Am Ende vom Master - zu spät für ein Drittfach?

  • Hallo,


    ich studiere Englisch und Latein im Master of Education in Niedersachsen auf Gymnasial-/Gesamtschullehramt. Ich befinde mich bereits am Ende meines Masters und werde nach diesem Semester alle Module abgeschlossen haben, sodass ich im Wintersemester nur noch meine Masterarbeit schreiben muss.


    Nun habe ich über die letzten Semester hinweg Spanischkurse an meiner Uni belegt und mittlerweile die B1-Prüfung abgelegt (und vermutlich auch bestanden), womit ich nun die Zulassungsvoraussetzungen (zumindest an meiner Uni) erfüllen würde, um Spanisch als Drittfach zu studieren. Da ich mich regelrecht in die Sprache verliebt habe, meine Kenntnisse gerne weiter ausbessern würde und mich auch sehr für die Kultur der spanischsprachigen Welt interessiere, überlege ich nun schon seit einigen Monaten, ob ich Spanisch nicht noch als Drittfach hinzunehmen sollte. Schließlich habe ich nicht nur großes Interesse am Fach, sondern könnte damit ja sogar noch meine Einstellungschancen erhöhen, da Spanisch meines Erachtens sehr am Kommen in den Schulen ist und immer beliebter zu werden scheint.


    Allerdings befinde ich mich ja schon am Ende meines Masters und frage mich nun, wie viel Sinn es macht, jetzt erst mit einem Drittfach anzufangen. Aufgrund eines 1-jährigen Auslandsaufenthalts bin ich außerdem schon im 5. Mastersemester und würde mittlerweile auch gerne mal ins Berufsleben einsteigen (obwohl ich mit 24 vermutlich noch recht jung bin). Hinzu kommt, dass ich nicht weiß, ob ich nächstes Semester meine Masterarbeit schreiben und quasi mein "normales" Studium beenden könnte, während ich Spanisch als Drittfach studiere. Ansonsten würde ich ja Gefahr laufen, irgendwann Langzeitstudiengebühren zu bezahlen, oder? Das Drittfachstudium nach dem Masterabschluss würde aber auch zusätzliche Gebühren bedeuten.

    Aus diesen Gründen bin ich mir nun unsicher, ob ich mich für Spanisch als Drittfach zum Wintersemester hin einschreiben sollte oder nicht. Was meint ihr? Macht es Sinn, jetzt noch ein Drittfach zu studieren? Oder wäre es sinnvoller, ein Drittfach während des Referendariats (was vermutlich ziemlich anstrengend wäre) oder gar erst danach zu studieren? Vielleicht könnte ich auch einen Teilzeitjob parallel zum Teilzeitstudium von Spanisch als Drittfach suchen (für meine anderen Fächer habe ich ja schon alle Module belegt) oder ggf. das Spanischstudium schneller durchkriegen als gewöhnlich (vorausgesetzt, es würden nicht zu viele Module aufeinander aufbauen)?


    Da ich - wie ihr bestimmt merkt - sehr unentschlossen bin, was nun das beste Vorgehen ist, bin ich für jede Meinung und Erfahrung eurerseits sehr dankbar. Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen und mir meine Entscheidung vielleicht ein bisschen erleichtern. Vielen Dank im Voraus für alle Antworten!:)


    Liebe Grüße

    Lisa

  • Willst du es denn hauptsächlich aus Interesse studieren (wonach es sich anhört) oder auch unbedingt unterrichten?

    In ersterem Fall würde ich dir einfach dazu raten, eine Volkshochschule zu besuchen oder solange du noch an der Uni bist, dort Veranstaltungen zu besuchen.


    Die Inhalte aus Bachelor und Master nach zu studieren, dürfte nämlich schon ne Weile dauern.


    Mit Latein bist du auch im Hinblick auf die Einstellungschancen nicht schlecht aufgestellt. Da besteht auch eigentlich keine Notwendigkeit für ein Drittfach.


