Beiträge von chilipaprika

    Eigentlich schon frech, denn gerade Sparkassen zahlen nun wirklich nicht gut. Auch was ich so bei meiner Schwester mitbekommen habe, sind die Inhalte auch nicht wirklich schwierig, dass man einen besonderen Schulabschluss dafür bräuchte.

    Begründung einer Bank, bei der ich einen Schulpraktikanten besuchte, warum sie das Abitur für die Bankkaufmann-Lehre fordern:

    1) sie fordern auch den Führerschein. Ich wohne zwar auf dem Land und ja, die Busse zwischen den verschiedenen "Stationen / Filialen" fahren nicht alle 20 Minuten, aber: sie haben einfach zu oft die Erfahrung gemacht, dass viele dann den Bus verschlafen, viel zu spät kommen oder dann die Ausbildung abbrechen, weil es ihnen zu viel Stress sei, den Bus zu nehmen.

    2) sie seien reifer.

    Womöglich gibt es auch inhaltliche Gründe, aber diese "persönlichkeitsbezogenen" Kriterien schienen grundlegend zu sein.
    (Da mein damaliger 9t-Klässler damit geglänzt hatte, in der ersten Woche schon 2 mal zu spät gekommen zu sein, bei 5 Minuten Fussweg, konnte er sich die Ausbildung nach Klasse 10 schön abschminken.

    und zwischen "unterrichten dürfen" und "eine Stelle haben, von der man leben kann" (also: eine feste Stelle, auch im Angestelltenverhältnis, aber nunmal kein befristeter Teilzeitvertrag" gibt es auch Unterschiede.

    Das stimmt natürlich, aber so wurde mir das letztes Jahr in der Studienberatung erklärt (also dass mit gymnasialem LA alle sonstigen Schulformen prinzipiell auch möglich sind). Vor allem Berufsschule wäre überhaupt kein Problem und bei anderen Schulformen, wie Realschule, Hauptschule oder sogar Grundschule muss man davor eventuell noch Weiterbildungen in bestimmten Bereichen absolvieren.

    Laut der Studienberatung würden sogar viele gymnasiales LA studieren, um danach Grundschullehrer/in zu werden, da beim Grundschullehramt der NC so hoch wäre.

    Allerdings war das eine allgemeine Studienberatung und nicht speziell für LA.. Eventuell variiert das auch einfach von Bundesland zu Bundesland und hängt auch vom aktuellen Lehrerbedarf in den einzelnen Schulformen ab?

    Ach, ich liebe solche Studienberatungen... Aber natürlich auch solche Ohren, die vielleicht nicht alles auseinanderfrimmeln, was man auseinanderfrimmeln muss.

    "Studieren Sie doch Architektur, Grundschulleute werden gesucht, da kommen Sie auch an die Grundschule" hätte man vor ein paar Jahren in Berlin sagen können.

    1) WENN Bedarf ist, KANN es sein, dass es Sonderprogramme gibt. WIE das Programm aber am Ende aussieht (befristet, Nachqualifikation, nur angestellt, ...) kann dir keiner sagen.
    2) Es ist ein sehr problematisches Denken sowohl bei Lehrer*innen, Lehramtsanwärter*innen und politischem (Bildungs)System von dieser "Abwärtskompatibilität" auszugehen. Du machst Praktika in anderen Schulformen, um 1) sicher zu sein, was DU möchtest, 2) die anderen Schulformen kennenzulernen, um deinen Horizont zu erweitern.

    und natürlich hängt alles vom Bundesland und vom Lehrerbedarf ab. und es ändert sich von Jahr zu Jahr. Willst du an die Realschule? -> Studier Realschule. Willst du an die berufsbildende Schule? -> Studiere Lehramt an BBS.

    Hallo,

    wie relevant ist eigentlich die Master Abschlussnote im Lehramt Gym/Ges (in Niedersachsen)? Uns wurde mal gesagt, das eigentlich sogut wie jeder einen Ref-Platz bekommt. Aber wie sieht es danach aus und wie es vorallending nach dem Ref aus wenn man sich auch in anderen Bundesländern Bewerben will?

    Ich sehe jetzt übrigens:
    WER hat dir gesagt, dass "so gut wie jeder einen Ref-Platz" bekommt? In NRW bekommt zur Zeit tatsächlich jede*r einen Platz, die Wahrscheinlichkeit eines NCs existiert, liegt aber quasi bei Null, sowieso in Wahljahren ;)
    In NDS fand ich nicht, dass die NC-Zahlen der letzten Jahren darauf deuteten, dass jede*r einen Platz bekommen hätte...

    nee, das spielt keine Rolle, ich hab auch ein Lehramt Gym/Ges gehabt, als ich nach Niedersachsen kam. Gibt es nicht sogar Studienseminare, die Gesamtschulplätze für Gym/Ges-Reffis haben? (Mein Studienseminar selbstverständlich nicht, Gott bewahre... die gymnasiale Bildung und so.. "hoffentlich wissen Sie, was Sie bei der Wahl wählen und passen Sie auf, dass Ihre gymnasialen Arbeitsplätze bewahrt werden")

    stimmt. Das ALG1 war mir zwar besonders wichtig, immerhin hatte ich ja nunmal ein Anrecht darauf, aber die KV war auch ein wichtiger Grund, dass ich alles getan habe, um ein paar Tage Arbeitslosengeld zu beziehen. Wer schon einmal in den Genuss kam, keine Krankenversicherung zu haben, weil er "keinen Grund" hatte (Arbeitsverhältnis, Ehe, ..) und nirgendwo reinkommt, weiß es noch mehr zu schätzen. Und wenn man die Beiträge auch nicht selber bezahlen muss, umso besser.
    Aber ja, es sind "Ausnahmen" (wenige Menschen als die überwältigende Mehrheit) und man muss es planen (können).

