du wirst wohl im Alter meiner damaligen Referendarin sein ![]()
Beiträge von chilipaprika
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ich finde es schon in normalen Zeiten unmöglich*, ich wäre in Coronazeiten nicht mal auf die Idee gekommen, dass es KuK, die das tun.
Es heißt nicht, dass ich nie einen Film geguckt oder gefrühstückt habe. Nur ausgerechnet in den letzten Schultagen mache ich es nicht, weil es für die SuS wertlos ist. Sie machen es eh "in jeder Stunde".
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oh das erinnert mich an einen Vorfall vor ca. 10 Jahren.
Auch Fremdsprachenunterricht, diesmal Gebärdensprache (spielt eine Rolle, weil das "räumliche" besonders wichtig ist und die Raumpräpositionen _eigentlich_ eindeutig sind). Jede*r hat ein Bild gemalt, beschreibt es und die Anderen müssen zeichnen und dann wird verglichen. Wenn ich dran bin, beschreibe ich, wie ein Bild an der Wand hängt, hinter dem Fernseher. Die räumliche Reihenfolge ist eindeutig, aber meine Schüler*innen sind ungläubig.
Tja, sie kannten keinen Fernseher, der nicht ein Flachbildschirm hätte. Also konnten sie sich nicht vorstellen, dass schräg über / hinter dem Fernseher ein Gemälde hängen könnte
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passt sehr gut zu einer "Erinnerung" auf Facebook, die ich heute Morgen bekam...
Vor ein paar Jahren spiele ich Tabu (in der Fremdsprache, es war pädagogisch didaktisch sinnvoll) mit meinem Oberstufenkurs und die SuS sollen "Derrick" raten. Erster Schock: kein*e Schüler*in kannte ihn. Zweiter Schock: meine Referendarin auch nicht.
Bam, chili, nimm das.
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stimmt schon, dass ich in dem Fall, tunlichst alles tun würde, um rechtlich mit meinem Auto die Grenze noch vor 0 Uhr zu überschreiten. Selbst wenn ich dann 1 Km nach der Grenze auf einer Raststätte schlafe.
Wie gesagt, bei meinem aktuellen Job ist es egal und solange es nicht offiziell egal war (und ich nicht geimpft war und so weiter..), bin ich nirgendwohin gefahren.
Aber eine Quarantäne ist das letzte, was ich mir vorstellen kann (gut, eine Ansteckung natürlich auch).
Umbuchen geht natürlich auch, wenn man was bekommt. aber das wäre ein Grund, um eben nur dahin zu fahren, wo man nicht auf etwas Anderes angewiesen ist, als sich selbst. -
tue ich.
Ich habe mich auf diese wahnsinnige Meldung zu GB, die innerhalb einer Nacht für viele Menschen alles ändert. Rein theoretisch könnte es in 5 Tagen in Frankreich auch passieren? Wer aus GB kommt, kann sich NICHT freitesten und dass sowas möglich ist, ist absolut neu und zumindest meiner Kenntnis nach noch nie Thema gewesen.
Dass Ungeimpfte bisher von einer Quarantäne erwischt werden konnten: DAS ist mir herzlich egal. -
so ist es.
Vor 3 Wochen wusste ich nicht, ob ich reisen kann, weil wir unsicher waren, ob Frankreich eine Quarantäne für Deutsche verhängen und jetzt ist es umgekehrt (also die Situation hat sich umgekehrt).
Wir hätten bis vorgestern stornieren dürfen. Um genau der Möglichkeit, dass wir nicht über die Grenze dürfen, Raum zu lassen. Und innerhalb von 2-3 Wochen hat sich alles komplett gedreht. -
die Frage des TE war aber auch bezüglich "während des Aufenthalts".
Und sorry: bisher konnte es MIR herzlich egal sein, denn (abgesehen davon, dass ich eh nicht gereist bin) ich bin geimpft und es gab keine Quarantäne für Geimpfte oder mit 5 Tagen Puffer war ich eh absolut sicher.
