Genau das. Und weil "unsere" Schüler*innen da durchkommen, müssen die Hochschulen sich anpassen, sie kommen dort genauso durch und werden die fordernden Referendar*innen von Catelyn oder Karuna. (auch selbst erlebt, wie sicher quasi jede*r von uns). Aber löst es sich durch Magie mit der Planstelle auf? Oder bleiben sie trotzdem unselbstständig und/oder es fällt weniger auf?
(Über mangelnde Fachkenntnisse /fallendes Niveau rege ich mich jetzt nicht mal auf, sondern tatsächlich eine gewisse Art im Umgang, Reife und Höflichkeit halt)
Beiträge von chilipaprika
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da spielen zwei Komponente: Wenn man einen niedrigen Beitrag hat, kommt man schnell drüber. (ich lese und höre von Menschen, die 200-250 EUro im Monat Beitrag haben...) und wie viele Monate BRE drin sind.
Bei einer BRE von ca. 900 Euro ist es schon schwieriger als bei ca. 400 Euro. -
passend... gestern morgen bei der Arbeit (Uni mit Betreuung von Studierenden) angekommen, ein Umschlag lag in meinem Fach. Mein Name darauf (postalisch zugestellt worden). Drin: eine Seite Bafög-Antrag (auf der ich irgendwo als Institution unterschreiben soll). NICHTS ANDERES. Der Absender lässt sich dadurch erschließen, dass sein Name auf dem Zettel steht.
[Hintergrund: bisher um die 40 Studierenden haben es in den letzten 12 Monaten geschafft, mir den Antrag, der eh digital ausgefüllt wird, per Mail zu schicken, eine mehr oder weniger höfliche Mail zu schicken, mit der Bitte, das Formular zu unterschreiben und zu bestempeln. Zweiter Hintergrund: dieses Verfahren steht in einem Leitfaden erklärt, den jede*r von mir betreute*r Studi bekommt]
Ich schreibe ihm eine sehr höfliche Mail, dass ich offensichtlich Post von ihm bekommen habe und nicht wüsste, was ich jetzt tun solle. Heute Nachmittag kam die absolut verständnislose Antwort, dass ich doch unterschreiben solle und ihm das an die Adresse auf dem Formular zusenden solle. Absolut kein Verständnis dafür. Live hätte er mich sicher wie ein Auto angeschaut.
Leider habe ich tatsächlich die Mittel, um das Formular postalisch zu schicken. Ich hätte gerne behauptet, dass er das jetzt abholen müsse.
(Hier: absolute Ausnahme!)
Wenn ich wieder in der Schule bin, werde ich NOCH MEHR Kommunikationserziehung betreiben. Habe ich schon vorher gemacht, aber an der Uni fällt mir seit einem Jahr einfach nur auf, wie sehr die Hochschule sich dem untersten Niveau der Schulen angepasst hat.-> ALLE Materialien steht in einem Learnweb/Moodle. Nicht nur die Präsentationen und/oder Skripte, sondern auch die eingescannten Texte zum Lesen
-> Soviele Sachen werden mit idiotensicheren Leitfäden / Informationszetteln abgesichert. Kein Studi braucht sich selbst zu informieren, was die Prüfungsordnung ist, usw.. Beispiel: ein Studi muss 12 Wochen ins Ausland, zum Studium oder "Work experience", maximal 2 Wochen dürfen "Urlaub" sein. Der Auslandsaufenthalt darf geteilt werden. Punkt. Auf der Homepage wird extra ALLES aufgelistet: 6 Wochen Praktikum + 6 Wochen Arbeit, 10 Wochen Praktikum + 2 WOchen Urlaub, 6 Praktikum + 5 Praktikum + 1 Urlaub, usw.. Ich bekomme regelmäßig Anrufe (ich bin eigentlich NICHT dafür zuständig und von einem anderen Institut), ob 5+5+2 auch geht oder halt noch etwas, was NICHT aufgelistet wird. Grundsätzlich gilt: erstmal überall anrufen oder Mails schicken, statt selbst die Infos zu lesen.
-> Kein Student braucht überhaupt in die Bibliothek zu gehen oder nutzt je einen Kopierer (jetzt wundere ich mich nicht mehr über unsere Reffis)
-> Die Mär von "wenn ihr später eine Frist nicht beachtet, geht es schief" ist die Hälfte der Zeit nur eine leere Drohung, auf die andere Hälfte wird mit sovielen Warnschildern und Erinnerungen aufmerksam gemacht, dass man echt doof sein muss ("Achtung, Einschreibefrist nur noch 2 WOchen", "nur noch eine Woche für die Klausuranmeldung", "nur noch 3 Tage", "Endet heute"... und ich rede nicht (nur) von den Fachschaften sondern von Mails auch vom Institut und der Uni.