    Warum gratuliert ihr alle zu einer Anstellung im Schuldienst?

    Wozu man gratuliert, spielt doch in so einem Fall gar keine Rolle, sondern das ist das, was die Person sich gewünscht hat, also freut man sich, dass es für sie geklappt hat. Von der Ausgangsvoraussetzung war es ja nicht selbstverständlich.
    (Ich habe gerade einem Freund zu einem Job als "[Fussballverein]-Reporter" gratuliert. Ganz ernsthaft, Fussball geht mir am A... vorbei, der Verein auch, ich mag seinen Schreibstil nicht besonders, aber ich freue mich total für ihn, es ist SEIN Traumjob.) Und auch wenn es nicht sein TRAUMjob ist, ist doch egal. Er hat sich den Job gewünscht.

    Wenn auch nur eine Familie von wo auch immer die Delta-Variante in eine Stadt wie Münster (Vorzeigeinzidenzen und wie stolz sie alle sind..) einschleppt und es bleibt erstmal unerkannt, weil einige asymptomatisch ablaufen, dann wird es nicht feierlich. Es wird kaum noch getestet, soviele Städte sind in Stufe 1, wo man kaum noch einen Test braucht und ein Blick in die Parks und so ist erschreckend. Ein Kurzbesuch in Münster letztens hat mich erschrocken (da wo ich wohne steppt kein Bär, es ist also für mich kein sooo großer Unterschied, dass "alles wieder offen hat".). Bei der Anzahl an Menschen auf der Straße, auf den Wiesen und so hätte man denken können, die Pandemie sei vorbei.
    Meine nächste Fortbildung nächste Woche ist in Präsenz und ohne Hybrid-Möglichkeit, immerhin mit täglichem Test. Ich kenne die Räumlichkeiten, da ist der Abstand nur im Sitzen zu schaffen, in den Pausen (nur 2 Klos und eine Kaffeemaschine) wird es nicht lustig. Mal sehen, wie schief ich angeguckt werde, den ganzen Tag meine Maske anzubehalten, nur weil ich nicht automatisch glaube, dass keine*r ansteckend sein kann, nur weil er geimpft ist oder einen Test hat. Diese Rückkehr zu "alles ist normal" suggeriert zu viel "alles ist normal" :(

    ich muss sofort an eine (weibliche) kleine Kollegin denken. Ich war nie in ihrem Unterricht, aber ich wage zu bezweifeln, dass auch nur ein*e Schüler*in je ein zweites Mal versucht hat, sich das mit ihr zu verscherzen (wenn man es überhaupt einmal versucht :D )
    Man muss keine Mischung von Bodybuilder und Basketballer sein, um sich Respekt zu verdienen ;)

    Hallo liebe Freunde,

    welche Versicherungen sind eurer Meinung nach wichtig und sollte man aufjedenfall abschließen?

    Die Privat-Haftpflicht.
    Punkt Aus.

    Das ist meiner Meinung nach die wichtigste Versicherung und die einzige, die du noch alleine abschließen musst. Die Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungen sind ja auch wichtig, aber sie werden dir quasi organisiert und aufgedrungen, da hast du eh keine Wahl ;)

    Wahrscheinlich weil "Lernende" keine "Schüler" mehr sind, wenn sie außerhalb der Schule sind. Dass es uns vorher nicht aufgefallen ist... Eine Unverschämtheit, dass wir jahrelang ein Wort benutzt haben, das so ungenau war. Lernen tut man wenigstens immer. Und glaubt uns, wir Lehrer:innen / Lehrende lehren auch immer, egal wo und mit wem wir uns befinden :D

    Übrigens: Aus meiner Sicht gibt es diesen Fall, dass ich früher komme und der Arbeitgeber das nicht als Meldung mitbekommt, gar nicht. Wenn ich mich krank gemeldet habe, wird der Vertretungsplan für meine Stunden was umbauen. Komme ich früher wieder, muss das ja rückgängig gemacht werden.

    Es kann bei uns also nur um die in den meisten Fällen irrelevanten Krankmeldungen in den Ferien gehen. Hab mich da übrigens auch noch nie krank gemeldet.

    Das stimmt auch wieder.
    Diese Ausnahme von mir damals war tatsächlich nur eine Veranstaltung ohne Unterricht. Grundsätzlich habe ich gelernt: wenn der Arzt vermutet, dass ich 4 Tage zur Genesung brauche, dann ist es halt so. Den Stundenplan noch mal zu ändern, KuK rechtzeitig Bescheid sagen, usw.. alles für 4-6 Stunden Unterricht? Nee.
    Anders ist es natürlich bei einer 6-wöchigen Krankmeldung, die man um eine Woche verkürzen will. Aber wie oft so ein Fall in meinem Leben auftreten könnte .. *klopfklopf* ...

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