Beiträge von chilipaprika

    aber in einem Jahr wirst du wohl kaum etwas Sinnvolles "studieren". Vielleicht habt ihr bei dir in der Nähe Zusatzqualifikationen, Drittfachausbildungen, ...

    Oder du machst sowas wie ein FSJ, ein Praktikum im Ausland, ... dadurch stärkst du auch genau DIE Kompetenzen, die noch zu schwach sind und bereitest dich sinnvoll auf die WIederholung..

    Psychologie wäre auch in NRW (und in Österreich sowieso, das wollte ich hier der Vollständigkeitshalber für Deutschland ergänzen)

    Zwischen Psycho und EW liegen schon Welten (wenn auch im Detail) im Inhalt, in der Perspektive und in der Methodik… da lohnt es sich sicher nachzuschauen.

    Nach einem Lehramtsstudium würde ICH kein EW-Studium anstreben, wenn es darum geht, mich zu verbreitern und in die Wissenschaft zu gehen. Mit Psycho kannst du später eh in der EW arbeiten (mit einem Forschungsschwerpunkt in der pädagogischen Psychologie zb), umgekehrt auf keinen Fall.

    Das ist doch das, was ich meine. Viele Privatpatienten sind sich nicht bewusst, wie andere Patienten manchmal (längst nicht von allen Ärzten) behandelt werden. Sich selbst Privilegien einzugestehen ist nicht so leicht.

    Und viele Privatpatient*innen haben auch andere Erfahrungen gemacht. Ich war den allergrößten Teil meines Lebens gesetzlich versichert (sogar in einem anderen System, wo es von weitem nicht so bequem und schön ist wie in Deutschland, nebenbei angemerkt), und kann schon sagen, wo es einen Unterschied gemacht hat und wo nicht. ICh habe die Ärzte NICHT gewechselt.

    Man kommt doch als normal verdienender Angestellter gar nicht in die PKV.

    Ich kenne zumindest einige, die es könnten (aber alle in der GKV geblieben sind), oder eben eine Menge Selbstständige, die es sich trotz niedrigem Einkommen nicht aussuchen können.

    Woher wollt ihr denn dann wissen, was notwendig ist und was nicht? Die Kritik war doch, dass Privatpatienten oft Behandlungen empfohlen werden, weil sie lukrativ für den Arzt und nicht sinnvoll für den Patienten sind. Wie beurteilt ihr das ohne Medizinstudium?

    Weil es Zahlen dazu gibt, dass es mehr unnötige Behandlungen bei Privatpatient*innen gibt, und wenn der Arzt mir sagt, dass ich es nunmal haben kann (zum Beispiel IGEL), er wüsste nicht, warum ich mich jetzt über die Rechnung beschwere, dann weiß ich im Nachhinein, dass es nicht notwendig war. (Gut, mein schlimmstes Erlebnis war die tatsächliche Abrechnung einer Leistung, die nie stattgefunden hat und die Antwort des Labors, dass sie eben nicht wissen, warum es ein Problem sei, ich würde eh das Geld zurückkriegen - Fakt: eben nicht)

    Wow, hast du ein Medizinstudium vor dem Lehramtsstudium gemacht?

    Nein, ich sage nicht dem Arzt, dass ich keinen 2. Ultraschall haben will. Wenn ich zu ihm gehe, habe ich einen Grund: ich hab ein Leiden, das ich nicht alleine loswerde... ER ist der Spezialist.
    Ich bin kein Fan von Eltern / Schüler*innen, die mir erklären, dass das Schreiben einer Analyse sinnlos sei und dass Vokabellernen zuviel Aufwand sei. Ich vertraue dem Profi. Nicht blind aber mehr als Google.

    Nur am Rande: ich glaube, wir sind die letzte Generation des aktuellen Krankenversicherungssystems. Es wird nicht anders gehen können, als dass sich eine Menge ändern muss. Insbesondere Corona wird die Kassen enorm belasten, sobald der Staat aufhört, guter Samariter zu spielen, die Krankheitskosten bis ins Alter hinein sind stetig steigend, sowieso wenn Menschen länger immer länger arbeiten. Ohne bösartig falsche Krankmeldungen zu unterstellen: nur, weil man länger lebt, heißt es nicht, dass die Leiden der Wohlstandsgesellschaft erst später auftauchen werden: Rückenleiden, Komorbiditäten von Übergewicht, usw...
    ach, ... und die Pflegeversicherung.

    das ist jetzt wirklich OT, aber ich rechne mit baldiger Erhöhung der Kostendämpfungspauschale ("Ach, euch geht es so gut, liebe Beamten, alle anderen hatten während Corona Probleme" (spoiler: stimmt, erhöht trotzdem meine Kosten)), Kürzung einzelner Leistungen (insbesondere im GKV-Bereich -> Einfluss auf die Beihilfe), Erhöhung der PKV-Beiträge/Anteile wie weiter die Pflegeversicherung (und ja, es wird auch die Eltern betreffen), ...

