Beiträge von MrsPace

    Entspräche in NRW nicht der Rechtslage. Für dein Land müsste dir jemand, der das von dir verlangt, dir mal die Rechtsgrundlage benennen.

    Es wäre grundsätzlich auch egal ob es der Rechtslage entspricht oder nicht, denn die KuK wollen es so haben. Wir haben versucht das zu kippen, im Interesse der „jungen“ KuK, die das so nicht möchten, es ist aber gescheitert.

    Was rein rechtlich wie ist, sei mal dahin gestellt… Streng genommen dürfte ich zuhause dann doch gar nichts Dienstliches machen, oder sehe ich das falsch?

    Dann dürfte ich meine Unterrichtsvorbereitung, etc. ausschließlich in der Schule am PC machen. Ich müsste dann täglich um 7.30 Uhr in der Schule sein, um rechtzeitig meine Mails lesen zu können, falls ich eine spontane Vertretung bekomme und müsste bis um 16.55 Uhr bleiben, damit ich vor Unterrichtsschluss nochmal meine Mails abrufen kann. Ganz ehrlich, wer möchte denn diesen Zustand heute noch so? Von 7.30 - 16.55 Uhr in der Schule sitzen und aber vielleicht nur von 7.45 - 11.15 Uhr Unterricht haben. Nur weil ich gerne stur sein will und erreichen möchte, dass der Dienstherr mir ein mobile office finanziert?

    Wenn ich nur bis 11.15 Uhr Unterricht habe, sitze ich allerspätestens um 11.25 Uhr im Auto und fahre heim. Weil ich auch außerhalb der Arbeit noch ein Leben habe. Und wenn das bedingt, dass ich um 16.55 Uhr meine Mails vom privaten Gerät aus lesen muss, dann ist das halt so. Ich habe ein iPhone, ein iPad und ein MacBook, weil ich diese Geräte ohnehin alle privat brauche. Wozu benötige ich denn nochmal einen Laptop oder ein Tablet für die Schule? Das macht für mich absolut keinen Sinn. Im Gegenteil, es ist eher umständlich. Mir reicht es schon, wenn ich bei Drive zwischen drei Accounts hin- und herschalten muss (privat, Verein, Schule) und dann das auch noch physikalisch? Also das Gerät wechseln? Nein, danke.

    Wenn man im Privatleben nicht durch die Schul-Apps gestört werden möchte, kann man das entsprechend einstellen. Ich habe SchoolFox z.B. so eingestellt, dass ich Nachrichten da nur zwischen 7.30 und 16.55 Uhr bekomme.

    Private Telefonnummern herauszugeben ist auch gar nicht nötig. Wenn mich jemand sprechen möchte, kann er mir eine Mail schreiben. Darauf reagiere ich teilweise schneller als auf einen verpassten Anruf.

    Ich habe leider keine Zeit alles nachzulesen, deswegen schnell direkt auf das Ausgangsposting:

    Dem Schüler den nicht-benötigten Teil des Betrags unbürokratisch zurückgeben. Der Teil der bereits ausgegeben war, wird erstmal nicht zurückgegeben. Schüler erhält die Info, dass er den Rest des Betrags nicht zurückbekommt. Nun kann er sich das Geld einklagen. Sollte ein Klage erfolgen, wird der Arbeitgeber (idR das Land) sich damit befassen. Sollte der Arbeitgeber vor Gericht verlieren, wird er prüfen, ob sich die betroffene SL und/oder betroffene Lehrkraft schuldhaft verhalten hat. Falls nein, wird der Arbeitgeber einspringen und für den Schaden aufkommen. Falls ja, wird er auch einspringen, aber die SL/die Lehrkraft in Regress nehmen.

    Also ich würde jetzt erstmal die Füße still halten und mir keine Sorgen machen. Es ist doch fraglich ob jemand wegen 50€ ein Gerichtsverfahren anfängt. Und selbst wenn, das Schlimmste was passieren kann, ist das man die 50€ selbst berappen muss. Würde ich dann als Lehrgeld verbuchen und mich vor der nächsten Fahrt halt ordentlich informieren, wie ich vorzugehen habe.

