Beiträge von MrsPace

    Was passiert eigentlich mit den Lehrkräften, die den Test verweigern? Haben die dann bezahlten Urlaub?

    Also in der Privatwirtschaft z.B. darf ja niemand gezwungen werden sich zu testen (Körperverletzung). Wieso gilt das für uns eigentlich nicht?

    In BaWü wird das als Verletzung der Dienstpflicht gewertet wenn man sich weigert. Ob das wohl Bestand hätte, wenn jemand dagegen klagen würde?

    Ihr habt alle vollkommen recht. Ich widerspreche gar nicht.


    Ich sehe noch weitere Probleme. Zum Beispiel Testkapazitäten. Wie viele Tests pro Woche geht denn? Wenn wir die gesamte Schule im Wechselbetrieb da haben, sind es bei uns 650 Schüler, d.h. wir brauchen 1300 Tests pro Woche.


    Was ist mit Schülern, die anfahren (teilweise aus ganz Deutschland aus Gebieten mit höchsten Inzidenzen) und dann direkt nach Anreise erfahren, dass sie positiv sind. Die fahren dann direkt wieder heim? Was ist mit den gebuchten Übernachtungen für die Woche?


    Muss ich als Lehrkraft dann immer doppelt vorbereiten? Präsenzunterricht für die, die negativ sind und zusätzlich SOL, weil es könnte ja jemand positiv sein...


    Werden alle Eltern die Erlaubnis geben zum regelmäßigen Testen ihrer Kids. Sollte das Kind positiv sein, gehen nämlich auch die Eltern in Quarantäne. Was ist, wenn die Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten? Die können sich eine Quarantäne eigentlich nicht "leisten".


    Außerdem: Ich habe mal für unsere Schule ausgerechnet... Wenn wir pro Woche 1000 Tests machen, ist die Wahrscheinlichkeit dass da pro Woche mindestens ein positiver dabei ist, bei knapp 3/4. D.h. in drei von vier Schulwochen finden wir mindestens einen positiven. Mit allen Konsequenzen. (Ich habe mit einer Inzidenz von 135 gerechnet. Wobei unsere Schüler wie gesagt auch aus Gebieten kommen, da ist die Inzidenz über 200.)

    Ich verstehe es auch nicht. Die Schüler merken doch sofort, dass da einer 'fehlt'.

    Egal welchen Aufstand ich da mache.

    Er kann aber fehlen weil er schwänzt, weil er sonst wie krank ist und gar nicht erschienen ist, etc. Ein Schüler der "unerkannt" bleiben will, muss die Möglichkeit dazu haben.

    natürlich nicht über das konkrete Ergebnis, aber dadurch dass der SuS nicht "rausdarf". 1 und 1 kann sich jeder zusammenzählen.

    Und das darf nach meiner Auffassung eben unter keinen Umständen passieren. Wir hatten jetzt schon öfter den Fall, dass einzelne Schüler damit aufgezogen wurden, sie hätten ja Corona und so weiter. Da öffnet man Mobbing Tür und Tor. Klar, betrifft das nicht alle Schüler. Aber ich könnte euch in jeder Klasse die ich unterrichte Schüler nennen, die es nicht gerade einfach haben bei den Klassenkameraden. Und wenn so ein Schüler dann positiv ist... Oh je...

    ...und am Mittag schreibt der/die/das SchülerIn seinen Mitschülern in der WhatsApp Gruppe dass er/sie/es Corona hat...😅


    Ganz ehrlich, für mich ein schlechter Witz.

    In vielen Berichten habe ich gesehen, dass die Schüler diesen Rest einfach im Klassenzimmer machen und das Teil vor sich hin legen. Ich hoffe, dass es so auch bei uns läuft. Alles andere ist doch nicht praktikabel und einfach ein Irrsinn. Es spricht sich doch eh rum, da kann man auch in zwanzig verschiedenen Räumen testen und 100 Codes verteilen.

    Ja, du hast vollkommen recht. Aber in der Handreichung steht eben Anderes. Und die Frage ist, wer verantwortlich gemacht wird, wenn es in der Praxis anders gehandhabt wird und sich dann jemand beschwert. Wenn sich die Schulleitung dann schützend vor die Kolleginnen und Kollegen stellt, ok. Aber auch das hilft auch nur dann, solange es bei einer simplen Beschwerde bleibt.


    Wenn da geklagt würde und das Land stellt fest, dass der Kollege oder die Kollegin sich "falsch" verhalten hat... Na dann gute Nacht.


