Beiträge von chilipaprika

    Also, Beratung auch telefonisch hatte ich tatsächlich immer. Ich glaube, bei der Frauenärztin geht es auch gar nicht anders, weil sie dir kein Rezept ohne Beratung ausstellen darf. (Dass es ein Folgerezept ist, spielt keine Rolle). Und ich hatte es bei allen Ärzten so, für 3 Euro hatte ich noch nie was beim Arzt (selbst beim Tierazt ist der kleinste Posten 11,X EUro).
    Der Corona-Mehraufwand würde mich auch aufregen. Das hat die Arzthelferin vermutlich automatisch eingetippt (Wenn sie bei mir den Blutdruck nimmt, tippt sie schon was weiß ich wieviele Abrechnungscodes in den Computer, noch bevor ich überhaupt die Ärztin gesehen habe). Nach einem Anruf wird sie das sicher wegmachen.

    Kleiner Tipp (falls es das ist): wenn du bei der Frauenärztin (vermutlich allen Ärzten) nur ein Pillenrezept ausstellen lässt, kriegst du nicht mal die "Beratung, auch telefonisch" zurück. Begründung: da man die Pille nicht erstattet bekommt, bekommt man auch die Beratung dazu nicht. (angenommen, du bekommst die Pille nicht aus anerkannten (!) medizinischen Gründen.

    :(

    Bei meinem Bundeslandwechsel vor wenigen Jahren habe ich folgendes in BaWü machen müssen:

    Urin abgeben für den Test, ob Blut im Urin ist. Kein Drogenscreening.

    Danach Gewicht, Gleichgewicht Test, Kniereflextest (Hammer gegen das Knie). Und dnaach einen komischen Hörtest (ich stand am Ende eines Raumes und sie am anderen und hat geflüstert).

    Das wars :)

    Genau das musste ich auch in NDS machen. Meine Mitreferendarin wohnte 5km weiter, anderer Amtsarzt, volles Programm, Verbeamtung abgelehnt wegen Blut-irgendwas.

    das mit "grundsätzlich nur im Home Office" wird ja auch schwierig sein. In Corona-Zeiten ist die Home-Office-Regelung großzügiger und man kann davon ausgehen, dass es auch Folgen haben wird, aber vollständig kann ich mir kaum vorstellen.
    In deiner Situation wird es also wahrscheinlich eben nur durch ärztliche Atteste gehen, dass du nur die und die Tätigkeit machen kannst, dann würde der Dienstherr vielleicht ein Angebot machen. Du solltest dich aber gut beraten lassen, ob dieser Weg auch nicht die Gefahr birgt, dass - falls es nicht klappt - ein weiterer Weg danach (vollständige Dienstunfähigkeit) gesperrt ist.

    dann sollten aber die Grundschullehrkräfte remonstrieren und zumindest dadurch alle schriftlich festhalten, dass der Dienstherr sich nicht um deren Gesundheit kümmert. Dass es vermutlich nicht an der Lage ändert, ist mir klar, aber irgendwo festhalten lassen, dass die Fürsorgepflicht gegen etwas Anderes (was?) abgewogen wurde, fände ich wichtig.

    Die Stellen „in der Verwaltung“ sind meines Wissens alles Beförderungsstellen. Ob man die so einfach bekommt, weiß ich nicht. Ich denke, da wird es Bewerbungsfristen und -verfahren geben.

    Nicht alle, zumindest nicht in NRW. Da sind die meisten Stellen in der Ausschreibung keine Beförderungsstellen. Einige sind zwar erstmals auf eine bestimmte Zeit befristet (1 bis 4 Jahre), aber davon sind auch viele "Unbegrenzt" jedes Jahr verlängerbar.
    und selbst wenn nicht ist es zumindest etwas für den Übergang und dann findet sich was Neues.

    Es gibt tatsächlich zwei verschiedene ‚Programme‘.

    1) GS-Stelle, aber Möglichkeit/Versprechen, nach 3 Jahren eine Sek2-Stelle angeboten zu bekommen (Sek2-Stellen gibt es auch an Sek1-Schulen, Achtung, spitzfindig kann das Ministerium auch...)

    Da bin ich nicht mehr sicher, wie der Lohn ist, ich glaube tatsächlich erstmals E und erst danach A13.

    2) ganz neu: eine A13-Stelle am Gym. Aber das Gym leiht einen für 6 Jahre (voll oder teilweise) aus. Solche Teilabordnungen gibt es immer wieder und auch schon mal als Teil von Ausschreibungrn (zb Teilabordnung bei der Flüchtlingsunterbringung oder DaF-Klasse...). Die 6 Jahre sind aber neu und ein anderes Kaliber. Dafür weiss man schon jetzt mit Sicherheit, dass man in 6 Jahren dieses Gym hat.

