Beiträge von MrsPace

    Ist das Problem, dass du es um ein halbes Jahr verschieben willst oder die Verschiebung überhaupt? Ich habe die Broschüre von der GEW und da steht drin, dass man es grundsätzlich nach hinten verschieben darf.

    Beurlaubung, Auslandsschuldienst, Versetzungen sind auch möglich (okay, nur bedingt. Aber sie sind nicht unmöglich.)

    Ich glaube auch, dass man es als Angestellter in Sachen Flexibilität nicht so viel besser hat. Klar, der Bundeslandwechsel geht u.U. einfacher. Aber wenn man (landesintern) an eine andere Schule möchte, muss man doch den gleichen Weg beschreiten wie ein Beamter. Oder sehe ich das falsch?


    Ich kann mir vorstellen, dass beim TE in dieser Richtung sehr viele Missverständnisse und Wissenslücken bestehen. Was jetzt nicht als Kritik gemeint ist. Vieles weiß man halt erst wenn man im aktiven Schuldienst ist und gewisse Prozesse mitbekommen oder sogar mitgemacht hat.


    Kcak Wieso beschreitest du nicht erstmal den "normalen" Weg? Dann kannst du meiner Meinung nach "informiertere" Entscheidungen treffen. Um eine vollwertige Lehrkraft zu sein, musst du sowieso das Referendariat absolvieren.

    Ich glaube, das der TE glaubt (aus gesundheitlichen gründen?) nicht verbeamtet werden zu können und er es einfach akzeptiert hat und sich fragt "wieso sich den Stress des Referendariats antun, wenn man eh nicht verbeamtet werden kann?"

    Ach so... Aber warum stellt er dann die Frage nicht so? :autsch:

    Du bist kein "fertiger" Lehrer ohne Referendariat. Du machst die erste Staatsprüfung an der Uni. Das Ref endet dann mit der zweiten Staatsprüfung. Wenn du "nur" die erste Staatsprüfung hast, ist es nicht vollständig. So einfach ist das.

    Die Schulen werden denke ich bis Sommer geschlossen bleiben. Ich rechne auch nicht damit, dass ich vor den Ferien nochmal (außer für die Abschlussprüfungen) das Schulhaus betreten werde.

    Ich verstehe die Frage nicht... Was hat Referendariat mit Verbeamtung zu tun?


    Das Referendariat ist der zweite Teil der Lehrerausbildung und wenn dir das fehlt, na, dann kannst du dich halt von befristeter Vertretungsstelle zu befristeter Vertretungsstelle hangeln. Eine feste Stelle wirst du so in der Regel nicht bekommen.

    Für mich persönlich (und sicher nicht nur für mich) würde das bedeuten „Ja, du KÖNNTEST nun wieder reisen. Geht aber nicht, die Ferien fallen leider aus“.

    Für mich sind meine Reisen ein elementarer Bestandteil meines Lebens.

    (Nicht nur die Reisen an sich, auch die Vorbereitung.)

    Also ich glaube nicht, dass die Ferien angetastet werden.


    Zum Einen: Wer gleicht mir denn den finanziellen Schaden aus der entsteht, wenn ich die gebuchte Reise nicht antrete? Zumindest für die Sommerferien ist ja zu hoffen, dass man da wieder reisen können wird. Und dieses Problem werden ja auch nicht nur die Lehrer haben sondern die Schüler bzw. deren Eltern auch.


    Zum Anderen: Die Tourismusbranche leidet jetzt. Und dann noch die Hauptreisezeit einfach streichen? Ne, ich glaube nicht, dass das gemacht wird.



    Wie gesagt, für mich zeichnet sich mittlerweile ganz klar ein Schulschluss ab. Vielleicht nicht direkt nach den Osterferien. Ich hätte schon noch gerne bis Ende Mai Zeit um die Abschlussnoten für die aufsteigenden Klassen festzuzurren. Aber falls früher Schluss ist, werde ich mich damit arrangieren und auch realistische Noten bilden können.

    @ Mrs. Pace: Meine Q1 arbeitet zwar auch und fragt nach, aber manche Themen muss man auch einfach vor Ort erklären. Ich kann mir auch vorstellen, dass die leistungsschwächeten Schülerinnen und Schüler sich nicht trauen nachzufragen (denn von diesen habe ich noch keine Rückmeldung erhalten).

    Wieso sollten sie sich nicht trauen? Wenn nicht jetzt, wann dann? Jetzt bekommt es doch keiner mit. Bzw. würden Sie sich im Unterricht eher trauen?


