Klar. Dafür sind sie da. Um dich zu vertreten. Da sie allerdings auch alle anderen vertreten und auch Erfahrungen haben, können sie einschätzen, wie die Chancen sind und entsprechend beraten.
Beiträge von chilipaprika
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Den Personalrat kontaktieren kannst du ja jederzeit, du musst nur mit realistischen Erwartungen herangehen. Wenn deine Fächerkombi nicht gerade super besonders ist, an dem Gym besonders gebraucht, aber sonst gar nicht gebraucht, wird es schwer. "Bedarf haben" ist nicht nur "Bedarf haben", sondern auch rein rechnerisch nicht überbesetzt sein.
Es gibt auch andere Wege, dich zu bekommen, wenn eine Schule dich will. Zum Beispiel über gezielte Ausschreibungen einer Beförderung. Das wird sicher aussichtsreicher als eine Versetzung (aber auch gar nicht einfach) -
Ist das Gymnasium unterversorgt und/oder mehr als 30km einer interessanten Stadt, wo viele wohnenV
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Oder noch einfacher: Wenn alle Vollzeitkollegen von 8-17 Uhr in der Schule präsent sein müssten, dann wären es die Teilzeitkräfte bei halber Stelle trotzdem nur 4 Vormittage (8 - 12) und einen Konferenznachmittag (13-17). Für Teilzeiten mit anderen Anteilen kann man ähnlich rechnen.
und warum nicht drei Tage 8-17?
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Zitat von Tigerlilly
Ich habe zwischen zwei Doppelstunden Chemie manchmal Pausenaufsicht
Tja, ich lasse mir regelmäßig viel Zeit in dieser Pause und gehe erstmal auf Toilette.
Interessant, ich hatte es so verstanden (im Forum hier gelernt), dass Chemielehrer*innen vor Chemiestunden keine Pausenaufsichten haben sollten, weil sie Experimente vorbereiten sollten.
Da ich davon ausgehe, dass du 1) tatsächlich ab und zu in deinem Unterricht Experimente machst und 2) normalerweise sehr auf deine (dir zustehenden) Rechte bedacht bist, hätte ich angenommen, du hättest die Pausenaufsicht verschieben lassen.
Gut, sie im Plan zu lassen und sie zu 80% nicht zu machen ist natürlich auch (d)eine Lösung. -
Als ich im Mai 2017 eingestellt wurde, hätte ich mich an meinem Wohnort plus 20km an mehr als 10 Gymnasien bewerben können. Da habe ich von Gesamtschulen und Berufskollegs noch nicht gesprochen.
Also ja, auf die Fächer kommt es an.
Als ich fertig wurde, gab es an meinem Wohnort und im Umkreis von 20km keine Stelle. Ach: da gab es auch keine Schulen. Kein weiteres Gym, keine Gesamtschule, alles über 20km

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In welchem Bundesland kann man (von Anfang an?) 3 Fächer auf Gymnasiallehramt anwählen?
Inhaltlich: die zwei "gesetzten" Fächer bringen dir vielleicht Spass aber keine Stelle. Die anderen zwei wiederum bringen dir eine Stelle
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jetzt am Laptop:
Unter dem Link findest du die für uns relevante Freistellungs- und Urlaubsverordnung.
Der Paragraf 26 ist für dich (sofern verbeamtet) auf jeden Fall relevant, ist quasi der „Bildungsurlaub“ für Beamte, den nutze ich selbst für eine Weiterbildung (habe allerdings keine Schulferien zur Zeit).
Unter 29 (4) steht allerdings der Passus mit den Schulferien für die Jugendhilfe. Aber nicht wegen einer Fort-/Weiterbildung. Versuch macht klug
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Ich lese, BK. Es klingt nach NRW, wird schwierig (aber nicht unmöglich)
Wie so oft hängt es vom Chef ab. Und vom eigenen Entgegenkommen.