    Oder noch besser: sich in Kommunikation üben statt 20.000 E-Mails hin und her zu schreiben.

    AngelinaS Mit eigenen Kindern im Vorschulalter ist es dein gutes Recht in Teilzeit zu arbeiten. In Elternzeit geht das sogar unterhälftig. Ich würde da weder mit der Schulleitung rum diskutieren noch mich von den KuK blöd anmachen lassen. Es gibt immer und überall Menschen für die Empathie ein Fremdwort ist. Außerdem haben unterschiedliche Menschen unterschiedliche Lebenswirklichkeiten. Und wer selbst keine Kinder oder pflegebedürftige Angehörige hat, wird deren alltägliche Herausforderungen nur sehr schwer erkennen / nachvollziehen können. Das ist aber nichts, was du auf dich beziehen solltest. Das ist deren Problem und nicht deins.

    Antrag nach §29 Chancengleichheitsgesetz stellen. Den kann der SL nicht ablehnen und er muss es begründen, wenn er dem Antrag nicht entsprechen kann.


    § 29

    Familien- und pflegegerechte Arbeitszeit

    Die Dienststellen können auf Antrag über die gleitende Arbeitszeit hinaus eine familien- oder pflegegerechte Gestaltung der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit einräumen, wenn dies nachweislich zur Betreuung von mindestens einem Kind unter 18 Jahren oder einer nach § 14 Absatz 1 SGB XI pflegebedürftigen nahen angehörigen Person nach § 7 Absatz 3 PflegeZG erforderlich ist und dienstliche Belange nicht entgegenstehen. Ist beabsichtigt, dem Antrag einer oder eines Beschäftigten nicht zu entsprechen, ist die Beauftragte für Chancengleichheit zu beteiligen. Die Ablehnung des Antrags ist von der Dienststelle schriftlich zu begründen.

    Ich frage mich, ob man das ständig kommunizieren muss, wenn man außerhalb seiner Unterrichtszeit einen Termin hat?! Ich habe laufend Termine in Freistunden oder generell auch während des Schultags, bei uns 7.45 - 16.55 Uhr. Es ginge gar nicht anders bei mir.

    Erfahrungsgemäß ist es ein Geben und Nehmen. Ich sage für Vertretungen fast immer zu. Außer eben dann wenn ich einen Termin habe und da haben die Vertretungsplaner dann auch Verständnis für und suchen ein Alternative.

    Als Mitglied des ÖPR bekomme ich es oft mit, dass es diesbezüglich genau bei den KuK Probleme gibt, die jede Vertretung grundsätzlich erstmal ablehnen. Klar wird dann auch weniger Verständnis aufgebracht, wenn es dann eine Kollision mit einem privaten Termin gibt. Wie es in den Wald rein ruft, so schallt es halt raus.

    Die Schülerin ist wirklich sehr still, meldet sich ab und an oder ich muss sie aufrufen. Das ist definitiv nicht besser als eine „3“.

    Du vergibst also mdl. Noten rein anhand der Quantität der Meldungen? Ich glaube nicht, dass das so tragbar ist.

    Mdl. Noten sollten vor allem die Qualität der geleisteten Beiträge wiederspiegeln.

    Was sind denn deine Bewertungskriterien? Welche Deskriptoren benutzt du?

    Der vollständige Rückzug ins Privatleben und maximal Dienst nach Vorschrift lohnt sich als Beamter (finanziell) mehr als Einsatz im Berufsleben!

    Ich denke, das ist doch vollkommen stimmig mit der Idee des Beamtentums. Wir werden ja nicht für geleistete Arbeit entlohnt.

    Die Idee ist, dass “Vater Staat” uns mit allem versorgt, das wir benötigen um unseren Dienst bestmöglich leisten zu können. Die Bezüge kommen im Voraus; wir erhalten Beihilfe; wir können vergünstigt wohnen. Und wenn wir Familie haben, wir diese auch mitversorgt.

    Die Frage ist halt, ob diese Idee noch zeitgemäß ist.

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