Woher wollt ihr denn dann wissen, was notwendig ist und was nicht? Die Kritik war doch, dass Privatpatienten oft Behandlungen empfohlen werden, weil sie lukrativ für den Arzt und nicht sinnvoll für den Patienten sind. Wie beurteilt ihr das ohne Medizinstudium?
Weil es Zahlen dazu gibt, dass es mehr unnötige Behandlungen bei Privatpatient*innen gibt, und wenn der Arzt mir sagt, dass ich es nunmal haben kann (zum Beispiel IGEL), er wüsste nicht, warum ich mich jetzt über die Rechnung beschwere, dann weiß ich im Nachhinein, dass es nicht notwendig war. (Gut, mein schlimmstes Erlebnis war die tatsächliche Abrechnung einer Leistung, die nie stattgefunden hat und die Antwort des Labors, dass sie eben nicht wissen, warum es ein Problem sei, ich würde eh das Geld zurückkriegen - Fakt: eben nicht)