    PS: Bei Spanisch gibt es m.W., anders als bei vielen anderen Fächern, einen deutlichen Schweinezyklus. Eine Spanischwelle gab es schon mal vor einigen Jahren. Dann haben es zu viele studiert und sie ebbte ab. Jetzt scheint sie wieder im Kommen zu sein. Die Frage ist nur: Wie lange? ;)

  • Du bist ja noch recht jung, also könntest Du ja ruhig 1 Semester testen, ob Dir das Studium zusagt. Bei deinen Fächern wäre aber vielleicht ein " Nebenfach" sinvoll, um die Kurrekturbelastung zu senken. Die Kombi ist mit voller Stelle wahrscheinlich sehr viel Arbeit.

  • Kann man bei euch nicht nach dem Referendariat noch erweitern? Das würde ich an deiner Stelle machen

    diese "nachträgliche Erweiterung" ist etwas Bayrisches. In den anderen Bundesländern ist es egal, wann man die Erste Staatsprüfung für ein Fach abgelegt hat, das Referendariat in zwei Fächern reicht, um in allen Fächern (wann auch immer), die Fakultas zu haben.

  • diese "nachträgliche Erweiterung" ist etwas Bayrisches. In den anderen Bundesländern ist es egal, wann man die Erste Staatsprüfung für ein Fach abgelegt hat, das Referendariat in zwei Fächern reicht, um in allen Fächern (wann auch immer), die Fakultas zu haben.

    Das ist auch in Bayern so und mit nachträglicher Erweiterung gemeint

  • Soweit ich weiß bist du ein Langzeitstudent, wenn du in einem Studiengang zu lange braucht. Da du aber ja den Master of Education zeitnah abschließt und ein Drittfach quasi anfängt zählt das glaube ich nicht. Letzenendes würde ich einfach mal in der Studienberatung nachfragen, wie genau das geregelt ist.


    Zum Thema ob du es noch studieren solltest. Ich würde es abhängigmachen, ob du es dir leisten kannst. Nochmal 2-3 Jahre für die Inhalte nachzustudieren. In deinem alter sehe ich jedenfalls nicht das Problem.

    Grundsätzlich hast du mehrere Möglichkeiten.

    - Du bleibst weiter Vollzeitstudent und versuchst die fehlenden Inhalte so schnell wie möglich nachzustudieren.

    - Du studierst in Teilzeit. Kannst so nebenbei arbeiten und verdienst mehr. (Benötigt allerdings deutlich mehr Zeit)

    - Du machst die Fakulta als Zertifikatskurs während des Berufsaltags nach. (Hier kommt es aber drauf ab, ob gerade Bedarf für das Fach exisitiert, sodass du an einem Solchen Kurs Teilnehmen kannst)

  • Wenn du noch Lust hast, weiter zu studieren, tu es! Du wirst noch lang genug arbeiten in deinem Leben...


    (Ich hatte in den letzten Zügen meines Studiums absolut keine Lust mehr darauf. War dann aber entsprechend motiviert um den "Rest" fix durchzuziehen. Ich hab dann bereits ein Jahr vor meinen Kommilitonen Abschluss gemacht und bin (trotz Auslandsjahr) mit 24 bereits ins Ref und mit 26 mit fester Planstelle eingestiegen. Rückblickend bin ich froh, dass ich es so gemacht habe. Ich war ziemlich die Letzte, die noch auf Anhieb eine Stelle bekam. Der Jahrgang nach mir war dann auch bereits von doppelt so hoher Besoldungsabsenkung (8% statt 4%) betroffen wie ich. Der Nachteil ist, dass ich aber halt die vollen 40 Jahre arbeiten werde, wenn ich die Altersgrenze erreichen will...)

  • Das ist auch in Bayern so und mit nachträglicher Erweiterung gemeint

    Was ich meinte ist: es gibt woanders gar keinen Unterschied und in den meisten BL macht man eh das Ref nur in 2 Fächern, die Note des Drittfachs spielt oft keine Rolle (leider).

