Beiträge von chilipaprika

    Zu Kodis hervorragenden Tipps füge ich noch mal einen

    • Erstell dir einen festen Stundenplan, um deinen Tag zu strukturieren. 8:00Uhr - 9:00Uhr Matheübungen rechnen, 9:30Uhr -10:30Uhr Seminaraufgaben Pädagogik, etc. Plan Pausen ein und setz die Zeiten realistisch an.

    ...

    Die ganze Zeit zuhause zu sein ist belastend. Genauso wie HomeOffice / Online-Uni nicht unbedingt in Pyjama sein sollte: geh vorher eine Runde um den Block. Ich habe zur Zeit sehr viel Home Office und gehe mittlerweile jeden Morgen 2-3Km spazieren (es entspricht meinem normalen Fussweg an der frischen Luft, ich erspare mir aber die ÖPNV-Fahrt, so viel feste Struktur brauche ich doch nicht). Die halbe Stunde an der frischen Luft ist Gold wert für den Tag. Ich hatte eine Zeit lang einen Hänger und wollte lieber länger schlafen, Fehlschluss.
    Wenn jemand aus deinem Haushalt passend das Haus verlässt: fahr mit und lass dich absetzen. Dann hast du gar keine andere Wahl und du läufst sprichwörtlich zur Uni / zum Home Office.
    und ab und zu am Tag rausgehen, sich 20 Minuten Tageslicht und frische Luft gönnen, es ist wichtig.

    ich habe wiederum Einblick in eine vermutlich dritte Hochschule und hier läuft es auch ganz gut.
    25 Kurse würdest du unter normalen Umständen auch nicht im normalen Stundenplan haben, also: reduziere.
    Selbst online kannst du eine gute Beratung genießen, schreib denen also eine Mail und vereinbare einen Termin.

    Ich habe doch gesagt, ich kenne vier Personen aus meinem Kollegium die eine rote App haben. Das Mit Grün war auf was anderes bezogen.

    Ich habe zu langsam getippt und auf katastrofuli geantwortet.

    Sind die 4 Personen mit einer roten App zur Arbeit gegangen? Fändest du es gut?

    Zitat

    Diese Meinung teile ich überhaupt nicht, weil es überhaupt nicht meinen Erfahrungen entspricht.

    es war für mich eine Meinung und kein Fakt. Sprich: wie es am Ende aussieht, weiß ich nicht, ich sage nur, dass ich nicht mit einem roten Status arbeite, nur damit die Schüler*innen Unterricht haben. Ich würde einen roten Status wie eine meldepflichtige Infektionskrankheit behandeln.


    Zitat

    Das GA wird vermutlich sagen "Sie haben ja den Coronafall unter den Schülern, das ist darauf zurückzuführen, sie haben ne Maske getragen, Kategorie II-Einstufung und gut ist. Viel Spaß bei der Arbeit".

    Gegenfrage: Hattest du bei dir an der Schule schon einen Coronafall und hast erlebt, wie das GA arbeitet?

    Ich bin zur Zeit nicht an der Schule, ich erlebe es von draußen so, dass die Gesundheitsämter sehr unterschiedlich bezüglich Quarantäne bzw. "Warten auf den Test" arbeiten.
    Zum Teil auch innerhalb der selben Schule bzw. desselben Gesundheitsamts. Ich mache den Gesundheitsämtern nicht mal einen Vorwurf daraus. Ein bisschen Einheitlichkeit wäre zwar schön, aber zumindest von den erwachsenen Teilnehmer*innen an unserer Gesellschaft erwarte ich ein gewisses Verantwortungsgefühl.
    (Beispiel: das GA schickt jemanden nach Hause, sagt das Wort zuhause bis zum Test / Quarantäne, schickt aber die Bescheinigung erst nach 10 Tagen und die Uni "beschwert sich", dass es nicht schnell genug geht und ob der Praktikant vll nur faul zuhause bleibt...)
    Ich vertraue auf meine Mitmenschen, dass sie sich und mich schützen.

