Beiträge von MrsPace

    Eske Die, die flotter vorankommen, helfen oft den anderen Schüler, die so auf mittlerem Niveau unterwegs sind. Da profitieren beide Seiten. Und Schüler erklären es anderen Schülern oft besser als der Lehrer weil sie den Lernschritt ja gerade eben erst gemacht haben und so eher wissen, wo die Schwierigkeiten liegen. Bei den ganz Schwachen, ja, da muss ich mich oft neben dran setzen. Aber die Zeit hab ich ja dann auch, wenn der Großteil der Klasse (mit der Hilfe der starken SuS) alleine zurecht kommt. Die, die nichts tun, haben Pech. Ich werde meine Zeit sicher nicht damit vergeuden, ihnen hinterher zu laufen und sie zur Arbeit animieren. Das sage ich ihnen auch ganz offen. Wenn sie arbeiten, können sie jederzeit nach Hilfe fragen und dann helfe ich ihnen auch. Aber für fruchtlose Disziplinierungsmaßnahmen ist mir die kostbare Lernzeit echt zu schade...

    Hast du ein paar knackige Einsteigertips? Ich erinnere mich bei dir an ausgefeilten flipped classroom, aber vielleicht kann man auch kleiner anfangen...

    Ja, da gibt es ja unterschiedliche Möglichkeiten. Natürlich sollte man auch abwechseln. Ein ganzes Schuljahr Flip the Classroom macht ja auch niemandem Spaß. (Auch mir als Lehrkraft nicht.)


    Ich hab's jetzt während Corona immer so gemacht gehabt, dass ich einen Einstieg wähle, den die SuS selbst bewältigen können. Dazu schaue ich, dass ich ihnen bekanntes Wissen abrufe und darauf aufbaue. Dann eine kurze Plenumsphase (max. 10 Minuten) während der die zentralen inhaltlichen Punkte kurz besprochen werden. Und dann eine Übungsphase. Am Ende gibt es oft noch eine kurze online Abfrage über die Inhalte der Stunde.


    Aktuell habe ich zum Beispiel für eine sehr schwache Mittelstufenklasse (2BF im KfZ-Bereich) dies hier vorbereitet:

    Klick!


    Thema ist ausmultiplizieren und ausklammern. Erst einen anschaulichen Einstieg über Flächeninhalt Rechteck. Wenn sie fertig sind, kurze Besprechung im Plenum. Dann ein Lernvideo und einen vorgefertigten Aufschrieb, wo sie quasi nur noch ergänzen müssen. Danach Übungsaufgaben als Einzel-, Partner- oder auch Gruppenarbeit. So bekommt man mit recht einfachen Mitteln nahezu 100% Schülerzentrierung hin.

    Ich glaube, dass hier nicht die Klassenfahrt an sich oder das befürchtete lange Maske-Tragen das Problem ist. Ohne der TE jetzt zu nahe treten zu wollen... Ich denke da liegen andere Probleme zugrunde und das Vermeiden-Wollen der Klassenfahrt ist "nur" ein Resultat davon.


    Die Pandemie hat ja viele Menschen psychisch sehr mitgenommen und wenn man eh schon in einem Beruf ist, der einen psychisch sehr belasten kann, sollte man Beschwerden in diese Richtung mMn schon ernst nehmen und mal jemand drauf schauen lassen, der sich damit auskennt.


    Das Maske-Tragen allein wird körperlich auszuhalten sein. Ich habe im Sommer teils mehrere Stunden im kompletten HazMat-Outfit (mit Maske mit Ventil!) bei 30 Grad und mehr Abstriche genommen. Und ich koche jetzt auch nur mit Wasser. Also rein körperlich kann man es im Alttag sicherlich mehrere Stunden mit einer medizinischen Maske (OP-Maske, etc.) aushalten.

    Ich sage immer „Ich hab das Zeig früher lernen müssen und jetzt sind Sie halt dran.“


    Spaß beiseite. Gerade in Mathe gibt es doch eigentlich immer eine anschauliche Anwendung.


    Die Schüler müssen einfach von dem Anspruch wegkommen, dass sie die Inhalte später im Alltag brauchen… Die Kompetenzen werden sie in jedem Fall brauchen.