    Ich habe bei meinen Schülern eher das Gefühl, dass sie eher motivierter bei der Sache sind als sonst. Jetzt können sie sich nicht auf dem Lehrer "ausruhen" oder sich auf die Hilfe der anderen Mitschüler verlassen. Jetzt kommt es drauf an, was sie aus eigener Kraft heraus leisten können (und wollen). In meinem Fall glaube ich auch, dass sie jetzt erfahren, was ich ihnen schon lang predige: Es hilft ihnen in den allerwenigsten Fällen, wenn ihnen der Lehrer das Wissen vorträgt. Man muss sich selbst produktiv mit dem Stoff auseinander setzen und das Wissen im eigenen Kopf für sich selbst konstruieren. Dann bleibt's drin.


    Ich weiß, dass ich mit Mathe ein Fach habe, das für die allermeisten Schüler sehr sehr schwierig und anspruchsvoll ist. Aber man kann für jedes Leistungsvermögen Dinge finden, die man können kann. Zumindest für 5NP reicht es. Mit Fleiß vielleicht auch für mehr. Bei allem unter 5NP unterstelle ich entweder einen schlechten Tag (gibt's mal) oder Desinteresse.

    „Egal“ sind z. B. die Q1 Kurse nicht. Denen geht gerade eine Menge Stoff fürs Abi verloren. Ich sehe noch nicht, wie wir den im nächsten Schuljahr aufholen können, wenn wirklich keinen oder kaum noch Unterricht in diesem Schuljahr machen können.

    Eventuell gilt das auch für die ZP 10 im nächsten Schuljahr.

    Ich verstehe was du meinst. Bis zu den Osterferien ist doch aber zumindest Fernunterricht vorgesehen. Also wer jetzt in der Q1 ist und noch nicht verstanden hat, dass man für sich selbst, seinen Abschluss und seine Zukunft lernt, der ist da auch irgendwie falsch. Die Frage ist halt nur, was die Kolleginnen und Kollegen machen, die die Schulschließungen jetzt "locker" sehen.


    (Ich weiß zum Beispiel von meiner 11. Klasse in der ich Klassenlehrerin bin, dass der Profilfachlehrer bisher keine Aufgaben gestellt hat. Keine. Wir sind bereits Mitte zweite Woche der Schulschließungen... Klar, er hat dann bei uns noch die 12. und 13. Klasse um das aufzuholen, aber trotzdem.)

    Warum? Bei uns sind die Abiturprüfungen immer früher als der Rest, die Abiturienten sind dann auch immer früher fertig und ja, das Schuljahr und auch die Notenvergabe läuft eigentlich nach den Abiturklausuren noch weiter. Was hat also die Festlegung, dass sich das Abitur dann aus den Noten und nicht noch extra Prüfungen berechnet mit Schuljahresende bereits jetzt zu tun?

    Naja, meine Überlegung war eher so, dass das Abi bzw. alle Abschlussklassen mit der allerhöchsten Priorität "behandelt" werden sollten. So habe ich zumindest Frau Eisenmann und Herr Kretschmann verstanden. Und wenn selbst in diesem Fall jetzt gesagt wird, wir fahren eine "Sparlösung", dann sind doch die aufsteigenden Klassen erst recht "egal".

    Falls die Schulen nach Ostern dicht bleiben, wäre eine gute Lösung mit der ich leben könnte, die folgende:


    Schulschluss vor den Pfingstferien, also mit dem 29. Mai. Das wären nach Ostern noch sechs Wochen die man Zeit hätte, sich von den aufsteigenden Klassen die Noten zu holen, die man braucht. Auch per Fernunterricht gibt es Möglichkeiten. Die aufsteigenden Klassen erhalten nach den Pfingstferien ihre Zeugnisse. Nach den Pfingstferien bis zu den Sommerferien werden die Prüfungsklassen (Abi, Fachabi, Fachhochschulreife, Fachschulreife, etc.) noch abgefrühstückt.


    Die Sommerferien enden bei uns erst Mitte September. Bis dahin müsste man hoffentlich wieder aufmachen können.

    Ich arbeite in den drei Wochen Schulschließung ganz normal. Halt von zuhause aus. Auch wenn die Schließung bis zu den Sommerferien ginge... Ich kann diesen Fernunterricht locker aufrecht erhalten. Ich habe am Mittwoch mit meinem BK2 Englisch geschrieben; am Donnerstag mit meinen 12ern Mathe. Diesen Fernunterricht mache ich nicht freiwillig. Das ist die Anweisung der Schulleitung und die wiederum setzt die Vorgaben des KuMi um. Und das KuMi kann meines Erachtens nicht einerseits verlangen, dass wir Fernunterricht machen und andererseits dann die Sommerferien kürzen.

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