Die Krux ist: WANN lässt man endlich Konsequenzen spüren? Vgl. anderer Thread: Wer kein Praktikum gefunden hat, soll durchfallen. Oder man rettet ihn doch noch mit einem anderen Praktikum? Oder einer selbst erfundenen Massnahme? -
Vielleicht kennst du meinen Vertrag nicht? Wenn ich nichts einreiche, kriege ich viel. Wenn ich etwas einreiche, kriege ich nichts.
Finde ich doof, 800-900 Euro sind es aber wert, abzuwarten, ob ich tatsächlich 1600-1800 euro an Rechnungen produziere. Und ‚leider‘ bin ich im Normalfall eher bei 800-1200 Euro.
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Es gibt zwar manchmal Schwünge, aber keine Ahnung, ob es ein fester Termin ist. Eigentlich sollte / könnte die Sammlung an Ausschreibungen des Regierungsbezirks im LZ aufgrhangen werden oder von der SL weitergeleitet werden. Das hatten wir schon ein paar Mal.
Ich gucke seit Jahren sehr regelmässig drin und es hört nie auf (also wie auf leo) sondern es gibt mal Phasen mit deutlich mehr, aber es ist nie alles.
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Man sollte sich viel öfter beschweren

Einmal habe ich es tatsächlich gemacht, da hieß es "das machen wir immer mit, bezahlt die Kasse auch". Ach so. Nee, is klar. Ich hatte aber gar nicht drum gebeten.
Das Spielchen hatte ich auch mal (eine Laborrechnung, obwohl der Arzt definitiv kein was auch immer von mir hatte entnehmen können, was dann analysiert werden kann) "Aber die Versicherung bezahlt das ja eh"
-> "nicht unbedingt immer" (zugegeben, das war gepokert, weil mir DAS egal ist und kein Grund ist)
-> ich komme in der Regel gar nicht in den Genuss der Erstattung, weil man ja sehr viele hohe Rechnungen haben muss, bis die PKV-Beitragsrückerstattung greift. Ich liege oft knapp drunter. Und die Kostendämpfungspauschale der Beihilfe.
Alles ausführlich erklärt.
Wie schon geschrieben, ich gönne dem Arzt definitiv seine "erschwerten Bedingungen", ich bin nicht einfach und wer sich mehr Zeit für mich, kann gerne ein paar Euro mehr bekommen (die ich wie gesagt in der Regel ja selbst (und "gerne") bezahle, da ich fast nie die PKV einreiche), aber NICHT für falsche Gründe. Dadurch habe ich den Hausarzt und zwei Zahnärzte wechseln müssen. Und auch mit Stellungnahme bzw. Klarstellung. Wenn man es nicht klar sagt, können sie es nicht wissen. (eigentlich schon, aber...) -
dann ist aber das Problem, dass man dem Handwerker/Bäcker /Meister auch kein vergiftetes Geschenk machen will.
Außer man hat eben die guten Kontakte und der Mensch kann es gut ab und wird entsprechend auftreten. Der arme Bäcker hat aber sicher andere Probleme, als unwillige Praktikant*innen zu betreuen -
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Eine jetzt aber ernste Frage: für wen sind die Klassenbücher bestimmt?
In meiner Schulzeit lagen sie ausserhalb der Unterrichtszeit in einem offenen Schrank in der Halle vorm Sekretariat.
So konnten Schüler*innen und Eltern Einsicht haben.
Aus deutschen Schulen habe ich es nur an meiner Refschule erlebt, dass die Klassenbücher kurz vor der ersten Stunde ‚rausgebracht‘ und am Ende des Schultages wieder ins Lehrerzimmer reingebracht wurden. Anderswo immer ‚streng geheim‘.
Wie ist es mit den elektronischen Klassenbüchern? Sind sie dann online einsehbar? Das sind sie zb in Frankreich. Mit Thema der Stunde, Inhalten und sowas wie Tafelbild.
(Achtung, die Abwesenheiten stehen in Frankreich NICHT im Klassenbuch, da sie von einem separaten pädagogischen Sekretariat bearbeitet werden‘)
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Das kann man auch unter ‚Klassenzusammenhalt‘, ‚Gesunde Ernährung, Theorie und Praxis‘ (schon gelesen) oder ‚Rezept lesen / aufschreiben und Anwendung‘ oder ‚Landeskunde: ein bretonisches Gericht: Crêpes‘ (beides selbst gemacht) auch aufschreiben. Dass die kids nach 4 Jahren Französisch kein einziges Verb konjugieren können, okay… aber ich lass mir nicht nachsagen, dass sie keinen Crepes-Teig nicht machen können..
(aber tatsächlich, mehr als einmal in 4 Jahren pro Lerngruppe mache ich es selten, das finde ich noch okay. Im Klassenbuch steht es halt auch pädagogischveingebettet 
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Es gibt nur eine sehr vage Stellenbeschreibung durch den Arbeitgeber (ich vermeiden den Begriff Dienstherr, denn eine Verbeamtung ist ja nicht vorgesehen).