Jetzt wurde über Nacht mit nicht mal 24 Stunden Vorsprung beschlossen, dass die Quarantäne für Alle gilt und nicht verkürzt werden kann. Das sind Änderungen der Begebenheiten, die einm nicht angelastet werden können, egal wie vorausschauend man ist.
(und ich spiele Advocatus Diaboli, denn: ich reise am 26. zurück, hätte also noch 14 Tage Quarantäne zur Schule, hätte aufgrund unserer Home Office-Regelungen eh keine großen Probleme (gewisse Anzahl an frei wählbaren Tagen) UND mein Arbeitgeber hat bis zum 10. Januar eh Home Office angeordnet, damit es Abstand zu den Feiertagen gibt. unter "normalen Schulbedingungen" wäre ICH nicht gefahren. Trotzdem kann ich es nachvollziehen.). -
Vielleicht bin ich super egoistisch, aber ganz ernsthaft: ich bin gestern Nachmittag in Frankreich angekommen (2 Stunden vorher auf der Raststätte mit negativem Test, geboostert), habe gestern Nachmittag zufällig gelesen, dass rein statistisch die Pariser Region, in die ich reise, in einer Woche, Omicron-Gebiet sein könnte (es war eine Nachricht von gestern). Heute Morgen / Nacht wache ich auf, dass GB Varianzgebiet ist und habe Panikschweiß, weil "meine" Studis alle dieses Wochenende zurück aus GB reisen bzw. die nächsten am ersten Januar-Wochenende. Sollen sie doch nicht mehr? Bis sie zurück sind, könnte die Welt sich 10 mal geändert haben.
Sollte ich jetzt auf dem Weg zu meinen Eltern umkehren, weil _vielleicht_ während meines Urlaubs eine Quarantäne für Rückkehrer*innen verhängt werden könnte? Woher soll man es mittlerweile wissen? Mit dem Wissen, dass das Risiko in der Gegend höher ist, werden wir noch mehr aufpassen, alle Menschen vor Ort außer einem Baby sind geboostert, wir Deutschen testen uns regelmäßig, mehr machen wäre wirklich nur: zu Hause bleiben.und es ist jetzt ganz neu, dass man sich selbst als Geimpfter nicht mal mehr freitesten kann... Darf ich nicht mehr ins Kino, weil es rein theoretisch währenddessen eine neue Verordnung geben könnte, die das verbietet? (sorry, natürlich bescheuert, aber die sich ändernden Regelungen können doch nicht einem angehängt werden).
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Mein Papa hat heute ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bekommen als Dankeschön für seinen umfassenden Beistand im letzten Jahr. Eine luxuriöse Sammlung von Köstlichkeiten aus seiner Lieblingskaffeerösterei (Kaffee, Schokolade, Kekse, Marmelade, Honig, Marzipan...) wunderschön verpackt. Schon das Äußere hat seine Augen genauso zum Leuchten gebracht wie meine, dazu kam das Ganze herrlich unerwartet für ihn und hat ihn ganz unglaublich gefreut. Das war wirklich schön.
unerwartete Geschenke sind am schönsten

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Was meinst du mit "Kontakten auch kulturell ähnlich, selbst 20 km weiter"? Sorry, das verstehe ich gerade nicht.
wenn man irgendwohin zieht, ist es unter Umständen einfacher, neue Menschen kennenzulernen, wenn es Ähnlichkeiten gibt, die durchaus regional unterschiedlich sind.
Ob ich kloatschete oder bosseln sage, ist es vielleicht am Ende irrelevant. Hauptsache, ich kann wandertrinken und ab und zu was auf den Weg werfen.
Mal ist es ein Hobby oder eine Aktivität, mal sind es Details und versteckte Codes, die einem helfen oder dem Weg sperren. Wenn man ‚drin‘ ist, merkt man das nicht. Und oft auch nicht, wenn man draußen ist. Man merkt nicht, dass was fehlt, sondern irgendwie passt es einfach nicht. Man grüßt sich höflich, lädt sich aber nicht ein.