    Ja, das war steuerfrei. (Ehrenamtspauschale) 720€ waren frei. Dieses Jahr sind es 840€.

    Bei solch einem Verhalten - andere beleidigen und sogar schlagen und auf den Boden "rotzen" - mache ich definitv nicht einfach "weiter im Programm". Neben einem Klassenbucheintrag würde ich solch einen Schüler vor die Tür setzen (gut, in der 7. Klasse könnte es dahingehend evtl. Probleme mit der Aufsichtspflicht geben) und ihn zur Schulleitung schicken!

    Die Frage war wie wir auf so eine Aussage reagieren würden. Zum anderen Fehlverhalten war keine Beratung verlangt.

    Es kann doch nicht sein, dass die Leute, die sich bemühen, noch durch die Mehrarbeit einer Fachleitung bestraft werden.

    Doch, so läuft das leider... Die fleißigen Bienchen, die einen guten Job machen, bekommen immer mehr aufgehalst und die faulen Drückberger sind fein raus... Wenn du keine Zusatzarbeit machen willst, musst du schauen, dass du möglichst schlecht arbeitest. So schlecht wie du es halt vertreten kannst.


    Alternativ nutzt du dein Wissen um diesen Umstand für deine Zwecke um in die Klassen, Schularten, Projekte, etc. rein zu kommen in die du möchtest. So kommst du dann auch schnell in eine Position in der du dann die stupiden Sachen bei denen aber nichts schief gehen kann, die Kollegen machen lassen kannst, die sonst nix leisten (wollen).

    Ich war auch schon betroffen von dem Bahnstreik weil ich einen Ferienkurs in Mathe unterrichtet habe. Ich bin dann einfach mit dem Auto gefahren.


    Hat man kein Auto oder Führerschein muss man halt schauen, wie man zur Schule kommt. Mit Kollegen mitfahren, Carsharing-Angebote in der Region, notfalls Taxi.


    Grundsätzlich hast du dafür Sorge zu tragen, dass du pünktlich zum Dienst erscheinst.

    Naja, ich finde es immer sehr sehr befremdlich, wenn jemand sagt, er „brennt“ für seinen Beruf. Ich mache das um Brötchen zu verdienen und nicht aus Leidenschaft oder weil ich mich selbstverwirklichen will. Ich mache meinen Beruf sehr gerne, das ja. Er macht mir Spaß. Ich gehe sehr gerne und motiviert in die Schule. Ich engagiere mich dort. Bin ÖPR-Vorsitz, bringe mich bei der Schulentwicklung sehr gerne ein. Aber „brennen“?! Defintiv nein.

    Ich schreibe keinen Erwartungshorizont. Die Schüler sehen meine Korrekturzeichen; wir besprechen die Klassenarbeit. Die Schüler können jederzeit Fragen stellen, wenn bei meiner Bewertung etwas nicht klar ist. Sie können ihre Bewertung mit der Bewertung von anderen SuS vergleichen. Also ich wüsste jetzt nicht, wozu ich einen Erwartungshorizont bräuchte.

    Besteht die Möglichkeit, das Referendariat in einem anderen BL neu zu beginnen? Ich denke ein Ortswechsel könnte das Problem beseitigen. Es gibt einfach Unterrichtsstile, die miteinander nicht vereinbar sind. Das wirst du auch später im Kollegium feststellen.


    Wenn du das Eine zeigst, der Fachleiter aber das Andere sehen will... Und es keinen gemeinsamen Nenner gibt. Dann wird es einfach ganz schwer....

    Ich denke spätestens ab Herbst wird eine dritte Booster-Impfung empfohlen werden mit einem “überarbeiteten” BioNTech. Die Inzidenz wird immer weniger von Bedeutung sein. Es infizieren sich immer mehr Geimpfte, die die Erkrankung symptomlos bzw. mit einem milden Verlauf überstehen werden.


    Ich denke nicht, dass die Schulen nochmal geschlossen werden müssen. Bis auf das ständige Testen wird das neue Schuljahr normal durchlaufen. Es müssen auch immer weniger Schüler getestet werden da sie geimpft sind. (Ich habe bereits jetzt eine Klasse die deshalb gar nicht mehr getestet werden muss.)

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