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(Ich weiss nicht mehr, ob es länderabhängig ist, ich antworte also aus NRW-Sicht und bin am Handy, kann also nicht gut verlinken und Profile sehrn):
Beim angestellten Lehrer, weiss ich es nicht, beim verbeamteten Lehrer: nein. Anstelle vom Bildungsurlaub gilt für Beamte eine andere (ähnliche, aber engere) Regel, die eine nette Vorgesetzte aber nett auslegen könnte ABER: es gibt da drin einen Passus, dass all diese netten Sachen verbeamteten (?) Lehrer*innen nur in den Ferien zu genehmigen sei.
Anders: könnte deine Schule auch etwas davon haben?
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Nachdem ab dem 11. Oktober alles abgebaut oder kostenpflichtig wird, merkt man: DARÜBER hat sich vermutlich keine*r Gedanken gemacht.
(Edit: keine AHnung, ob Kinder bezahlen müssen, wahrscheinlich nicht, aber: es geht darum, dass viel abgebaut wird, weil es sich nicht mehr rentieren wird)
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So, jetzt kommen wir dem Kern näher (Vielen Dank für die präzisen Fragestellungen).
Ja, die Schulleitung kann dich trotzdem zwingen, wäre aber ganz schön doof, solche Spielchen zu machen. Entweder bist du das Mobbingsopfer des Kollegiums (dagegen was tun! aber das weißt du am besten hier) oder die SL spielt mehrere Personengruppen gegeneinander aus. Dann den Personalrat einschalten (den richtigen wählen), als Kollegium organisieren und dafür sorgen, dass es fair und transparent zugeht.
Aber ja, ich vermute, das Gefühl, ab einem bestimmten Moment von "all den jungen (kurzfristig) übermotivierten KuK" überholt zu werden, die es schaffen, kennen viele und eine gute Schulleitung lässt es nicht zu, weil man sonst schnell total demotivierte Kolleg*innen hat.
-> Personalrat. -
Abgesehen davon, dass dort der Beruf schlechter bezahlt wird und die Stunden 5 Minuten länger dauern, bilden in Frankreich 18 Stunden eine Vollzeitstelle.
(10 Minuten länger)
Es hat historische Gründe. Das Deputat richtet sich an der damaligen Arbeitszeit in der jeweiligen Arbeitswoche. Ohne Ausgleich in den Schulferien.
Die 8-10 Wochen Sommerferien (damals) sind aus der Berechnung raus, das Gehalt wurde für das Jahr berechnet und dann auf 12 Monate umgelegt. Das heißt, es ist dort NICHT vorgesehen, dass die Lehrkräfte jede Woche 4-5 Mehrstunden zum Ausgleich der Ferien machen / in den Ferien auch Stunden arbeiten.(Dass es dort innerhalb des Systems eine ebenfalls problematische Entwicklung gibt, geschenkt.)
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... wieder ein typischer Fall von "Schulform ist entscheidend" (und "Bundesland auch"). Ohne die Infos diskutieren wir hier seitenlang...
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Darum geht es hier ja. Darf eine Schulleitung "Arbeitskreise" berufen und dich anweisen, ein Medienkonzept zu schreiben?
Ist es eine generelle Frage oder darf die Schule DICH anweisen, das zu tun? Der Hinweis auf Verteilung und Arbeitszeit im obigen Beitrag gilt weiterhin, aber: irgendjemand muss es nunmal machen. Also "verteilt" die SL bzw. gibt die Anweisungen von oben weiter. Wer soll es sonst noch machen? (also reale Frage: hast du Alternativen? Gibt es freiwillige KuK, denen jetzt die Aufgabe weggenommen wird, weil die SL es anderen Menschen gibt?)
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Ach, liebe Karuna, du bist lange genug im Schuldienst, um zu wissen, dass es keine Logik bei solchen Sachen gibt und die Frage nach dem "warum" nichts bringt.
Du bist nur dazu verpflichtet, das zu machen, was zu deinen Dienstpflichten laut Schulgesetz gehört (und da fällt eine Menge rein), aber dies auch innerhalb von (für mein BL) 41 Stunden pro Woche, dies auf 46 Wochen im Jahr. Wenn dann keine Zeit mehr ist, ist keine Zeit mehr.