    Also: ich habe keine Chefarztbehandlung, auch kein Einzelzimmer und so. 1) Ersteres hätte ich nicht bekommen und wollte sowieso nicht: ich will lieber jemanden, der jeden Tag den Job macht, 2) Zweiteres: entweder ist ein Zimmer frei oder nicht. Da bringt es mir nichts, dass ich es haben _könnte_.

    Ich hatte auch eine ähnliche Erfahrung in meinem ersten Versichertenjahr. Ich muss bzw. erwähne jetzt immer bei jedem neuen Arzt bzw. trage es in dem Formular ein: Privatversichert aber das "Minimum" (wegen Öffnungsklausel). Und obwohl man mir nicht mehr jede einzelne Leistung mit dem 3-fachen Satz abrechnen kann, fühle ich mich nicht deklassiert. Irgendwie ist ein Privatpatient nur für die Ärztin gut, weil sie dann die miese Bezahlung der GKV-Patient*innen ausgleichen kann. Gönne ich bis zu einem gewissen Punkt. Aber nicht, wenn Sachen auftauchen, die ich weder gewollt noch bekommen habe.

    Vor allem sollte man bedenken, dass man in der PKV in der Regel deutlich bessere Konditionen als in der GKV hat. Selbst wenn sie teurer ist, bekommt man auch mehr/schneller/höherwertige Leistungen.

    es war mal vielleicht so.
    Ist definitiv nicht mehr in der Breite der Fall. Ich merke nichts von einer "besseren" Kondition (okay, doch, eine IGEL-Leistung bei der Frauenärztin).
    Und sonst die Haltung der Ärzte, dass es mir doch egal sein kann, was und wieviel sie abrechnen, ich bekäme es eh zurück (eben nicht, durch die Kostendämpfungspauschale und vielleicht die Rückerstattung).

    Edit: MRT-Termin habe ich tatsächlich schneller bekommen, das fand ich fast unverschämt. Alle anderen Fachärzte nicht. Ich bin seit 20 Monaten auf der Warteliste eines Arztes, da glaube ich nicht, dass es nur Privatversicherte vorher waren (voraussichtlich noch 4-8 Monate :D )

    Du arbeitest als Vertretungslehrkraft in NRW und machst Überstunden? Wie meinst du das?
    Wenn es reale Überstunden, also Einsatz mit einer "Anweisung" und einem Plan, kann es zu einer Entfristung führen. Oder meinst du, dass du vom Gefühl her zuviele Stunden arbeitest.

    Und ja: natürlich musst du an alle Konferenzen teilnehmen, die dich (deine Lerngruppen) betreffen.

    Ich beneide alle Menschen mit guter Gesundheit...
    Ich bin bei (mittlerweile) fast 400 Euro im Monat, alleine versichert, Mitte 30 eingestiegen und dank einzelner Vorsorgeuntersuchungen, die man als Frau, zumal Ü40 hat, komme ich selten zu einer Rückzahlung von Beiträgen, sondern "schöpfe" die ganze Kostendämpfungspauschale und die 2 Beitragsmonate der PKV ab. Es sind also locker weitere 100 Euro, die ich dazu packe.

    Hätte ich mitzuversichernde Kinder und eine Notwendigkeit zur Teilzeit, wäre es echt doof. Jetzt habe ich nur den Bedarf / Wunsch und zügele ihn entsprechend :D

    Das sind ja eher die wenigsten Lehrer, die erst mit 40 verbeamtet werden.

