Für die Einladung spielt es keine Rolle, weil da nach "harten" Kriterien eingeladen wird (Ordnungsgruppe und Fächer, evtl geforderte Zusatzqualifikationen), ansonsten würde ich auch sagen, dass du dich halt im Vorstellungsgespräch darauf einstellst, diese Frage eventuell zu beantworten.
Beiträge von chilipaprika
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Ja gibt es auch, aber nicht in dem Ausmaß wie es in Schulen zum Beispiel gemacht wird. Zumindest waren das in den Firmen in denen ich gearbeitet habe nur eine sehr kleine Minderheit. Für die es natürlich nicht schön gewesen ist.
Wobei es glaube ich auch so ist, dass ein Unternehmen sich einen Großteil der Personalpolitik von Schulen (damit ist aber sowohl das "System" als viele "eigenverantwortliche" Schulen gemeint). Wenn man einen Einkäufer sucht, dann stellt man keinen Personaler ein, in der Hoffnung, dass der Controller um die Ecke vielleicht ein bisschen Einkauf übernimmt. In einem Unternehmen gibt es viel weniger (tatsächliche!!) Möglichkeiten, in Halbjahresrhythmus seine Stundenzahl verändert / anpasst. Wenn ein Unternehmen pleite geht (ich weiß, Ausnahmezustand), wird man nicht an weitere Unternehmen umverteilt (ja, ich habe schon von Sozialplänen gehört), und so weiter...
Das führt dazu, dass die Schulen ihren tatsächlichen Bedarf nie richtig anpassen können. Die Vorteile der Einen sind die Nachteile des Systems, und also vielleicht des Anderen. Die Rumschieberei im Deputat (wer von uns möchte für immer x Stunden im Fach A, y Stunden im Fach B, z Stunden im Fach C unterrichten? vielleicht sogar mit Nennung der Klassen) führt zu anderen Bedarfen. und es kann eben nicht immer durch besagte Rumschieberei aufgefangen werden. -
ich glaube, die vielleicht stichig rüberkommenden Kommentare sind aber nett gemeint. Man unterschätzt wirklich, wie zermübernd einige Aspekte in der Schule sein können (die du eben aufgezählt hast). Überstunden, keinen freien Tag, keinen Urlaub, usw.. das sind ganz normale Sachen. Klar hat man in den Schulferien einen anderen Luxus, aber nach dem Konferenzmarathon in November, der in der Regel voller Korrekturen ist, kommt ein Tag der offenen Tür an einem Samstag ohne Ausgleich vor Februar, und dann der Dezember mit Weihnachtsstress und neuen Korrekturen, wenn man nicht mit 4 Stapeln in den Weihnachtstagen rumsitzen will. Von den "Versprechen" zum Einsatz, Stundenplan, Aufstieg und so weiter nicht zu sprechen..
und ja, ich liebe meinen Job, bin trotzdem realistisch, was dabei systemisch alles falsch läuft.. -
zur Ergänzung: "vielleicht nicht für die Verbeamtung", aber die ganzen Rückfragen und dann Akten offenlegen, neue Atteste suchen, usw.. muss man sich wirklich nicht antun.
Von außen könnte man genauso argumentieren: "Sie hatten einen Burn-Out (Gefahr), haben sich aber eher entschieden, das Ganze privat zu zahlen oder nicht zu behandeln, und dann schnell die Verbeamtung zu holen, weil Sie glauben, dass Sie jetzt ein schönes Leben haben". -
Vielleicht nicht für die Verbeamtung, aber für die Krankenkasse.
WENN du wirklich den Weg über Krankenschein gehen willst (der Personalrat kann auch dein Recht auf Urlaub unterstützen und durchboxen. Polizist oder so wirst du wohl kaum sein, also wenn es nicht lebenswichtige Gründe gegen den Urlaub gibt: durchsetzen), aber: wenn, dann sag dem Arzt ganz klar und deutlich, dass er nirgendwo etwas mit "Müdigkeit" oder so vermerken darf. Eine solche "Müdigkeit" kostet mich fast 100 Euro im Monat. JEDEN Monat. Bis zum Lebensende.