Warum wer was bekommt: zu dem Zeitpunkt der Verhandlung Glück oder Pech gehabt, sowohl im Hinblick auf offizielle Richtlinien (hier wieder für mein BL: die Betreuung von Praxissemesterstudierenden bringt mehr Entlastung als bei Referendar*innen, die Entlastung steht einem zu, bei Referendar*innen kann es mutualisiert werden..., das Gym und die Gesamtschulen haben mehr Beförderungsstellen als die Sek1-Schulen, wobei das BK noch mehr hat...) als auch innerhalb des eigenen Systems (ein Kollege verhandelt besser, bzw. die SL ist der Meinung, dass eine Aufgabe besonders wichtig ist und "lockt" bzw. honoriert damit, ...)usw...
Man kann also entweder die Aufgaben schlau wählen, sich damit abfinden oder zumindest systemimmanent mit dem Personalrat / Lehrerrat darauf hin arbeiten, dass es 1) transparent und 2) fair ist. -
Naja, wenn der Bus Verspätung hat, weiß man i.d.R. nicht, wann er denn dann kommt. Das ist ja gerade das Problem. Da muss man halt an der Haltestelle stehen bleiben...
oh sorry, hatte falsch gelesen und den ersten Beitrag nicht mehr im Kopf, ich ging von "reguläre Abfahrt eine Stunde später" aus. (War bei uns letztens in der Zeitung Thema (jaja, arme 5t-Klässlerin, die nicht in den Bus kam, bekommt eine 2/3-Seite Zeitung, soviel zur Größe der Stadt...)).
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass hier in der Stadt keine Lehrkraft in der Sek1 eine Bushaltenaufsicht macht. (Ich kann absolut zuverlässig für die Bushaltestellen des Gyms, der Hauptschule und der Gesamtschule, ich bin sicher, es gilt für die weiteren weiterführenden Schulen). Ich spreche sowohl von "Schulbussen" als auch normalem ÖPNV. (es war besagte Empörung "böse Lehrkräfte lassen die Kinder nicht früher raus, der Linienbus war schon abgefahren, es sei nicht zuzumuten, 45 Minuten später den Bus zu nehmen" haha... deswegen meine Projektion, sorry.)
Ich sehe es pragmatisch: wäre es rein theoretisch möglich, dass der Mensch, der die Busaufsicht hat, danach Unterricht hat? (so war es auch an meiner Refschule, maximal 10 Minuten Busaufsicht). Dann ist man nunmal auch weg. -
Ja, müssen sie. Und die Aufsicht natürlich auch. Ich selbst habe letztens nach dem 4. Block eine ganze Stunde mit nur 2 SuS im Regen gestanden. Da kommt echt Freude auf...
wo ist denn bitte der Sinn darin? Einfach einen Klassenraum als "Warteraum" aufmachen, in welchem die Kids 45 Minuten lang Hausaufgaben machen können (nicht müssen) oder Comics lesen oder quatschen und gut. Im Regen an einer Bushaltestelle eine Stunde stehen (müssen?), wenn daneben ein warmes (haha) trockenes (haha) Schulgebäude steht, ist doch albern.
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chilipaprika , das weiß ich. Das ist aber nicht der einzige Auftrag und die einzige Handlungsmöglichkeit von Gewerkschaften. Und Beamte profitieren auch jedes Mal von den Lohnerhöhungen, weil die Besoldung auch steigt. Hab ich zumindest gehört, warum das so ist, weiß ich nicht.
Ich verstehe das nicht. Ich habe auf den Beitrag geantwortet, in welchem ich die Frage las, ob Beamte streiken dürfen.
Ich habe darauf geantwortet (als PK-Lehrerin, aber eigentlich als Lehrerin grundsätzlich).
Beamte dürfen nicht streiken, weil … verrückt: sie sind verbeamtet, DAMIT sie nicht streiken und der Staat sich darauf verlassen kann, die Arbeitskraft abzurufen.
Der GEW-Link war nur eine Quelle für das Streikverbot, ich hatte es nicht mehr im Blick, dass es der GEW-Thread war.
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