    (Ich hatte das leider schon einmal, dass ich in einer anderen Sache "verklagt" wurde und ich mach heute noch drei Kreuze, dass das Land damals keinen Fehler auf meiner Seite gefunden hat. Sonst wäre das Ganze sehr sehr teuer für mich geworden.)

    Zur ersten Frage:


    Man hat doch die Datenblätter. Diese kann man nach Klassen sortieren und hat so schnell einen Überblick, ob die Klassen vollzählig zum Test erschienen sind. Auf dem Datenblatt ist das Testergebnis ja nicht ersichtlich.


    Zur zweiten Frage:


    Ja, die Schüler gehen eigenverantwortlich nach Hause. (Unsere Schüler sind erwachsen.) Bei jüngeren Schülern würde dann der Weg in einen eigens dafür vorgesehenen Isolationsraum gehen und sie warten dort dann bis die Eltern da sind und werden solange ggf. betreut.


    Zur dritten Frage:


    Das steht in der Handreichung. Ein unklarer Test wird als positiv gewertet.


    Zur vierten Frage:


    Wie gesagt, Datenschutz. Es darf nur ein eingeschränkter Personenkreis davon Kenntnis haben, bei welchem Schüler der Test positiv ausgefallen ist. Auch bzw. vor allem zum Schutze der Kollegen. Wenn ich nicht weiß, welcher Schüler positiv war und welcher nicht, komme ich auch nicht in die Verlegenheit wenn es Nachfragen seitens der Mitschüler gibt. Ich weiß es nicht. Punkt.



    Natürlich ist es nicht praktikabel. Aber wenn man die Handreichung befolgt, wird es nicht groß anders gehen.

    Flupp


    Naja, so wie es geschrieben habe.


    Schulbeginn um 7.45 Uhr. "Testpersonal" (also die Kolleginnen und Kollegen die das Pech haben, die Klassen in der ersten Stunde zu unterrichten) rückt um 6.30 Uhr an. Vorbereitung der Räume und der Formulare. Besprechung, Anlegen der Schutzkleidung, ggf. Einweisung. Ab 7.15 Uhr kommen die ersten Schüler zum Testen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Schüler zufällig auf die Räume verteilt werden. Der Schüler füllt sein Datenblatt aus, führt den Selbsttest durch, klebt die Etiketten und wartet am Platz 15 Minuten auf sein Ergebnis. Danach desinfiziert er seinen Platz und gibt seinen Test und sein Datenblatt bei der Aufsicht führenden Lehrkraft ab. Die Lehrkraft darf dabei das Testergebnis nicht sehen. War der Schüler positiv, geht er nach Hause. War er negativ, geht er weiter ins Klassenzimmer. Nach Ende der Testungen werden die Tests und die Datenblätter von den aufsichtführenden Lehrkräften bei der Schulleitung abgegeben. Die Schulleitung schaut durch, ob positive Tests dabei waren. Falls ja, werden die Datenblätter zu diesen Tests herausgesucht und die Daten ans Gesundheitsamt übermittelt.

    Das ist für die Statistik, die die Schule für das Land erhebt.

    Dass das nichts im Klassenbuch zu suchen hat, ist das doch etwas ganz anderes.

    Ich finde Deinen Beitrag oben irreführend.

    Es hat nicht nur Nichts im Klassenbuch zu suchen. Der Zusammenhang welcher Schüler zu welchem Test gehört, darf nur für den Schüler selbst und für einen sehr eingeschränkten Personenkreis ersichtlich sein. Am besten nur für die Person, die das Ganze im Falle eines positiven Ergebnisses an das örtliche Gesundheitsamt weiterleitet. Also quasi Schulleitung.

    Flupp


    Hier:


    Die Anzahl der Testungen pro Klassen- bzw. Jahrgangsstufe und Testtag werden je Woche statistisch erhoben, jedoch nicht namentlich protokolliert (vgl. Anlage 09: Do- kumentation Testergebnisse Schülerinnen und Schüler).

    Woher hast Du das?

    Zitat Handreichung:

    Für das Gesundheitsamt ja, natürlich. Aber du darfst jetzt nicht ins Klassenbuch schreiben, "XY wurde positiv auf Corona getestet und daher nach Hause geschickt." Genauso wenig darf es zum Allgemeinwissen werden, wer wann Corona hatte. Ich suche dir die Stelle aus der Handreichung raus, Moment.

    Verrätst Du uns, wie Du das gemacht hast, MrsPace?