    Da die Stellen ganz neu sind, wird es wohl kaum riner wissen (nicht mal die Zuständigen). Viele Stellen sind Teilabordnungen, d.h. die Frage stellt sich ‚nur‘ für die Vollabordnung.

    Wie ist es bei den aktuellen Fällen, wo die Leute auf einer Grundschul- oder Sekundarschulstelle eingestellt worden sind, mit der Garantier, nach 3 Jahren eine Sek2-Stelle angeboten zu bekommen. Die ersten müssten langsam mit der Probezeit fertig sein?

    Sorry fürs OT

    . Und wenn sie sich mal in eine schöne Französin verlieben, dann können sie mit der reden...

    Wenn ich 1 Euro für jedes Mal bekommen hätte, wo ich den Spruch gehört habe, "hätte ich es früher gewusst, hätte ich Französisch gewählt...", ach ...
    (nein, ich bin nicht schön, und nein, das sagen nicht 1000 Leute, sondern der jeweilige Partner ca. 1000 Mal und ich bin tatsächlich nur mit Realschülern mit Spanisch / Latein in der Oberstufe ausgegangen).
    Also Kinder: es gibt wunderschöne englischsprachige Mädels und Jungs ;)
    :rotwerd:

    Ich habe mich nur gewundert, weil ich im Bekanntenkreis bestimmt 10 Lehrer habe, von denen sich niemand beklagt. Hinsichtlich Arbeitszeiten und den Freiheiten, die der Beruf mit sich bringt. Klar gibt es auch Situationen in denen man frustriert ist oder die einem keinen großen Spaß machen aber das ist ja oftmals in der freien Wirtschaft die Regel.

    Ich bin nicht Berufsschullehrerin aber trotzdem: Ich komme doch nicht auf die Idee, im Bekanntenkreis über meine Arbeitsbedingungen einfach so zu quatschen.
    1) Mit Menschen mit gleichen Erfahrungen kann man drüber reden.
    2) Menschen außerhalb des Schulsystems können sich das einfach NICHT vorstellen. Mein Mann sagt immer gerne, er hätte es sich einfach nie vorstellen können, wie so ein einfacher Beruf so viel Platz nehmen kann (in Bezug auf Korrekturzeiten, Umplanungen, Entgrenzung der Arbeitszeiten, und wörtlich am Wohnzimmertisch...)
    3) und im "weiten Freundes- und Bekanntenkreis": ein bisschen Benehmen und Sittlichkeit kann nicht schaden. Ich verdiene gar nicht wenig Geld in einem Job, der mir - trotz allem - sehr gefällt, kann mich nicht nur ernähren, sondern habe ein schönes Haus, könnte öfters in den Urlaub fahren (interessiert mich nicht), kann mir meine Hobbies leisten und muss keinen Cent zwei mal umdrehen... Soll ich etwa in Anwesenheit des zwar verbeamteten, aber auf A7-Feuerwehrmanns sagen, dass die Konferenz so lange gedauert hat, obwohl er von seiner 24-Stunden-Schicht kommt? (er beschwert sich auch nicht, er weiß die Vorteile, die er dadurch hat) Soll ich mich vor dem Polizisten und Ordnungsmenschen beschweren, dass ich an einem Samstag zum Tag der offenen Tür muss, obwohl sie im Schichtssystem unabhängig von Wochenende und Feiertagen arbeiten? Soll ich mich bei der Erzieherin beschweren, dass es Schulleitungen gibt, die bei der Elternzeitdrängen, dass man für den Wiedereinstieg bis zum Halbjahr wartet, obwohl sie bei der Ankündigung der Schwangerschaft nach Hause geschickt wurde, ihr kurz darauf ablaufender befristeter Vertrag (wie immer) nicht verlängert wurde und sie jetzt seit 4 Monaten ihre Schwangerschaft zu Hause "genießt", ohne Geld und ohne große Vorsorgemöglichkeit für das Elterngeld nach dem Mutterschutz?

    Wie in einem anderen Thread Thema ist: man muss wissen, wann und wo man für seine Rechte kämpft (Ja, die Arbeitsbelastung ist bei einigen Fächerkombis in Kombination mit den immer mehr aufgebürdeten Zusatzaufgaben einfach zuviel, ja, es hinkt zu oft bei den Arbeitsbedingungen, usw...) Aber man muss auch wissen, wann man die Klappe halten soll. und vermutlich sind deine Bekannten einfach gute Menschen.

    Nur so zum Nachdenken.

Werbung