Wenn ich irgendwo hinziehe und NICHT weiß, dass etwas super wichtig ist, dann denke ich nicht mal dran, dass es ausschliessend sein kann, wenn der Nachbar es anbietet. Und dann bietet er nie wieder was, weil er vll glaubt, dass man eh keine gemeinsame Grundlage hat. Und damit unterstelle ich den Emsländern und Ostfriesen keine Borniertheit, weil sie Nicht-Bosslern nicht mögen würden, sondern nur, wie überall: man ‚riecht‘ sich, der Stallgeruch (Anspielung an Habitustheorien und Theorien der spzialen Ungleichheit, die ich jetzt kurz zweckentfremde) und der erste Eindruck müssen stimmen.
Darüber hinaus: ein Netz an Kontakten zu halten ist einfacher, wenn man in 30-60 Minuten vor Ort ist, um einen Geburtstag zu feiern, als wenn man 3-6 Stunden braucht.
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Humblebee: bist du ‚zugezogen‘ bzw aus der Region, wo du lebst? Als in der Nähe verwurzelt, mit Kontakten auch kulturell ähnlich, selbst 20km weiter?
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In der ‚Kernkernfamilie‘ gibt es dieses Jahr auch kein Geschenk (außer den Hundekindern, aber sie glauben ja noch an den Weihnachtsmann). Wir schenken uns gemeinsam etwas.
In der Schwieger-Kernfamilie gibt seit 2 Jahren die Absprache, dass es unter Erwachsenen keine Geschenke gibt. Geniae Erleichterung.
In der Kernfamilie meinerseits klappt die offizielle Absprache nicht. Also kriegen meine Eltern irgendwelche Socken und TShirts, während ich irgendeine CD von einem Sänger bekommen werde, den ich mit 14 mochte und vielleicht werde ich den letzten portablen CD-Player dafür kurz rausholen.
Ich liiiiiiiebe Schenken, hasse aber feste Termine. Ich bin die Königin in ‚ich finde das beste Geschenk der Welt, kann es nicht abwarten und schenke es ‚einfach so‘ Anfang Dezember und habe zu Weihnachten nichts mehr‘
Das klappt mit den Menschen besser, die ich weniger sehe… aber nach über 20 Jahren beste Freundschaft hat man einiges an Geschenken schon durch 🤣
Ach ja: etwas, was wir lieben: große Backaktionen. Stollen kommt zu Weihnachten gut an, aber generell alle Kekse mit genug Butter und Zucker kommen bei Verwandten, Freund*innen, Schüler*innen und Kolleg*innen gut an.
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Das ‚Danke‘ bei Fossi ist eher eine vollste Zustimmung.
‚Zugezogene‘ haben es echt schwer, wenn sie nicht selbst sofort auf Zugezogene stoßen.
Das Unverbindliche habe ich auch jahrelang beobachtet, ich bin jetzt einfach verbittert und erwarte nichts mehr. An den ‚versprochenen’ Spielabend mit einigen Kolleginnen habe ich lange naiv geglaubt. Aber es wurde natürlich gar nichts. Fürs gemeinsame Mitfahren reichte es, da verliert man keine Zeit.
Beim Sportverein hat es 16 Monate (!!) gedauert (3 mal die Woche Training!), bis ich in den ‚Frauenverteiler‘ aufgenommen wurde, und also mal zu einem gemeinsamen Abend eingeladen wurde, statt regelmässig in der Umkleide davon zu hören. Schülerin, die zu uns kam (aber mit Tante im Verein und jünger halt) war nach 4 Wochen drin.
Ab ü30 ist es vorbei… da hat jeder schon seinen Kreis und braucht nichts mehr.
‚Mach dir keine Sorgen, wenn du Kinder kriegst, wird es anders‘… habe ich so oft gehört (und hier haben die ähnlich betroffenen Kinder, wenn ich es mir richtig gemerkt habe). Abgesehen davon, dass es das doofste ist, sowas jemandem zu sagen (oh du willst was mit Menschen machen? Gerne mit mir? Keine Zeit aber wenn du Kinder hast, wird es einfacher), … wir kennen uns seit über 10 Jahren, ich bin jetzt ü40, vll klingelt es in deinem Kopf?