    Danköööö.

    Ja, logo. Allerdings habe nicht ich das gemacht, sondern das Prozedere war ganz klar vom "Veranstalter" vorgeben. Generell denke ich aber nicht, dass es im Schulbetrieb zu 100% ausgeschlossen werden kann, dass doch mal ein Mitschüler mitbekommt, wenn ein anderer Schüler positiv getestet wurde. Zudem dürfen positive Schüler ja auch nicht namentlich erfasst werden...


    Prinzipiell müsste man hier mit Dreifach-Etikettierung arbeiten. Der Schüler macht den Test und versieht sein Datenblatt und seinen Test mit einem Etikett. Das dritte Etikett behält er zum späteren Abgleich falls er positiv ist. Test und Datenblatt werden getrennt von einander aufbewahrt. Räume in denen getestet wird, dürfen nicht als Unterrichtsräume verwendet werden. Jeder Schüler muss seine Teststation nach seinem Test gründlich (und zumindest mit Handschuhen und FFP2-Maske "bekleidet") desinfizieren. Schüler einer Klasse können sich nicht zeitgleich bzw. nicht im gleichen Raum testen, da sonst der Datenschutz nicht gewährleistet ist.


    Die Kolleginnen und Kollegen, die das Ganze überwachen, benötigen eine zweistündige Schulung. 1,5 Stunden Theorie über Infektionsschutz, 0,5 Stunden Praxis. An der Abstrichstelle mussten wir 45 Minuten vor Beginn erscheinen. Besprechung der Dienste, praktische Einweisung für "Neue", Anlegen der Schutzkleidung. Nach dem Dienst waren wir noch mindestens 30 Minuten beschäftigt mit Aufräumen bzw. der Verwaltung.


    Die erste Doppelstunde wäre da schon gelaufen. Oder die Kolleginnen und Kollegen müssten halt immer 45 Minuten eher erscheinen. Aber selbst dann ginge die erste Einzelstunde drauf.


    Ich hab das gestern beim Training meiner Einheit erzählt, welche Teststrategie für die Schulen vorgesehen ist... Wir haben herzlich gelacht... :autsch:

    Naja, da ich im Sommer an der Abstrichstelle gearbeitet habe, wüsste ich schon wie man das machen könnte, dass keiner erfährt, wer positiv war und daher heim geht. Aber das ist halt an einer Schule von ungeschultem Personal nicht durchführbar.

    Hallo Blume2021, ich habe sowas schon hinter mir und kann aus Erfahrung sprechen. Du musst zuerst einen Versetztungsantrag stellen. Wenn du die Freigabe der SL bekommst kannst du dich im Nachhinein auf schulscharfe Stellenauschreibungen bewerben. So kannst du mehr beeinflussen wo dein künftiger Arbeitsplatz sein wird.

    Genau so ist es. So bin ich an meine neue Schule gekommen. Ich konnte den Versetzungsantrag sogar noch nachträglich stellen, weil meine Wunschschule massiv Bedarf an meinen Fächern hatte (und aufgrund der sehr ländlichen Lage) sonst niemanden bekommen hätte.

    MrsPace Wie hast du es gelöst?

    So, ich wollte zumindest diese Nachfrage noch kurz beantworten.


    Der Schulleiter war leider sehr unkooperativ. Nein, ginge nicht. Dass Änderungen derart kurzfristig und ohne Absprache erfolgen, hielt man für normal. Der Unterricht kann nicht verschoben werden. Er muss gehalten werden.


    Meine Termine habe ich trotzdem wahrgenommen. Ich überlasse es deiner Fantasie, wie das möglich ist. Tipp: Klonen kann ich mich noch nicht...




    Es ging übrigens gar nicht um eine Vertretung oder so. Sondern um eine Änderung in meinem regulären Stundenplan, die quasi übers Wochenende eingepflegt wurde. Ich stelle mir vor wir hätten Kinder und ich mit meinem Mann ein ausgeklügeltes Betreuungskonzept arrangiert, wie ich es von manchen meiner Kolleginnen und Kollegen kenne... Wie soll denn bitte sowas funktionieren. Ich erfahre am Sonntag, dass mein Stundenplan ab morgen komplett anders ist?

    Danke für eure Hilfe!

    Die Termine werden wohl ihre Bedeutung haben.

    Ja, haben sie. Es sind Termine im Zusammenhang mit einem Immobilienerwerb. Genauer will ich das hier nicht schreiben wegen Wiedererkennung. Der eine Termin steht seit 6 Wochen; der andere zugegebener Maßen erst seit dieser Woche...