Also: KEINE Diagnose, auch kein Verdacht mit einem F in der Ziffer. F-Diagnosen (alles im psychischen Bereich) sind KO-Kriterium für die Privatversicherung, auch wenn es nur eine Müdigkeitsphase ist (da gibt es Fatigue und (chronische) Erschöpfung. Habe ich irgendwann netterweise in einem Winter nach einer doppelten Korrekturphase bekommen. Also grippig, hustend oder was auch immer... -
Hatte heute Morgen erst wieder so ein ganzkörpertätowiertes Kerlchen vor mir stehen, jung in Saft und Kraft, und brachte für sich und seine Freundin eine AU für die letzten Tage an. Klar, das Wetter war traumhaft, da hat man besseres zu tun als in einem Kurs zu sitzen

er ist ja auch nicht mehr krank, darf also fit sein. Abgesehen davon, dass nicht jede Krankheit sichtbar ist.
Was hat aber das mit dem tätowiert hier zu tun? -
Ich jammer zwar viel über das Gehalt, aber es ist eben nur die eine Seite. Habe auch Freunde mit ähnlicher Qualifikation wie ein Facharbeiter.
Die sind in meiner Gehaltsklasse und, okay, manchmal etwas darunter. Aber die müssen keine gesundheitsgefährdenden [...]
nee, sie haben vielleicht Schichtbetrieb, was bekanntlich super für den Körper und das Familienleben ist, sie haben vielleicht eine hohe Tragelast, arbeiten vielleicht draußen oder in Frierrräumen, sie haben den hohen Geräuschpegel der Maschinen, mit denen sie arbeiten, usw..
Komm wieder zurück zur Erde, Lilly..
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Nein, du gehst über den Weg der Anerkennung des einen Fachs im Bachelor und studierst das zweite Fach.
Nach diesem Bachelor wirst du für keine Schulform einen MEd besuchen können.
Je nach Bundesland (!) kann es sein, dass Quereinstiegsmöglixhkeiten existieren, das sind aber ganz sicher Ausnahmen und Donderfälle, ein Master ist normslerweise Voraussetzung.
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Das Bundesland und die Wunschschulart wären interessant. Sozialpädagogik am BK ist durchaus ein gesuchtes Fach.
Einen Master wirst du aber schon brauchen. und ein zweites Fach auch . -
https://worldday.de/23-september-s…he-deaf-iwdeaf/
Ein bisschen passend für Interessierte
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Verständlich aus Perspektive der zu Unrecht betroffenen Kommunen, allerdings schnell unrealistisch, wenn man dann sagen soll, bis zu welchem Dorf oder Acker das Risikogebiet innerhalb einer Region noch geht und wo es schon endet.
Für Frankreich klappt es aber ganz gut, nur Regionen als Risikogebiete zu deklarieren (also aus deutscher Sicht)...
Was übrigens Wahnsinn ist. Ein Teil meiner Familie lebt im Risikogebiet (okay, falsch, fast alle Menschen, die ich in Frankreich kenne, leben in einem der Risikogebiete, aber ich meine jetzt ein ganz bestimmtes) und ich sehe auf Facebook, wie mein Cousin, Bürgermeister einer kleinen touristischen Gemeinde, letztes Wochenende die Hochzeit meiner Cousine veranstaltet hat (definitiv weit über 50 Menschen, zwar am Strand, aber keine Abstände zwischen Menschen, die aus unterschiedlichen Haushalten sind), Fotos aus der Sportverein-Feier postet und eine Triathlonveranstaltung für nächste Woche bewirbt. Zwar an der frischen Luft, aber: mit Relay, mit Maßenstart, mit Verpflegung am Straßenrand, ohne Einschränkung, usw... -
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Das nennt sich ein Laufbahnwechsel und dafür ist mindestens die Nennung des Bundeslands relevant. Beim Ministerium / Regierungspräsidium / Bezirksregierung würde dir jemand sicher Auskunft geben können, wenn auch nicht spontan am Telefon.
Für den Laufbahnwechsel gibt es oft dafür ausgeschriebene Stellen bzw. Stellen werden dafür geöffnet. -
Das ist wirklich der ‚Hund-Nachteil‘.. wir wollen schon das Meer sehen und nicht nur erahnen, wenn wir den ganzen Tag da entlang laufen. Je nach Wegen und Wanderberichten klingelt es schon nicht super meeresromantisch, wenn der Deich zum Beispiel nicht sooo natürlich hübsch ist.