    Scherzkeks... :) In dem thread geht es um jemanden, der GERADE NOCH die Altersgrenze von 41 Jahren und 364 Tagen schaffen wird. Also kein 25jähriger. Und auch wenn der TE sich nicht mehr meldet, kann man zumindest die Eventualitäten aufmachen, dass er /sie ein oder mehrere Kinder hat.
    und sagen, dass man bestimmte Sachen berücksichtigen muss (eigener Gesundheitsstatus, derjenige der Kinder, Beihilferegelungen), ist nunmal wichtig, weil sie relevant sind.

    das mag sein.
    Und irgendwie kann es für den "Standard-Lebenslauf" von mit unter 30 verbeamtet, 2 Kinder erst in der PKV gebärt, Teilzeit, mit 40 wieder in Vollzeit.. stimmen.
    Wenn man aber mit 40/41 verbeamtet wird, keine erhöhte Beihilfe bekommt, weil vielleicht nur ein Kind, dieses Kind nicht günstig in die PKV bekommt (schon geboren und hat schon hier und da ein Problem), selbst bei der PKV einen Zuschlag bekommt), sich die Tür der Teilzeit offen lassen will ... mag es anders aussehen. UND: wenn es bedeutet, dass man dafür andere Risiken auf sich nimmt (aktuellen Job vorzeitig kündigen, sich mit einer Branche vielleicht schlecht stellen, in die man später doch zurücken können möchte, usw..).

    180 Euro PKV für eine erwachsene Person und zwei Kinder?! In welchem Alter bist du denn in die PKV rein?

    Selbst, wenn ich den Risikoaufschlag rausnehme, bin ich alleine weit drüber und mit Mitte 30 reingekommen...
    (also: keine Unterstellung der Lüge, es ist glaube ich diese Sache mit der Behilfe, aber da muss man gucken, wie es im eigenen Bundesland ist und ob es zum Beispiel ähnlich mit einem oder ohne Kind wäre.)

    Die Maßnahme, die schwerste Prüfung an den Anfang zu setzen, macht sicherlich total Sinn. Sinnvollerweise macht man diese Prüfung dann auch mit etwas zeitlichem Abstand zur nächsten Prüfung, wenn es geht von mehreren Tagen. So eine Nachprüfung bereite ich ja nicht mal eben im Schlaf vor und so ersparen sich vielleicht einige KuK das Erstellen einer Prüfung. Bei acht Anträgen wird das natürlich schwierig.

    DAs wollte ich beim Lesen auch schreiben. Die anderen Kolleg*innen müssen trotzdem parat stehen und deren Prüfung vorliegen. und ob der erste Kollege, der "mit zeitlichen" Abstand dran ist sich besonders freut 3 Urlaubstage weniger zu haben als andere? (bei 6-8 Prüfungen rutscht man ja automatisch in der "Vorwoche" und wenn man auch noch Abstand haben will?

    Das die PKV Kosten bei TZ und VZ gleich sind habe ich nicht gewusst. Das ist natürlich als Angestellter anders. Wenn man in TZ geht zahlt man weniger GKV, als wenn man in VZ arbeitet.

    Genau. Das ist einer der (zwei?) Punkte, die die PKV oft unattraktiv machen können.
    Wenn man plant, jemanden "mitzuversichern", ist es auch zu bedenken: in der PKV muss man für jede weitere Person natürlich bezahlen (die Beihilfe-Regelungen sind in jedem Bundesland anders, aufpassen!), und auch deren Beiträge steigen. Ich glaube, die Kombi 2 Kinder ist quasi super, es gibt Bundesländer, wo die eigene Beihilfe erst beim zweiten Kind höher wird...)

    ... und man sollte wirklich berücksichtigen, dass die Kosten der PKVen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten deutlich in die Höhe schießen werden / könnten, und es keine staatliche Zuschüsse wie bei den GKVen geben wird. Ich "bereue" seit 8 Jahren, in der PKV zu sein (rein mathematische, ökonomische Entscheidung, weil die Zahlen echt eindeutig waren), man sollte aber wirklich alle Alternativen sehen: Mir wird mit jeder PKV-Erhöhung die Entscheidung schwieriger gemacht, einen Antrag auf Teilzeit zu stellen (die PKV reduziert sich nicht, die KGV schon), ich vermute, dass die Kostendämpfungspauschale auch bald erhöht wird, usw..

    und mit dem Argument "ich gehe nicht oft zum Arzt" würde ich vorsichtig sein. 1) es ändert sich auch manchmal, 2) Genau diejenigen, die nicht soviel zum Arzt gehen und also nur 1-3 (Vorsorge)untersuchungen im Jahr haben, profitieren nicht von der Beitragsrückerstattung (oder doch, haben aber dafür auf Kostenerstattung verzichtet...
    Schon dieser psychische Stress der Rechnerei und Angst um die Beitragserhöhung der nächsten 30 Jahre wäre für mich ein Grund, meine Entscheidung jetzt anders zu treffen.
    Unter diesem Aspekt der "Mehrkosten" der PKV schwindet auch der Unterschied PKV-GKV ein bisschen.