    Ich hatte 3 Fächer vorm Ref fertig, das Ref in 2 Fächern (2. u 3. Fach) gemacht, das 4. Fach direkt zu (während) Refbeginn abgeschlossen.

    Für die Einstellung (NRW) zählte nur 1. StEx der ersten 2 Fächer und 2. StEx. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es in Bayern komplexere Berechnungen und so.

    Allerdings ist das Studium bzw. das Abschliessen des Drittfachs in BY ‚einfacher‘, in den meisten (allen?) anderen Bundesländern studiert man mittlerweile fast das selbe Studium für das Drittfach :-( (ich hatte weniger Kurse, aber die selben Abschlussprüfungen, fand ich fairer).

  • Erst einmal vielen Dank für die ganzen bisherigen Antworten! :)


    Willst du es denn hauptsächlich aus Interesse studieren (wonach es sich anhört) oder auch unbedingt unterrichten?

    Du hast recht damit, dass die Idee vorranging aus dem Interesse zum Fach resultiert. Allerdings habe ich ja mit Englisch eine andere moderne Fremdsprache als Fach und kann mir daher gut vorstellen, auch Spanisch zu unterrichten und viel Spaß daran zu haben. :)


    Du bist ja noch recht jung, also könntest Du ja ruhig 1 Semester testen, ob Dir das Studium zusagt. Bei deinen Fächern wäre aber vielleicht ein " Nebenfach" sinvoll, um die Kurrekturbelastung zu senken. Die Kombi ist mit voller Stelle wahrscheinlich sehr viel Arbeit.

    Das habe ich auch schon überlegt. An sich hätte ich ja nichts zu verlieren, wenn ich es einfach erstmal austesten würde. Falls mir das Studium dann doch nicht zusagen würde, könnte ich ja immer noch abbrechen.



    @alle: Die Tendenz scheint ja dahin zu gehen, dass es nicht verkehrt wäre, das Drittfach jetzt noch und auch vor dem Referendariat zu studieren. Vielleicht sollte ich tatsächlich schon einmal organisatorische Fragen mit der Studienberatung abklären, die Antworten dazu würden sicherlich auch meine Entscheidung beeinflussen. Seht ihr denn generell Vor- oder Nachteile darin, ein Drittfach noch vor dem Referendariat statt danach zu studieren?

    Leider bin ich mir immer noch sehr unschlüssig, was ich tun soll. Vielleicht bin ich auch etwas hin- und hergerissen, weil ich einerseits schon Lust habe, noch weiter zu studieren, mich andererseits das Studentenleben in mancherlei Hinsicht auch nervt und ich gerne langsam richtiges Geld verdienen würde.

  • Du musst doch für Spanisch ein Auslandssemester / einen Auslandsaufenthalt machen? und von B1 bis C2 dauert es auch ein bisschen mehr Aufwand als nebenbei neben dem Ref. Ein Auslandsjahr kann einiges beschleunigen (vll als Fremdsprachenassistent*in, da verdienst du schon Geld)...

    Es sind auch Punkte, die du berücksichtigen musst.

    Was ist deine Wahrnehmung von "richtiges Geld"? Davon hängt es auch ab. Ich hatte vor dem Ref eine Vertretungsstelle ca. 60%, es war für mich der Himmel auf Erde (geldmäßig) und ich habe daneben eben noch weiter studiert.
    Ich hätte vor dem Ref gedacht, dass ich später nach dem Ref auch weiter studiere (im Ref selbst war ich realistisch und eh zu weit weg von einer Uni). Rückblickend: ICH hätte es nicht geschafft. Entweder hast du nach dem Ref schon deine Stelle und dann ist die Motivation nicht unbedingt super hoch (je nachdem, was du für einen Typ bist), oder hast du noch keine Stelle, bist aber raus aus dem studentischen Milieu und hast Schwierigkeiten, den Spagat zwischen Jobs (möglichst schnell an einer festen Stelle kommen) und Uni zu halten.
    Aber es gibt auch hier im Forum Leute, die das Drittfach nach dem Ref neben der Stelle machen. Ich habe gemerkt: Vollzeit an einer Ganztagsschule, ich habe danach keine Kraft mehr, um 40km zur Präzensuni zu fahren. (und das Auslandssemester bliebe noch...)