Ich warte aufs Altersheim, dort soll es cool sein, beim Kartenspiel…
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komischerweise gibt der Dienstherr seinen Angestellten, die er nicht verbeamten wollte, zumindest in meinem Bundesland keine so schönen Kinderzuschläge. Sind dem Land die Kinder eines angestellten zu dicken Lehrers etwa weniger wert als diejenigen des (sogar rauchenden*) verbeamteten Lehrers?
"Amtsangemessen" sollte auch keine Einbahnstraße sein.
Wenn man auf der einen Seite meint, die Gesellschaft habe sich gewandelt, und ich dürfe als Beamtin auch alles machen, was mir lieb ist, dann kann auch der Staat der Meinung sein, dass man als Beamte*r in der modernen Gesellschaft nicht mehr in dem selben Umfang gestützt sein muss. -
Ich hatte genau genommen keins meiner (4) Fächer in der Schule (2 gänzlich unbekannt) und war auch nicht am (deutschen) Gymnasium in der Schulzeit. Studiert habe ich Sozialkunde in RLP, Wirtschaft und Internationale Beziehungen als ‚abgeschwächte Gebiete‘ (im Vergleich zu den anderen, Wirtschaft sowieso), hab mein Ref in NDS im Fach PK/Wirtschaft gemacht und durfte ein halbes Jahr Wirtschaftspolitik im LK unterrichten, und dann in IB weiter.
Ich hab an Gyms und Gesamtschulen unterrichtet (auch eine unbekannte Form), in verschiedenen Formen mit unterschiedlichen Regeln (Klassenarbeiten, SoMi-Note, Beteiligung der Eltern, Gewichtung der Fächer, usw…)
Man lernt alles und das ist das Spannende.
Und übrigens: das Gymnasium deiner Schulzeit (zeitlich) existiert auch nicht mehr unbedingt.
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das wüsste ich gerne.
Ich verstehe es so:Es gibt wohl irgendwo eine Klage, weil wir nicht genug Geld bekommen (amtsangemessen).
Wenn wir keinen Widerspruch einlegen, haben wir bei einer positiven Entscheidung des Gerichts keinen Anspruch auf die rückwirkende Erhöhung (Anpassung auf die Amtsangemessenheit).
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Ich habe gerade geguckt / gesucht, was die Schnitte der letzten Jahre sind, bin auf eine kleine Anfrage im Landtag gekommen, die die Schnitte von 2013 bis 2017 auflistet, für Gym/Ges von 1,1 bis 1,3/1,4... je nach Durchgang (puh!!). Leider nichts zu den Wartesemestern.
Die regionale Versorgung ist allerdings auch sehr unterschiedlich. Es spielt fürs Ref keine Rolle, wer aber mit PK im weiten Osten bleiben will, hat sehr gute Chancen (besser als in Hannover), weil es dort in der Region kein Politikstudium gibt und die Emsländer bekannterweise nicht gerne weit wegziehen (oder dann nie wieder zurückkommen?). Politik war vor ein paar Jahren DAS Mangelfach schlechthin, an meinem Seminar hatten alle eine Gymstelle im Anschluss (außer mir, weil ich die falsche Muttersprache habe, andere Geschichte). So wie ich die Homepages beobachte, wird es nicht unbedingt schlechter sein, denn alle, die nicht aus der Region kamen, sind mittlerweile auch tatsächlich wegversetzt... ein Durchlaufposten also...
Wer allerdings aus Hannover kommt und dort bleiben will, muss natürlich flexibler sein.
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Intelligenterweise ist dann ein solcher fester Nachschreibetermin am Ende des Schreibzyklusses / des Quartals (also die Schulen, die so einen Termin haben, haben sich sicher was dabei gedacht).
Ist bei uns für die Oberstufe auch so, leider nicht in der Mittelstufe. -
Woher sollen wir wissen, was deiner SL fehlt?
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