Mir ist noch vor Kurzem der Fall der Umwandlung einer Lehrerstelle in Schulsozialarbeit inklusive Verbeamtung untergekommen… und auf Stella gibt es Stelle für Schulsozialarbeiter*innen, mit A/E- Bezeichnung.
Wann wird entschieden, ob die Schulsozialarbeit von einem Landesbeamten gemacht wird? Dass der Schulträger befristete Verträge im Angestelltenverhältnis macht, schlimm /doof genug, aber das Land? Warum darf es das? Und wann nicht?
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Ist insbesondere in ‚Grenzgebieten‘ unverschämt.
Aber mir ist aufgefallen, dass es manchmal nicht steht. Wahrscheinlich ein reiner Zufall…

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Falls es wirklich so ist, dass ihr nicht mal ein Raster vom ZfsL bekommt (kann ich mir kaum vorstellen): Melde dich bei schulportal.de an, lade einen Unterrichtsentwurf von einem deiner Fächer runter und drucke ihn aus, markiere gelb alle "typischen Formulierungen", schaue, was die Struktur ist, usw..
In der Datei kannst du den ganzen Fließtext und Inhalt löschen und DEINE Bausteine einsetzen.
Natürlich nicht plagieren, aber die Struktur, die dann didaktisch und methodisch alles begründet, ist schon wichtig.
Und solche blöden Sätze wie "der Unterrichtsgegenstand wird durch XX im Lehrplan und XX im Hauscurriculum legitimiert, zudem haben die SuS die Erfahrung blabla ..." kann man fast jedes Mal anpassen.
Dasselbe für die Beschreibung der Lerngruppe. Alle Gruppen sind leistungsheterogen, aber freundlich zur Lehrkraft und untereinander. Cool, nee? Und wenn nicht: anpassen.
Wenn du keinen stummen Impuls hast, löschen, ersetzen, usw..Das alles setzt natürlich voraus, dass du weißt, was du in deiner Stunde machst und dass es nur noch beim SCHREIBEN hakt.
PS: Geschichte UND SoWi beide als Mangelfächer an einer Sek1-Schule? Wow... wie klein ist denn bitte die Schule?!
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Was schreibt ihr in eure Klassenbücher - eher "Flex&Flo S. 17 Nr. 3 und 4" oder eher "Einführung der Hundertertafel"?
Andere Schulform und "nur" Fachlehrerin, aber ich schreibe mal so mal so und oft eine Mischung von beiden.
Zweiteres ist für mich praktisch, weil ich auf dem ersten Blick sehe, was Thema war, Ersteres ist (theoretisch) für Schüler*innen gut, wenn sie nachgucken wollen, was gemacht wurde. UND (je nach Schulform und Klientel, trifft bei dir nicht zu), wenn du am Ende zeigen willst, was gemacht wurde (als Vorbereitung für die Arbeit, zum Beispiel.)
Meine Tendenz: eher das Thematische aufschreiben, Bei größeren Einheiten schreibe ich aber nicht 8 Stunden am Stück "Übung/Vertiefung XY", sondern eben die Übungsseiten.. -
Den Gedanken hatte ich mir vorher gespart und jetzt ist er vielleicht hinfällig, weil es eine Mittagspausenstunde war und nicht die letzte Stunde des Tages, aber: hat man denn als Schüler*in / Elternteil denn kein Anrecht auf "verlässliche" Zeiten? Sprich: Vielleicht war in dieser Stunde etwas geplant (meinetwegen Arzttermin, aber auch Musikunterricht bei der örtlichen Musikschule, usw..), weil es sich um einen regelmäßigen freien Termin im Stundenplan handelt (so habe ich es verstanden?) und da darf die Schule hin und her schieben? Dürfte sie auch in die 7./8. Stunde schieben, wenn sie im Vormittagsbereich keine Vertretungen findet?
(das sind ja nur theoretische Überlegungen, sowas kannte ich als Schülerin, wo jeder Entfall ein "juhu, länger schlafen / früher nach Hause" bedeuten konnte, aber als Lehrkraft habe ich immer nur in Schulen mit garantiertem Unterricht gearbeitet, da stellt sich nicht die Frage der Personaldecke. Dann findet man IMMER jemanden, der die Vertretung macht. Selbst wenn es in November/Dezember die 6. Vertretungsstunde des Monats bedeutet. Ist halt so.
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Das ist sowieso eine dieser "Lehrerkrankheiten".
ach... deswegen wird bei mir immer der höhere Satz abgerechnet

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... oder bei Beratungsreistenz...
Da kann man sogar "mehrfach" in der selben Rechnung aufschreiben. Erstes Beraten. Wiederholung. -
Erschwerte Bedingungen ist aber nicht dasselbe wie der Hygiene-Mehraufwand. Ach, deswegen der Hinweis mit März.
Die erschwerten Bedingungen habe ich seit ich privat versichert bin (also weitaus länger als Corona).
Chili -
Es gibt ja klausurersatzleistungen aber du hast keine Klausuren, also brauchst du eben nur das, was in die SoMi geht (und auch verhältnismässig sein darf)
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