  • Du musst doch für Spanisch ein Auslandssemester / einen Auslandsaufenthalt machen? und von B1 bis C2 dauert es auch ein bisschen mehr Aufwand als nebenbei neben dem Ref. Ein Auslandsjahr kann einiges beschleunigen (vll als Fremdsprachenassistent*in, da verdienst du schon Geld)...

    Es sind auch Punkte, die du berücksichtigen musst.

    Ich war bereits für Englisch ein Jahr als Fremdsprachenassistenz in den USA. Wenn man zwei moderne Fremdsprachen auf Lehramt studiert, muss man nur in einer von beiden einen Auslandsaufenthalt absolvieren. :) Pflicht wäre es also nicht mehr; allerdings kann ich mir gut vorstellen, nochmal ins spanischsprachige Ausland zu gehen. Tatsächlich habe ich schon überlegt, in der Zeit zwischen Studium und Ref (wenn ich also kein Drittfach ab dem Wintersemester studieren würde) einen Praktikumsplatz in Spanien zu suchen. Aber natürlich hast du Recht damit, dass man bei einem Auslandsaufenthalt auch den Zeitfaktor berücksichtigen sollte, auch wenn es mir sicherlich sehr mit meinen Spanischkenntnissen helfen würde.

    Was ist deine Wahrnehmung von "richtiges Geld"? Davon hängt es auch ab. Ich hatte vor dem Ref eine Vertretungsstelle ca. 60%, es war für mich der Himmel auf Erde (geldmäßig) und ich habe daneben eben noch weiter studiert.
    Ich hätte vor dem Ref gedacht, dass ich später nach dem Ref auch weiter studiere (im Ref selbst war ich realistisch und eh zu weit weg von einer Uni). Rückblickend: ICH hätte es nicht geschafft. Entweder hast du nach dem Ref schon deine Stelle und dann ist die Motivation nicht unbedingt super hoch (je nachdem, was du für einen Typ bist), oder hast du noch keine Stelle, bist aber raus aus dem studentischen Milieu und hast Schwierigkeiten, den Spagat zwischen Jobs (möglichst schnell an einer festen Stelle kommen) und Uni zu halten.
    Aber es gibt auch hier im Forum Leute, die das Drittfach nach dem Ref neben der Stelle machen. Ich habe gemerkt: Vollzeit an einer Ganztagsschule, ich habe danach keine Kraft mehr, um 40km zur Präzensuni zu fahren. (und das Auslandssemester bliebe noch...)

    Momentan habe ich einen HiWi-Job und bin auf die Unterstützung meiner Eltern angewiesen. Es wäre schon schön, sich endlich selbst versorgen zu können oder ggf. schon einmal etwas Geld anzusparen, da ich im Bachelor Bafög erhalten habe und dementsprechend noch die Bafög-Schulden tilgen muss. Aber womöglich ist das in den kommenden Jahren ohnehin utopisch, zumal man im Referendariat ja auch keine "goldene Nase" verdient. Ich weiß auch, dass meine Eltern mich weiter unterstützen würden. Aber eine Stelle, die über die 450€ monatlich hinausgeht, würde mir sicherlich schon helfen, meine Eltern dahingehend zu entlasten, und würde sich nach den Minijobs in den letzten Jahren bestimmt schon mehr nach "richtigem Geld" für mich anfühlen.

