Ich denke, daß das stark damit zusammenhängt wo die Gesamtschule liegt. Ist die Gesamtschule auf einer der Ostfriesischen Inseln oder wirklich im extrem ländlichen Gebiet, macht das Konzept meiner Meinung nach durchaus Sinn. Zumal dann auch die wirklich guten Schüler die Gesamtschule besuchen und nicht gleich zum Gymnasium abwandern. Aber in einer Gegend, wo es schon alle drei weiterführenden Schulformen gibt, noch zusätzlich eine Gesamtschule dazwischen als Pflock einzuschlagen, funktioniert nicht.
Haha.
Es GIBT (bzw. gab) in meiner nicht besonders großen Stadt ALLE Schulformen von der Hauptschule, (Realschule war, ist nicht mehr da), über Sekundarschule, GymnasiEN (!), BKs (!) und trotzdem blüht die Gesamtschule.
GEsamtschule ist nicht gleich Gesamtschule, Gymnasium ist nicht gleich Gymnasium. Palim hat es schon hier geschrieben: die Kenntnis der örtlichen Angebote ist essentiell wichtig. Und wenn eine Schule die Angebote macht (machen kann), die Eltern erwarten, dann ist sie beliebt. Und wie so alles im Leben: Angebot und Nachfrage. Eine beliebte Schule kann sich Schüler*innen aussuchen und wird immer beliebter.
Eine Schule, die jede*n aufnehmen muss, schon alleine, um keine Stellen zu verlieren, hat es umso schwieriger in der Öffentlichkeit.