    Nee, aber das Gesundheitsamt entscheidet darüber. Womit willst du den dein Fehlen entschuldigen, "die App war rot"? :gruebel:

    dann melde ich mich krank.
    Sorry, sonst kann ich es auch mit der App lassen. Die App sagt, dass ich potenziell ansteckend bin. Dann ist es mir egal, was ein überfordertes Gesundheitsamt sagt. Eine Krankmeldung kostet mich in Deutschland nicht mal Geld. Ich schicke alle Materialien in die Schule und ERWARTE!!! dass jeder andere Kollege es genauso macht und ich ihn vertreten würde

    Bitte deinen Schulleiter, beim Gesundheitsamt anzurufen. Wenn die entscheiden, dass ihr arbeiten gehen müsst, müsst ihr wohl gehen.

    da möchte ich gerne widersprechen. Wenn der Schulleiter sagt "spring", springe ich nicht immer. und wenn ich potenziell ansteckend bin, mit einer potenziellen tödlichen Krankheit, dann bleibe ich zuhause. und warte brav auf die schriftliche Anweisung...
    und ich hätte gehofft, dies sei unter Menschen, die Corona nicht leugnen bzw. unter Menschen, die die App installiert haben, Konsens.

    Beamte haben außer die Sicherheit keine anderen Vorteile (mehr) und zahlen ganz normal Beiträge in alle Töpfe.
    die "Rentenberechnung" wurde aber vor 1-2 Jahren so geändert, dass diejenigen, die jetzt noch Lehrer*innen sind (selbst mit 60), mit bis 600 Euro weniger Rente auskommen müssen als "nach aktuellem Modell". Die Rentenbeiträge sind "Punkte". Nach einem ziemlich komplexen System der Umwandlung, mit Strafen, wenn man weniger als 172 Trimester eingezahlt hat oder früher als mit 64 Jahren in Rente geht. Man nimmt also die Punkte bei jedem Job mit.
    Vorher war es so, dass Lehrer*innen, Polizist*innen, usw usf (und Politiker*innen) eine andere Berechnung hatten: da sie verhältnismäßig weniger verdienen als in der restlichen Gesellschaft (und es ist da ein FAKT, nicht das Rumjammern der deutschen A13ler*innen mit Deutsch-Geschichte), war die Rente auf die letzten Jahre berechnet. Damit hat man es immer jahrelang begründet ("in 30 Jahren aber geht es dir besser"). Das wurde gekappt, weil Macron der Meinung war, ein System für alle sei viel besser (außer natürlich für alle Politiker*innen, wir wollen es auch nicht übertreiben / Sarkasmus off), faule Lehrer*innen und so. Das waren die großen Streike letztes Jahr. Die Polizist*innen haben einen großen Teil ihres besonderen Systems behalten, die Lehrer*innen nicht.

    Ist das nicht Kindeswohlgefährdung? Arbeitsschutz? Das klingt schon echt pervers. Wir sind doch in Mitteleuropa und nagen nicht am Hungertuche...

    Genau das machen die Lehrer*innen auch parallel: sie wollen von ihrem "Rückzugsrecht" Gebrauch machen, weil es ihnen zu gefährlich ist.

    Immer mehr Lehrer*innen kündigen den Job, aber 1) einige wollen den Job weiter machen, nur nicht unter diesen Bedingungen (keine Wahl), 2) was sollen sie sonst machen? Quasi alle Lehrer*innen haben nur ein Fach studiert...

    SuS in Frankreich haben die Nase voll:

    zum Thema, weil ich da Einblicke habe, die ich lieber nicht hätte... An seeeeeeehr vielen Schulen (quasi allen) gibt es Baumängel. An quasi jeder Schule gibt es mehrere Räume, die GAR KEINE Fenster haben, in denen die Rollos unten blockiert sind und also kein Tageslicht reinkommt, oder die Fenster maximal auf kipp sind.
    Seit den neueren "verschärften" Regelungen gilt: eine Klasse = ein Raum. Die Klasse, die Pech hat, hat also die ganze Woche kein Tageslicht. Fächer mit Fachräumen (Physik, Bio, Technik, Kunst, Musik) können nicht unterrichtet werden. Viele Schulen haben in vielen dieser Fächer die Materialien (inklusive Bücher, es ist in der Sek1 überall Aufgabe der Schule/Schulträgers) nur in EINEM Klassensatz. Sprich: selbst im Klassenraum darf man keine Biobücher lesen.
    und das Ganze kommt eh nur einen drauf auf diese besch... Reformen und Kürzungen der letzten Jahre. Meine Deutschlehrerfreund*innen, die eh an mindestens (!!) 2 Schulen arbeiten, haben oft "zusammengewürfelte" Klassen (7. und 8. Klasse zusammen, natürlich unterschiedliche Niveaus), die jetzt versetzte Pausen haben. DAS ist sicher nicht das Grundproblem der SuS, aber die Baumängeln scheinen wirklich wirklich ein ganz großes Problem zu sein. Ich habe keinen einzigen Bekannten, der nicht regelmäßig in einem Raum ohne Fenster oder Tageslicht unterrichtet.

