Beiträge von chilipaprika

    Ich finde beide nicht besonders prickelnd, Söder kann aber leider alles sehr gut verkaufen, das halte ich für sehr gefährlich.

    Laschet auch!!! Er hat es sogar geschafft, SICH selbst zu verkaufen.
    Wenn DAS keine Leistung ist (womöglich seine größte oder einzige)...

    Ich bin echt sehr weit davon entfernt (so 500km), die CSU zu wählen, aber Laschet halte ich auch für sehr gefährlich. Durch seine INkompetenz und Populismus.

    1) Ich wage die Vermutung, dass eine solche "Basis der Freiwilligkeit" mit Kosten verbunden wäre. (Hoffentlich).
    2) Heißt das, du würdest sagen, Menschen ohne Impfung tragen eine Maske und halten Abstand, diejenigen mit Impfung können machen, was sie wollen? (wäre logisch) Aber: dann ist es eine gesellschaftliche Markierung, schließlich sieht dann jede*r, dass einige eine Maske tragen müssen (natürlich wird es auch welche geben, die es freiwillig tun). -> wie wird das kontrolliert? Verlässt du dich auf das Gute im Menschen, dass jede*r so nach den Regeln agiert, auch wenn man es nicht überprüft / überprüfen kann?

    Disclaimer:
    ich bin nicht abschließend zu einem Urteil über die Impfpflicht gekommen.. Auch wenn ich vom Bauch heraus eher dazu tendiere, finde ich, dass es viele Argumente auch dagegen gibt. Für mich ist es aber schon ein (gewaltiger) Unterschied, ob jemand Bedenken für sich hat und Argumente für und gegen abwägt, oder ob dieser jemand das Recht auf Unsolidarität und Gefährdung Anderer proklamiert und für sich beansprucht.

    Dazu muss man aber auch ehrlich sagen, dass auch seitens der Politik nie ernsthaftes Interesse bestand, weitere Alternativen zur Pandemiebegrenzung als die Impfung überhaupt in Erwägung zu ziehen.

    Vielleicht ist "die Politik" nicht so schlau.
    Hast du bitte (ernsthaft!) Vorschläge? Konkrete und weniger Vorschläge, wie es anders gehen könnte?

    Zitat

    Zur Solidarität kann keiner gezwungen werden. Jeder sollte auch das Recht haben, unsolidarisch sein zu dürfen.

    Doch.
    "Jeder sollte das Recht haben, jemandem eine zu klatschen". Nee.
    Siehste, es gibt Sachen im Leben, die eben geregelt werden MÜSSEN, weil der Mensch nunmal kein nettes Wesen...

    Angesichts deiner bisherigen gezeigten Bereitschaft bzw. Interesse für Sozialwissenschaften, wage ich es kaum auszusprechen, aber ich empfehle dir, dich über Staatstheorien, "Sozialverträge" und Gesellschaftsverträge zu informieren und auf eine einsame Insel zu migrieren.

    also der antiimperialistische (haha) Antiamerikanismus meiner Sozialisation hat mich sehr lange geprägt.
    Halb wortwörtliches Zitat des Geschichtsunterrichts Oberstufe: "und nach drei Jahren Krieg tauchen die Amis, tun ein bisschen was, proklamieren sich als Sieger und wollen alles bestimmen" (1. Weltkrieg), "aber das kennt man von denen, ist immer so".

    Sarkasmus hin oder her, die Geschichtsschreibung ist da (zu meiner Zeit, ich bin ja vom letzten Jahrhundert) sehr antiamerikanisch. Russland wurde aber nicht glorifiziert.

    Ohne ausreichendes geschichtliches und politisches Wissen:
    1. warum geht es um entweder oder?

    2. Muss man ein Bündnis eingehen? (ja ich weiß, realpolitisch muss man, aber schon allein die Gedanken darüber fördern die Notwendigkeit von solchen Bündnissen).

    3. die Beispiele finde ich zwar interessant aber nicht unbedingt super gewählt: will ich ein Chlorhähnchen essen? will ich genetisch modifizierte Lebensmittel? Will ich Waffenfreiheit und Waffenscheine als Geschenk zur Impfung?

    platty ist alt, damals war das definitiv August / Februar. Wie es am BK war / ist, weiß ich, ich könnte mir aber vorstellen, dass es für bestimmte Fächerkombis wirklich nur einmal im Jahr startet (irgendwie habe ich immer im Kopf, dass platty wirklich ein echt seltenes Fach hat...)

    Wenn dir eine gewisse Flexibilität wichtig ist: Pädagogik gibt es (fast) nur in NRW als allgemeinbildendes Fach. Und es ist eben ein allgemeinbildendes Fach, für BK also auch möglich aber nicht zu verwechseln mit der hohen Stundentafel von Sozialpädagogik.
    Das heißt: mit Deutsch wärst du sowohl örtlich (andere Bundesländer), als auch von der Schulform (Gym/Ges, BK, aber auch andere Schulformen, man weiß ja nie...), als auch von der Stufenbandbreite, falls dir das wichtig ist.

    Deutsch/Päda würde ich dir sofort abraten (wunderschöne Kombi, aber...), und das obwohl es von den Themen echt wunderschön ist (aber ich würde am liebsten die Oberstufenthemen haben)

    Von der Korrektur tun sich beide Fächer nicht viel, außer du landest an einer Schule, an der Päda fast nur "mündlich" gewählt wird. Ist aber glaube ich selten. Pädagogik ist sehr korrekturintensiv, Deutsch mehr, dafür hast du mehr Abwechslung durch mehr Stufen.

