Beiträge von MrsPace

    Nur daraus, dass ehrenamtliche Helfer eingesetzt werden, lässt sich noch nicht folgern, dass keine Rechnung erhoben werden darf. So regeln z.B. die Landesfeuerwehrgesetze explizit, dass bei vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführten Schäden ein Kostenersatz verlangt wird und regeln auch, wie z.B. Stundensätze ehrenamtlich tätiger Helfer zu bestimmen sind. (vgl. hierzu beispielsweise §34 Abs 1 Satz 1 und §35 Abs. 5 FwG BW).


    Die Rechnungsstellung erfolgt durch den jeweiligen Träger, nicht durch die Einsatzkräfte selbst.

    Auch unser Träger hat noch nie irgendwem eine Rechnung ausgestellt…

    Geht's noch? Einfach nicht machen und fertig. Schau das Mindestmaß an Klassenarbeiten/Klausuren in der NVO nach und gut ist. Seit wann kann die Fachschaft vorschreiben, wie viele Tests zu zu schreiben hast? Da würde mich doch mal die Rechtsgrundlage interessieren...

    Ah okay, vielleicht liegt es daran. Ich trenne ganz klar zwischen Bewertungssituation und Lernsituation. Ich korrigieren sehr minimalistisch.


    In Englisch unterrichte ich keine Oberstufe. (Will ich auch nicht!) Und in der Mittelstufe sind in der BBS die Anforderungen so niedrig, dass man alles bis auf die beiden kleinen zu schreibenden Texte (120 Wörter + 180 Wörter) im Online-Tool repräsentieren kann.

    Darf ich fragen, wie ich mir das vorzustellen habe und ob das bei euch tatsächlich erlaubt ist als "Klausurersatz"?

    Ja, mein SL hat an oberster Stelle nachgefragt. Für Englisch benutze ich das Tool für Hör- und Leseverstehensaufgaben. Die erschöpfen sich oft in Multiple Choice oder Multiple Matching. Auch für Vokabeltests, wo es ja auch um die korrekte Schreibweise geht, kann man das gut nutzen.


    Auch in Mathe gibt es Themengebiete, die sich so abfragen lassen. Die Klassenarbeit zum Thema Exponentialfunktion ist bei mir z.B. mit diesem Tool. Vektorgeometrie und Stochastik klappen damit auch gut.


    Auffällig ist, dass die Klausuren, die ich mit dem Online-Tool schreibe oft sehr viel schlechter ausfallen als "normale" Papierklausuren. Ich habe unterschiedliche Theorien woran das liegen könnte. Schwieriger vom Niveau her sind diese Online-Tool-Klausuren eigentlich nicht.

    Es tut mir leid, aber das wird sich mir nie erschließen, wie man es schaffen kann, in weniger als 8 Minuten eine 90 Minuten-Klausur zu korrigieren und zu bewerten. In der Zeit schaffe ich gerade mal die Korrektur eines Vokabeltests...

    Ich schreibe mir einen sehr detaillierten Lösungsvorschlag mit Punkteverteilung. Weiterhin stelle ich die Klausuren so, dass ich möglichst nicht mit Rechenfehlern weiter rechnen muss wenn sich die Schüler verrechnen. Im Endeffekt erschöpft es sich dann bei den Korrekturzeichen in r und f und Teilpunkte aufschreiben und zusammenrechnen. Ich sortiere die Klausuren nach der Abgabe auch direkt so, dass die sehr guten SuS oben liegen. Wenn man dann bei denen durch ist, weiß man die Ergebnisse die rauskommen sollten schon aus dem Kopf und hat eine gewisse Bandbreite an alternativen Lösungswegen gesehen. Dann geht es bei den Klausuren in denen mehr Fehler sind, auch viel schneller.


    Für eine Abi-Klausur in Mathe (also 90 Verrechnungspunkte, Bearbeitungszeit 240 Min.) brauche ich pro Schüler ca. 20-25 Minuten. Da gibt es ja extern eine Zweitkorrektur. Da gab es bei mir noch nie irgendeine Beschwerde und auch keine größeren Abweichungen bei den Notenpunkten. Max. 1 oder 2 NP Unterschied. Und ich hatte jetzt auch schon acht Abiturjahrgänge.

    Hallo zusammen,


    ich protokolliere das erste Mal in meiner "Karriere" meine MAU-Stunden. (An meiner alten Schule war nie eine MAU-Abrechnung nötig....)


    Was zählt denn alles als MAU?


    Wie ist es, wenn ich auf Fortbildung war und das mehr Stunden waren als ich eigentlich Unterricht gehabt hätte an dem Tag? Also z.B. 1 bis 4. Stunde Unterricht ist ausgefallen, 3. bis 10. Stunde war Fobi, dann wäre das ein Plus von 4 Stunden?