    Alternativ könnte ich mich aber auch damit anfreunden, weiter Vollzeit zu studieren, wenn ich dann das Drittfach deutlich schneller als in den 7 Semestern Teilzeitstudium, die auf meiner Uniwebseite angegeben sind, absolvieren könnte. Da müsste ich wohl mal einen näheren Blick in den Modulkatalog werfen (bisher habe ich mir die Module nur inhaltlich angeschaut) oder nachfragen, inwieweit die Module aufeinander aufbauen und ob das überhaupt gut möglich wäre. ^^


    Dass es während des Refs zu anstrengend wäre,ein Drittfach zu studieren, befürchte ich auch. Das Ref alleine soll ja schon oft ein Sprung ins kalte Wasser und sehr anstrengend sein. Hinzu kommt, dass man ggf. viel pendeln müsste (und nach dem Ref unter Umständen ja auch, wie du richtig sagst). Ich könnte mir auch vorstellen, dass nach dem Ref meine Motivation, nochmal zu studieren, geringer wäre. Vielleicht würde ich es dann auch irgendwann bereuen, es nicht wenigstens probiert zu haben. Also in den Punkten, die du hier nennst, finde ich mich schon wieder. Das würde mich dahingehend bestärken, das Drittfach dann lieber jetzt zu machen als später.


    Vielen Dank für deine Hinweise und Denkanstöße! :) Du hast geschrieben, dass du selbst vor dem Ref eine Vertretungsstelle hattest und daneben weiter studiert hast. Darf ich fragen, wie gut vereinbar das mit dem Studium war? Warst du da zeitlich flexibel? Ansonsten könnte es ja auch gut sein, dass sich Veranstaltungen und Job überscheiden.

  • Ich rate ganz dringend ab, eine Fremdsprache abzuschließen, ohne eine lange Zeit ins Ausland zu gehen (das weißt du sicher von Englisch). und B1 ist wirklich ein sehr niedriges Niveau, als Fremdsprachenlehrerin.


    Meine Vertretungstätigkeit vor dem Ref ist schon ein paar Jahre her, zur Zeit ist es zumindest in NRW schon schwieriger, an eine solche zu kommen (weniger Lehrermangel am Gym und viele suchende fertige Lehrkräfte).
    Wegen Flexibilität und Vereinbarkeit: ich sage es mal so (den Unterton kannst du für dich beschließen, ob du es auf dich beziehst oder nicht...) -> Ich habe 4 Tage die Woche (16 Stunden) unterrichtet, 4 Korrekturgruppen gehabt und bin einfach an meinem freien Tag und abends zur Uni gegangen, bzw. mal um 14uhr zu einer Vorlesung, wo ich zwar zu spät kam, aber mich brav hinten hinsetzte.
    Ich habe jedes einzelne Blockseminar genommen, das ich konnte und habe durch meine bisherige Studienerfahrung fast Vollzeit studieren können (ich fand, dass man auch ein bisschen effizienter arbeiten knnte, als die angegebenen ECTS-Punkte.)
    Ja, es war Stress und Arbeit. und ich treffe immer wieder auf Menschen / lese hier, dass die Arbeit für ein Drittfach den Aufwand nicht wert sei. Irgendwie sei es einfacher zu pokern und später auf eine Nachqualifikation des Staates zu setzen. Mir war mein Erweiterungsfach wichtig, ich wollte ihn unbedingt studieren und ihn unbedingt unterrichten. Und der Unterricht erfüllt mich wirklich ungemein, ich bin wirklich sehr sehr glücklich über die zwei Jahre, die das Studium gedauert hat. Zugegeben: ich hatte das Glück, einen gut bezahlten Job zu haben. Aber ich glaube, man muss realistisch sein und wissen, was einem wichtig ist. Mir war es nie wichtig, so früh wie möglich eine feste Stelle anzutreten, sondern durch möglichst viele Vielfalt im Alltag glücklich zu sein. Wenn dein Ziel "nur" ist, die Sprache so gut wie möglich zu können: gönn dir vor dem Ref ein Auslandsjahr und erfreue dich an die Erfahrungen und die Sprache. Wenn dein Ziel ist, drei Fächer zu unterrichten und Spanisch abzuschließen, dann: Pobacken zusammenkneifen und "kämpf dafür".
    Du kannst und sollst also für dich abwägen, welcher Weg für dich den größten Mehrwert ohne den zu großen Schaden hat (also welcher Weg ist ein Kompromiss für dich?)

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