sozialisiert, 2) Eisenbahnertochter. Da kennen wir uns mit Streiks aus.
ich habe mich bis vor ein paar Jahren (deutsche Mentalität kommt an) nie als geschädigte Kundin eines Angebots gesehen, sondern als "doof aber ich bin im Geiste (oder auf dem Platz) mit den Streikenden"
Ich war im Winter 95 6 Wochen auf dem Schulhof und habe den Streik unterstützt, hatte nicht mal die Hälfte an Unterrichtsstunden. Wir haben in dem Zeitraum keine Post, Diesel war knapp und mein Vater streikte. Weihnachten 95 war in streikenden Familien (mehrheitlich öffentlicher Dienst) keine schöne Sache, das kann ich sagen.
Wenn ich als Lehrerin streike(n dürfte), dann streike ich nicht nur für bessere Arbeitsbedingungen für mich (was mein absolutes Recht ist), sondern auch für gute Bildungsbedingungen für die Schüler*innen. Also im Schul- und Kitabereich *sollte* man noch mehr die Eltern mitnehmen können.
Chili, die in der 11. Klasse ihren Deutschunterricht durch einen fast 3-tägigen Sitzstreik vor der Tür der Schulleitung erkämpft hat
Da habe ich nebenbei keinen beschädigt (außer meinen anderen Unterricht), sondern nur genervt. wer weiß, wo ich sonst heute wäre... -
aber eben: weil Dritte einen Druck ausüben (und leider sei es nur, weil die wählen).
Bei Bahnstreiks haben die Bahnunternehmen auch selten Schäden (bei Abos kriegt man erst eine Rückerstattung nach zuviel Zeit), die Kunden sollen Druck ausüben oder die anderen Bahnunternehmen üben Druck wegen Ausfälle aus, usw..
Ähnlich bei den Kitas... -
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eingestellt. Ab Morgen unterrichtest du die 2b als Klassenleerer
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Und eine Freundin ist 15 Tage nach Ende ihrer Isolation wieder positiv.
Das ist es also worauf wir zusteuern,...
immerhin weiß sie es. Meine Kollegin hat beschlossen: sie war schon mal infiziert (2 Tage Schnupfen, 7 Tage Isolation) also testet sie sich nicht mehr, sowieso sei sie jetzt x Wochen immun und sowieso egal.

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die Regelbeförderung gibt es in NRW nicht (mehr? seit wann nicht mehr? ewig vermute ich...) und wer glaubt, dass die wenigen Beförderungsstellen nach Leistung verteilt werden (dass man was bekommt, wenn man etwas leistet? und dass also die auf A13 nichts leisten?), glaubt noch an den Weihnachtsmann.
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und Lehrkräfte fallen hoffentlich nicht in eine solche Falle (und wählen die SPD entweder aus Überzeugung für das gesamte Programm, aber eben nicht für ein partikularinteressengeleitetes "Wahlkampfversprechen", das man schon in den letzten 20 Jahren zu genüge hätte einlösen können (die SPD wird wohl schon von den GEW-Forderungen gehört haben, sie sind gut vernetzt))
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und dann sind es keine Ferien mehr, sondern nur noch die unterrichtsfreie Zeit.
(dass dadurch einige Lehrkräfte weniger Urlaub haben / nehmen, als ihnen zusteht, ist eine andere Baustelle) -
Auch wenn es seltener vorkommt als umgekehrt finde ich es wichtig darauf hinzuweisen, dass es heutzutage auch Frauen gibt, die mehr verdienen als ihre Männer.
Etwas, was mich in Lehrerkollegien immer wundern wird: dass ein Großteil meiner Kolleginnen offensichtlich weniger verdienen als ihre Männer. (Ich unterstelle besagten Kolleginnen zu wissen, dass ein Vergleich nur bei VZ-Gehältern Sinn ergibt). Ob man unsere Gehälter für erhöhungswürdig hält oder nicht: es gibt nicht massenhaft Jobs, die besser verdienen. Also fällt die Liebe doch recht "typisch" aus.
(Ich habe tatsächlich immer mehr verdient als mein Freund / Partner. Außer, als ich meinen Mann kennenlernte und im Ref war. Der Unterschied ist jetzt aber tatsächlich nicht groß, beim Partner davor hatte ich als Vertretungslehrkraft mit 50% das Doppelte an Geld :-D. Und zugegeben, sein absolutes Desinteresse, jemals 4-stellige Monatslöhne zu verdienen, war für die Beziehung nicht förderlich, also ist meine oben geschriebene Verwunderung ist kein Urteil, sondern tatsächlich nur eine Verwunderung) -
es gibt auch einen Unterschied zwischen "Herr Frozenjoghurt, Sie sind ja bei uns Vertretungslehrkraft, ich würde gerne übernächste Woche kommen, passt Ihnen die Stunde in der 5c am Dienstag? Legen Sie mir bitte bis 7.55 einen Kurzentwurf vor" und "Herr Frozenjoghurt, mein Termin heute um 10 fällt aus, ich schaue mir gerne spontan Ihren Unterricht an".
Bei Ersterem finde ich schon, dass man sich Mühe geben kann, ein "Methodenfeuerwerk" zu starten (bzw. einfach das zu zeigen, was man kann!). Bei Zweiterem: je nach dem, was geplant war. Eine mindestens solide Stunde müsste da zu sehen sein. Ggf. eine super Stunde (Ich habe direkt nach der Planstelle und auch seitdem immer versucht: (mindestens) eine richtig schöne Stunde, auf die man besonders stolz ist, pro Woche. Bei Hauptfachgruppen kommt es auf eine tolle Stunde pro Monat hin, und natürlich mit der Zeit hat man dadurch einen besonderen Stock an Stunden, auf die man sich freuen kann. Zumindest für mich immer der mentale Anker der Woche, "quasi UB-Stunden" zu haben, die auch mit der Zeit immer einfacher aus dem Handgelenkt gehen.) -
Die Lösung kam von Conni

und es IST ein See.
Perfekt zum Drumherum laufen und perfekt zum Durchqueren 
Walchsee, wir kommen! Wir suchen nach 3 Monaten leicht unmotiviert nach einer Unterkunft in Ostfrankreich, nichts konnte uns wirklich begeistern aber jetzt innerhalb von 24 Stunden Tirol gebucht-
Oh ich freue mich wirklich, Danke an den Thread!
Conni: lass uns träumen! -
Weder noch.
Letzter Tipp (ich buche heute Abend!): die Seerunde von knapp 5 Kilometer und das klare Seewasser sind nicht nur für Läufer*innen sondern auch für Triathlet*innen perfekt. Dass die Berge was bieten… ist ja klar.
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Auch sehr schön, aber: nein. Viel näher an Deutschland.
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Tirol ist richtig, ich löse aber erst auf, wenn wir gebucht haben. 2 fellige Kinder und 2 Wochen davor schränken die Auswahl ein.
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aber Österreich stimmt
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