irgendwie habe ich das Gefühl, dass einige Lehrer*innen, insbesondere einzelne (!!) in den weiterführenden Schulen, den Realitätssinn verloren haben. (also insbesondere in Gruppen auf sozialen Medien)
Es ist doch ein Unterschied, ob ich einen 2jährigen (NICHT!), einen 8jährigen (auch: NICHT!) oder einen 15jährigen auf Abstand halten muss. Ich kann mit einem normalen Jugendlichen auf Abstand arbeiten. Dass das nicht schön ist und dass die aktuellen Bedingungen echt ein Unding sind (weil viele Lösungswege verschuselt wurden, usw...), keine Frage. Aber dass Sek1/Sek2-Lehrer*innen jetzt schreien "warum die GS-Leute, ich aber" ist schon ... irritierend.
Und ja, der Kassierer hält den Laden am Laufen, hat aber - zumindest überall, wo ich reingehe - eine Plexiglasscheibe vor sich, trägt einen Mundschutz, seine Kunden tragen einen Mundschutz und die allerwenigsten Kunden springen ihm auf den Schoss oder an den Hals, wenn er gerade Regale einräumt. Auch muss er keine schleimigen Gesichter putzen und so weiter.
Dass Intergrationskräfte, Pflegekräfte, Rettungskräfte, usw... mehr _direkte_ Kontakte mit Menschen haben, als der Englischlehrer der Oberstufe haben, wird ja wohl ein anerkannter Fakt sein. (Dass der Englischlehrer der Oberstufe auch geschützt werden muss, dass es Konzepte bedarf, dass man Luftfilter, Schnelltests, digitale Mittel, tragfähige Konzepte für das Lernen auf Distanz braucht, ist auch eine Selbstverständlichkeit!!)
lasst uns aufhören, uns gegenseitig auszuspielen.
Chili, vermutlich als Letzte geimpft aber es ist auch gut so (gerade nicht im Schuldienst). Wer es braucht, bekommt es (und ja, auch hier kann man Kritikpunkte haben, aber nicht daran, dass Erzieher geimpft werden und nicht ich vorher)