    Naj, über den Ersatz müsste sich die Schulleitung Gedanken machen.

    Stimmt.

    Toitoitoi.

    Danke.

    diesen Dienstag lässt es sich nicht verschieben

    Genau, diesen Dienstag geht es nicht.

    Bei 48 Stunden Vorplanung würde ich kein schlechtes Gewissen haben.

    Der Schulleitung gegenüber sicher nicht, nein. Den Klassen gegenüber aber schon. (Abschlussklassen)

    Hallo zusammen,


    heute morgen trifft mich fast der Schlag. Mein Stundenplan wurde quasi über Nacht geändert. Nun habe ich am kommenden Dienstag genau gegensätzlich zu meinem vorherigen Stundenplan Unterricht. Zu diesen neuen Unterrichtszeiten habe ich allerdings jeweils bereits Termine, die leider nicht zu verschieben sind, d.h. der Unterricht wird nicht wie geplant stattfinden können.


    Leider wird die Schulleitung nicht kooperativ sein. Auf eigene Faust Unterricht zu verlegen, ist auch nicht erwünscht.


    Ich habe bereits Gesetzestexte gewälzt (BaWü), aber leider nichts gefunden. Es muss doch irgendwo geregelt sein, wie weit im Voraus solche Änderungen des regulären Stundenplans angekündigt werden müssen. Könnt ihr mir helfen?


    Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Ich sehe im Moment keine andere Möglichkeit als dass ich der Schulleitung schreibe, dass ich meinen Unterricht nicht halten kann und dieser ersatzlos enfällt.


    Liebe Grüße und danke,

    MrsPace

    Ich sehe jetzt auch nicht, warum Meal-Prep "automatisch" zum Abnehmen führen sollte? Es ist ja wohl entscheidend, was in der Vorratsdose dann DRIN ist (...), nicht das hübsche Prinzip als solches.


    Ich habe da auch keine Lust zu, stundenlang vorzukochen (ja, so hieß das "früher" mal, das ist ja keine neue Erfindung, man hat dem nur wieder einen Marketingnamen gegeben). Außerdem: Koche ich dann an dem Sonntag 5 - 7 verschiedene Gerichte? Oder esse ich dann die ganze Woche dasselbe :tot:


    Ich mag Kochen ja eigentlich gar nicht, fange erst jetzt, in meinem fortgeschrittenen Alter :zahnluecke: damit an. Und wenn, dann koche ich so viel, dass es für 2 Tage reicht, und generell sowieso nicht jeden Tag. Gibt halt auch das althergebrachte Brot zum Abend, oder ja, auch mal was Fertiges, wenn ich gar keinen Bock hab.

    Doch, indirekt schon. In diese Vorratsdosen passt halt wirklich nur eine Portion. Dann sind sie voll. D.h. man läuft nicht Gefahr zu viel zu essen. Außerdem ist die Gefahr geringer, dass man sich Fast Food, Tiefkühl oder sonstigen Junk reinzieht, weil es ja schnell schnell gehen soll. Natürlich kommt es hauptsächlich drauf an, was in der Dose drin ist. Aber auch da ist es so, dass man das Essen halt vorplant und sich dann vielleicht eher überlegt, was gesund ist und was vielleicht eher nicht.


    Genau, wir kochen sechs verschiedene Gerichte. Von fünf Gerichten zwei Portionen und von einem Gericht vier Portionen. Von letzterem Gericht gibt es dann gleich jeweils eine Portion am Sonntag. Und dann hat man eben sechsmal zwei Portionen für die gesamte Woche.

    O. Meier Du kochst quasi am Sonntag für die gesamte Woche vor.


    Wir planen Donnerstag Abend was wir die Woche darauf essen möchten und schreiben eine Einkaufsliste was wir brauchen. Freitag geht’s dann Einkaufen. Sonntag wird gekocht. Dauert ca. 4-6 Stunden, je nachdem was es gibt. Dann wird das alles in Mitnahme-Containern verstaut und ab in den Kühlschrank. Je eine Portion gibt es bereits am Sonntag zum Abendessen.


    Und dann haben wir Mo - Sa unser Essen ohne dass wir groß in der Küche stehen müssen.


    Finde auch, dass es eine einfach Prioritäten-Frage ist. Mein Mann und ich haben beide noch ein recht aufwändiges Hobby (ca. 8h/Woche) und arbeiten beide Vollzeit. Geht alles wenn man möchte.

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