Die Unterkunftssuche könnte aber der Knackpunkt werden. Einzelne Nächte, mit Hund, womöglich nass vom Herbstwetter

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Es gab doch eine in nds, vom phv mitgetragen?
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Hallihallo liebes Forum,
Hier gab es schon erfolgreiche Sammlungen von sonnigen Orten für Familienurlaub mit Kind und Rutschen...
Ich erhöhe den Schwierigkeitsgrad, mal sehen..
Vielen Dank im Voraus für alle Ideen!
Chili
Eigentlich lieben wir Wanderurlaub, auch gerne "ohne Gepäck", ich finde aber gerade keinen "Wanderweg" überhaupt.
(doch: bekannt: der Störtebekerweg)
Aber vielleicht muss es auch kein gerader Weg sein.
Zeitraum: November/Dezember
2 Menschen mit Hund (also sind Wanderhüttenunterbringung definitiv nicht möglich)
Ort: nur Deutschland, am Meer
Wir kennen ein paar ostfriesische Inseln und es war ganz nett, Wir sind aber gleichermaßen für Ost- oder Nordsee zu begeistern. Wir wollen nur Meeresluft und Ruhe und Korsika würde 1) unser Budget sprengen, 2) zu kurz, 3) Ausland, zu covidriskant...
Habt ihr Ideen von1) Wanderwegen, wo ich dann ggf. die unterschiedlichen Unterkünfte organisiere, die aber möglichst nah am Meer laufen (kennen wir aus der Bretagne und Korsika, oft "Zoll- bzw. Zöllnerwege" genannt, immer schön)?
2) Orten, aus denen man sich auch bewegen kann (Insel auch okay), die aber in dem Zeitraum nicht zu überteuert sind?
Chili -
Wieso sind Bayern und Sachsen denn Deiner Ansicht nach "besser" und woran machst Du das überhaupt fest?
Ich bin nicht Lehramtsstudent, aber ganz einfach geantwortet: die Bildungsstudien PISA und IQB-Bildungstrend sind da ziemlich eindeutig.
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Überlege dir das lieber noch einmal bevor du später nach Duisburg versetzt wirst oder eine Sondermaßnahme wie aus anderen Bundesländern bekannt machen darfst!
Egal, wie richtig der hibtergründige Gedanke, dieser Satz ist echt furchtbar klassistisch und zeigt Unkenntnis des Systems.
1) nicht nur die Akademikerkinder im Düsseldorfer Nobelgymnasium verdienen gute Bildung.
2) NRW ist nicht Bayern, hier darf man sich aussuchen, wo man hinkommt, keiner wird ‚einfach so‘ gegen seinen Willen irgendwohin versetzt.
Trotzdem: eine Stelle wird nicht einfach so in den Schoss fallen...
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Ach, die 18-jährigen Ichs ...

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Es gibt auch einen Unterschied zwischen "geradelinig" und "geradelinig". Es geht nicht darum, Menschen zu diskriminieren, die das Glück haben, von ihren Eltern voll finanziert zu sein oder mit einem Vollbafög auskamen. Aber man merkt manchmal an einigen jungen (und alten) Lehrer*innen bzw. Referendar*innen, wie deren Weg war.
Beispiel:
fertige 26-jährige*r Gym-Referendar*in schlägt eine Sek1-Planstelle an der Gesamtschule aus, weil "A12 lohnt sich nicht bei 30km Pendeln" (Examen und Fächer solala. Wenn ich mich nicht täusche, ist er/sie jetzt 4 Jahre später immer noch in der Vertretung...)
vs. fertige*r Referendar*in reaktiviert seine/ihre Gastro- und Marktkontakte und arbeitet von Mai bis August auf Märkten und in 2 Cafés, bis sein/ihr nächster Vertrag anfängt.
A13-Kolleg*in vergleicht die Probleme von einkommensschwachen Eltern, die teurer gewordene Nachhilfe zu bezahlen mit ihren "Problemen" und beschwert sich über gestiegene Sport-Privatstunden-Preisevs. A15-Kolleg*in macht sich Gedanken über die Kosten der Kursfahrt und drückt alles, was er kann, damit sich das alle SuS leisten können.
Ja, oft hat sowas nur mit Menschenverstand und Empathie zu tun. Aber auch diese Fähigkeiten werden durch Erfahrungen weitergeschult.
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