    Es mag zwar der nettere Weg sein, aber die Schulleitung in NDS hat keinen Quereinsteiger aus Spass an der Freude eingestellt und braucht ihn sicher dringend (und hat Hoffnung auf Weiterführung des Vertrags oder Ersatz durch jemanden anderen, usw...)
    Die Erstberatung sollte also eher der Personalrat sein (Bezirk, Land, ...) oder Gewerkschaft. Aber Personalräte haben normalerweise auch da gute Erfahrungen.

    Ich erwarte von einem Lehrer, dass er seine Stundenplanung nicht erst am letzten Tag macht, sondern schon Tage vorher fertig hat. Dann zählt auch die die Ausrede "Ich bin krank und kann keine Aufträge für den Unterricht schicken" nicht.

    <ironie off>


    Zugegeben, ich bin hardcore. Ich bin zwar der Meinung, krank ist krank, habe mich aber schon oft gefragt, warum ein Dreizeiler nicht ging. (Wohlgemerkt, ich spreche vom ersten/zweiten Krankheitstag). Da es immer Umstände geben kann, ist es mir am Ende schnurzegal, weil: im Zweifel für den Kollegen, der mit 3 fiebrigen, kotzenden Kids selbst über die Kloschüssel hängt, aber ja, ich habe mich nicht selten gewundert, wenn Kolleg*innen offen sagen, dass sie für die entsprechende Stunde nichts parat hätten. Zum Glück kommt die Digitalisierung und dieses Schnibbeln und Kleben von schlecht gemachten Kopien inklusive halb schwarzen Seiten hat bald ein Ende und alle haben ihre Materialien digital ein Klick entfernt (hahaha... als ob ich selbst daran glauben würde).

    Am Krankheitstag ist natürlich nichts zu machen, außer es gab eine digitale Deadline (und die Tage davor sind nicht attestiert), aber heute morgen (oder direkt im Anschluss) im Sekretariat abgeben müsste es schon sein.
    Was ich schon mal hatte, war: der Schüler wartet, dass wir uns mal wieder sehen (einmal die Woche) und ist da an dem Tag ausgerechnet wieder krank. 3 Wochen nach offizieller Frist kam dann irgendwas. Wie gesagt, wurde eh eine 6, er hatte es mir einfach gemacht, der Rest war formal und inhaltlich eh mehr als sehr schlecht.

    um die Meinungsvielfalt zu repräsentieren: ich schreibe Kalles Argumente nicht neu auf, aber ich sehe es genauso und war beim Lesen ziemlich irritiert. Es gibt bestimmte Kriterien im (Berufs)leben, die nicht nur ein paar Punkte (Abzug) sind, sondern KO bedeuten. Dann ist es keine 6, sondern eine 5.
    und eine 6 ist nicht nur Arbeitsverweigerung sondern auch, wenn absehbar ist, dass man die Lücken nicht aufholen kann. und beim zweiten Bericht womöglich dieselben Fehler "versuchen"... (das kann nur die TE beurteilen).
    Ich habe schon 5er oder 6er verteilt für Praktikumsberichte, die nichts erfüllten, was man besprochen hat, Inhalt hin oder her.
    Es ist ja auch "nur" eine Note (gut, ein Drittel der Note im Halbjahr bei uns. So kann man halt von einer 2+ auf eine 3 auf dem Zeugnis rutschen. So ein Pech)

    ich war in Februar beim Hausarzt. Mit Untersuchungen. Alle Labor-Rechnungen waren in März/April da. Ich warte noch auf die Arztrechnung ... Ich wundere mich wirklich von welchem Puffer mein Hausarzt lebt. (er ist tatsächlich der einzige Arzt ohne Abrechnungsstelle)

Werbung