    Aber: ich habe immer gesagt, die Verbeamtung sei mir nicht wichtig (war sie auch wirklich nicht), ich weiß aber nicht, ob ich nicht gekündigt hätte, wenn ich Angestellte wäre. Wegen der Ungleichbehandlung. und wegen der Freiheit, hier und da den Job zu wechseln...

    Schulzeug?!

    gedruckte Arbeitsblätter, angesammelte alte Fachzeitschriften, alte Schulbücher, die nicht mehr im Umlauf sind. (1. wir haben keinen Minibus, 2. Ich habe ja sehr viele Fächer, da sammelt sich einiges, wenn man pro Fach 3-5 Jahrgänge an Arbeitsblättern in Leitz-Ordnern hat.).
    Ich hab kein einiges Arbeitsblatt / keine einzige Unterrichtsreihe mehr auf Papier. Was ich in den letzten Jahren nicht angefasst habe, brauche ich nicht mehr. Die letzten 2 Jahre war ich auch fast nur noch digital unterwegs, auch wenn ich die Sachen der Reihe gerne drucke. Wenn ich wieder in die Schule kehre, gibt es aber neue Reihen oder ich habe eh Lust auf Abwechslung. Ich meine: Freuds Theorietexte werden in drei Jahren sicher neu geschrieben worden sein.

    Und es sammelt sich sooo schnell an. Ich habe letzte Woche Sportzeitschriften in eine Kiste gepackt, es sind so 2-3 große Kartons. Ein Karton davon habe ich selbst auf Ebay gegen Versand bekommen. Ähnlich für soviele. Ich habe eine "gegen Versand"-Anzeige gemacht, wenn es in einem Monat noch da ist (vermutlich), dann landet es im Altpapier. Aber ausgerechnet bei Zeitschriften (Sport, Basteln, "Psychologie" und so) läuft ziemlich viel "gegen Versand" oder "gegen wenig" auf EBK. Diejenigen, die für eine alte Gala die Hälfte des Preises haben wollen, naja... Wenn ich mir ein neues Hobby anschaffe also ein guter Einstieg ins Thema. und ich verschenke es auch gerne wieder weiter.

    Ich halte es so: ich möchte meine Energie möglichst nicht mit dem Loswerden von Aussortietem vertun.

    Ich schließe mich dem an.

    Ich habe schon echt eine Menge Sachen, die durchaus Wert haben (Möbel, Kühlschrank, usw..), "gegen eine Tüte Haribo /Bonbons" verschenkt.

    Erfahrungen:

    - Ideal: lief gut. Mal kamen sogar zwei Tüten Bonbons.

    - Sau blöd: Mensch kam nicht

    - gefühlt noch saublöder: die Person kommt, nimmt das Zeug und meint "ach, ich dachte, es war symbolisch" und hat NICHTS gebracht. Also ein komplettes Sofa und Schrank mitnehmen, sich aber "beschweren", dass es nicht kostenlos ist. Ehrlich gesagt war ich da so sprachlos, ich konnte nichts sagen. Naja, gut für die Hüften :D

    Zitat

    Wenn ich das Zeug so nicht loswerde nach 3-4 Wochen auf Ebay Kleinanzeigen, dann landet es im Restmüll. Das kommt recht selten vor, aber ich habe dann kein schlechtes Gewissen, denn:


    Vom schlechten Gewissen habe ich auch gelernt, mich zu befreien. Es warten 2 Mülltüten voll mit Kleidung in einer Ecke des Hauses, regelmäßig kommen "polnische Organisationen" vorbei, die darum bitten, Kleidung für Verarbeitung draußen zu legen. Ich _weiß_, dass es ein Restrisiko gibt, dass das Ganze nicht so ideal abläuft, aber: immer noch besser als sofort auf den Müll.
    Bücher (und auch Unterrichtsmaterialien), die ich in Facebook-Gruppen als kostenlos gegen Versand /Abholung inseriert habe und nicht los gehen, bzw. schon 10 Jahre "abgelaufen" waren: ab zum Resthof. Letzten Sommer 4 volle Autoladungen.
    Es wird auch bald eine neue Runde geben.

    Gut, schön :)
    2012/2013 war das nicht der Fall. Eine Kollegin ist daran gescheitert. Eine andere daran, dass die Zeiten in einem anderen Bundesland waren, aber das wiederum ist verständlich.
    (Ich hatte nicht den Fall, es waren nur Ref-Kolleg*innen, also zweite Hand, wobei das mit der Schulform mir mehrmals erzählt worden war zu dem Zeitpunkt)

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