    Ich würde es von deinen Vorlieben im Unterricht machen. Was kannst du dir vorstellen, jahrelang zu unterrichten.

    Klassenleitung ist immer eine Sache des Konzepts an einer Schule aber gegen "nur ein Hauptfach" spricht gar nichts.

    ja, meine Formulierung war zu knapp und ich hatte einen Teil gelöscht.
    "Damals" beim Gespräche habe ich es auf "alle vergessen fast alles aus der Schule" abgetan, aber jetzt fand ich deinen Ansatz interessant...
    Und ja, die Siegerkultur ist ein wichtiger Teil der Lehrpläne. Ich weiß ja, wie erstaunt ich war, als ich "erfahren" habe, dass Napoleon nicht der große tolle Held ist, wie es mir in der Schule beigebracht wurde (also auch tatsächlich).

    Kleine Ergänzung zum Thema - heute Morgen im Radio: Interview mit einem Wissenschaftler zum Thema "Richard Bransonchens Mondfahrt". Zitat: "Wir Deutschen verbinden ja die Anfänge der Raumfahrt immer noch mit dem Namen Neil Armstrong." Soso, "wir Deutschen". Ich glaube, es gibt da ein paar Millionen, die vielleicht eher an Juri Gagarin denken würden. Aber den hat man als gelernter Wessi halt nicht auf dem Schirm.


    Die Erfahrung hatte ich tatsächlich mit meinem Mann ("Wessi"), er kannte Juri Gagarin nicht. Aber gut, ich kenne viele Sachen nicht, die er kennt und umgekehrt, da habe ich es nie auf "Wessi"-Lehrplan abgetan (sondern auf "80% von dem, was man in der Schule lernt, vergisst man eh").

    Vielen Dank für all eure Rückmeldungen!

    Ist es wirklich möglich zum Monatsende zu kündigen? Ich dachte das müsse immer 6 Woche vor Quartalsende sein.

    Willst du kündigen (bist du Angestellte?) oder um Entlassung aus dem Dienst bitten?

    Und wenn du sowieso nach Österreich willst, kannst du doch schon jetzt weg? (Gut, ich kenne mich nicht mit Elternzeit aus, inwiefern du Vorteile durch den Beamtenstatus hast. Das Geld bekommst du ja woandersher)

    (z. B. über gewisse Kollegen, die wirklich überall im Schulgebäude ihre leeren Kaffeebecher stehenlassen; sogar im Kopierraum!), aber ich ärgere mich nicht (mehr) darüber.

    "sogar" im Kopierraum...
    DAS ist doch prädestiniert ...
    sowie auf dem eigenen Tisch (3 Meter von der Küche, aber am Ende der Woche gibt es trotzdem 3 leere Tassen auf dem Tisch... praktischerweise sind sie montags wieder sauber im Schrank) :D

    Zitat von Humblebee

    Nur mal so am Rande: In Nds. gibt es ja zwei Arten des Quereinstiegs: den "direkten Quereinstieg" und den "Quereinstieg über den Vorbereitungsdienst": https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…enst-89031.html

    Letzteres ist in NRW nicht möglich, oder?

    Wenn ich das richtige lese, ist OBAS genau der zweite Weg. Bewerbung, dann reguläres Ref durchlaufen und danach volle Lehrbefähigung erhalten. Den ersten Punkt ohne Ref kenne ich nur aus der P(ädagogischen) E(inführung), die finanziell eher unattraktiv ist. Aber auch da musst du eine Jahr lang das Seminar besuchen.

    Das sehe ich allerdings anders:
    Wenn ich mich nicht täusche ist der "Quereinstig über den Vorbereitungsdienst" in NDS so, dass man mit (zb.) einem Physik-Diplom zum Ref zugelassen wird (erster Weg: direkt in die Schule). Am Ende vom Ref muss der (ehemalige) Physik-Diplomant immer noch ins Stellenverfahren (was bei normalen Noten ja eh kein Problem ist, schließlich hat er/sie ein Mangelfach).
    Oder verstehe ich das falsch ?

    Zitat von https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/lehrkrafte_und_nichtlehrendes_personal/einstellungen/quereinstieg/quereinstieg-in-den-niedersaechsischen-schuldienst-89031.html

    Hierdurch bestehen im anschließenden Bewerbungs- und Auswahlverfahren für den Schuldienst gleichrangige Einstellungschancen zu den Lehrkräften mit dem klassischen Weg der Lehramtsausbildung.


    Ich hatte in meinem Ref über die drei verschiedenen Durchgänge tatsächlich mehrere Diplom-Physiker, sie hatten zwar nach 6 Monaten quasi die Stelle "sicher" und Angebote von Schulen aber das hatten auch andere LehramtsNaturwissenschaftler*innen oder Musiker*innen usw... Also mussten sie schon zu den Bewerbungsgesprächen...

    kleiner gruener frosch : wobei die Entlastungsstunden sicher nicht von einem Tag auf den anderen kommen. Zumal nicht bei einer kommissarischen Schulleitung. Die Klassen, die man gerade hat, kann man nicht in die Freizeit mit dem Hinweis entlassen, dass man ja selbst eine Schule leiten muss. Und in ca. vielleicht 2 Monaten, aber vielleicht auch 4, naja, vielleicht doch ein Jahr, kommt eine regulär besetzte Stelle...
    Es ist ja die Krux an dem "kommissarisch".

Werbung