    Wie ist es mit Stunden, die für alle KuK ausfallen, etwa die letzte Unterrichtsstunde vor Weihnachten. Wird da eine Minusstunde aufgeschrieben? Genauso bei Stunden, die für alle KuK zusätzlich verpflichtend sind (päd. Tag), zählen die auch als MAU, also in diesem Fall als Plus?


    Wie ist es mit Prüfungsaufsichten? Zählen die Stunden als MAU?


    Wo könnte ich denn nachlesen, was MAU ist und was nicht?


    Vielen Dank euch und liebe Grüße,

    MrsPace

    Dieses "doch" suggeriert, dass es dir eben schon zum Nachteil gereicht. Ist das so?

    Naja, kommt drauf an. Abfällige Kommentare neidischer Kollegen sind jetzt kein tatsächlicher Nachteil. Aber man ärgert sich schon, wenn man gute Qualität bietet und dann unterschwellig unterstellt bekommt, man sei faul, nur weil man die gleiche Arbeit in kürzerer Zeit erledigt.

    Naja, also ich finde das schon eine Interessante Fragestellung… Ich habe ein volles Deputat und würde schätzen, dass ich ca. 30 - 35 Zeitstunden in der Woche arbeite. Effektiv bin ich davon ca. 25 Zeitstunden in der Schule; die restlichen 5-10 Stunden leiste ich zuhause. Auf dem Papier sind es 41.


    Die 6 bis 11 Zeitstunden Diskrepanz kommen hauptsächlich daher, dass ich in einem hohen Maße effizient arbeite und mir alles recht leicht von der Hand geht. So erstelle ich z.B. ein gut durchdachtes Arbeitsblatt für meine TG 13 in Mathe in weniger als 15 Minuten. Ausdrucken, kopieren fällt eh weg da ich meine Materialien nur noch digital bereitstelle. Korrekturen fallen dank digitaler Tools zur Leistungsfeststellung nahezu ganz weg. Muss ich doch mal was Korrigieren, geht das zügig. 16 Mathe-Klausuren (90 Min Bearbeitungszeit) laufen im unter zwei Zeitstunden.


    Es gibt zahlreiche Wege im Lehrberuf Zeit zu sparen. Die Tatsache dass ich effektiv 10 Stunden weniger für meine Arbeit brauche (bei gleicher Leistung), darf mir doch nicht zum Nachteil gereichen.

    Also einen Kopf würde ich mir da auch keinen drum machen... Aber mal was Anderes: Dein Arzt verlangt allen Ernstes, dass du unter diesen Umständen arbeiten gehst? Ganz ehrlich... Einen ganzen Schultag an Krücken. Ne, nie und nimmer. Bei der Menge an Laufwegen, Treppen, etc.

    Auch ich bin mir unsicher, was du eigentlich genau wissen willst. Frage also: Ob was sich "lohnt"???


    BTW: Ich kenne sehr viele Personen, die 40-50 km zur Arbeit pendeln, mich selbst eingeschlossen (ich habe über 48 km einfachen Weg und brauche bis zur Schule ca. 40 Min.). Allerdings wüsste ich jetzt auf Anhieb keine Lehrkraft, die sich hat versetzen lassen, um einen kürzeren Schulweg zu haben.

    Hier. Ich hab mich versetzen lassen um einen kürzeren Schulweg zu haben. Habe es nicht bereut.

    Ich bin auch im beruflichen Schulwesen. Ich benutze auch den Vornamen der Schüler und Sie. Im Eifer des Gefechts kann es schon mal passieren, dass mal ein Du rausrutscht.


    Ein Schüler aus meiner 13 war mal zufällig bei einem Einsatz dabei. Und da duzt man sich halt generell. Also haben wir uns da geduzt. Und drei Stunden später in der Schule dann wieder gesiezt. Ging ohne Probleme.

    Hallo,


    das Referendariat ist in Vollzeit. Ich habe anfangs auch versucht, nebenher zu jobben... Das habe ich aber sehr schnell wieder aufgegeben. Es war einfach zeitlich nicht drin. Nebentätigkeiten sind genehmigungspflichtig. (Das wusste ich damals aber nicht, also habe ich das "einfach so" gemacht...)


    Ich habe während des Refs weiter in meiner Studentenbude gelebt. Das spart Einiges an Kohle. Da ich auch pendeln musste, hatte ich auch ein Auto. Klein, langsam und günstig in der Versicherung. Ansonsten heißt es halt, Gürtel enger schnallen. Wobei das Gehalt, das ich im Ref bekam deutlich über dem lag, was ich davor verdient habe. Daher empfand ich es eher so, dass ich finanziell mehr Möglichkeiten hatte.


    Ist natürlich anders herum schwieriger... Wenn man schon gut verdient hat und dann den Rückschritt aufs Ref-Gehalt macht.


    Lg,

    MrsPace

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